Forschung
Nationalfondprojekt „ Fachspezifisches Coaching in Lehrpraktika: Wirkung auf das Lernen der Studierenden, die Unterrichtsqualität und die Schülerleistungen“
Die quasi-experimentelle Interventionsstudie in Lehrpraktika auf der Sekundarstufe I hat zum Ziel, die Wirkung von zentralen Elementen des Modells des Fachspezifisch-Pädagogischen Coachings (Staub, 2001; West & Staub, 2003) bei der Begleitung von Lehrerstudierenden zu untersuchen. Vorgängig zum Lehrpraktikum werden die Praxislehrpersonen im Rahmen einer dreistündigen Weiterbildung mit Elementen des Ansatzes vertraut gemacht. Mittels Datenerhebungen während des Unterrichtspraktikums bei Praktikumslehrpersonen, Lehrerstudierenden und Schülerinnen und Schülern werden der Praktikumsverlauf und die darin verwendeten Unterstützungsformen erfasst. Untersucht wird die Frage des Einflusses verschiedener Coachingformen auf das von den Lehrerstudierenden berichtete professionelle Lernen, die von ihnen erreichte Unterrichtsqualität und - sofern das Fach Mathematik unterrichtet wurde - den bei Schülerinnen und Schülern beobachtbaren Lernzuwachs. Die Ergebnisse der Studie sollen zu empirisch fundiertem Wissen über Formen der Praktikumsbegleitung und deren Wirksamkeit beim Erwerb von Lehrkompetenz angehender Lehrpersonen beitragen.
Forschungsteam
- Prof. Dr. Fritz C. Staub (Leitung)
- Dr. des. Monika Waldis-Weber (Projektmitarbeiterin)
- Sina Schatzmann, lic. phil.
- Kathrin Futter, lic. phil. (Doktorandin)
Kooperierende Pädagogische Hochschulen:
- Universität Fribourg (Lehrer/-innenbildung Sekundarstufe I)
- Pädagogische Hochschule Bern
- Pädagogische Hochschule St. Gallen
- Pädagogische Hochschule Zentralschweiz
- Pädagogische Hochschule Zürich
- Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz