{"id":22076,"date":"2025-03-20T10:53:50","date_gmt":"2025-03-20T09:53:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges?p=22076"},"modified":"2025-03-20T11:28:53","modified_gmt":"2025-03-20T10:28:53","slug":"andere-perspektiven-auf-die-conquista-frischer-wind-fuer-das-geschichtsdepartement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/articles\/2025\/andere-perspektiven-auf-die-conquista-frischer-wind-fuer-das-geschichtsdepartement","title":{"rendered":"Andere Perspektiven auf die Conquista, frischer Wind f\u00fcr das Geschichtsdepartement"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Am 2. April h\u00e4lt Vitus Huber seine Antrittsvorlesung. Im Interview erkl\u00e4rt der neue Professor f\u00fcr Geschichte der Fr\u00fchen Neuzeit, warum er dort \u00fcber die Conquista spricht, welche Parallelen man zu heute ziehen kann und welche Art Professor er sein will.<\/strong><\/h4>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Sie haben f\u00fcr Ihre Antrittsvorlesung das Thema \u00abKollaboration, Kooperation und Konkurrenz im spanischen Kolonialreich\u00bb gew\u00e4hlt. Erkl\u00e4ren Sie Ihre Wahl.<br \/>\n<\/strong>Die Conquista, die Eroberung und Kolonialisierung des heutigen Lateinamerikas durch die iberischen Kronen, hat eine erhebliche Relevanz f\u00fcr die heutige Welt. Die sogenannte Entdeckung von Amerika durch Christopher Kolumbus etwa markiert ein welthistorisches Ereignis: den Anfang der Globalisierung. Sie beeinflusst unsere Ern\u00e4hrungskultur und verschiedene Lebensbereiche bis heute. Und der Fokus auf Kollaboration, Kooperation und Konkurrenz zielt darauf ab, in diesem kolonialen Setting die verschiedenen Ebenen von Begegnungen und Austausch, Konfrontation und Unterdr\u00fcckung aufzuzeigen. Die Geschichte der Conquista wurde lange als eurozentrische Erfolgsgeschichte erz\u00e4hlt; dass Spanier die Amerikas entdeckt, erobert, unterworfen und besiedelt haben. Heute ist klar, dass das eine viel zu dichotome Darstellung ist.<\/p>\n<p><strong>Inwiefern?<br \/>\n<\/strong>Mittlerweile werden verst\u00e4rkt auch die indigenen Perspektiven ber\u00fccksichtigt, wodurch die Geschichtserz\u00e4hlung ein differenzierteres Bild erh\u00e4lt. Denn die Indigenen spielten mithin als Verb\u00fcndete spanischer Eroberungsz\u00fcge eine zentrale Rolle. Es entstanden st\u00e4ndig Kooperationen und Kollaborationen. Als Kooperation bezeichne ich in diesem kolonialen Setting eine Zusammenarbeit auf Augenh\u00f6he. Kollaboration hingegen betitelt eine asymmetrische Partnerschaft.<\/p>\n<p><strong>K\u00f6nnen Sie Beispiele nennen?<br \/>\n<\/strong>Beim von Hern\u00e1n Cort\u00e9s zu Beginn des 16. Jahrhunderts angef\u00fchrten ikonischen Eroberungszug auf Tenochtitlan \u2013 den Ort, an dem heute Mexiko-Stadt liegt \u2013 schlossen die spanischen Eroberer verschiedene Allianzen. An der K\u00fcste wurden sie zuerst von den Totonaken empfangen. Diese waren den Mexica tributpflichtig, die im sogenannten Aztekenreich von den umliegenden Stadtstaaten Tribut verlangten. Die Spanier merkten deshalb schnell, dass Rivalit\u00e4ten existierten und sie keineswegs auf ein einheitliches, homogenes Reich trafen. Die Totonaken kollaborierten mit den Spaniern. Die Motivation dahinter war die Hoffnung, sich vom Tributjoch zu befreien. Eine Kollaboration war es deshalb, weil es eine schw\u00e4chere Gruppierung war, die versuchte, gegen die etablierte Macht Verb\u00fcndete zu finden. Sp\u00e4ter trafen die Spanier auf die Tlaxcalteken, eine gr\u00f6ssere indigene Gesellschaft, die sich gegen die Mexica wehren konnte und entsprechend nicht tributpflichtig war. Auch sie arbeiteten mit den Spaniern zusammen. In diesem Fall w\u00fcrde ich von Kooperation sprechen. Zu diesem Zeitpunkt waren die spanischen Eroberer rund 600 Mann stark. Allerdings wurden sie von Tausenden bis Zehntausenden Kriegern und Gefolgsleuten der Tlaxcalteken unterst\u00fctzt. Von der urspr\u00fcnglich erz\u00e4hlten heroischen Geschichte der kleinen Gruppe von Spaniern, die das riesige Aztekenreich bezwungen haben soll, bleibt deshalb nicht viel \u00fcbrig. Auch im weiteren Verlauf trafen die Spanier immer wieder auf lokale Herrscher, die versuchten, ihre Macht auszubauen, indem sie die angreifende Kraft unterst\u00fctzten.<\/p>\n<p><strong>Haben die spanischen Eroberer das geschickt eingef\u00e4delt oder bloss offene T\u00fcren eingerannt?<br \/>\n<\/strong>Das Bild von Cort\u00e9s als genialem Anf\u00fchrer, der den lokalen Mikropatriotismus ausgenutzt habe, wurde rasch durch die ber\u00fchmte Chronik von Bernal D\u00edaz del Castillo revidiert. Dieser war ein einfacher Konquistador, der rund 40 Jahre danach in einer Chronik seine Beobachtungen festhielt. Es wurde klar, dass Cort\u00e9s nicht immer \u00fcber alles die Kontrolle hatte. Die heutige Forschung relativiert das Bild noch einmal zus\u00e4tzlich, weil sie auch die Handlungsf\u00e4higkeit der indigenen Verb\u00fcndeten benennt. Das ist mit Blick auf die T\u00e4ter-Opfer-Zuschreibung ein heikles Thema, trotz Relativierung darf man nicht vergessen, dass der Ursprung der Aggression aus Europa kam. Tats\u00e4chlich aber war Mesoamerika schon vorher eine kriegerische Gegend, genau wie das Inkareich vor Francisco Pizarros Eroberungszug. Auch dort herrschte eine B\u00fcrgerkriegssituation vor, was es den Spaniern erleichterte, Allianzen zu kn\u00fcpfen. Teilweise war es Zufall, dass sie auf solche Rivalen stiessen und sich mit ihnen verst\u00e4ndigen und einen gemeinsamen Feind finden konnten. Es war kein kalkuliertes \u00abTeile und herrsche\u00bb, kein klarer Plan. Auch gab es immer wieder Verluste, gescheiterte Eroberungsz\u00fcge, un\u00fcbersichtliche Situationen. Es sei nur daran erinnert, dass Kolumbus eigentlich zu den Gew\u00fcrzinseln wollte, einen Westweg nach Indien suchte \u2013 und aus Versehen auf den Doppelkontinent stiess, der der christlichen Welt unbekannt war.<\/p>\n<p><strong>Im Idealfall k\u00f6nnen aus der Geschichte Lehren f\u00fcr die Gegenwart gezogen werden. Was k\u00f6nnen wir mit Blick auf die Conquista mitnehmen?<br \/>\n<\/strong>Experte bin ich f\u00fcr Geschichte, aber ich beobachte Ph\u00e4nomene, die \u00e4hnlich sind. Nehmen wir beispielsweise die Beute, die ein zentrales Thema meiner Forschung zur Conquista ist. Ich behaupte, dass sie den Verlauf massgeblich beeinflusst hat. Die Leute, die bei den Eroberungsz\u00fcgen mitmachten, hatten keinen fix zugesagten Sold, sie lebten von der Beute, die aufgeilt wurde. Das trieb an, immer weiterzumachen und m\u00f6glichst dort hinzugehen, wo es mehr zu holen gibt. Weil sie oft nicht so viel mobile Beute in Form von Gold, Silber und Edelsteinen machten, wie erhofft, suchten sie nach anderen Einnahmequellen, etwa indem sie Steuern erhoben oder den Boden gewinnbringend bewirtschafteten. Im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine sehen wir derzeit ebenfalls eine Konzentration auf ressourcenreiche Gegenden. Der Osten und der S\u00fcden der Ukraine sind von den B\u00f6den her ressourcenreicher als der Rest des Landes. Die Russen haben dort auch Kornfelder abgeerntet und Korn weiterverkauft. Mit erbeuteten Ressourcen Einnahmen generieren und mit Einnahmen das kriegerische Unterfangen weiter vorantreiben; ich nenne das eine Beutespirale. Sie dreht sich immer weiter. Parallelen sind zudem auch auf Ebene Geschichtsschreibung und Legitimierung erkennbar.<\/p>\n<p><strong>Inwiefern?<br \/>\n<\/strong>W\u00e4hrend der Conquista gab es in Spanien Kontroversen, ob es gerecht ist, die Bewohner_innen Amerikas zu unterwerfen. Entsprechend wurde ein rhetorischer Trick angewandt. Das sogenannte Requerimiento war ein Text, den man dem Gegner vorlas, bevor man ihn bek\u00e4mpfte. Darin stand, dass es nur einen Gott gebe, den christlichen. Und dass dessen weltlicher Vertreter, der K\u00f6nig, einen gesandt habe. Dass sich alle diesem Gott unterwerfen m\u00fcssten, ansonsten habe man das Recht, sie zu bekriegen, weil sie Widerstand zur friedlichen Unterordnung zum Christentum leisteten. Dieses Umkehren der Rollen, wer der Aggressor ist, sehen wir in vielen Konflikten. Damit einher geht die Geschichtsschreibung. Cort\u00e9s schrieb lange Briefe an den K\u00f6nig, um seine Handlungen zu legitimieren. In Russland verfolgt Wladimir Putin heute ebenfalls eine demagogische Geschichtsschreibung. Es ist ein stark von den eigenen Interessen gef\u00e4rbtes Narrativ, das die eigene Vorgehensweise legitimiert und die Fakten verdreht.<\/p>\n<p><strong>Sie forschen und lehren auch zu ganz anderen Themengebieten. Dazu geh\u00f6rt die K\u00f6rpergeschichte. Wie kamen Sie dazu?<br \/>\n<\/strong>Mich interessieren insbesondere die historischen Formen der Selbstbeobachtung und Selbstverbesserung. Hierbei spielt der K\u00f6rper eine zentrale Rolle. Die Fr\u00fche Neuzeit, die meinen Epochenschwerpunkt bildet, markiert die Zeit, in der die Praktik des Tagebuchschreibens aufkam. Die Verbreitung von Papier sorgte f\u00fcr eine g\u00fcnstigere Form von Schriftlichkeit. Mit der Reformation entstand gleichzeitig eine individuellere Beziehung zu Gott. Anders als im Katholizismus beichteten Protestant_innen ihre S\u00fcnden nicht regelm\u00e4ssig einem Beichtvater. F\u00fcr das Verh\u00e4ltnis zu Gott waren sie vermehrt selbst verantwortlich. Es wurde propagiert, t\u00e4glich zu beobachten und reflektieren, wie man den Tag verbracht, wo man ges\u00fcndigt hat, was man besser machen kann \u2013 und am besten das alles am Abend im Tagebuch festzuhalten. Das brachte mich auf die Idee, mich mit der Frage nach der Ver\u00e4nderung des eigenen Ichs, des eigenen K\u00f6rpers auseinanderzusetzen \u2013 beziehungsweise damit, inwiefern das schon in der Fr\u00fchen Neuzeit ein Thema war.<\/p>\n<p><strong>Die Selbstoptimierung, die nicht nur in Lifestyle-Magazinen heute allgegenw\u00e4rtig ist, ist also kein neues Ph\u00e4nomen?<br \/>\n<\/strong>Nur bedingt, allerdings unterscheiden sich die Umst\u00e4nde und Motivationen. In der Fr\u00fchen Neuzeit waren Letztere oft verbunden mit religi\u00f6sen, spirituellen Zielen. Ob Nahrungsreduktion, Schlafentzug oder K\u00f6rperbeherrschung durch Unterdr\u00fcckung von Wut etc. \u2013 all das war meistens mit spirituellen Intentionen verbunden. Gewisse Mechanismen sind dennoch vergleichbar mit der Gegenwart. Selbstoptimierung ist heute endlos, weil man nie weiss, wann das Optimum erreicht ist. Man kann immer noch besser werden. Im Christentum gab es insofern ein \u00e4hnliches Ph\u00e4nomen, als sich die Leute nie sicher sein konnten, ob sie fromm genug lebten. Sie durften auch nicht davon ausgehen, dass sie das taten, das h\u00e4tte sonst als eitel gegolten \u2013 und w\u00e4re sicher nicht fromm gewesen. So mussten sich die Betroffenen permanent kleinhalten und selbst geisseln.<\/p>\n<p><strong>Sie sind seit rund einem halben Jahr ordentlicher Professor am Departement f\u00fcr Geschichte. Was f\u00fcr eine Art Professor versuchen Sie zu sein?<br \/>\n<\/strong>Ein hoffentlich innovativer. Ich versuche, die Studierenden f\u00fcr diese Epoche zu begeistern, plausibel zu machen, wie reichhaltig die Zeit war \u2013 und wie wichtig und relevant f\u00fcr heute. Ich nenne da gerne auch Beispiele aus dem Alltag: Tomaten kommen aus Amerika, die mediterrane K\u00fcche, die bei uns dominant ist, w\u00e4re ohne die sogenannte Entdeckung Amerikas undenkbar. Auch R\u00f6sti g\u00e4be es nicht, weil wir die Kartoffel nicht kennen w\u00fcrden. Das sind Anekdoten, die Fr\u00fche Neuzeit ist jedoch tats\u00e4chlich eine Epoche, durch die wir viel lernen k\u00f6nnen, etwa \u00fcber interkulturelle und interreligi\u00f6se Begegnungen, Staatsbildungsprozesse, Menschen-, Frauen- und B\u00fcrgerrechte, Konfliktmanagement etc. F\u00fcr solche Themen versuche ich die Studierenden zu gewinnen und Ihnen zentrale Kompetenzen aus der Geschichtswissenschaft mitzugeben: Fundiertes Recherchieren, kritisches Analysieren sowie die F\u00e4higkeit, einzuordnen und zu vermitteln. Ich versuche auch, das Fach Geschichte innerhalb der Universit\u00e4t Freiburg zu bewerben, daf\u00fcr gehe ich gerne ungewohnte Wege und arbeite interdisziplin\u00e4r. Bereits sind Kooperationen mit Kolleg_innen aus Literaturwissenschaften, Neurowissenschaften und Machine Learning angedacht.<\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<div style=\"background-color: orange; font-size: 100%; padding: 1em;\">\n<h4>Zur Person<\/h4>\n<p>Vitus Huber ist Professor f\u00fcr Geschichte der Fr\u00fchen Neuzeit am Departement f\u00fcr Geschichte der Universit\u00e4t Freiburg. Nach seinem Doktorat an der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen war er als Gastwissenschaftler und Dozent an verschiedenen Universit\u00e4ten in der Schweiz und im Ausland t\u00e4tig, unter anderem an den Universit\u00e4ten von Harvard und Oxford. Zu seinen Forschungsschwerpunkten geh\u00f6ren Kolonialgeschichte, K\u00f6rpergeschichte und die Geschichte der Nacht.<\/p>\n<h4>Zur Antrittsvorlesung<\/h4>\n<p><span style=\"font-size: 100%;\">Die Antrittsvorlesung von Vitus Huber findet am Mittwoch, 2. April, um 18.15 Uhr am Standort Mis\u00e9ricorde 03 im Raum 3115 statt. Das Thema lautet \u00abKollaboration, Kooperation und Konkurrenz im spanischen Kolonialreich\u00bb.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<span style=\"color: #ff9900;\">_________<\/span><\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<ul>\n<li>Website von <a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/hist\/de\/departement\/team\/people\/340506\/48994\">Vitus Huber<\/a><br \/>\nWeiterf\u00fchrende Infos zur <a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/lettres\/de\/news\/events\/?eventid=17383\">Antrittsvorlesung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 2. April h\u00e4lt Vitus Huber seine Antrittsvorlesung. Im Interview erkl\u00e4rt der neue Professor f\u00fcr Geschichte der Fr\u00fchen Neuzeit, warum er dort \u00fcber die Conquista spricht, welche Parallelen man zu heute ziehen kann und welche Art Professor er sein will. Sie haben f\u00fcr Ihre Antrittsvorlesung das Thema \u00abKollaboration, Kooperation und Konkurrenz im spanischen Kolonialreich\u00bb gew\u00e4hlt. Erkl\u00e4ren Sie Ihre Wahl. Die Conquista, die Eroberung und Kolonialisierung des heutigen Lateinamerikas durch die iberischen Kronen, hat eine erhebliche Relevanz f\u00fcr die heutige Welt. Die sogenannte Entdeckung von Amerika durch Christopher Kolumbus etwa markiert ein welthistorisches Ereignis: den Anfang der Globalisierung. 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