Fachtagung 2021

Zufrieden! 

Was brauchen Kinder und Eltern zum Glücklichsein?

 

Datum: 10. September 2021

Ort: Gebäude Pérolles, Universität Freiburg

  

 Anmeldung

 

Sich wohlfühlen und zufrieden mit seinem Leben sein zu können, ist etwas, was sich Menschen wünschen. Vieles im Alltag lenkt von der Frage ab, was uns wirklich zufrieden macht. Worauf lohnt es sich zu konzentrieren, wenn wir Kindern ein zufriedenes Leben ermöglichen wollen? Was braucht der Mensch zum Glücklichsein? Namhafte Referierende beleuchten diese Frage aus interdisziplinärer Sicht.

 

Flyer

 

  • Programm

     

     

    08.45

    Empfang mit Kaffee

    09.20

    Eröffnung der Tagung

     

    A. Cina

    09.30

    Charakter und Lebenszufriedenheit: Ist Wohlbefinden trainierbar?

     

    W. Ruch

    10.00

    Selbstwirksamkeit: Mit kleinen Schritten zum Glück.

     

    M. Jerusalem

    10.30

    Diskussion

    10.45

    Kaffeepause

    11.15

    Freude oder Frust? Zum Zusammenhang von Elternschaft und Lebenszufriedenheit von Müttern und Vätern in den letzten Jahrzehnten.

     

    K. Preisner

    11.45

    Liebe ist mehr als wir denken - Von der Kunst, an Konflikten in der Partnerschaft zu wachsen.

     

    M. Schär

    12.15

    Diskussion

    12.30

    Mittagspause

    14.00

    Glück und Wohlbefinden in der Kindheit. Erziehungswissenschaftliche Reflexionen zu den Bedarfen der Kinder

     

    V. Magyar-Haas

    14.30

    Zumutungen. Warum wir das mit dem Glück erstmal vergessen können

     

    T. Schnell

    15.00

    Diskussion

    15.15

    Kaffeepause

    15.45

    Über das Glück, auch mal unwohl zu sein

     

    S.-V. Renninger

    16.15

    Diskussion

    16.30

    Abschluss

     

  • Inhalt

    Charakter und Lebenszufriedenheit: Ist Wohlbefinden trainierbar?

    Schon Aristoteles meinte, dass die Kultivierung dessen was gut ist, zum guten Leben beiträgt. Moderne Forschung belegt, dass Charakterstärken verschiedene Aspekte des subjektiven und psychologischen Wohlbefindens vorhersagen. Führt anwenden von Stärken auch zu mehr Zufriedenheit, Erfüllung und das Gefühl von Berufung für eine Arbeit?

     

    Selbstwirksamkeit: Mit kleinen Schritten zum Glück

    Wird uns Glück in die Wiege gelegt oder widerfährt es uns ohne eigenes Zutun durch glückliche Umstände? Können wir Glück auch beeinflussen, z.B. durch Erziehung und Förderung, insbesondere auf lange Sicht im Sinne intensiver Lebenszufriedenheit? Die Theorie der Selbstwirksamkeit zeigt auf, wie mit vielen kleinen Schritten Wege zum Glück unterstützt werden können.

     

    Freude oder Frust? Zum Zusammenhang von Elternschaft und Lebenszufriedenheit von Müttern und Vätern in den letzten Jahrzehnten.

    Galten Kinder früher als Glücksversprechen, scheinen Frauen und Männer heute vermehrt die Elternschaft zu bedauern. Doch was zeigen empirische Studien? Wie und warum haben sich Elternrollen und die Zufriedenheit von Eltern in den letzten Jahrzehnten verändert?

     

    Liebe ist mehr als wir denken - Von der Kunst, an Konflikten in der Partnerschaft zu wachsen

    Was ist eigentlich Glück in der Liebe und in der Partnerschaft? Wie können wir unsere Zufriedenheit in der Partnerschaft auf längere Zeit fördern? Und vor allem: Was hindert uns daran in einer Partnerschaft glücklich zu sein? Antworten zum Nachdenken.

     

    Glück und Wohlbefinden in der Kindheit. Erziehungswissenschaftliche Reflexionen zu den Bedarfen der Kinder

    Wenn Kinder als Expert*innen ihrer Lebenswelt angesehen werden, dann können sie am besten Antworten darauf geben, wann, wo und mit wem sie sich wohl fühlen und was sie aus ihrer Sicht brauchen, um glücklich zu sein oder damit es ihnen noch besser geht. Wie lassen sich die Erzählungen der Kinder über ihr Wohlbefinden und ihre Bedarfe erziehungswissenschaftlich reflektieren – und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die pädagogische, familiale wie professionelle Praxis?

     

    Zumutungen. Warum wir das mit dem Glück erstmal vergessen können.

    Ein Vortrag zum Zusammenhang – und Unterschied – von Glück und Sinn: Wie entsteht Sinn, was macht er mit uns und was heißt das für das Familienleben und Erziehung?

     

    Über das Glück, auch mal unwohl zu sein

    Wer glücklich ist, ist oft nicht zufrieden. Und wer sich unwohl fühlt, kann dennoch glücklich sein. Gerade häufig gebrauchte Wörter haben eine Magie, die uns immer wieder in Sackgassen laufen lässt. Schauen wir sie daher genauer an und suchen nach verborgenen Facetten!

  • Referentinnen und Referenten

    Prof. Dr. Willibald Ruch, Persönlichkeitspsychologie, Professor, Universität Zürich.

     

    Prof. Dr. Matthias Jerusalem, Pädagogische Psychologie und Gesundheitspsychologie, Humboldt-Universität Berlin.

     

    PD Dr. Klaus Preisner, Soziologie, Soziologisches Institut, Universität Zürich.

     

    Prof. Dr. Marcel Schär, eidg. anerkannter Psychotherapeut, Leitung Zentrum Klinische Psychologie und Psychotherapie am IAP Institut für Angewandte Psychologie, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

     

    Prof. Dr. Veronika Magyar-Haas, Departement für Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Universität Freiburg, Leiterin des Universitären Zentrums für frühkindliche Bildung Fribourg (ZeFF).

     

    Prof. Dr. Tatjana Schnell, MF Specialized University Oslo/Norwegen und Universität Innsbruck/Österreich, Leiterin des Existential Psychology Lab.

     

    Dr. Suzann-Viola Renninger, Philosophin, Universität Zürich.

  • Weitere Informationen

    Tagungsleitung

    Dr. phil. Annette Cina, Koordinatorin,
    Institut für Familienforschung und -beratung, Universität Freiburg

     

    Zielgruppe

    Fachpersonen aus Praxis und Forschung, die mit Familien arbeiten, oder am Thema interessiert sind. Besonders angesprochen sind Fachleute der folgenden Berufsfelder: Psychologie, Psychotherapie und Psychiatrie, Elternbildung und Prävention, Paar- und Familienberatung, Erziehungswissenschaft, Heil- und Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Mütter- und Väterberatung, Kindes- und Erwachsenenschutz.

     

    Datum und Ort

    Freitag, 10.September 2021, 09.20 – 16.30, Gebäude Pérolles, Universität Freiburg

     

    Kosten

    Frühbuchertarif:                    CHF 250.–  Anmeldungen bis 10. Juli 2021

    Normaltarif:                          CHF 290.–

    Studierendentarif:                 CHF 100.–  Studierende mit Ausweis

    In den Tagungskosten sind die Tagungsunterlagen und Kaffeepausen inbegriffen.

     

    Information und Anmeldung

    Weiterbildungsstelle, Universität Freiburg, Rue de Rome 6, 1700 Freiburg

    Tel. 026 300 73 47, Fax 026 300 96 49, E-mail: formcont@unifr.ch

     

    Online-Anmeldung unter: www.unifr.ch/formcont bis zum 22. August 2021

     

    Annullationsbedingungen

    Ihre Anmeldung ist verbindlich. Für Abmeldungen, die in jedem Fall schriftlich zu erfolgen haben, verrechnen wir eine Umtriebsentschädigung von CHF 50.-, ab 4 Wochen vor Tagungsbe- ginn die Hälfte, ab 2 Wochen vor Tagungsbeginn die vollen Tagungskosten.

     

    Besonderes

    Die Tagung findet in Präsenz statt, gemäss den geltenden Covid Regelungen des BAG.