{"id":19814,"date":"2024-02-22T10:01:32","date_gmt":"2024-02-22T09:01:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges?p=19814"},"modified":"2024-02-22T13:44:57","modified_gmt":"2024-02-22T12:44:57","slug":"als-influencer-tragen-wir-eine-verantwortung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/articles\/2024\/als-influencer-tragen-wir-eine-verantwortung?lang=de","title":{"rendered":"\u00abAls Influencer tragen wir eine Verantwortung\u00bb"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Wenn Valentin Manhart (26) nicht gerade an seiner Masterarbeit schreibt oder unterrichtet, ist er mit grosser Wahrscheinlichkeit mit seiner Kamera in den Bergen anzutreffen. Der Ostschweizer hat die Fotografie schon fr\u00fch zu einem beruflichen Standbein gemacht.<\/strong><\/h4>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p>Markante Gipfel, idyllische Bergseen, Nebel verhangene Bergflanken oder stimmungsvolle Sonnenaufg\u00e4nge: Valentin Manharts Berg- und Landschaftsbilder haben eine Wirkung. Auf Instagram erreicht er damit eine Viertelmillion Follower_innen, zwei Bildb\u00e4nde mit Wandervorschl\u00e4gen sind schon erschienen und eine Social-Media-Agentur hat er auch ins Leben gerufen. Immer an seiner Seite: sein Cousin Roman Flepp.<\/p>\n<p><strong>Valentin Manhart, Sie sind Influencer, Masterstudent, Berufsschullehrer und co-leiten eine Social-Media-Agentur: Wie viele Stunden hat eigentlich Ihr Tag?<br \/>\n<\/strong>Das mag nach viel klingen, aber tats\u00e4chlich bin ich aktuell weniger in den Bergen unterwegs und fokussiere mich sehr auf das Studium. Ich m\u00f6chte im Juni meine Masterarbeit abschliessen und anschliessend Praktika absolvieren f\u00fcr das Mittelschul-Lehrerdiplom. Denn es ist mein Ziel, als Lehrer t\u00e4tig zu sein. Zumindest in einer Teilzeit-Stelle. Seit bald zwei Jahren unterrichte ich an einer Berner Berufsschule und es gef\u00e4llt mir sehr gut. Den Nebenjob mit Fotografieren und meiner Agentur m\u00f6chte ich aber unbedingt behalten.<\/p>\n<p><strong>Wie wurde aus dem jungen Gymnasiasten, der sich vor zehn Jahren im Fotografieren versuchte, ein Influencer und Firmeninhaber?<br \/>\n<\/strong>Alles fing an einem Samstagnachmittag in Quinten am Walensee statt. Eine Tourismus-Organisation lud zu einem Insta-Meet ein, mit meinem Cousin und weiteren Gymi-Kollegen habe ich daran teilgenommen. Bis dahin hatten wir keine grosse Erfahrung mit Fotografie.<\/p>\n<p><strong>Und daraus entstand der heute viel beachtete Instagram-Account?<br \/>\n<\/strong>Ja, hinter <em>twintheworld<\/em> stecken mein Cousin Roman Flepp und ich. Wir hatten schon zu Gymi-Zeiten die Idee, ein cooles Projekt zu starten. So entstand mit der Zeit ein Account mit einer Viertelmillion Follower_innen. Mit unseren Berg- und Landschaftsbildern haben wir viele Personen angesprochen und pl\u00f6tzlich kamen auch Mandate rein. Als Teenager Auftr\u00e4ge zu erhalten, war nat\u00fcrlich eine coole Sache \u2013 nicht zuletzt dank der Verdienstm\u00f6glichkeit.<\/p>\n<p><strong>Das ist noch nicht das Ende der Geschichte.<br \/>\n<\/strong>Es war anfangs nat\u00fcrlich nicht geplant, aus der Fotografie ein berufliches Standbein zu machen. Trotzdem haben wir wegen steigender Nachfrage 2017 eine Social-Media-Agentur gegr\u00fcndet. Wir bieten Foto- und Videoproduktionen an und helfen unter anderem Tourismusdestinationen beim Aufbau und Kuratieren von Social-Media-Accounts. Bei all unseren Aktivit\u00e4ten stehen immer Berge und Landschaften im Mittelpunkt. Die Akquise kommt aktuell wegen der Masterarbeit etwas kurz, aber wir sind zufrieden mit dem Auftragsvolumen.<\/p>\n<p><strong>Mit ihrem Cousin Roman Flepp teilen Sie nicht nur die Leidenschaft zur Fotografie, sondern auch die verschiedenen Projekte.<br \/>\n<\/strong>Tats\u00e4chlich stehen wir seit zehn Jahren t\u00e4glich in Kontakt. Er ist auch Teil des Fotograf_innen-Kollektivs \u00abThe Alpinists\u00bb, das die Bildb\u00e4nde herausgibt, und Mitgr\u00fcnder der Agentur. Die Faszination ist nicht die Fotografie alleine, es ist vielmehr das gemeinsame Projekt. Wenn man es mit Wanderungen verbindet, dann ist es etwas vom Sch\u00f6nsten, das man machen kann.<\/p>\n<p><strong>Woher kommt Ihre Faszination f\u00fcr die Berge?<br \/>\n<\/strong>Die Berge wecken aufgrund meiner Herkunft am Fuss der Churfirsten zwar Heimatgef\u00fchl, aber entscheidend f\u00fcr mich ist die N\u00e4he zur Natur. An wenigen Orten in Europa kann man sich so mit ihr verbunden f\u00fchlen wie in den Alpen. Raue Felsw\u00e4nde, Jahrtausende alte Gletscher und tosende Wasserf\u00e4lle haben eine beruhigende Wirkung, sie lassen einen ehrf\u00fcrchtig werden vor der Sch\u00f6nheit unserer Umwelt. Zudem sind sie ein Spielfeld vor unserer Haust\u00fcre, die zur Entdeckungstour einladen. Auch nach zehn Jahren fotografischer\u00a0T\u00e4tigkeit bergen die Alpen f\u00fcr mich noch immer viele Geheimnisse und Fotomotive. Meine Art Fotografie hat bestimmt damit zu tun, wo ich aufgewachsen bin: inmitten von Bergen.<\/p>\n<p><strong>Wandern Sie noch oder reisen Sie zum Spot, dr\u00fccken auf den Ausl\u00f6ser und das war\u2019s?<br \/>\n<\/strong>Uns zeichnet aus, dass wir \u2013 mit Ausnahme der Kund_innenauftr\u00e4ge \u2013 nicht nur die Spots abklappern, sondern auch Wandertipps mitgeben. Wir sind der Meinung, dass sich die sch\u00f6nen Spots eben auch verdient werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Sie sind schon sehr viel in den Bergen herumgekommen. Haben Sie eine Lieblingstour?<br \/>\n<\/strong>Es ist nat\u00fcrlich schwierig, eine Tour hervorzuheben. Trotzdem: Eine Wanderung vor meiner Haust\u00fcre in der Ostschweiz hat es mir besonders angetan. Sie f\u00fchrt vom h\u00f6chsten mit der Bergbahn erreichbaren Punkt in den Flumser Bergen zuerst auf einer Gipfelkette weg vom Walensee und sp\u00e4ter direkt auf ihn zu. Die Aussicht ist atemberaubend. Sp\u00e4ter geht\u2019s zur Seebenalp mit den drei Seen, die Spiegelungen auf der Wasseroberfl\u00e4che sind sehr fotogen.<\/p>\n<div id=\"new-royalslider-154\" class=\"royalSlider new-royalslider-154 rsUni rsContentSlider\" style=\"width:100%;height:500px;;\" data-rs-options='{&quot;template&quot;:&quot;default&quot;,&quot;image_generation&quot;:{&quot;imageWidth&quot;:&quot;&quot;,&quot;imageHeight&quot;:&quot;&quot;,&quot;thumbImageWidth&quot;:&quot;&quot;,&quot;thumbImageHeight&quot;:&quot;&quot;},&quot;thumbs&quot;:{&quot;thumbWidth&quot;:96,&quot;thumbHeight&quot;:72},&quot;video&quot;:[],&quot;width&quot;:&quot;100%&quot;,&quot;height&quot;:500,&quot;autoHeight&quot;:&quot;true&quot;,&quot;imageScaleMode&quot;:&quot;none&quot;,&quot;imageAlignCenter&quot;:&quot;false&quot;,&quot;controlNavigation&quot;:&quot;tabs&quot;,&quot;globalCaptionInside&quot;:&quot;true&quot;,&quot;keyboardNavEnabled&quot;:&quot;true&quot;,&quot;fadeinLoadedSlide&quot;:&quot;false&quot;}'>\n<div class=\"rsSlideRoot\">\n  <img class=\"rsImg\" src=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Walensee-1024x682.jpg\" alt=\"Walensee\"\/>\n  <div class=\"rsTmb\">Walensee<\/div>\n  \n  <h3>Walensee<\/h3>\n  <p>Aufgewachsen am S\u00fcdufer des Walensees, liegen auch die Urspr\u00fcnge meiner Fotografie im St.Galler Oberland.<\/p>\n  \n<\/div>\n<div class=\"rsSlideRoot\">\n  <img class=\"rsImg\" src=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Valentin_Manhart.jpg\" alt=\"Valentin Manhart\"\/>\n  <div class=\"rsTmb\">Valentin Manhart<\/div>\n  \n  <h3>Valentin Manhart<\/h3>\n  <p>Valentin Manhart<\/p>\n  \n<\/div>\n<div class=\"rsSlideRoot\">\n  <img class=\"rsImg\" src=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Finnland-1024x682.jpg\" alt=\"Finnland\"\/>\n  <div class=\"rsTmb\">Finnland<\/div>\n  \n  <h3>Finnland<\/h3>\n  <p>Mittagszeit in Finnland. Nicht nur die Berge faszinieren, sondern auch Motive des rauen, arktischen Nordens<\/p>\n  \n<\/div>\n<div class=\"rsSlideRoot\">\n  <img class=\"rsImg\" src=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Gastlosen-682x1024.jpg\" alt=\"Gastlosen\"\/>\n  <div class=\"rsTmb\">Gastlosen<\/div>\n  \n  <h3>Gastlosen<\/h3>\n  <p>Am Fusse der Gastlosen. Die imposante Bergkette in den Freiburger Voralpen sollten alle Studierenden der Uni Freiburg einmal gesehen haben.<\/p>\n  \n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p><strong>Solchen Spiegelungen begegnet man in Ihren B\u00fcchern und auf Ihrem Insta-Account ab und zu. Haben Sie Tipps f\u00fcr Hobby-Fotograf_innen f\u00fcr Aufnahmen in den Bergen?<br \/>\n<\/strong>Es geht nichts \u00fcber eine gute Spot-Recherche. Wegen des Lichteinfalls, der in der Fotografie sehr wichtig ist, sollte man sich die Frage stellen: Zu welcher Tageszeit will ich wo sein? Es existieren Apps und Kartentools, die den Sonneneinfall berechnen und so bei der Planung helfen. Aber ebenso wichtig ist es, offen zu sein f\u00fcr die spontanen Motive. Am Ende des Tages machen die n\u00e4mlich zwei Drittel des Bildmaterials aus.<\/p>\n<p><strong>Es ist ja bekannt, dass das Gezeigte \u2013 gerade auf Instagram \u2013 oft nicht ganz der Realit\u00e4t entspricht. Wie weit gehen Sie bei der Bearbeitung der Bilder?<br \/>\n<\/strong>Ich geh\u00f6re zur Instagram-Generation und nat\u00fcrlich bearbeite ich die Bilder. Es geht jedoch nicht darum, das Bild zu verzerren oder etwas einzuf\u00fcgen, das nicht hingeh\u00f6rt. Ich bearbeite mit Mass die Farben oder helle die Kontraste auf. Unsere Kund_innen, gerade die Tourismusregionen, erwarten von uns, dass wir die Realit\u00e4t abbilden. Es geht letztlich um Authentizit\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>Und darum, eine Tourismusregion oder einen Spot bekannt zu machen. Wie vertr\u00e4gt sich Influencing mit eurem eigenen Anliegen eines sanften Tourismus? Aus einem einsamen Ort kann wegen Instagram schnell ein Hotspot werden.<br \/>\n<\/strong>Als Influencer tragen wir nat\u00fcrlich eine Verantwortung, dieser waren wir uns in den Anf\u00e4ngen nicht bewusst. Ein Beispiel: Vor neun Jahren wurde unser Sujet von einem malerischen Bergsee von der dortigen Tourismus-Organisation geteilt. Mit entsprechender Wirkung. Heute \u00fcberlegen wir uns gut, was wir wo posten. Diese Art Promotion ist ja kein komplett neues Ph\u00e4nomen, denken wir bloss an die klassischen Fotokalender mit Bildern von Destinationen oder Natur. Sie existieren seit Jahrzehnten. Grunds\u00e4tzlich wollen wir aber schon die Sch\u00f6nheit der Berge vermitteln und die Leute von der Couch holen.<\/p>\n<p><strong>Gibt es den Geheimtipp heute noch?<br \/>\n<\/strong>Wenn man ehrlich ist: Es existiert kaum etwas, das noch nicht erfasst wurde. Jedes Tal der Schweiz, es kann noch so abgelegen sein, wurde schon fotografiert. Wir legen jeweils Wert auf einen besonderen Blickwinkel, unsere eigene Handschrift, die in den Bildern erkennbar ist.<\/p>\n<p><strong>Sie haben 2017 Ihr Studium begonnen, weshalb an der Uni Freiburg?<br \/>\n<\/strong>Ich komme aus einem 450-Seelen-Dorf neben Walenstadt. Z\u00fcrich w\u00e4re zu gross gewesen. Mir hat zudem das Studium in Geschichte mit seinen interessanten Vertiefungen zugesagt. Hier habe ich mich sehr schnell wie zu Hause gef\u00fchlt, nicht zuletzt Dank der N\u00e4he zu den Bergen. Zugegeben: Ich kannte Freiburg vorher nicht, ja, nicht einmal die Gastlosen waren mir bekannt! F\u00fcr Ostschweizer_innen ist die Westschweiz weit weg. Nicht in erster Linie geografisch, sondern kulturell.<\/p>\n<p><strong>Seit sechs Jahren sind Sie nun in Freiburg, wie gut kennen Sie die Gipfel der Voralpen?<br \/>\n<\/strong>Ich bin noch zu wenig einheimisch, als dass ich Geheimtipps geben k\u00f6nnte. Aber sowohl die Kaiseregg als auch die Gastlosen habe ich im Bildband beschrieben. Und nat\u00fcrlich kenne ich die wichtigsten Berge im Kanton. F\u00fcr Freiburg Tourismus zum Beispiel durften wir das Insta-Projekt \u00abGrand Tour des Vanils\u00bb umsetzen. Meine Bucketlist wird immer l\u00e4nger, dazu geh\u00f6rt ein Sonnenuntergang auf dem Vanil Noir zu erleben. In den letzten sechs Jahren konnte ich auch das Waadtland entdecken, besonders angetan hat es mit die Tour d\u2019A\u00ef ob Leysin.<\/p>\n<p><strong>Sie unterrichten schon l\u00e4nger an der Berner Berufsschule und haben Jugendliche vor sich, die bekanntlich viel von der W\u00e4hrung \u00abAnzahl Follower\u00bb halten. Wissen Ihre Sch\u00fcler_innen von Ihrem Erfolg auf Instagram?<br \/>\n<\/strong>Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter im Schuljahr haben das meine Sch\u00fcler_innen immer herausgefunden und waren dann schon ganz \u00abaus dem H\u00e4uschen\u00bb. Sie wollen wissen, wie ich zu so vielen Follower_innen gekommen bin und ob ich damit wirklich so viel Geld verdiene \u2026 Wichtig zu sagen ist, dass ich privat auf den sozialen Medien unterwegs bin und meine Rolle als Influencer meine Art zu unterrichten nat\u00fcrlich nicht beeinflusst.<\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p><em>Zur Person: Valentin Manhart (26) ist in Mols\/SG am Walensee aufgewachsen. Seit 2017 studiert er an der Uni Freiburg. Aktuell schreibt er seine Masterarbeit und ist am Lehrdiplom f\u00fcr Maturit\u00e4tsschulen.<\/em><\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\">_________<\/span><br \/>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<div>\n<p>@twintheworld<br \/>\n@thealpinists<br \/>\n@digipex<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn Valentin Manhart (26) nicht gerade an seiner Masterarbeit schreibt oder unterrichtet, ist er mit grosser Wahrscheinlichkeit mit seiner Kamera in den Bergen anzutreffen. Der Ostschweizer hat die Fotografie schon fr\u00fch zu einem beruflichen Standbein gemacht. Markante Gipfel, idyllische Bergseen, Nebel verhangene Bergflanken oder stimmungsvolle Sonnenaufg\u00e4nge: Valentin Manharts Berg- und Landschaftsbilder haben eine Wirkung. 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