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Hieronymus († 420) - Briefe
I. Briefe familiären Charakters
3. An Rufinus

6.

Doch habe ich schon mehr Worte gemacht, als eines Briefes Kürze es zuläßt. Freilich wiederholt sich dies immer wieder bei mir, wenn ich etwas zum Lobe unseres Freundes Bonosus zu sagen habe. Nun aber will ich wieder auf das zurückkommen, wovon ich in meinem Briefe ausgegangen bin. Ich beschwöre Dich, daß es nicht heißen möge; „Aus den Augen, aus dem Sinn“ bei einem Freund, wie man ihn lange sucht, schwer findet und nicht leicht behält. Mag mancher von Gold strotzen; mögen bei feierlichen Aufzügen an der einhergetragenen prunkenden Bürde gleißende Metalle aufleuchten, [S. 10] die Liebe kann damit nicht erkauft werden. Die Liebe hat keinen Marktpreis. Eine Freundschaft, die aufhören kann, war niemals wahre Freundschaft. 1

1: Cicero, De amicit. 9, 32

 

 

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Einleitung zu den Briefen des Hieronymus
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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger