A2. Studierendenzentrierte Lernumgebungen gestalten

 

Was versteht man unter studierendenzentrierten Lernumgebungen und wie lassen sie sich zielorientiert gestalten, sodass verständnistiefes Lernen gefördert wird? Zur Beantwortung dieser Frage, gibt das Modul zunächst einen kurzen Überblick über neuere empirische Befunde zu einer effektiven universitären Lehre. Im Anschluss wird ein Rahmenmodell zur Gestaltung studierendenzentrierter Lernumgebungen (SZLU) vorgestellt, das aufzeigt, wie Lerngelegenheiten geschaffen werden können, die Studierende kognitiv aktivieren, deren Partizipation in der Veranstaltung anregen sowie curriculare Mitgestaltungsmöglichkeiten eröffnen. 

Arbeitsweise:

  • Impulsreferate
  • Gruppen- und Partnerarbeiten
  • Diskussionen und Erfahrungsaustausch im Plenum
  • Demonstration und Anwendung von Online-Tools zum Einsatz in der eigenen Lehrveranstaltung

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  • Lernziele

    Die Teilnehmenden

    • kennen und verstehen aktuelle Ergebnisse der Effektivitätsforschung zu einer "guten" Hochschullehre (u.a. Einsatz neuer Technologien)
    • diskutieren und reflektieren Möglichkeiten, Chancen und Herausforderungen einer lernförderlichen studierendenzentrierten Unterrichtsgestaltung
    • wählen studierendenzentrierte (Online-)Methoden situationsgerecht aus, um die Studierenden kognitiv zu aktivieren und die Interaktion zu fördern
    • wenden die im Kurs vorgestellten Kernkonzepte exemplarisch auf ihre eigenen Lehrveranstaltungen an und bewerten deren Einsatzmöglichkeiten in hybriden Lernumgebungen
  • Sprache

    Deutsch (mündlich). Die Validierungsarbeit kann auf Deutsch oder Englisch abgegeben werden.

  • Verantwortliche

    PD Dr. Dipl.-Hdl. Univ. Sabine Hoidn ist promovierte Wirtschaftspädagogin. Die Venia Legendi in Erziehungswissenschaft, insbesondere Hochschuldidaktik hat sie 2018 von der Universität Zürich erhalten. Derzeit leitet sie das Student-Centered Learning (SCL) Lab am Soziologischen Institut der Universität St. Gallen. Ihre Interessenschwerpunkte liegen sowohl in der Managementausbildung als auch in der hochschuldidaktischen Forschung und Lehre in verschiedenen Disziplinen (u.a. Lehrerausbildung). Sie ist in der hochschuldidaktischen Weiterbildung an verschiedenen Universitäten im deutschsprachigen Raum tätig. Mehr Informationen auf www.unisg.ch/scllab.

  • Datum und Ort

    Dieses Modul wird zwischen Januar und Juni 2022 wieder angeboten.
    Die Anmeldungen werden am 2. November 2021 eröffnet.

    Universität Freiburg, Gebäude PER21 (Bd de Pérolles 90)

  • Validierung

    Modul mit 1 ECTS

    Validierungsarbeit: Eine Unterrichtssequenz resp. ein pädagogisches Szenario aus einer aktuellen oder künftigen eigenen Lehrveranstaltung unter Berücksichtigung der im Kurs vorgestellten Kernkonzepte – Ergebnisse der Effektivitätsforschung, Möglichkeiten der kognitiven Aktivierung, Partizipation und Mitgestaltung, Einsatz studierendenzentrierter (Online-)Methoden – begründet überarbeiten bzw. neu konzipieren

  • Anmeldegebühr

    CHF 250.- (kostenlos für Lehrpersonen der Universität Freiburg)