Publikationsdatum 16.11.2021

Preisgekrönt


Der alumnus des NFS Bio-inspirierte Materialien, Dr. Subhajit Pal, ist mit dem Chorafas-Preis 2021 für die beste Doktorarbeit in den Naturwissenschaften an der Universität Freiburg ausgezeichnet worden. Pal schloss seine Dissertation zum Thema "Towards Sequence Controlled Polymer Synthesis" als Mitglied der Gruppe von NFS-Leiter Prof. Andreas Kilbinger am Departement für Chemie ab.

Seine Dissertation konzentriert sich auf die Entwicklung neuartiger Synthesemethoden für die biomimetische Synthese von Funktionspolymeren, wobei er sich von den besonderen Fähigkeiten der Natur inspirieren liess, intelligente Materialien auf Verlangen herzustellen. Es gelang ihm, neue und präzise Methoden der Polymersynthese zu entwickeln, die es ihm ermöglichten, hohle Helixen herzustellen. Diese können biologische Funktionen wie Ionentransport, Wassertransport und Informationsspeicherung nachahmen und könnten in der Biologie und Materialchemie Anwendung finden.

Pal erwarb einen Master-Abschluss in organischer Chemie an der Visva-Bharati Universität in Indien. Zurzeit arbeitet er als Postdoktorand am Adolphe-Merkle-Institut der Universität Freiburg und erforscht als Mitglied der Gruppe Polymerchemie und Materialien von Prof. Christoph Weder stimulierend reagierende verkapselte Organogele. 

Die Dimitris N. Chorafas Stiftung vergibt wissenschaftliche Preise für herausragende Arbeiten in ausgewählten Bereichen der Ingenieurwissenschaften, der Medizin und der Naturwissenschaften. Sie prämiert Forschungsarbeiten, die sich durch ein hohes Potenzial für die praktische Anwendung auszeichnen und denen eine besondere Bedeutung für eine mögliche zukünftige Nutzung zukommt.  Jedes Jahr bewerten Partneruniversitäten in Europa, Nordamerika und Asien die Forschungsarbeiten ihrer Doktorierenden und nominieren die Besten für den Preis. Die Stiftung vergibt den mit 5'000 Dollar (CHF 5'000) dotierten Preis an den/die beste Doktorand/in jeder Partneruniversität, von denen es in der Schweiz drei gibt: die Universität Freiburg sowie die Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne (ETHZ und EPFL).