{"id":18650,"date":"2023-07-14T15:47:52","date_gmt":"2023-07-14T14:47:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges?p=18650"},"modified":"2023-07-14T15:51:07","modified_gmt":"2023-07-14T14:51:07","slug":"ask-a-scientist-warum-ist-glas-durchsichtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/articles\/2023\/ask-a-scientist-warum-ist-glas-durchsichtig","title":{"rendered":"Ask A Scientist: Warum ist Glas durchsichtig?"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Die neue Alma&amp;Georges-Serie \u00abAsk A Scientist\u00bb eignet sich nicht nur f\u00fcr Kinder, sondern f\u00fcr alle Wissenschaftsbegeisterte, die gerne Dingen auf den Grund gehen. In jedem Artikel stellt ein junger Mensch eine wissenschaftliche Frage, die unsere Prof(i)s beantworten m\u00fcssen. <\/strong><strong>Lena (8 Jahre) fragte sich, warum das Glas, in das sie gerade ihren Sirup gegossen hatte, durchsichtig ist. Hier die super verst\u00e4ndlichen Erkl\u00e4rungen von Christoph Weder, Professor f\u00fcr Polymer- und Materialchemie an der Universit\u00e4t Freiburg.<\/strong><\/h4>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p>Materialien sind undurchsichtig, wenn sie auftreffendes Licht absorbieren, wie die meisten Materialien, und durchsichtig, wenn sie das Licht passieren lassen, wie Glas oder Wasser. Um das besser zu verstehen, muss man Folgendes wissen:<\/p>\n<p>Licht besteht aus vielen wellenartigen Strahlen. Wellen kennen wir am besten von Fl\u00fcssigkeiten, zum Beispiel Wasserwellen, die am Meer gegen das Ufer rollen. Die Stellen, an denen das Wasser am h\u00f6chsten ist, nennt man Wellenberge und der Abstand zwischen zwei benachbarten Wellenbergen ist die Wellenl\u00e4nge. Bei Lichtstrahlen ist das genauso, aber die Wellenl\u00e4ngen von Lichtstrahlen sind sehr viel kleiner. Die Farbe des Lichts h\u00e4ngt von seiner Wellenl\u00e4nge ab: violettes Licht hat die k\u00fcrzesten, rotes Licht die l\u00e4ngsten Wellen. Weisses Licht besteht aus ganz vielen Wellen, die verschiedene Wellenl\u00e4ngen haben. Ein Regenbogen oder ein Prisma k\u00f6nnen diese verschiedenen Wellen trennen und nach Farbe sortieren.<\/p>\n<div id=\"attachment_18477\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Warum-ist-Glas-unsichtbar-scaled.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-18477\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-18477\" src=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Warum-ist-Glas-unsichtbar-670x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"458\" srcset=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Warum-ist-Glas-unsichtbar-670x1024.jpg 670w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Warum-ist-Glas-unsichtbar-196x300.jpg 196w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Warum-ist-Glas-unsichtbar-768x1173.jpg 768w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Warum-ist-Glas-unsichtbar-1006x1536.jpg 1006w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Warum-ist-Glas-unsichtbar-1341x2048.jpg 1341w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Warum-ist-Glas-unsichtbar-scaled.jpg 1676w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-18477\" class=\"wp-caption-text\">Die akkurate Skizze von Lena<\/p><\/div>\n<p><strong>Zur\u00fcck zu den Materialien<\/strong><br \/>\nVerschiedene Materialien bestehen aus verschiedenen Atomen \u2013 das sind die Bausteine, aus denen Stoffe bestehen. Die Atome bestehen wiederum aus Kernen, um welche Elektronen kreisen. Zwischen den Elektronen gibt es etwas Platz, durch den sich auftreffende Lichtwellen schl\u00e4ngeln wollen. Bei vielen Materialien klappt das nicht: der Platz zwischen den Elektronen ist zu klein, die Lichtwellen treffen deshalb auf die Elektronen und diese stoppen die Wellen. Die Energie der Lichtwellen geht dabei auf die Elektronen \u00fcber und wird dann in W\u00e4rme umgewandelt. Deshalb ist ein schwarzer Strassenbelag undurchsichtig und wird in der Sonne heiss: er absorbiert Licht aller Wellenl\u00e4ngen und wandelt die Energie in W\u00e4rme um.<\/p>\n<p><strong>Bei Glas ist das anders<br \/>\n<\/strong>Glas besteht aus Atomen, die es zulassen, dass sich die Lichtstrahlen um die Elektronen schl\u00e4ngeln. Deshalb ist Glas f\u00fcr sichtbares Licht durchl\u00e4ssig. \u00a0Ausser man gibt absichtlich bestimmte Atomsorten ins Glas, die Wellen einer bestimmten Farbe absorbieren. So macht man farbiges Glas, zum Beispiel f\u00fcr Flaschen. Diese lassen viele, aber nicht alle Lichtwellen durch.<br \/>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<div style=\"background-color: orange; font-size: 100%; padding: 1em;\">\n<p><strong>Unsere Person vom Fach<\/strong><\/p>\n<p>Chistoph Weder ist Professor f\u00fcr Polymer- und Materialchemie am Adolphe Merkle Institut.<\/p>\n<p>\u00abAls ich 10 Jahre alt war, habe ich am liebsten mit Freunden im Wald Baumh\u00fctten gebaut.\u00bb<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\">_________<\/span><br \/>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<div>\n<ul>\n<li>Webseite <a href=\"https:\/\/events.unifr.ch\/gouters\/de\/\">Wissenschaft zum zVieri<\/a><\/li>\n<li>Webseite von <a href=\"https:\/\/www.ami.swiss\/en\/groups\/polymer-chemistry-and-materials\/people\/person.html?personid=122\">Christoph Weder<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"clear\"><div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die neue Alma&amp;Georges-Serie \u00abAsk A Scientist\u00bb eignet sich nicht nur f\u00fcr Kinder, sondern f\u00fcr alle Wissenschaftsbegeisterte, die gerne Dingen auf den Grund gehen. 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Um das besser<\/p>\n","protected":false},"author":48,"featured_media":18651,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":true,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[84],"tags":[118,423,582],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18650"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-json\/wp\/v2\/users\/48"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18650"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18650\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18658,"href":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18650\/revisions\/18658"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18651"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18650"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18650"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18650"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}