Rechtwissenschaftliche Fakultät
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Auszeichnungen und Preise

Anlässlich der Diplomfeiern und des Dies Academicus verleiht die Rechtswissenschaftliche Fakultät Preise für hervorragende Leistungen.

Alumni IUS Frilex Preis

Beim Alumni IUS Frilex Preis handelt es sich um den Preis, der vom Alumni-Verein, Alumni IUS Frilex, jeweils für den Studienabschluss (Master summa cum laude) mit dem höchsten Notendurchschnitt vergeben wird.

  • Der Alumni IUS Frilex Preis 2017 ging an Frau Nathalie Marrer für den besten Master summa cum laude mit einem Notendurchschnitt von 5,83. 
  • Der Alumni IUS Frilex Preis 2016 ging an Frau Sarah Nyfeler für den besten Master summa cum laude mit einem Notendurchschnitt von 5.90.

Prix d'Excellence NKF

Anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg im Jahr 2013 haben die Anwaltskanzlei Niederer Kraft & Frey (NKF) und die Rechtswissenschaftliche Fakultät entschieden, jedes Jahr den "Prix d'Excellence NKF im Wirtschaftsrecht" zu verleihen. Mit dem Preis werden exzellente schriftliche Arbeiten im nationalen oder internationalen Wirtschaftsrecht ausgezeichnet, die an der Universität Freiburg für den Master verfasst wurden.

Mit der Auszeichnung möchte die Anwaltskanzlei NKF einen Beitrag zur Nachwuchsförderung und zur Verbindung von Lehre und Praxis im Bereich des Wirtschaftsrechts leisten. Der Prix d'Excellence NKF soll eine herausragende, für den Master zählende schriftliche Arbeit des betreffenden Kalenderjahrs im Bereich  des nationalen oder internationalen Wirtschaftsrechts (im weiteren Sinne) auszeichnen.

Zugelassen sind alle auf Französisch, Deutsch und Englisch verfassten schriftlichen Arbeiten, die für den Master zählen, während des betreffenden Kalenderjahrs von Studierenden der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg verfasst und von der Fakultät angenommen worden sind.

Der Prix d'Excellence NKF ist mit 5000 Franken dotiert.

  • Der Prix d'Excellence NKF 2016 ging an Herrn Mathieu Singer für seine Arbeit "Le calcul du dommage de l’art. 97 CO : analyse de quelques situations symptomatiques entre les fluctuations de la théorie de la différence".
  • Der Prix d'Excellence NKF 2015 ging an Frau Marlen Stöckli für ihre Arbeit "Die Auslegung von Art. 659b OR nach der Revision des Rechnungslegungsrechts".
  • Der Prix d'Excellence NKF 2014 ging an Herrn Alborz Toulou für seine Arbeit "Quelle signification la doctrine et le tribunal fédéral donnent-ils à l'expression 'dans la règle' de l'art. 51 al.2 CO?".
  • Der Prix d'Excellence NKF 2013 ging an Herrn Guillaume Braidi für seine Arbeit "L'interdiction d'exercer selon l'article 33 LFINMA".

Peter-Jäggi-Preis

Die Peter-Jäggi-Gedächtnisstiftung zeichnet jedes akademische Jahr die beste privatrechtliche Dissertation, die an der Freiburger Rechtswissenschaftlichen Fakultät verfasst wurde, mit dem Peter-Jäggi-Preis aus. Dieser Preis ist mit Fr. 10'000.- dotiert.

  • Der Preis der Peter-Jäggi-Gedächtnisstiftung 2013/2014 ging an Frau Dr. Nadja Schwerly für ihre Dissertation "Die Korrelation von Nutzen und Haftung im Vertragsrecht".
  • Der Preis der Peter-Jäggi-Gedächtnisstiftung 2011/2012 ging an Herrn Dr. Urs Kägi für seine Dissertation "Kapitalerhaltung als Ausschüttungsschranke, Grundlagen, Regelung und Zukunft im Aktienrecht".
  • Alle Preisträgerinnen und Preisträger >>
  • Informationen zur Peter-Jäggi-Gedächtnisstiftung >>

Vigener-Preise

Mit den 1908 gestifteten Joseph Vigener-Preisen, die mit 2'000 Franken dotiert sind, werden jährlich herausragende Diplom-, Master- oder Doktorarbeiten ausgezeichnet. Am Dies Academicus verleihen die Fakultäten der Universität Freiburg jährlich die Vigener-Preise für wissenschaftliche Arbeiten.

Preisträgerinnen und Preisträger

  • 2015: Wossen Aregay für seine Doktorarbeit mit dem Titel «Verwaltete Vielfalt. Ist der Nationalstaat die Antwort auf den Pluralismus? Eine rechtstheoretische Analyse und ihre Veranschaulichung am äthiopischen Beispiel» und Nadja Schwery für ihre Doktorarbeit mit dem Titel «Die Korrelation von Nutzen und Haftung im Vertragsrecht».
  • 2014: Urs Kägi für seine Doktorarbeit mit dem Titel «Kapitalerhaltung als Ausschüttungsschranke – Grundlagen, Regelung und Zukunft im Aktienrecht».
  • 2013: Joanna Bourke Martignoni für ihre Doktorarbeit mit dem Titel «Echoes from a distant shore: The Right to education and international development / with special referece to the role of the World Bank» und Tornike Keshelava für seine Doktorarbeit mit dem Titel «Der Methodenpluralismus und die ratio legis / Eine sprachkritische Untersuchung».
  • 2012: Anne-Christine Fornage für ihre Doktorarbeit mit dem Titel «La mise en oeuvre des droits du consommateur contractant – Etude de droit suisse avec des incursions en droit de l’union européenne, en droit anglais, français et allemand» und Vincent Mignon für seine Doktorarbeit mit dem Titel «Le droit privé suisse à l’épreuve du droit privé communautaire – Analyse méthodologique comparée des droits français, allemand et suisse».

Professor Walther Hug Preis

Mit den Professor Walther Hug Preisen (Dissertationspreise) werden rechtswissenschaftliche Dissertationen zum schweizerischen Recht prämiert, die bereits an den Universitäten die höchste Auszeichnung erfahren haben und sich zusätzlich durch besondere wissenschaftliche Qualitäten auszeichnen. Die Arbeit muss schweizerisches Recht betreffen oder einen Bezug zum schweizerischen Recht aufweisen. Der Professor Walther Hug Preis beträgt 3000 CHF. Er wird zusammen mit einer Urkunde im Namen der Stiftung an einer offiziellen Feier der Universität oder der Fakultät überreicht.

Preisträgerinnen und Preisträger

2016/2017

  • Bettina Bacher: «Medienfreiheit und Persönlichkeitsschutz / Zivilrechtliche Auswirkungen der Lösung eines Grundsrechtskonflikts»
  • Marjolaine Viret: «La cession des droits de garantie»
  • Arnaud Nussbaumer: «Evidence in Anti-Doping at the Intersection of Science and Law»

2014/2015

  • Diana Oswald, «Verfahrensrechtliche Aspekte der internationalen Amtshilfe in Steuersachen»
  • Eleonor Kleber, « Discrimination multiple – Etude de droit internationale, suisse et européen »

2013/2013

  • Gabellon Adrien, «Le précontrat, Développements et perspectives»
  • Hagenstein Nadine, «Die Schuldbetreibungs- und Konkursdelikte nach schweizerischem Strafgesetzbuch»
  • Mahaim Raphaël, «Le principe de durabilité dans l’aménagement du territoire, Le mitage du territoire à l’épreuve du droit : utilisation mesurée du sol, urbanisation et dimensionnement des zones à bâtir»        
  • Schwery Nadja, «Korrelation von Nutzen und Haftung im Vertragsrecht»
  • Voisard Stéphane, «L’auxiliaire dans la surveillance administrative, Du droit bancaire et financier au Droit administratif général»

Alle Preisträgerinnen und Preisträger >>

Informationen zur Stiftung Professor Walther Hug >>

Prix Gottlob

Mit dem Prix Gottlob (Dissertationspreis) wird die beste rechtswissenschaftliche Dissertation an der Universität Freiburg prämiert.

  • Der Prix Gottlob 2014/2015 ging an Frau Eleonor Kleber für ihre Dissertation Discrimination multiple – Etude de droit international, suisse et européen.
  • Der Prix Gottlob 2013/2014 ging an Herrn Raphaël Eggs für seine Dissertation Les « autres préjudices » de l’expropriation, L’indemnisation au-delà du modèle fondé sur la valeur vénale.

Fürst von Liechtenstein-Preis

Der Fürst von Liechtenstein-Preis wurde 1993 von Fürst Franz Josef II. gestiftet, ist mit 10’000 Franken dotiert und wird von der Universität Freiburg alle zwei Jahre für wissenschaftliche Arbeiten verliehen, die sich mit einer christlichen Welt- und Menschenanschauung auseinandersetzen.

Den Fürst von Liechtenstein-Preis erhält 2015 Wossen Aregay für seine Dissertation zum Thema «Verwaltete Vielfalt. Ist der Nationalitätenstaat die Antwort auf den Pluralismus? Eine rechtstheoretische Analyse und ihre Veranschaulichung am äthiopischen Beispiel». In dieser Arbeit beschäftigte sich der Laureat mit einer grundlegenden Frage: Kann der Nationalitätenstaat die Antwort auf den ethnischen Pluralismus sein? Mit seiner originellen und scharfsinnigen Analyse zeigt der Autor, der äthiopischen Ursprungs ist, dass das Modell des Nationalstaats durchaus eine kollektive Identitätenvielfalt kennt, ohne dass dadurch die ebenfalls für den Nationalstaat grundlegenden einheits- und autoritätsbildenden Elemente infrage gestellt würden. Aregays überzeugende Ergebnisse werden nicht nur für Wissenschaftler in Äthiopien, sondern auch für die internationale Föderalismusforschung nützlich sein.

Kontakt

Dekanat Rechtswissenschaftliche Fakultät

Universität FreiburgAv. de l'Europe 201700 Freiburg SchweizTel. +41 (0)26 300 80 00

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