{"id":22607,"date":"2025-10-16T12:59:20","date_gmt":"2025-10-16T11:59:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges?p=22607"},"modified":"2025-10-16T12:59:20","modified_gmt":"2025-10-16T11:59:20","slug":"tresa-ruethers-seeli-eine-pionierin-der-surselvischen-lyrik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/articles\/2025\/tresa-ruethers-seeli-eine-pionierin-der-surselvischen-lyrik","title":{"rendered":"Tresa R\u00fcthers-Seeli \u2013 Eine Pionierin der surselvischen Lyrik"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Mit der \u00dcbergabe ihres Archivs an das Schweizerische Literaturarchiv ist das Werk der surselvischen Dichterin Tresa R\u00fcthers-Seeli neu ins Zentrum der Forschung ger\u00fcckt. Literaturwissenschaftler Renzo Caduff ordnet ihre Bedeutung f\u00fcr die r\u00e4toromanische Literatur ein und erkl\u00e4rt, was das Archiv \u00fcber die poetische Arbeitsweise der Autorin verr\u00e4t.<br \/>\n<\/strong><\/h4>\n<p><strong><div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\nWer ist Tresa R\u00fcthers-Seeli, und weshalb gilt sie als so wichtige Stimme in der surselvischen Literatur?<br \/>\n<\/strong>Tresa R\u00fcthers-Seeli (1931) ist in Falera\/B\u00fcndner Oberland gemeinsam mit vier Schwestern in einer Bergbauernfamilie aufgewachsen. Entgegen den damaligen Gepflogenheiten in der Surselva durften sie und ihre vier Schwestern alle eine Ausbildung absolvieren. Tresa R\u00fcthers-Seeli machte eine Ausbildung zur Handarbeitslehrerin, arbeitete drei Jahre in einem Kinderheim und unterrichtete sp\u00e4ter an mehreren Orten in der Schweiz. Nach ihrer Heirat lebte sie mit ihrer Familie mehrere Jahre in Deutschland; seit f\u00fcnfzig Jahren ist sie nun im Kanton Thurgau wohnhaft. Als B\u00fcndnerromanin in der Diaspora habe sie aber nie den Kontakt mit ihrer Heimat abgebrochen, betont die Dichterin in Gespr\u00e4chen immer wieder, zudem seien die Sprache und die Religion f\u00fcr sie wichtige \u00abInseln\u00bb in der \u00abFremde\u00bb gewesen und geblieben. F\u00fcr mich als Literaturwissenschaftler ist vor allem ihre Aussensicht auf ihre Herkunftsregion interessant, die in den Gedichten immer wieder aufscheint.<\/p>\n<p>Tresa R\u00fcthers-Seeli ist bis heute eine der wenigen Dichterinnen, die auf Surselvisch publiziert hat. Im Gegensatz zur Lyrik in anderen b\u00fcndnerromanischen Variet\u00e4ten, wie dem Vallader\/ Unterengadinischen oder dem Puter\/ Oberengadinischen, gilt die surselvische Lyrik noch heute als fast reine M\u00e4nnerdom\u00e4ne.<\/p>\n<p><strong>Was zeichnet ihre Lyrik stilistisch oder thematisch besonders aus?<br \/>\n<\/strong>R\u00fcthers-Seelis Gedichte zeugen von einer bedingungslosen Aufrichtigkeit und thematisieren Brauchtum und Tradition, Religion und immer wieder die Auseinandersetzung mit der Verg\u00e4nglichkeit des Irdischen. Ihre Sprache ist bewusst einfach gehalten, direkt und klar. Durch ein umgangssprachliches und mitunter kraftvolles Register erzeugt diese Motivwahl jedoch keinesfalls Pathos, sondern entspricht vielmehr einer eindr\u00fccklichen und ehrlichen Auseinandersetzung mit den Widerspr\u00fcchen des Lebens. Die Dichterin spricht mit ihren Gedichten pers\u00f6nliche Erfahrungen und Themen an, die einerseits individuellen Charakter haben, andererseits aber oft auch einen allgemeing\u00fcltigen Wert aufweisen. Diese Gratwanderung, bei der im selben Gedicht gleichzeitig jeder einzelne sowie wir alle angesprochen und ber\u00fchrt werden, gelingt der Dichterin in ihren Gedichten immer wieder.<\/p>\n<p>Typisch f\u00fcr die Dichterin sind auch die Einbindung von sowohl romanischen wie auch deutschen Redewendungen und Gemeinpl\u00e4tzen sowie die Anlehnung an die Natursymbolik, nicht ohne \u00fcberraschende Br\u00fcche, Umkehrungen und ironische Wendungen. So f\u00e4llt im Gedicht \u00abMaischnee\u00bb der Stein nicht vom Herzen, sondern das lyrische Ich wirft ihn vom Herzen in den Himmel. Wenn der Stein wiederum in die Zweige des Kirschbaums f\u00e4llt, schneit es \u00abKirschbl\u00fctenschnee\u00bb.<\/p>\n<table style=\"height: 657px;\" width=\"613\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"214\"><strong>Neiv matg<\/strong><\/p>\n<p>Jeu fierel<\/p>\n<p>el tschiel<\/p>\n<p>il crap<\/p>\n<p>giu dil cor<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>crod\u2019el<\/p>\n<p>ellas frastgas<\/p>\n<p>neiv\u2019ei<\/p>\n<p>ina neiv<\/p>\n<p>da fluras<\/p>\n<p>tscherscher<\/p>\n<p>(R\u00fcthers-Seeli 2003)<\/td>\n<td width=\"214\"><strong>Maischnee<\/strong><\/p>\n<p>Ich werf<\/p>\n<p>in den Himmel<\/p>\n<p>vom Herzen<\/p>\n<p>den Stein<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>f\u00e4llt er<\/p>\n<p>in die Zweige<\/p>\n<p>schneit es<\/p>\n<p>einen Schnee<\/p>\n<p>Kirschbl\u00fcten-<\/p>\n<p>Schnee<\/p>\n<p>(\u00dcbersetzung durch die Autorin, 1998)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p>Eine der Qualit\u00e4ten dieses Gedichts ist es, dass es der Dichterin gelingt, aus einer verblassten Bildlichkeit auszubrechen und mit dem aus dem Deutschen entlehnten Sprichwort \u00abmir f\u00e4llt ein Stein vom Herzen\u00bb, das es in der surselvischen Muttersprache der Dichterin so nicht gibt, spielerisch umzugehen.<\/p>\n<p><strong>Welche Rolle spielt ihr Werk im Kontext der r\u00e4toromanischen Literatur insgesamt?<br \/>\n<\/strong>Tresa R\u00fcthers-Seeli ist eine der ersten Autorinnen, die im Idiom Sursilvan publiziert hat. Seit 1956 publizierte sie vor allem Gedichte, aber auch einzelne Prosatexte in verschiedenen r\u00e4toromanischen Zeitschriften, damals jedoch noch unter dem Pseudonym \u00abMelania\u00bb. \u00dcber dreissig Jahre nach ihrer ersten Gedichtpublikation erschien unter ihrem Namen ein eigener Gedichtband \u00abTras melli veiders\u00bb (1987, w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt etwa: Durch tausend Scherben) \u2013 die erste selbst\u00e4ndige Gedichtpublikation einer surselvischen Autorin \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p>Bereits in ihren ersten Gedichten f\u00e4llt auf, dass hier eine Dichterin einen eigenen Ton gefunden zu haben scheint. Dies vor allem im Vergleich mit dem Stil und der Form der Gedichte ihrer m\u00e4nnlichen Dichterkollegen, die in derselben Zeit publizierten. Oft hat man auch den Eindruck, die Dichterin wolle mit ihren Gedichten gegen Festgefahrenes anschreiben.<\/p>\n<p><strong>Am 11. September hat an der Unifr eine Tagung zu R\u00fcthers-Seeli stattgefunden. Was war die Motivation, gerade jetzt eine Konferenz zu organisieren?<br \/>\n<\/strong>2023 hat Tresa R\u00fcthers-Seeli ihr Archiv dem Schweizerischen Literaturarchiv (SLA) in Bern \u00fcbergeben. In der Zwischenzeit wurde das Archiv inventarisiert, sodass das Inhaltsverzeichnis nun Online eingesehen werden kann. Aus Anlass der \u00dcbergabe und der Erschliessung des Nachlasses fanden wir, dass es ein g\u00fcnstiger Moment sei, das facettenreiche lyrische Werk von Tresa R\u00fcthers-Seeli zu diskutieren und bekannter zu machen und insbesondere f\u00fcr den Bereich der Lyrik-\u00dcbersetzung neue Erkenntnisse zu R\u00fcthers-Seelis Gedichten zu gewinnen. Zudem war es m\u00f6glich, fast alle \u00dcbersetzerinnen der Gedichte R\u00fcthers-Seelis zu einem Erfahrungsaustausch einzuladen. In zehn Jahren w\u00e4re dies nicht mehr m\u00f6glich gewesen. Wir B\u00fcndnerroman_innen organisieren gerne Hundertjahrsymposien zu Autor_innen, diesmal wollten wir eine Tagung zu Werk und Archiv einer Autorin veranstalten, die auch wenn sie aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden nicht mehr schreibt, noch unter uns ist.<\/p>\n<p><strong>Welche Themen oder Fragen standen bei der Tagung im Vordergrund?<br \/>\n<\/strong>In den letzten Jahren erschienen zahlreiche ein- oder zweisprachige romanisch-deutsche Gedichtb\u00e4nde von b\u00fcndnerromanischen Autor_innen. Oft werden diese dann auch in andere Sprachen v.a. ins Deutsche oder Franz\u00f6sische \u00fcbersetzt. Die Werke werden jedoch kaum wissenschaftlich rezipiert, sondern lediglich im Rahmen von Vor- und Nachworten sowie Rezensionen in den lokalen Medien. Die spezifische Tagung zu Tresa R\u00fcthers-Seelis lyrischem Werk \u2013 insgesamt handelt es sich um drei Gedichtb\u00e4nde die 1987, 2003 und 2015 erschienen sind \u2013 wollte dies \u00e4ndern und die literaturwissenschaftliche Diskussion und Interpretation eines zentralen Einzelwerks weiterbringen. So trafen sich w\u00e4hrend zweier Halbtage Spezialistinnen und Spezialisten f\u00fcr das Werk R\u00fcthers-Seelis sowie weitere Interessierte, um sich \u00fcber ihr f\u00fcr die r\u00e4toromanische Literatur bedeutendes lyrisches Oeuvre auszutauschen und dar\u00fcber zu diskutieren. Am Donnerstagnachmittag standen einerseits die Herausforderungen und Schwierigkeiten der lyrischen \u00dcbersetzung von R\u00fcthers-Seelis Gedichten (u.a. ins Deutsche, Franz\u00f6sische, Spanische, Serbische) und andererseits deren Vertonung im Vordergrund. Der Freitagmorgen war dann der Dichterin Tresa R\u00fcthers-Seeli und ihrem Archiv gewidmet. Bei dieser Gelegenheit wurden auch einzelne Archivdokumente vorgestellt, die zur Deutung von Aspekten ihres Werks beitragen.<\/p>\n<p><strong>Welche Bedeutung hat es, dass R\u00fcthers-Seeli ihr Archiv dem Schweizerischen Literaturarchiv \u00fcbergeben hat?<br \/>\n<\/strong>R\u00fcthers-Seelis Nachlass im SLA betr\u00e4gt nur sieben Archivschachteln. Im Verh\u00e4ltnis zu den Archiven ihrer m\u00e4nnlichen Kollegen wie Andri Peer ist dies ein sehr kleines, aber feines Archiv. Die Dichterin hatte ein Leben lang die Gabe, so scheint es, sich vom Ballast, der sich im Laufe eines Lebens anh\u00e4uft, rechtzeitig zu trennen.<\/p>\n<p>Das Archiv der Dichterin enth\u00e4lt nicht nur f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis ihres eigenen literarischen Werks aufschlussreiche Dokumente, sondern kann auch als relevante Dokumentation f\u00fcr zentrale literaturwissenschaftliche Aspekte wie die Rolle der Frauen in einer Regionalliteratur angesehen werden. Nicht zuletzt ist es eine wertvolle Erg\u00e4nzung zu den sich bereits im SLA befindenden r\u00e4toromanischen Nachl\u00e4ssen der Lyriker Hendri Spescha und Andri Peer.<\/p>\n<p><strong>Gibt es Dokumente oder Materialien im Nachlass, die besonders spannend oder \u00fcberraschend sind?<br \/>\n<\/strong>Ein interessantes Konvolut ist sicherlich die Dokumentation zur Reise nach Medell\u00edn, wo Tresa R\u00fcthers-Seeli als Vertreterin der Schweiz 2001 am Festival Mondial de Poesia teilgenommen hat. Aus der darin enthaltenen Korrespondenz wird ersichtlich, wie die Dichterin einem internationalen Publikum bekannt wurde und wie sich daraus jahrelange Freundschaften ergaben, so zum Beispiel mit dem Lyriker Zlatko Krasni, der 2006 R\u00fcthers-Seelis Gedichte auf Serbisch \u00fcbersetzte.<\/p>\n<p>F\u00fcr die zuk\u00fcnftige wissenschaftliche Forschung interessante Dokumente sind ferner die Gedichtmanuskripte, die vor allem f\u00fcr die Textgenese von R\u00fcthers-Gedichten aufschlussreich sind. Wie aus Interviews und Kommentaren ersichtlich wird, tr\u00e4gt die Dichterin ihre Gedichte Tage, wenn nicht Monate mit sich herum, sie \u00abschreibt ihre Gedichte gewissermassen im Kopf\u00bb. Erst sp\u00e4ter h\u00e4lt sie diese schriftlich fest. Bei der Analyse der nun zug\u00e4nglichen Manuskripte bekommt man den Eindruck, es gehe zum Zeitpunkt der schriftlichen Fixierung vor allem darum, die oft rhythmischen Einheiten in eine g\u00fcltige visuelle Form zu bringen. Diese archivierten Dokumente geben somit Einblicke in die Textgenese und das literarische Schaffen einer f\u00fcr die b\u00fcndnerromanische Lyrik wichtigen Stimme.<\/p>\n<p>F\u00fcr Forscher_innen, die sich f\u00fcr die Schwierigkeiten und Herausforderungen der \u00dcbersetzungsthematik interessieren, sind die nun \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen, dokumentierten \u00dcbersetzungen der Gedichte von Tresa R\u00fcthers-Seeli als unabdingbarer Ausgangspunkt zu betrachten.<\/p>\n<p><strong>Welche Herausforderungen ergeben sich, wenn man R\u00fcthers-Seelis Gedichte in andere Sprachen \u00fcbertr\u00e4gt?<br \/>\n<\/strong>Wie bereits erw\u00e4hnt, befasst sich die Dichterin in ihren Gedichten oft mit Themen und Motiven einer traditionell b\u00e4uerlich-konservativen Gesellschaft, die es heute in dieser Art kaum mehr gibt. Diese Welt in eine andere Sprache, zum Beispiel ins Franz\u00f6sische oder Spanische, zu \u00ab\u00fcbersetzen\u00bb ist nicht immer einfach. In manchen F\u00e4llen suchen wir als \u00dcbersetzer_innen nach einer illusorischen Identit\u00e4t bzw. \u00c4quivalenz, anstatt mit der \u00dcbersetzung eher Sinn zu schaffen (vgl. Peter Utzs These \u00ab\u00dcbersetzen schafft Sinn, nicht Identit\u00e4t\u00bb). Der Umstand, dass die Ausgangssprache der Gedichte von Tresa R\u00fcthers-Seeli zudem oft einfach ist, kann jemanden dazu verleiten, diese eins zu eins in die Zielsprache zu \u00fcbersetzen. Insbesondere f\u00fcr mehrsprachige und des romanischen kundige Leser_innen sind diese textnahen \u00dcbersetzungen uninteressant. F\u00fcr die \u00dcbersetzung von R\u00fcthers-Seelis Gedichten k\u00f6nnte eine These, wiederum nach Utz, also durchaus lauten, dass sich \u00abder \u00dcbersetzer im \u00dcbersetzen zeigen darf\u00bb (siehe Peter Utz,<em> Anders gesagt \u2013 autrement dit \u2013 in other words<\/em>, 2007). So wie in einem Beispiel von Flurin Spescha, wo die Versgruppe \u00abplantagens\/ cun liungas\/ e cuortas\/ manzegnas\u00bb (w\u00f6rtlich: \u00abWegerich mit langen und kurzen L\u00fcgen\u00bb) frei mit \u00abDie L\u00fcgen\/ des Spitzwegerichs\/ haben kurze\/ Beine\u00bb wiedergegeben wird, was das auch im romanischen Original anklingende deutsche Sprichwort wieder st\u00e4rker betont.<\/p>\n<p><strong>Wie sieht es mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs aus \u2013 gibt es gen\u00fcgend junge Forschende, die sich daf\u00fcr begeistern lassen? Und f\u00fcr R\u00e4toromanisch insgesamt?<br \/>\n<\/strong>Das Studium der R\u00e4toromanischen Sprache und Kultur war schon immer eine Nische. Wenn man zur R\u00e4toromanischen Literatur bzw. zu spezifischen Autor_innen forscht, kann man selten auf umfangreichen Vorarbeiten anderer Forschenden aufbauen. Das ist einerseits spannend, aber andererseits manchmal auch eine Herausforderung. Das Interesse an der R\u00e4toromanischen Sprache und Kultur nimmt aber nicht ab, gerade von Nicht Muttersprachler_innen.<\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<span style=\"color: #ff6600;\">_________<\/span><\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<ul>\n<li>Website von <a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/directory\/fr\/people\/10121\/69d76\">Renzo Caduff<\/a><\/li>\n<li>Website des Studiengangs <a href=\"https:\/\/studies.unifr.ch\/de\/bachelor\/lang\/rhaetoromance\">R\u00e4toromanisch<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der \u00dcbergabe ihres Archivs an das Schweizerische Literaturarchiv ist das Werk der surselvischen Dichterin Tresa R\u00fcthers-Seeli neu ins Zentrum der Forschung ger\u00fcckt. Literaturwissenschaftler Renzo Caduff ordnet ihre Bedeutung f\u00fcr die r\u00e4toromanische Literatur ein und erkl\u00e4rt, was das Archiv \u00fcber die poetische Arbeitsweise der Autorin verr\u00e4t. Wer ist Tresa R\u00fcthers-Seeli, und weshalb gilt sie als so wichtige Stimme in der surselvischen Literatur? Tresa R\u00fcthers-Seeli (1931) ist in Falera\/B\u00fcndner Oberland gemeinsam mit vier Schwestern in einer Bergbauernfamilie aufgewachsen. Entgegen den damaligen Gepflogenheiten in der Surselva durften sie und ihre vier Schwestern alle eine Ausbildung absolvieren. 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