DIE MACHT DES HEILIGEN

Über das Heilige, Heiligkeit und Heiligung in einem säkularen Zeitalter

Die 8. Studientage zur theologischen und gesellschaftlichen Erneuerung mit dem Thema „Die Macht des Heiligen“, die Mitte Juni in Fribourg stattgefunden hätten, werden wegen der Corona-Pandemie kurzfristig auf den 24.-26. Januar 2022 verschoben. Die beiden Hauptreferenten, Hans Joas und Michael Triegel, sowie die meisten anderen Referentinnen und Referenten haben ihre Zusage für 2022 bereits gegeben.

„Seid heilig, weil ich heilig bin!" (1Petr 1,16) Gott bzw. das Göttliche kann vom Heiligen nur schwer getrennt werden. Es bezeichnet den ganz anderen. Charakteristisch verweist das Heilige auf das Transzendente und steht damit im Kontrast zum Profanen, dem weltlich Immanenten. Und doch ruft der Apostel Petrus die Gemeinden in der Diaspora auf, dem Heiligen zu entsprechen und in ihrem Lebenswandel selbst heilig zu werden. Die Trennlinie von Transzendenz und Immanenz, von Heiligem und Profanem wird dadurch je neu in Frage gestellt. Was bedeutet der Ruf nach dem Heiligen heute noch? Der moderne Drang nach Autonomie, Weltverfügbarkeit und Fortschritt ist für unsere Zeit wegweisend geworden und im Begriff der «Entzauberung» wurde gleichzeitig eine Vorstellung gesellschaftsfähig, die unsere Weltsicht nachhaltig prägt. Welche Konsequenzen hat das für die Religion, den Glauben und die Kirche? Im Rahmen der achten Studientage beschäftigen wir uns mit der Macht des Heiligen in einer entzauberten Welt, mit Fragen nach der Sozialgestalt der Communio sanctorum und mit Heiligen aus der gesamten christlichen Tradition.

An den Studientagen zur theologischen und gesellschaftlichen Erneuerung vom 24.-26. Januar 2022 werden Perspektiven zur Erneuerung von Theologie, Kirche und Gesellschaft präsentiert und diskutiert. Neben dem deutschen Soziologen Hans Joas, der versucht die «Entzauberung» zu entzaubern, sind bedeutende Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche, Akademie und Kultur aus dem In- und Ausland daran beteiligt.

DEUS ABSCONDITUS (2013), Mischtechnik auf Leinwand, 160 x 260 cm – Michael Triegel
  • Tagungsort

    Der Tagungsort befindet sich im Hauptgebäude der Universität Freiburg (Miséricorde) und ist vom Bahnhof in ca. 5 Minuten erreichbar. Wenn Sie vom Bahnsteig in die Haupthalle gelangen, benutzen Sie den Hinterausgang (Richtung TPF Busbahnhof). Wenn Sie im Busbahnhof sind, biegen Sie sofort rechts ab und gehen gerade aus bis zum Fussgängerstreifen, überqueren die Hauptstrasse und gehen dann links (Av.de l’Europe) in Richtung der Universität.

  • Anreise

    Die Züge von und nach Bern in Richtung Fribourg verkehren halbstündlich. Dies gilt auch für die Anschlüsse in die Romandie Richtung von und nach Lausanne/Genf. 

    Im Falle einer Anreise mit dem Auto haben Sie Parkmöglichkeiten in den umliegenden Parkhäusern der Universität Freiburg. Konsultieren Sie dafür die Web Seite von "Fribourg Tourisme".

  • Unterkunft

    Die Übernachtungskosten sind in der Teilnahmegebühr nicht enthalten, Hotels müssen separat gebucht werden.

    Informationen zu Übernachtungen und Hotels erhalten Sie auf der Webseite von "Fribourg Tourisme".

    Es besteht auch die Möglichkeit, günstigere Gästezimmer in den Bed & Breakfast der Stadt Freiburg und Umgebung zu reservieren. Eine Liste der offiziellen B&B steht Ihnen hier zur Verfügung.

  • Verpflegung

    In der Ehrenhalle vor der Aula Magna finden alle Kaffeepausen und Apéros statt.

    Die Mensa der Universität Freiburg bietet kulinarische Leckerbissen an. Mittags werden neben zwei Tagesmenüs, ein vegetarisches Buffet sowie ein Salatbuffet angeboten. Zusätzlich werden am Grill weitere Fleisch- und Fischdelikatessen zubereitet. Weitere Verpflegungsmöglichkeiten sind in Gehdistanz erreichbar.