{"id":20092,"date":"2024-04-19T13:10:01","date_gmt":"2024-04-19T12:10:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges?p=20092"},"modified":"2024-04-19T15:21:59","modified_gmt":"2024-04-19T14:21:59","slug":"jenseits-der-binaritaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/articles\/2024\/jenseits-der-binaritaet?lang=de","title":{"rendered":"Jenseits der Binarit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<h4><strong>In einem Interview mit Tiziana J\u00e4ggi, einer Postdoktorandin am Departement f\u00fcr Psychologie, erhalten wir Einblicke in ihre faszinierende Forschung zu inklusiver Sprache und Geschlechtsidentit\u00e4t. Tiziana besch\u00e4ftigt sich mit der Frage, wie inklusive Sprache das Denken beeinflusst und welchen Einfluss geschlechtsneutrale Pronomen auf die Identit\u00e4t haben k\u00f6nnen.\u00a0<\/strong><\/h4>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p><strong>Tiziana, als Postdoktorandin am Departement f\u00fcr Psychologie der Unifr, k\u00f6nnen Sie uns einen Einblick in Ihre Forschungsinteressen und Schwerpunkte geben?<br \/>\n<\/strong>In unserer Arbeitsgruppe \u00abPsycholinguistik und angewandte Sozialpsychologie\u00bb besch\u00e4ftigen wir uns h\u00e4ufig mit Fragestellungen zur inklusiven Sprache und deren Einfluss auf unser Denken. Beispielsweise, ob inklusive Sprache einen Einfluss auf die Jobwahl von Jugendlichen hat, oder ob bestimmte Formen von inklusiver Sprache (z.B. Beidnennung \u00abLehrerinnen und Lehrer\u00bb) Frauen gedanklich verf\u00fcgbarer machen k\u00f6nnen. Aktuell bin ich Teil eines internationalen Teams, das zu geschlechtsneutralen Pronomen forscht. Dabei sind wir daran interessiert, wie diese oftmals neuen Wortsch\u00f6pfungen im Text verstanden werden, in welchen Kontexten sie gebraucht werden, und ob sie die gedankliche Verf\u00fcgbarkeit von non-bin\u00e4ren Personen erh\u00f6hen k\u00f6nnen. Als Psychologin bin ich aber nicht nur an der sprachlichen Seite von geschlechtsneutralen Pronomen interessiert, sondern m\u00f6chte auch herausfinden, welche Bedeutung diese Pronomen f\u00fcr non-bin\u00e4re Personen haben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>K\u00f6nnen Sie uns erkl\u00e4ren, was Non-Binarit\u00e4t genau bedeutet, da du k\u00fcrzlich einen Aufruf zur Teilnahme an der \u00abStudie zum Pronomengebrauch bei nicht-bin\u00e4ren Personen &amp; die Bedeutung f\u00fcr die eigene Identit\u00e4t\u00bb gestartet hast?<br \/>\n<\/strong>Wenn wir von Non-Binarit\u00e4t bei Menschen sprechen, handelt es sich h\u00e4ufig um den Aspekt der Geschlechtsidentit\u00e4t. Die Geschlechtsidentit\u00e4t ist eine Dimension, welche unser Geschlecht ausmacht, die beschreibt, wie sich unser Geschlecht anf\u00fchlt. Bei non-bin\u00e4ren Personen weicht die Geschlechtsidentit\u00e4t von den traditionellen, bin\u00e4ren Geschlechtern Frau \u2013 Mann ab. Wie sich eine non-bin\u00e4re Geschlechtsidentit\u00e4t anf\u00fchlt, ist sehr individuell und l\u00e4sst sich nicht verallgemeinern. Bei manchen Personen kann sich dies \u00e4ussern als fluider Wechsel zwischen Frau \u2013 Mann oder ausserhalb, andere Personen geben aber auch an, sich keinem Geschlecht zugeh\u00f6rig oder geschlechtslos zu f\u00fchlen. Einmal habe ich eine sehr poetische Beschreibung geh\u00f6rt, und zwar hat eine Person ihre Geschlechtsidentit\u00e4t als eine Art Leere wie im Weltraum, die auch etwas Expansives hat, beschrieben. Non-Binarit\u00e4t ist insofern auch relevant f\u00fcr unsere Sprache als diese bin\u00e4re Strukturen aufweist, daher l\u00e4sst sich Non-Binarit\u00e4t nicht m\u00fchelos sprachlich ausdr\u00fccken.<\/p>\n<p><strong>Was hat Ihr Interesse an der Untersuchung des Pronomengebrauchs bei nicht-bin\u00e4ren Personen in der Schweiz geweckt, und welche spezifischen Fragen m\u00f6chten Sie in Ihrer Forschung beantworten?<br \/>\n<\/strong>Pronomen sind ein gutes Beispiel f\u00fcr die Binarit\u00e4t der deutschen Sprache und gleichzeitig sind sie durch ihre Funktion als sprachliche Platzhalter f\u00fcr unseren Namen auch zum Teil identit\u00e4tsstiftend. Vielleicht erinnern sich noch manche an die Schulzeit, wo wir gelernt haben, dass es im Deutschen drei grammatische Geschlechter gibt: weiblich, m\u00e4nnlich, s\u00e4chlich. Das s\u00e4chliche Geschlecht klammern wir hier aus, da dies in der Regel f\u00fcr Dinge und Konzepte und bei Menschen h\u00f6chstens bei Verkleinerungen oder mit negativer Konnotation verwendet wird. Nun bleiben noch zwei Pronomen, <em>sie<\/em> und <em>er<\/em>, und diese sind stark mit den Geschlechtern Frau \u2013 Mann Person verbunden. Wie k\u00f6nnen wir uns nun auf Personen beziehen, die non-bin\u00e4r sind? Diese Frage ist im Deutschen, dessen Strukturen viel grammatisches Geschlecht aufweisen, komplizierter zu beantworten als beispielsweise im Englischen, welches kein grammatisches Geschlecht aufweist. Da non-bin\u00e4re Personen t\u00e4glich dieser Frage ausgesetzt sind, sind es wohl auch sie, die sich kreative L\u00f6sungen dazu \u00fcberlegt haben. Im ersten Teil meiner Studie zum Pronomengebrauch und der Bedeutung f\u00fcr die eigene Identit\u00e4t m\u00f6chte ich also durch qualitative Interviews herausfinden, welche Themenbereiche f\u00fcr non-bin\u00e4re Personen relevant sind im Zusammenhang mit dem eigenen Pronomengebrauch. Konkret m\u00f6chte ich wissen, welche Strategien und L\u00f6sungen (z.B. Neopronomen) non-bin\u00e4re Personen verwenden, in welchem Verh\u00e4ltnis Pronomen als Ausdruck der eigenen Geschlechtsidentit\u00e4t dienen, und welche Aspekte von Stigma und Diskriminierung im Zusammenhang mit den Pronomen relevant sind. In zweiten Teil der Studie, welcher vermutlich diesen Herbst\/Winter ansteht, m\u00f6chte ich die Ergebnisse der Interviews als Fragebogen ausbauen, um so ein besseres Abbild dieser Themen in der deutsch-sprachigen, non-bin\u00e4ren Community zu erhalten.<\/p>\n<p><strong>K\u00f6nnen Sie uns etwas \u00fcber Neopronomen erz\u00e4hlen und ob bereits einige in der Schweiz weit verbreitet sind?<br \/>\n<\/strong>Neopronomen sind sprachliche Innovationen f\u00fcr Pronomen. Das heisst aber nicht, dass die uns bekannten Pronomen <em>sie<\/em> und <em>er<\/em> dadurch verschwinden, sondern dass neue Pronomen dazukommen, welche eben in der Lage sind non-bin\u00e4res Geschlecht auszudr\u00fccken und sprachlich sichtbar zu machen. Es gibt noch nicht viel Forschung zur Verbreitung von Neopronomen im Deutschen, aber eine Masterarbeit von Myr Bloch an der Universit\u00e4t Genf hat im Deutschen die Neopronomen <em>they<\/em> und <em>hen<\/em> gefunden, welche urspr\u00fcnglich geschlechts-neutrale Pronomen aus dem Englischen und Swedischen sind. Auf ein \u00e4hnliches Ergebnis kommt eine Umfrage vom Verein f\u00fcr Geschlechtsneutrales Deutsch e.V.: die beliebtesten Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Neopronomen waren hier <em>dey<\/em>, <em>hen<\/em>, <em>em<\/em>, <em>sier <\/em>und <em>en<\/em>. Genauer kann ich diese Frage hoffentlich nach Abschluss der Studie beantworten. Eine weitere Strategie, die in meinen bisherigen Interviews \u00f6fters angesprochen worden ist, ist das Weglassen von Pronomen. Das heisst, im konkreten Fall w\u00fcrde man anstelle von <em>sie <\/em>oder <em>er <\/em>immer den Namen der Person einsetzen.<\/p>\n<p><strong>Glauben Sie, dass das Bewusstsein f\u00fcr (Neo-)Pronomen und Geschlechtsidentit\u00e4t in der Gesellschaft zugenommen hat? Warum w\u00e4re eine gr\u00f6ssere Sensibilit\u00e4t in diesem Bereich erstrebenswert?<br \/>\n<\/strong>Konkrete Daten dazu kenne ich nicht, aber ich glaube, das Bewusstsein dazu hat nur bedingt zugenommen. Wenn Menschen eine non-bin\u00e4re Person in ihrem engeren Bekanntenkreis haben, kommen sie unweigerlich dazu, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, aber oftmals bleibt die Aufkl\u00e4rungsarbeit bei den non-bin\u00e4ren Personen selbst h\u00e4ngen, was sehr anstrengend sein kann und im schlimmsten Fall auf Unverst\u00e4ndnis f\u00fcr die eigene Identit\u00e4t st\u00f6sst. In den Medien wird das Thema oftmals reisserisch behandelt, was wiederum mehr Unverst\u00e4ndnis f\u00fcr das Thema schafft. Eine gr\u00f6ssere Sensibilisierung f\u00fchrt hoffentlich dazu, dass wir mit dem Thema etwas unaufgeregter umgehen k\u00f6nnen. Oftmals kann Wissen \u00fcber ein Thema helfen, Sorgen und Bef\u00fcrchtungen abzubauen, und man kann sich dann den wirklich spannenden Fragen mit Neugier und Empathie zuwenden. F\u00fcr non-bin\u00e4re Personen k\u00f6nnte eine gr\u00f6ssere Sensibilisierung dazu f\u00fchren, dass sie sich im Alltag weniger erkl\u00e4ren m\u00fcssen, was sich wiederum positive auf ihr Wohlbefinden auswirken kann. Denn was bisher auch in einigen Interviews angesprochen wurde, ist, dass die aktuelle rechtliche und sprachliche Situation dazu f\u00fchrt, dass sich einige non-bin\u00e4re Personen nicht gesehen oder akzeptiert f\u00fchlen. In Bezug auf die sprachliche Sichtbarmachung von non-bin\u00e4ren Personen hilft es, wenn sich offizielle Stellen klar positionieren und beispielsweise Leitf\u00e4den dazu verf\u00fcgbar machen.<\/p>\n<p><strong>Welche Herausforderungen sind Ihnen bisher bei der Durchf\u00fchrung Ihrer Studie begegnet?<br \/>\n<\/strong>Soweit bin ich vor gr\u00f6sseren Herausforderungen verschont geblieben. Ich habe die Studie nat\u00fcrlich im Vorfeld gut vorbereitet, entsprechende Literatur dazu gelesen, mich mit non-bin\u00e4ren Personen ausgetauscht und bereits Kontakte zur Community etabliert. Die R\u00fcckmeldungen auf den Aufruf waren durchwegs positiv und ich war \u00fcberrascht wie viele Personen sich bereits gemeldet haben. Ich werte dies als Zeichen, dass das Thema innerhalb der non-bin\u00e4ren Community auf grosses Interesse st\u00f6sst.<\/p>\n<p><strong>Wie erhoffen Sie sich, dass die Ergebnisse deiner Studie dazu beitragen k\u00f6nnen, das Verst\u00e4ndnis und die Unterst\u00fctzung f\u00fcr nicht-bin\u00e4re Personen zu verbessern?<br \/>\n<\/strong>In erster Linie hoffe ich, dass die Studie dazu dienen kann, eine Art Gradmesser f\u00fcr die deutschsprachige, non-bin\u00e4ren Community in Bezug auf die Themen Pronomengebrauch und Identit\u00e4t zu sein. Ich kann mir vorstellen, dass die Ergebnisse f\u00fcr Interessengruppen wie dem <em>Transgender Network Switzerland<\/em> oder <em>WeExist<\/em> relevant sein k\u00f6nnen. Ausserdem k\u00f6nnen sie als Grundlage f\u00fcr Diskussionen zur non-bin\u00e4ren Sprachpraxis verwendet werden. Wie bereits vorher gesagt, hoffe ich, dass mehr Wissen generell zu mehr Verst\u00e4ndnis und Unterst\u00fctzung f\u00fchrt und im Umkehrschluss zu weniger Stigma und Diskriminierung.<\/p>\n<p><strong>Zum Abschluss: In Ihrer E-Mailsignatur haben Sie Ihre Pronomen angegeben. Haben Sie weitere leicht umsetzbare Strategien, die Sie empfehlen k\u00f6nnen, um die Sichtbarkeit und Akzeptanz von Pronomenvielfalt zu f\u00f6rdern?<br \/>\n<\/strong>Neben der E-Mailsignatur kann man seine eigenen Pronomen auch auf Social Media, beispielsweise <em>LinkedIn<\/em>, hinzuf\u00fcgen. Wenn man neue Personen trifft, kann man sich auch selber mit dem Namen und den Pronomen vorstellen. Zum Beispiel: \u00abHallo mein Name ist Tiziana und ich verwende die Pronomen <em>sie\/ihr<\/em>.\u00bb Dies erschafft einen Rahmen, in dem andere Personen ihre Pronomen auch teilen k\u00f6nnen. Obligatorische Pronomenrunden halte ich jedoch f\u00fcr wenig zielf\u00fchrend, denn es gibt auch Situationen, in denen sich non-bin\u00e4re Personen nicht outen m\u00f6chten, da das Umfeld f\u00fcr sie nicht sicher ist oder sie keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollen. Ganz zum Schluss noch einen Tipp beim E-Mail-Schreiben: Wenn ich eine Person nicht kenne und sie h\u00f6flich anschreiben m\u00f6chte, verwende ich die neutrale Anrede \u00abGuten Tag, Vornamen Nachnamen\u00bb.<\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<div style=\"background-color: orange; font-size: 100%; padding: 1em;\">\n<h2>Zur Studie<\/h2>\n<p>F\u00fcr die aktuelle Runde haben sich bereits zahlreiche Interviewteilnehmer_innen gefunden. Der zweite Teil der Studie wird im Herbst\/Winter 2024 starten. Um auf dem Laufenden zu bleiben, folgen Sie bitte dem Instagram-Account @ppsa_lab.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\">_________<\/span><\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<ul>\n<li>Website von <a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/psycho\/de\/departement\/mitarbeitende\/dept\/people\/234301\/973e6\">Tiziana J\u00e4ggi<\/a><\/li>\n<li>Webseite des <a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/psycho\/de\/\">Departements f\u00fcr Psychologie<\/a> der Unifr<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/ppsa_lab\/\">Instagram-Account\u00a0<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem Interview mit Tiziana J\u00e4ggi, einer Postdoktorandin am Departement f\u00fcr Psychologie, erhalten wir Einblicke in ihre faszinierende Forschung zu inklusiver Sprache und Geschlechtsidentit\u00e4t. 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