Innovationsfonds – Projekte 2022

In den Jahren 2021 und 2022 werden vier Projekte aus dem Innovationsfonds für die Lehre und das Lernen finanziert.

Gesprochenes Französisch für den Unterricht

Ziel des Projekts ist es, die gesprochene Sprache als Thema des Unterrichts und der Ausbildung zukünftiger Französischlehrerinnen und -lehrer zu integrieren. Konkret geht es darum, eine elektronische Plattform für gesprochenes Französisch (www.unine.ch/ofrom) weiterzuentwickeln und didaktische Sequenzen zu erarbeiten, alles in Zusammenarbeit mit dem Institut de langue et civilisation françaises der Universität Neuenburg.

Das Projekt wir von Prof. Gilles Corminboeuf geleitet.

Virtuelle Reise nach Moskau

Die Russisch-Studierenden tauchen quasi hautnah in die Moskauer Alltagskultur ein. Ein interaktiver Kurs mit virtueller Exkursion, Treffen mit Autorinnen und vielerlei Kursmaterialien, erlaubt Einblicke in wichtigen Ereignissen der Zeitgeschichte und das Leben im heutigen Russland.

Erarbeitet wurde das Konzept von Natalia Dominguez Sapien, Russisch-Lektorin, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität (RGGU, Moskau) und dem Projekt ArcheTipo (Moskau).

Zum kritischen Denken anregen

Um den Schülerinnen und Schülern an Maturitätsschulen den kritischen Umgang mit Informationen beizubringen, hat die Lehrerbildung ein interdisziplinäres Projekt entworfen, das den Kriterien der Bildung für nachhaltige Entwicklung entspricht. Die zukünftigen Lehrpersonen (Biologie, Chemie, Französisch, Geografie, Geschichte) erarbeiten eine Broschüre, die gedruckt und an die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 2 verteilt wird und Werkzeuge zur Entschlüsselung von irreführenden oder manipulativen Elementen bietet.

Das Projekt wird von einer Gruppe angehender Lehrerinnen und Lehrer und ihren Fachdidaktikern getragen (Dr. Dorothée Ayer, Dr. Marie-Pierre ChevronDr. Sylvie Jeanneret und Dr. Patrick Minder).

Neue Hilfestellungen für Studierende mit ADHS

Weil ein Universitätsstudium als solches bereits eine Herausforderung ist, möchte eine Gruppe von ForscherInnen der Departemente für Psychologie und für Sonderpädagogik, Studierenden mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit oder ohne Hyperaktivität (ADHS) neue Hilfestellungen anbieten. Nach Ende des zweijährigen Projektes werden eine elektronische Plattform mit Informationen für Studierende und Unterrichtende, Workshops und Coaching-Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

Erdacht wurde dieses Projekt von Dr. Amélie Dentz und Prof. Chantal Martin Sölch (beide Departement für Psychologie), sowie Prof. Nicolas Ruffieux (Departement für Sonderpädagogik).