Primarschule in Chavornay, Sekundarschule in Orbe, anschliessend im Internat La Chassotte in Givisiez, Abschluss mit dem Sekundarschul-Diplom. Anne-Catherine Schlaeppi setzte ihre Ausbildung im Collège St-Michel fort, verbrachte während der Gymnasialzeit ein Jahr als Au-Pair in Deutschland. Sie begeisterte sich für die Biochemie.

Weshalb dieses Studienfach?
Ich habe die Biochemie schon am Gymnasium entdeckt, als uns ein Biochemie-Assistent unterrichtete. Ich interessiere mich besonders für die DNA-Analyse und alles, was die Genetik betrifft.

Weshalb Freiburg?
Weil das Institut für Biochemie gut und die Uni zweisprachig ist. Das lohnt sich wirklich. Wir sind nicht allzu viele Studenten, was den Vorteil hat, dass wir auch angehört werden. Die Ausbildung in der Biochemie ist sehr umfassend, die Vorlesungen zwei- oder gar dreisprachig.

Fühlst du dich in deinem Studium unterstützt?
Die Beziehungen zu den Professoren und Assistenten sind sehr gut. Sie würden Dich nie alleine lassen in einer heiklen Situation. Diesen sehr menschlichen Umgang findet man anderswo kaum.

Ist es schwierig, Bekanntschaften zu machen?
Am Anfang ist es nicht ganz einfach. Man darf aber nicht zögern, auf die Leute zuzugehen, auszugehen, sich die Stadt anzusehen - kurz, sich in Freiburg seine kleine Welt aufzubauen. In der ersten Zeit fragst du dich, was du hier machst, aber schon nach einigen Wochen entspannt sich die Stimmung, und du fühlst dich schnell wohl in dieser charmanten Stadt.

Andere positive Punkte?
Das Angebot der Uni an ausseruniversitären Aktivitäten ist sehr reichhaltig. In Freiburg kann man viele Menschen kennen lernen, wenn man sich bemüht, sich zu integrieren, und wenn man vor anderen Sprachen nicht zurückschreckt.

Ein Rat an zukünftige Studenten?
Die Uni Freiburg ist wirklich ein ausgezeichneter Rahmen zum Arbeiten, eine offene, internationale Universität, auch sehr humanistisch.

   

Name: Schlaeppi
Vorname: Anne-Catherine
Geboren am 13.April 1978
Kommt aus Freiburg
Studienfach:
biochemie Ein guter Moment im Studentenleben?
Die Arbeit im Labor
unter Studenten?
Das Weihnachtsfest der Naturwissenschaftlichen Fakultät
in Freiburg?
Die „Stadtjugend"
in deinem Alltag?
Auf einer Terrasse entspannen
Ein Ort in Freiburg, der dir besonders gefällt?
Die Innenstadt von der „Rue de Romont" bis zur „Rue de Lausanne", denn man trifft dort immer Leute.
Ein guter Moment mit den Professoren?
Eigentlich immer, denn wir sind wenige Studenten und fühlen uns nie verlassen oder einsam ...
Die Zweisprachigkeit an der Universität?
Die Vorlesungen sind zweisprachig; beide Sprachen sind allgegenwärtig.
Ein wichtiges Wort in deinem Studienfach?
Resolution
Ein entscheidender Augenblick in deinem Studium?
Der Anfang des dritten Jahres mit der Arbeit im Labor.

     
     
     
     
   
     
     
28/09/00 by dc , University of Fribourg, Switzerland 2000© pictures by Charly Rappo