{"id":5580,"date":"2018-01-18T10:18:31","date_gmt":"2018-01-18T09:18:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www3.unifr.ch\/alma-georges?p=5580"},"modified":"2018-03-21T09:46:57","modified_gmt":"2018-03-21T08:46:57","slug":"das-schweizer-radio-hat-das-space-race-parodiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/articles\/2018\/das-schweizer-radio-hat-das-space-race-parodiert?lang=de","title":{"rendered":"\u00abDas Schweizer Radio hat das Space Race parodiert\u00bb"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Knistern, Knacken, Rauschen und dann pl\u00f6tzlich ein Signal: nicht vom Mars zwar, aber vom Schweizer Radio. Dort wurden seit den 1930er-Jahren Science-Fiction-H\u00f6rspiele ausgestrahlt. Felix Wirth untersucht sie und reist in seiner Dissertation regelm\u00e4ssig durch Raum und Zeit. Wooosh!<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Felix Wirth, Sie forschen \u00fcber \u00abScience Fiction am Deutschschweizer Radio zwischen 1935 und 1985\u00bb. Sind Sie ein Science-Fiction-Nerd?<\/strong><br \/>\n\u00dcberhaupt nicht. Ich fand \u00fcber Umwege zum Thema. Ich habe w\u00e4hrend des Studiums zuerst bei www.memoriav.ch und sp\u00e4ter auch f\u00fcr Radio SRF gearbeitet. Meine Masterarbeit habe ich dann zu Radiosendungen \u00fcber Afrika geschrieben. Da ging es stark darum, wie afrikanische Gesellschaften am Deutschschweizer Rundfunk dargestellt wurden. Das war zwar spannend, emotional aber auch sehr herausfordernd, da die Sendungen viele negative und rassistische Stereotypen beinhalteten. Als ich fertig war, sagte ich mir deshalb: \u00abIn Zukunft m\u00f6chte ich mich mit etwas anderem befassen, mit etwas, das komplett fiktiv ist\u00bb. Ironischerweise geht es auch bei der Science Fiction wieder um Kolonialismus und Kolonien \u2013 nun einfach im Weltraum.<\/p>\n<p><strong>Wie kam die neumodische Science Fiction \u00fcberhaupt ins altehrw\u00fcrdige Schweizer Radio?<\/strong><br \/>\nDas ist eine meiner Leitfragen. Radiopolitik und H\u00f6rspielproduktion des Deutschschweizer Radios \u2013 bis in die 1960er-Jahre bekannt als \u00abRadio Berom\u00fcnster\u00bb \u2013 waren lange Zeit eher konservativ. Die Diskurse waren bis in die 1950er-Jahre gepr\u00e4gt von der Geistigen Landesverteidigung, von Abschottung und Abgrenzung. 1953 wurde beispielsweise in der Radio-Konzession festgehalten, dass das Personal schweizerischer Nationalit\u00e4t sein sollte und die verbreiteten Programme die \u00abgeistigen und kulturellen Werte\u00bb der Schweiz f\u00f6rdern mussten. Vor diesem Hintergrund k\u00f6nnte man meinen, dass in der Zukunft angesiedelte und meist von ausl\u00e4ndischen Autoren verfasste Science-Fiction-H\u00f6rspiele nicht gerade zu den Vorlieben von Radio Berom\u00fcnster geh\u00f6rten. Tats\u00e4chlich wurden aber seit den 1930er-Jahren in regelm\u00e4ssigen Abst\u00e4nden Science-Fiction-Texte \u2013 vorwiegend aus Deutschland und England \u2013 \u00fcbernommen und ins H\u00f6rspielformat \u00fcbertragen.<\/p>\n<p><strong>Was heisst das konkret? Wie muss man sich die Produktion eines H\u00f6rspiels vorstellen?<\/strong><br \/>\nDie H\u00f6rspiele wurden als Expos\u00e9s oder als Manuskripte eingereicht. Die Radioregisseure schrieben anschliessend Gutachten. Einige dieser Gutachten sind gl\u00fccklicherweise erhalten geblieben und zeigen die Debatten dar\u00fcber, welche Texte vertont werden sollten und welche nicht. Ich schreibe somit eigentlich zwei Geschichten: jene der ausgestrahlten und jene der abgelehnten Science Fiction.<\/p>\n<p><strong>Welche Texte wurden denn abgelehnt?<\/strong><br \/>\nManche Themen waren zu sensibel. Nach 1945 wurden beispielsweise viele Manuskripte zum Thema \u00abAtombombe\u00bb eingereicht. Viele wurden abgelehnt, weil man einerseits nicht zur allgemeinen Beunruhigung beitragen wollte und andererseits das H\u00f6rspiel nicht als ideales Format f\u00fcr den Umgang mit dem Thema betrachtete.<br \/>\nIn den 1950er und 60er-Jahren stand die Science Fiction dann ganz im Zeichen des Ost-West-Konflikts, wobei das Deutschschweizer Radio versuchte, sich schweizerisch-neutral zwischen den Bl\u00f6cken zu positionieren. Deshalb entschied man sich beispielsweise 1960 gegen \u00abRaumstation Alpha schweigt\u00bb von Fritz Puhl. Dieses war zwar zwei Jahre zuvor vom Norddeutschen Rundfunk ausgestrahlt worden, das Schweizer Radio indes f\u00fcrchtete, es k\u00f6nnte aufgrund seiner antirussischen Inhalte als \u00abGegenpropaganda\u00bb wirken und Misstrauen sch\u00fcren. Das h\u00e4ufigste Argument f\u00fcr eine Ablehnung war aber, dass sich ein Text \u00abnicht auf die Schweizer Verh\u00e4ltnisse anpassen\u00bb liess. Letztlich hiess das nichts anderes als: zu \u00abdeutsch\u00bb oder zu \u00abbritisch\u00bb. Was unter \u00abSchweizer Verh\u00e4ltnissen\u00bb genau zu verstehen ist, wird allerdings nur in wenigen Hinweisen angedeutet.<\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/AG_Wirz3.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-6032 size-full\" src=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/AG_Wirz3.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"580\" srcset=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/AG_Wirz3.jpg 900w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/AG_Wirz3-300x193.jpg 300w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/AG_Wirz3-768x495.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p><strong>Manche Texte wurden aber auch adaptiert, also verschweizert?<\/strong><br \/>\nJa, und das geschah unter anderem dadurch, dass typisch schweizerische Figuren eingef\u00fcgt wurden. Ein Beispiel daf\u00fcr ist das H\u00f6rspiel \u00abKraftwerk Mittelmeer\u00bb (1952) von Felice Vitali, damaliger SRG-Korrespondent in Berlin. Es ist eine Adaption des Buches \u00abAtlantropa\u00bb \u2013 einer etwas gr\u00f6ssenwahnsinnigen Idee des Ingenieurs Herman S\u00f6rgel aus den 1930er-Jahren. S\u00f6rgel plante, mit Staud\u00e4mmen am Bosporus und der Strasse von Gibraltar den Mittelmeerspiegel um 100 bis 200 Meter abzusenken. Die Idee wurde in den 1950er-Jahren sogar vonseiten der UNO unterst\u00fctzt und so beschloss auch Radio Berom\u00fcnster, das Projekt zu thematisieren. Im H\u00f6rspiel unterh\u00e4lt sich ein gewisser \u00abHerr P.S.\u00bb \u2013 ein Pseudonym f\u00fcr S\u00f6rgel \u2013 mit dem jungen Tessiner \u00abRemo\u00bb. Dieser \u00abeinfache Mann von der Strasse\u00bb hinterfragt und kritisiert alles, was ihm P.S. erz\u00e4hlt. Anschliessend beginnt Remo von \u00abAtlantropa\u00bb zu tr\u00e4umen. Er tr\u00e4umt von politischen Fl\u00fcchtlingen, die wegen der D\u00e4mme keine Arbeit mehr haben, von Terroristen, welche die Staumauern sprengen wollen und von vielen weiteren Problemen. Erschrocken wacht Remo auf und meint: \u00abMich schaudert vor einer totalit\u00e4ren Technik\u00bb. Die von Autor Vitali hinzugef\u00fcgte Figur \u00abRemo\u00bb repr\u00e4sentierte eine kritische und mahnende Stimme, die sich gegen das Megaprojekt \u00abAtlantropa\u00bb aussprach \u2013 dies zu einer Zeit, in der S\u00f6rgels Vision international im Aufwind war. \u00c4hnlich kritische, bodenst\u00e4ndige Schweizer kamen auch in anderen Science-Fiction-H\u00f6rspielen der 1950er-Jahre vor. Figuren, die fragen, ob der technische Fortschritt wirklich so positiv ist, wie ihn andere sehen.<\/p>\n<p><strong>Sie haben nun mehrmals schon den Begriff \u00abScience-Fiction-H\u00f6rspiel\u00bb benutzt. Sprach man am Schweizer Radio denn \u00fcberhaupt von \u00abScience Fiction\u00bb?<\/strong><br \/>\nAnfangs nicht. Da sprach man von utopischen oder fantastischen H\u00f6rspielen. Der in den 1920er-Jahren in den USA entstandene Begriff \u00abScience Fiction\u00bb etablierte sich nur langsam und d\u00fcrfte erst in den 1950er-Jahren einer gr\u00f6sseren Schweizer \u00d6ffentlichkeit bekannt gewesen sein. Radio Berom\u00fcnster war sehr zur\u00fcckhaltend mit der Verwendung des Ausdrucks. So trug beispielsweise ein St\u00fcck von 1956 im Manuskript den Untertitel \u00abH\u00f6rspiel-Kom\u00f6die mit etwas \u2018sience-fiction\u2019 [sic!]\u00bb. In der Radiozeitung wurde der Untertitel dann kurzerhand zu \u00abEine groteske Idee\u00bb abge\u00e4ndert. Das Genre der \u00abScience-Fiction-H\u00f6rspiele\u00bb existierte am Deutschschweizer Radio erst ab den 1960er-Jahren. In meiner Dissertation untersuche ich somit Texte, die erst aus heutiger Sicht zur Science Fiction gez\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p><strong>Wie ver\u00e4nderten sich denn die Themen \u00fcber die Zeit hinweg?<\/strong><br \/>\nIn den 1930er-Jahren gab es viele Katastrophenh\u00f6rspiele: Zeppeline, die abst\u00fcrzten, Raketen, die zum Mars flogen und dort in Kriege verwickelt wurden. In den 1940ern kamen gesellschaftliche Visionen dazu: Die Atomkraft sicherte den Weltfrieden und \u00e4hnliches. Die 1950er-Jahre standen dann ganz im Zeichen des Space Age: Es ging um UFOs und die Kolonisierung des Weltraums. UFOs gibt\u2019s \u00fcbrigens erst seit 1947, damals pr\u00e4gte ein amerikanischer Pilot den Begriff und die Vorstellung von der fliegenden Untertasse. Davor sahen ausserirdische Raumschiffe ganz anders aus.<\/p>\n<p><strong>Es herrschte also eine gewisse Technik-Euphorie?<\/strong><br \/>\nJa, aber die ebbte in den 1960er-Jahren deutlich ab. Gegen Ende des Jahrzehnts mehrten sich die negativen Zukunftsvisionen. Es gab Adaptionen von \u00abBrave New World\u00bb und \u00c4hnlichem. In den 1970er-Jahren dominierten \u00f6kologische und gesellschaftliche Probleme die Science-Fiction-H\u00f6rspielproduktion.<\/p>\n<p><strong>Zum Beispiel?<\/strong><br \/>\nRudolf Stalder adaptierte Anfang der 1970er-Jahre eine Kurzgeschichte von Ray Bradbury und liess sie in einem kleinen, vom Fortschritt verschonten Naturreservat im Schweizer Mittelland spielen. Ende der 1980er-Jahre \u00fcbersetzte Lukas Hartmann den Amerikanischen Roman \u00abEcotopia\u00bb (1975) ins Berndeutsche und verlegte die Handlung ebenfalls in ein kleines Reservat rund um Bern. Beide H\u00f6rspiele kombinierten utopische Science-Fiction-Geschichten mit Schweizer Mundart und Folklore.<\/p>\n<p><strong>Mundarth\u00f6rspiele sind somit eine weitere Neuerung der 1970er-Jahre. Sieht man da den Einfluss von Kurt Marti, Mani Matter und Co?<\/strong><br \/>\nVermutlich, ja. Genau habe ich das aber noch nicht untersucht. Schliesslich gab es in den 1980er-Jahren eine starke Pluralisierung der Themen. Es gab Umweltkatastrophen, Raumfahrtabenteuer, Episches aber auch Absurdes. Ausserdem wurden klassische Narrative aufgebrochen und alternative Erz\u00e4hlformen ausprobiert. Die Dramaturgie wurde experimenteller und neue Ger\u00e4usch- und Klangkulissen kamen zum Einsatz.<\/p>\n<p><strong>Ger\u00e4usche sind ein gutes Stichwort: Wie haben die H\u00f6rspiele denn geklungen?<\/strong><br \/>\nBis Mitte der 1960er-Jahre nahmen Ger\u00e4usche f\u00fcr die Vertonung fiktionaler Welten viel Raum ein. Ein gutes Beispiel daf\u00fcr sind Raketen oder Raumschiffe. Um etwa startende Motoren oder schliessende T\u00fcren darzustellen, wurden Ger\u00e4usche existierender Ger\u00e4te elektroakustisch manipuliert. So wurden Raumschiffe lange Zeit mit verfremdeten Flugzeug- oder Staubsaugermotorenger\u00e4uschen vertont. Nach der Mondlandung verloren die lauten Raketenger\u00e4usche an Bedeutung. Neue Dinge, wie etwa Bordcomputer betraten das Parkett. Mit den ver\u00e4nderten technischen M\u00f6glichkeiten und dem fortgeschrittenen Vorwissen der Zuh\u00f6rer \u2013 Ende der 1960er-Jahre wusste man schliesslich, wie ein Raumfahrzeug klang \u2013 musste der Flug von A nach B akustisch nur noch angedeutet werden.<\/p>\n<p><strong>Und wie hat das Publikum auf die Ger\u00e4usche und Geschichten reagiert?<\/strong><br \/>\nLeider wurden nicht alle Zuh\u00f6rer-Zuschriften archiviert. Die Geschichte \u00fcber einen Zeppelin-Absturz soll 1935 eine gewisse Panikstimmung in Deutschland ausgel\u00f6st haben, da am selben Tag die \u00abGraf Zeppelin\u00bb nach S\u00fcdamerika gestartet war. Interessant waren auch die H\u00f6rerreaktionen auf ein H\u00f6rspiel \u00fcber zwei Freunde aus den 1970er-Jahren. Sie konnten telepathisch kommunizieren und so bekam der eine Freund mit, was der andere dachte, als er per Selbstmord aus dem Leben schied. Da fragten viele Leute beim Radio nach, ob es das tats\u00e4chlich gibt. Teilweise wurden die H\u00f6rspiele auch in Zeitungen besprochen. Insgesamt bleibt die Rezeption aber leider l\u00fcckenhaft.<\/p>\n<p><strong>Und eine Geschichte \u00e0 la \u00abThe War of the Worlds?\u00bb<\/strong><br \/>\nSie meinen das H\u00f6rspiel \u00fcber die Invasion von Aliens, die in Amerika 1938 zu grosser Verunsicherung f\u00fchrte? So etwas gab es hier nicht. Daf\u00fcr hat das Schweizer Radio \u00abThe War of the Worlds\u00bb parodiert. In den fr\u00fchen 1960ern gab es ein H\u00f6rspiel \u00fcber den Befall des Mars\u2018 durch Erdenbewohner. Solche Parodien waren f\u00fcr Radio Berom\u00fcnster typisch. Das Radio konnte sich zwar dem Science-Fiction-Hype sowie dem technischen Fortschritt nicht entziehen. W\u00e4hrend sich aber nur ein geringer Teil der H\u00f6rspiele ernsthaft mit der Raumfahrt und anderen technologischen Errungenschaften auseinandersetzte, warfen viele St\u00fccke, die von den Radiomitarbeitern selber \u00fcbersetzt und adaptiert wurden, einen kritischen oder humoristischen Blick auf den ganzen Fortschrittsrummel.<\/p>\n<p><strong>Sagen diese H\u00f6rspiele somit auch etwas \u00fcber den damaligen Schweizer Zeitgeist aus?<\/strong><br \/>\nJa, bestimmt. Science-Fiction-H\u00f6rspiele geben zum einen Einblick in die Auseinandersetzung mit Fortschritt und Moderne. Zum anderen gibt der Umgang mit Science Fiction am Deutschschweizer Radio immer auch Auskunft \u00fcber die zeitgen\u00f6ssischen Wert- und Klangvorstellungen einer nationalen Institution \u2013 und ihrer H\u00f6rerschaft. Gerade der historische Wandel dieser Vorstellungen interessiert mich.<\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n__________<\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<ul>\n<li>Webseite von <a href=\"https:\/\/lettres.unifr.ch\/de\/hist\/gmzg\/team\/wirth.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Felix Wirth<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Knistern, Knacken, Rauschen und dann pl\u00f6tzlich ein Signal: nicht vom Mars zwar, aber vom Schweizer Radio. Dort wurden seit den 1930er-Jahren Science-Fiction-H\u00f6rspiele ausgestrahlt. Felix Wirth untersucht sie und reist in seiner Dissertation regelm\u00e4ssig durch Raum und Zeit. Wooosh! Felix Wirth, Sie forschen \u00fcber \u00abScience Fiction am Deutschschweizer Radio zwischen 1935 und 1985\u00bb. Sind Sie ein Science-Fiction-Nerd? \u00dcberhaupt nicht. Ich fand \u00fcber Umwege zum Thema. Ich habe w\u00e4hrend des Studiums zuerst bei www.memoriav.ch und sp\u00e4ter auch f\u00fcr Radio SRF gearbeitet. Meine Masterarbeit habe ich dann zu Radiosendungen \u00fcber Afrika geschrieben. 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