IPR/IZVR II: Internationale Schiedsgerichtsbarkeit
UE-DDR.00525

Dozenten-innen: Göksu Tarkan
Kursus: Master
Art der Unterrichtseinheit: Vorlesung
ECTS: 5
Sprache-n: Deutsch
Semester: SP-2022

Die internationale Schiedsgerichtsbarkeit als eine besondere Form der prozessualen Streiterledigung befindet sich im Schnittbereich von Zivilprozessrecht und IPR. Im Vertiefungskurs werden nachfolgende Themen der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit behandelt:

Allgemeine Einführung in die Thematik

Geltungsbereich, Sitz, Schiedsfähigkeit und Schiedsvereinbarung

Schiedsgericht und Rechtshängigkeit

Verfahren und Zuständigkeit

Schiedsspruch und Rechtsschutz

Vollstreckbarkeit und Anerkennung ausländischer Schiedssprüche

Dabei wird durchgehend die Rechtslage in der Schweiz behandelt, wobei der internationale Bezug der Materie berücksichtigt wird. Der Kurs stellt inhaltlich eine Fortsetzung und Vertiefung der Masterkurse Zivilprozessrecht und IPR I dar. Der vorgängige Besuch des Kurses Zivilprozessrechts ist empfohlen.


Prüfungen

Es handelt sich um eine mündliche Prüfung von 15 Minuten (ohne Vorbereitungszeit). Die Prüfung besteht aus Fragen und Fällen. Die Kandidaten können das BGG, die ZPO und das IPRG (amtliche Sammlung oder unkommentierte Textausgabe) mitnehmen und verwenden.


Lernziele

Die Studierenden verstehen die verfahrensrechtlichen Grundsätze der Schiedsgerichtbarkeit und können insbesondere beurteilen, in welchen Fällen der Einbezug einer Schiedsklausel in den Vertragsbeziehungen angebracht ist und wann nicht. Sie verfügen über eine Vorstellung darüber, wie ein Schiedsverfahren abläuft und sind sensibilisiert auf typische schiedsgerichtsrechtliche Problemstellungen. Zudem verfügen sie über Basiswissen im Bereich der Anfechtung von Schiedssprüchen sowie der Vollstreckbarkeit und Anerkennung ausländischer Schiedssprüche.


Dokumentation

Die wichtigsten Dokumente sowie die genauen Angaben zu den Kursdaten sind auf Moodle ersichtlich.