Mosambikanische Delegation Publikationsdatum 17.04.2025
Mosambikanische Delegation besucht Freiburg, um den Schweizer Föderalismus zu erkunden
Anfang April empfing das Internationale Zentrum des Instituts für Föderalismus in Zusammenarbeit mit der mosambikanischen Kommission für die Reflexion über ein dezentralisiertes Regierungsmodell (CREMOD) einen Studienbesuch in Fribourg. Die Delegation bestand aus hochrangigen Regierungsvertreter, Akademiker sowie PolitikerInnen. Ziel war es, sich im Rahmen des CREMOD-Mandats mit dem schweizerischen Föderalismusmodell auseinanderzusetzen und Anregungen für ein angepasstes Dezentralisierungsmodell in Mosambik zu gewinnen.
Im Laufe der Woche tauschte sich die Delegation mit ExpertInnen aus Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene zu Themen wie Finanzföderalismus, Berufsbildung, Energiepolitik und interkantonale Zusammenarbeit aus. Zu den Höhepunkten zählten Besuche im Bundeshaus, im historischen Rathaus von Fribourg sowie das Treffen mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten.
Im Zentrum der Gespräche standen die Aufgabenteilung zwischen staatlichen Ebenen sowie die Finanzierung und Erbringung öffentlicher Dienstleistungen. Besonders interessiert zeigten sich die Delegierten am dezentralisierten Bildungssystem, der steuerlichen Autonomie sowie der direkten Demokratie. Auch scheinbar kleinen, aber bedeutungsvollen Details wie das implizite Vertrauen im öffentlichen Verkehr oder die offene Atmosphäre in Universitätskantinen.
Wir danken allen Referierenden und Partnern herzlich für ihre Beiträge. Besonderer Dank gilt Dr. Verena Richardier für die reibungslose Organisation sowie der Delegation für ihre Neugier, ihr Engagement und ihre aktive Teilnahme.
