{"id":21335,"date":"2024-12-03T12:40:28","date_gmt":"2024-12-03T11:40:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges?p=21335"},"modified":"2024-12-03T12:40:18","modified_gmt":"2024-12-03T11:40:18","slug":"von-den-peers-profitieren-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/articles\/2024\/von-den-peers-profitieren-koennen?lang=de","title":{"rendered":"Von den Peers profitieren k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Der Vigener-Preis ist f\u00fcr Gina Nenniger eine Anerkennung ihrer Forschungsarbeit im Bereich Autismus-Spektrum-St\u00f6rung. Im Interview erkl\u00e4rt die junge Forscherin, welche Herausforderungen und Potenziale Kinder mit Autismus im sozialen Umfeld erleben.<\/strong><\/h4>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p><strong>Wie war es f\u00fcr Sie, als Sie erfahren haben, dass Sie den Vigener-Preis bekommen?<br \/>\n<\/strong>Ich habe mich sehr gefreut und geehrt gef\u00fchlt. Es ist sehr sch\u00f6n, mit etwas Abstand zur Dissertationsverteidigung und zur Ver\u00f6ffentlichung der Dissertationsschrift, eine solche Wertsch\u00e4tzung der geleisteten Arbeit zu erhalten.<\/p>\n<p><strong>Was werden Sie mit dem Preisgeld machen?<br \/>\n<\/strong>Das habe ich mir ehrlich gesagt noch nicht \u00fcberlegt. Mir wird aber bestimmt noch etwas Tolles einfallen.<\/p>\n<div id=\"attachment_21330\" style=\"width: 417px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Foto_GN_UCL.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-21330\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-21330\" src=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Foto_GN_UCL.jpg\" alt=\"\" width=\"407\" height=\"611\" srcset=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Foto_GN_UCL.jpg 1080w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Foto_GN_UCL-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Foto_GN_UCL-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Foto_GN_UCL-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Foto_GN_UCL-1024x1536.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 407px) 100vw, 407px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-21330\" class=\"wp-caption-text\">Gina Nenniger<\/p><\/div>\n<p><strong>Was hat Sie pers\u00f6nlich dazu bewegt, das Thema \u00abPeereinfluss und Autismus-Spektrum-St\u00f6rung\u00bb zu erforschen? Gab es ein bestimmtes Ereignis oder eine pers\u00f6nliche Erfahrung, die Sie dazu inspiriert hat?<br \/>\n<\/strong>Nach dem Masterstudium in Schulischer Heilp\u00e4dagogik an der Universit\u00e4t Freiburg konnte ich durch meine T\u00e4tigkeit als Schulische Heilp\u00e4dagogin erste Erfahrungen im Umgang mit Sch\u00fcler_innen mit einer Autismus-Spektrum-St\u00f6rung (ASS) sammeln. Zu diesem Zeitpunkt war es f\u00fcr mich jedoch noch nicht absehbar, dass ich in diesem Bereich forschen werde. Erst als ich die Diplomassistenzstelle an der Universit\u00e4t Freiburg erhalten habe und in diesem Rahmen unter anderem an dem von Prof. Dr. Christoph M\u00fcller geleiteten Forschungsprojekt \u00abKomPeers\u00bb mitarbeiten durfte, hat sich dieses Thema f\u00fcr mich herauskristallisiert. Nun begleitet mich das Thema \u00abPeereinfluss und ASS\u00bb schon seit vielen Jahren und das Interesse daran hat sich bei mir stetig intensiviert.<\/p>\n<p><strong>Wer geh\u00f6rt alles zum Autismus-Spektrum? Z\u00e4hlt Hochbegabung auch dazu?<br \/>\n<\/strong>Der Begriff Spektrum soll zum Ausdruck bringen, dass die ASS sehr viele verschiedene Erscheinungsformen haben kann. Alle Personen mit einer ASS zeigen entsprechend diagnostischer Kriterien Schwierigkeiten in der sozialen Kommunikation und der sozialen Interaktion sowie eingeschr\u00e4nkte, repetitive Verhaltensmuster, Interessen oder Aktivit\u00e4ten. Die sprachlichen oder intellektuellen Kompetenzen von Personen mit ASS k\u00f6nnen jedoch sehr unterschiedlich ausgepr\u00e4gt sein. Es wird davon ausgegangen, dass zwischen rund 30 bis 70 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit ASS auch eine intellektuelle Beeintr\u00e4chtigung aufweisen, wobei die H\u00e4ufigkeit je nach Studien sehr unterschiedlich ausfallen. Dementsprechend gibt es auch Personen mit ASS, die \u00fcber durchschnittliche bis \u00fcberdurchschnittliche intellektuelle F\u00e4higkeiten verf\u00fcgen. Grunds\u00e4tzlich sind Hochbegabung und ASS zwei verschiedene Dinge. Wird die Intelligenz als Indikator f\u00fcr Hochbegabung angesehen, gibt es aber durchaus Personen mit ASS, die hochbegabt sind. Der Anteil an Personen mit ASS mit einer intellektuellen Hochbegabung ist jedoch, wie in der Gesamtbev\u00f6lkerung auch, sehr gering. Im Rahmen meines Dissertationsprojektes lag der Fokus auf Kinder und Jugendlichen mit ASS und einer intellektuellen Beeintr\u00e4chtigung, die in der Forschung oft eine unterrepr\u00e4sentierte Personengruppe darstellen.<\/p>\n<p><strong>Welche Herausforderungen erleben Kinder mit Autismus im Schulalltag im Kontakt mit Gleichaltrigen? Gibt es Unterschiede in der Art und Weise, wie sie Freundschaften erleben oder pflegen?<br \/>\n<\/strong>Im schulischen Alltag erleben Kinder und Jugendliche mit ASS vielf\u00e4ltige soziale Herausforderungen. So zeigen sie beispielsweise h\u00e4ufig Schwierigkeiten, Kontakt zu Gleichaltrigen aufzubauen oder aufrecht zu erhalten. Das h\u00e4ngt unter anderem damit zusammen, dass es ihnen oft schwerf\u00e4llt, zu erkennen oder zu verstehen, was andere Menschen denken oder f\u00fchlen. Obwohl Kinder und Jugendliche mit ASS oft M\u00fche haben, Freundschaften einzugehen und zu pflegen, ist der Wunsch nach Freundschaften und sozialen Beziehungen aber h\u00e4ufig vorhanden. Daher ist es wichtig, Kinder und Jugendliche mit ASS entsprechend ihrer Bed\u00fcrfnisse und Interessen dabei zu unterst\u00fctzen, Freundschaften zu kn\u00fcpfen und soziale Kontakte zu pflegen.<\/p>\n<p><strong>Haben Sie Beispiele, wie positive oder negative Peer-Erfahrungen das Verhalten oder Wohlbefinden von Kindern im Autismus-Spektrum beeinflussen k\u00f6nnen?<br \/>\n<\/strong>In einer Interview-Studie, die ich im Rahmen meines Dissertationsprojektes durchgef\u00fchrt habe, gaben Fachpersonen Auskunft \u00fcber ihre Beobachtungen im Schulalltag. Die Fachpersonenberichte deuten darauf hin, dass verschiedene Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen mit ASS und tiefen Alltagskompetenzen im schulischen Kontext durch die Peers beeinflusst werden. Es wurde beispielsweise berichtet, dass Sch\u00fcler_innen mit ASS das Spiel- oder Malverhalten von den Peers nachmachen oder auch vorgesagte W\u00f6rter oder S\u00e4tze von den Peers nachsprechen. Diese Beispiele k\u00f6nnen als positive Peer-Erfahrungen gedeutet werden, weil dadurch die eigenen Kompetenzen ggf. erh\u00f6ht bzw. erweitert werden k\u00f6nnen. Generell k\u00f6nnen Peereinflussprozesse jedoch sowohl positiv als auch negativ sein. Es kommt immer darauf an, welche Verhaltensweisen im Fokus stehen und ob ein Verhalten durch die Peers ggf. verst\u00e4rkt oder abgeschw\u00e4cht wird.<\/p>\n<p><strong>Glauben Sie, dass Schulen heute genug tun, um die Bed\u00fcrfnisse von Kindern mit Autismus im sozialen Bereich zu ber\u00fccksichtigen? Was k\u00f6nnte verbessert werden?<br \/>\n<\/strong>Ich denke, dass es im Hinblick auf die Sensibilisierung im Umgang mit Sch\u00fcler_innen mit ASS im Schulkontext in den letzten Jahren Fortschritte gab. In meiner Wahrnehmung gibt es viele Schulen und Lehrpersonen, die in Zusammenarbeit mit Fachpersonen und Fachstellen einen grossen Effort leisten, um Sch\u00fcler_innen mit ASS im schulischen Kontext bestm\u00f6glich zu unterst\u00fctzen. Gleichzeitig scheint es aber zwischen Schulen und zwischen Lehrpersonen grosse Unterschiede zu geben, was zum einen mit dem Wissensstand \u00fcber die ASS sowie m\u00f6gliche Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten und zum anderen auch mit den zur Verf\u00fcgung stehenden Ressourcen zu tun haben kann. Die Unterst\u00fctzung von Sch\u00fcler_innen mit ASS scheint dabei noch h\u00e4ufig auf das Individuum selbst fokussiert zu sein (z. B. auf die individuelle soziale Kompetenzerh\u00f6hung von Sch\u00fcler_innen mit ASS), was auch sehr wichtig ist. Die Ergebnisse meiner Untersuchungen legen nahe, dass es zudem sinnvoll sein kann, auch kontextuelle Faktoren, insbesondere die Peers, vermehrt in den Fokus zu r\u00fccken. Dabei kann die Lehrperson eine wichtige Rolle einnehmen, indem sie im Schulalltag, z. B. durch strukturierte Settings und gezielte Gruppeneinteilung die n\u00f6tigen Voraussetzungen schafft, damit Sch\u00fcler_innen mit ASS von sozialen Lernprozessen unter den Peers profitieren k\u00f6nnen. Daf\u00fcr brauchen sie im nat\u00fcrlichen Peerkontext unter Umst\u00e4nden eine Art soziale \u00dcbersetzungsleistung von der Lehrperson oder von den Peers, um soziale Prozesse zwischen den Peers oder soziale Hinweise verstehen zu k\u00f6nnen (z. B. verbalisieren, was Peers in einer bestimmten Situation m\u00f6glicherweise denken oder f\u00fchlen).<\/p>\n<p><strong>Welche Arten von Interventionen k\u00f6nnten auf Basis Ihrer Forschung im schulischen Umfeld entwickelt werden, um Kinder mit Autismus besser zu unterst\u00fctzen?<br \/>\n<\/strong>Auf der individuellen Ebene gibt es bereits einzelne erfolgsversprechende Interventionen, die darauf abzielen, dass Kinder und Jugendliche mit ASS lernen, Peerinteraktionen und Peerdruck besser zu verstehen, und z. B. zwischen positiven und negativen Peerinteraktionen zu unterscheiden. H\u00e4ufig f\u00e4llt es Sch\u00fcler_innen jedoch schwer, solche Kompetenzen auch im nat\u00fcrlichen Schulkontext anzuwenden. Wie bei der vorangegangenen Frage kurz angedeutet, sollten daher zus\u00e4tzlich Interventionen entwickelt werden, um Sch\u00fcler_innen mit ASS in ihrem nat\u00fcrlichen Schulkontext zu unterst\u00fctzen. Ich pers\u00f6nlich f\u00e4nde es sehr spannend, eine Intervention zu entwickeln, die darauf abzielt, Lehrpersonen und ggf. auch Peers auszubilden, um Sch\u00fcler_innen im nat\u00fcrlichen Schulkontext durch soziale \u00dcbersetzungsleistungen (z. B. auf sozial kompetentes Verhalten von Peers aufmerksam machen oder soziale Hinweise verbalisieren und erkl\u00e4ren) zu unterst\u00fctzen, damit sie m\u00f6glichst von sozialen Lernprozessen profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Welche weiteren Fragen haben sich aus Ihrer Forschung ergeben? Gibt es Aspekte des Peereinflusses auf autistisches Verhalten, die Sie in Zukunft noch weiter erforschen m\u00f6chten?<br \/>\n<\/strong>Je l\u00e4nger ich in diesem Bereich geforscht habe, desto mehr konnte ich meine Expertise darin erweitern, desto mehr Fragen haben sich mir aber auch wieder neu er\u00f6ffnet. In meinem Dissertationsprojekt habe ich Peereinfluss auf autistisches Verhalten in Sonderschulsettings untersucht. Diese Ergebnisse lassen sich nicht direkt auf Peereinflussprozesse in integrativen Settings \u00fcbertragen. F\u00fcr die Zukunft w\u00e4re es daher sehr spannend, auch Peereinflussprozesse auf autistisches Verhalten in integrativen Klassen zu untersuchen, da sich in diesem Setting die kontextuellen Merkmale, wie die Klassengr\u00f6sse, die Kompetenzen der Peers, oder auch die Anwesenheit von Fachpersonen vom Sonderschulsetting unterscheiden.<\/p>\n<p><strong>Was w\u00fcrden Sie Eltern und Lehrpersonen raten, um das Miteinander von Kindern mit und ohne Autismus zu f\u00f6rdern?<br \/>\n<\/strong>Meine Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass kontextuelle Merkmale, spezifisch das Verhalten der Peers, die autistischen Verhaltensweisen von Sch\u00fcler_innen mit ASS beeinflussen k\u00f6nnen. Dies scheint insbesondere bei M\u00e4dchen mit ASS der Fall zu sein. Daher ist es wichtig, nicht nur individuelle sondern auch kontextuelle Merkmale bei der F\u00f6rderung und Unterst\u00fctzung von Sch\u00fcler:innen in ihrem nat\u00fcrlichen Umfeld zu ber\u00fccksichtigen. Konkret k\u00f6nnen Lehrpersonen z. B. gut strukturierte Gruppenarbeiten mit gezielter Gruppeneinteilung und klaren Aufgaben planen, die es Sch\u00fcler_innen mit ASS erleichtern, gemeinsam mit und von ihren Peers zu lernen. Eltern k\u00f6nnen im Rahmen ihrer M\u00f6glichkeiten ihre Kinder ermutigen, soziale Kontakte zu kn\u00fcpfen und einen Rahmen f\u00fcr soziale Interaktionsm\u00f6glichkeiten schaffen. Dabei kann es hilfreich sein, die speziellen Interessen der Kinder und Jugendlichen mit ASS zu ber\u00fccksichtigen oder gezielt auf spezifische Kontakte bzw. ergiebige Einzelkontakte zu fokussieren. Allgemein kann es unterst\u00fctzend wirken, regelm\u00e4ssig Situationen zu schaffen, die es Sch\u00fcler_innen mit ASS trotz ihrer sozialen Herausforderungen erm\u00f6glichen, an sozialen Lernprozessen teilzunehmen, um ggf. von ihren Peers profitieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<span style=\"color: #ff6600;\">__________<\/span><\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/events.unifr.ch\/dies\/de\/\">Dies Academicus<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Vigener-Preis ist f\u00fcr Gina Nenniger eine Anerkennung ihrer Forschungsarbeit im Bereich Autismus-Spektrum-St\u00f6rung. Im Interview erkl\u00e4rt die junge Forscherin, welche Herausforderungen und Potenziale Kinder mit Autismus im sozialen Umfeld erleben. 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