Herzlich willkommen bei FRANZ!
Was will das FRANZ-Projekt?
FRANZ steht für "Früher an die Bildung – erfolgreicher in die Zukunft?". Es handelt sich um eine auf drei Jahre angelegte Studie zur Erforschung frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung in der Schweiz. Mit diesem Projekt untersuchen wir den Alltag heutiger drei- bis sechsjähriger Kinder und ihrer Familien. Dabei interessiert uns, wie Eltern sich im Alltag organisieren, wie sie unterstützt werden und welchen Beitrag die Kinderbetreuung, die Familie und die Medien zur Entwicklung und zur Schulbereitschaft des Kindes leisten.
Warum "frühkindliche Bildung"?
Die frühkindliche Bildung hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Sie findet zunehmend auch Eingang in die bildungspolitische und gesellschaftliche Diskussion. Die Erfahrungen, die kleine Kinder in ihren ersten Lebensjahren machen, gelten heute als besonders bedeutsam für ihren nachfolgenden schulischen Weg und damit indirekt auch für ihre späteren Lebenschancen.
Wie gehen wir vor?
Zu Beginn der Studie haben wir 310 Familien aus allen Gebieten der ländlichen und städtischen deutschsprachigen Schweiz mit dreijährigen Kindern rekrutiert. Im Sommer/Herbst 2010 fand die erste Erhebungsphase statt, in der die Familien bei sich zu Hause besucht wurden. Ab Herbst/Winter 2011 findet die zweite Erhebungsphase statt. Bei beiden Besuchen führen das FRANZ-Team und die Mitarbeitenden einige sprachlich und mathematisch ausgerichtete Spiele mit dem Kind und auch ein Gespräch mit den Eltern durch.
Zeitplan 05.2012 – 12.2012

Fragestellungen
Das Franz-Projekt geht folgenden Forschungsfragen nach:
- Unterscheiden sich Kinder und ihre Eltern der verschiedenen Settings in den untersuchten Variablen?
- Welches sind die Aus- und Rückwirkungen dieser Settings auf die intellektuelle, soziale und verhaltensmässige Entwicklung der Kinder unter Kontrolle der Kind-, Familien- und Medienvariablen?
- Welche Effekte haben die Settings bei Kindern, die unter besonders günstigen familiären Entwicklungsbedingungen aufwachsen? Gewinnen diese Kinder noch zusätzlich oder wirken hier vorschulische, familienexterne Angebote eher negativ?
- Wie interagieren die vorschulischen Settings mit Kind-, Familien- und Medienvariablen, d.h. bei welchen Kindern, welchen familiären Konstellationen und welchem Medienkonsum zeigen sie protektive oder negative Effekte?
- Welche Merkmale kennzeichnen ein effektives, institutionelles vorschulisches Setting?
Besonderen Dank!
Allen Eltern und ihren Kindern möchten wir ein ganz besonders herzliches Dankeschön für ihr Interesse und Engagement gegenüber unserer Studie aussprechen. Besonderen Dank gilt auch der AVINA-Stiftung und der HAMASIL-Stiftung, die unsere Studie seit ihrem Start am 1. Februar 2010 unterstützen.
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