Schriftliche Arbeiten

Allgemeines zu schriftlichen Arbeiten

Beim Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht können sämtliche Typen von schriftlichen Arbeiten eingereicht werden, die eines der von Prof. Riedo unterrichteten Fächer behandeln. Für Fächer, die nicht von Prof. Riedo unterrichtet werden, wenden Sie sich bitte an den entsprechenden Lehrstuhl.

Während des Bachelor-Studiums kann am gleichen Lehrstuhl nur jeweils eine Arbeit geschrieben werden. Dies gilt auch dann, wenn es sich um Arbeiten in zwei verschiedenen Fächern handeln würde.

Die Frist zur erstmaligen Korrektur von schriftlichen Arbeiten beträgt maximal drei Monate. Vor Ablauf dieser Frist ist eine Korrektur nicht garantiert. Wenn Sie eine korrigierte Arbeit für eine Prüfungsanmeldung zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigen, reichen Sie die Arbeit entsprechend frühzeitig ein, andernfalls der Termin evtl. nicht eingehalten werden kann. Beachten Sie auch, dass die Überarbeitung und erneute Korrektur der Proseminar- und Seminararbeit wiederum je bis zu sechs Wochen in Anspruch nehmen können.

Bitte senden Sie keine Arbeiten eingeschrieben an den Lehrstuhl!

Im Übrigen beachten Sie für sämtliche schriftlichen Arbeiten die Weisung Nr. 3 der Fakultät betreffend die schriftlichen Arbeiten.

Als Basis für die Bewertung der formalen und inhaltlichen Gestaltung dient das Werk von Bettina Bacher, Juristische Arbeiten schreiben, Basel 2016.

  • Proseminararbeiten

    Proseminararbeiten können im Fach Strafrecht I verfasst werden.

    Es besteht in diesem Rahmen einerseits die Möglichkeit, eine theoretische Abhandlung zu erarbeiten. Diesfalls ist eine Anfrage an Prof. Riedo mit einem Vorschlag über Sie interessierende Themenbereiche zu senden. Das konkrete Thema bestimmt der Professor anhand dieser Vorschläge; Sie erhalten es danach auf einen von Ihnen gewählten Zeitpunkt hin zugeteilt.

    Sie können andererseits auch eine konkrete Fallbearbeitung / Falllösung erstellen; hierfür treten Sie direkt mit Lektor Louis Frédéric Muskens in Kontakt.

    Achtung: Bevor eine Proseminararbeit angenommen werden kann, muss die propädeutische Arbeit, welche im Rahmen der Vorlesung "Einführung in das Recht" zu verfassen ist, bestanden sein.

     

  • Praktikumsberichte

    Mit der Einreichung eines Praktikumsberichts können Sie ein studienbegleitendes Anwalts- oder Gerichtspraktikum als Studienleistung anrechnen lassen. Im Bachelor-Studium ersetzt der Praktikumsbericht bzw. das absolvierte Praktikum diesfalls eine obligatorische Proseminararbeit (Art. 8a Reglement über das Rechtsstudium).

    Wenn Sie einen Praktikumsbericht verfassen möchten, setzen Sie sich bitte vor Beginn des Praktikums mit Prof. Riedo in Verbindung.

    Wird Ihre Anfrage im Grundsatz akzeptiert, so kontaktieren Sie Prof. Riedo bitte ein weiteres Mal nach ca. 1–2 Wochen des laufenden Praktikums, um sich über den konkreten Inhalt des Berichts zu verständigen. Der Bericht sollte sich schwerpunktmässig, aber nicht unbedingt ausschliesslich, mit strafrechtlichen Fällen auseinandersetzen. Eine allgemeine Lösung ist aufgrund der Verschiedenheit der Praktika aber nicht möglich, ebenso erscheint ein Festlegen des Inhalts vor Antritt des Praktikums aufgrund der fehlenden Information der Praktikanten über ihre zukünftige Arbeit nicht sinnvoll.

    Senden Sie den Praktikumsbericht spätestens einen Monat nach Abschluss des Praktikums je einmal gedruckt und elektronisch zusammen mit einer von Ihrem Vorgesetzten unterzeichneten Bestätigung der geleisteten Arbeit an den Lehrstuhl ein.

  • Seminararbeiten

    Eine Seminararbeit für den Master (ausserhalb einer Seminarveranstaltung) kann in den Fächern Strafrecht I, Strafprozessrecht oder Jugendstrafrecht (theoretische Abhandlungen, keine Fallbearbeitungen) verfasst werden. Wenden Sie sich dazu an Prof. Riedo mit der Angabe des gewählten Fachs und Themenbereichs sowie des gewünschten Bearbeitungsbeginns. Das konkrete Thema wird Ihnen danach anhand dieser Vorgaben zugeteilt.

    Eine ordentlich anzurechnende Seminararbeit wird analog zu den Bestimmungen zur Masterarbeit benotet. Sie können die Arbeit auch als Spezialkredit anrechnen lassen. In diesem Fall entfällt die Benotung und Sie erhalten wie im Bachelor-Studium die Möglichkeit einer einmaligen Nachbesserung. Teilen Sie Prof. Riedo bei der Anmeldung für die Seminararbeit mit, wenn Sie diese als Spezialkredit anrechnen lassen wollen.

    Wird die Arbeit im Rahmen einer Seminarveranstaltung verfasst, gelten die dort kommunizierten speziellen Vorgaben.

  • Masterarbeiten

    Es können Masterarbeiten im Strafrecht, Strafprozessrecht und Jugendstrafrecht verfasst werden. Für die Anmeldung wenden Sie sich bitte direkt ans Dekanat (droit-memoires@unifr.ch). Eine vorgängige Kontaktaufnahme mit dem Lehrstuhl ist nicht erforderlich.

    Die fertiggestellte Masterarbeit ist nach der Einreichung in Papierform beim Dekanat zweifach in elektronischer Form (je ein Dokument in Word-Format – .docx bzw. .doc – und eines als PDF) an lehrstuhl-riedo@unifr.ch zu übermitteln. Massgebend für die Fristwahrung ist einzig die Einreichung der gedruckten Exemplare beim Dekanat.

    Für weitere Informationen konsultieren Sie die entsprechende Seite der Fakultät.

  • Forschungsarbeiten

    Studierende, welche Forschungsarbeiten verfassen wollen, setzen sich zunächst mit Prof. Riedo in Verbindung. Sobald sein Einverständnis vorliegt, erfolgt die Einschreibung beim Dekanat.

    Weitere Informationen finden Sie auf der entsprechenden Seite der Fakultät.