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Liturgien, Griechische - Die griechische Jakobusliturgie
C. Messe Der Gläubigen.

VII. Anaphora.

1. Die Einsetzungsworte.

Der Priester bekreuzt die Gaben und spricht:
Heilig bist Du, König der Ewigkeit und Herr und Verleiher jeder Heiligkeit; heilig ist auch Dein eingeborener Sohn, unser Herr Jesus Christus, durch den Du [S. 105] alles gemacht hast; heilig ist auch Dein heiliger Geist, der alles ergründet, selbst die Tiefen der Gottheit. Heilig bist Du, Allmächtiger, Unbeschränkter, Guter, Furchtbarer, Barmherziger, voll Mitleid vorzüglich gegen Dein Gebilde. Du hast den Menschen nach Deinem Bilde und Gleichnisse aus Erde gemacht, Du hast ihm den Genuß des Paradieses gewährt, und nach Übertretung Deines Gebotes und nach seiner Verbannung hast Du, Gütiger, ihn nicht verachtet und verlassen, sondern wie ein mitleidiger Vater ihn erzogen, durch das Gesetz berufen und durch die Propheten herangebildet. Später aber hast Du selbst Deinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn Jesus Christus, in die Welt gesandt, damit er durch seine Ankunft Dein Bild erneuere und erwecke. Dieser kam vom Himmel herab, nahm aus dem Heiligen Geiste und aus Maria, der Jungfrau und Gottesgebärerin, Fleisch an, verkehrte mit den Menschen und tat alles zum Heile unseres Geschlechtes. Als sich der Sündelose für uns Sünder dem freiwilligen und lebendigmachenden Tode am Kreuze unterziehen wollte, nahm er in der Nacht, in welcher er verraten wurde oder vielmehr sich selbst für das Leben und Heil der Welt hingab,

dann nimmt der Priester das Brot in die Hand und spricht:
das Brot in seine heiligen, unbefleckten, reinen und unsterblichen Hände, blickte zum Himmel auf, zeigte es Dir, Gott und Vater, dankte, heiligte, brach und gab es seinen heiligen Jüngern und Aposteln, indem er sprach.

Die Diakonen sagen:
Zur Vergebung der Sünden und zum ewigen Leben.

Dann spricht (der Priester) laut:
Nehmet, esset! Dies ist mein Leib, der für euch gebrochen und hingegeben wird zur Vergebung der Sünden.

Das Volk:
Amen.

Dann nimmt der Priester den Kelch und spricht für sich:
Ebenso nahm er nach dem Essen den Kelch, mischte ihn mit Wein und Wasser, blickte zum Himmel auf, [S. 106] zeigte ihn Dir, Gott dem Vater, dankte, heiligte, segnete ihn, erfüllte ihn mit dem Heiligen Geiste, gab ihn seinen heiligen und seligen Jüngern, indem er sprach:

(dann ruft er laut)
Trinket alle daraus; dies ist mein Blut, das Blut des neuen Bundes, das für euch und für viele vergossen und hingegeben wird zur Vergebung der Sünden.

Das Volk:
Amen.

Der Priester:
Tut dies zu meinem Andenken; denn so oft ihr dieses Brot esset und diesen Kelch trinket, verkündet ihr den Tod des Menschensohnes und bekennet seine Auferstehung, bis er kommt.

Die Diakonen sagen:
Wir glauben und bekennen.

Das Volk:
Herr, wir verkündigen seinen Tod und bekennen seine Auferstehung.

 

 

Informationen
Quellenangabe
Inhaltsverzeichnis
Vorwort zu den Liturgen
Einleitung zu den Liturgen
Allgemeine Bemerkungen zu den Griechischen Liturgien
Einleitung Syrische Liturgien
Einleitung: Die griechische Jakobusliturgie
Bilder Vorlage

Navigation
A. Vorbereitungsgebete ...
B. Katechumenen-Messe.
C. Messe Der Gläubigen.
. I. Großer Eingang.
. II. Das Symbolum.
. III. Der Friedenskuß.
. IV. Große Ektenie.
. V. Offertorium
. VI. Präfation und ...
. VII. Anaphora.
. . 1. Die Einsetzung...
. . 2. Anamnese.
. . 3. Die Epiklese.
. VIII. Fürbitten für ...
. IX. Gebete vor der ...
. X. Kommunion.
. XI. Danksagung nach ...
. XII. Letzter Eingang.
. XIII. Entlassung.
. XIV. Schlußgebete.

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Letzte Änderung am 4. April 2008.
Gregor Emmenegger