{"id":17471,"date":"2023-02-09T16:00:49","date_gmt":"2023-02-09T15:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges?p=17471"},"modified":"2023-02-09T19:04:39","modified_gmt":"2023-02-09T18:04:39","slug":"80-jahre-sozialanthropologie-in-freiburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/articles\/2023\/80-jahre-sozialanthropologie-in-freiburg","title":{"rendered":"80 Jahre Sozialanthropologie in Freiburg"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Die Sozialanthropologie in Freiburg feierte Ende 2022 ihr 80-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Die meisten Menschen kennen die Soziologie einer- und die Anthropologie andererseits. Was sind aber Sozialanthropolog_innen bzw. was tun sie genau?<\/strong><\/h4>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p><strong>Prof. Agnieszka Joniak-L\u00fcthi, Prof. Madlen Kobi, Sie forschen an der Einheit f\u00fcr Sozialanthropologie des Departements f\u00fcr Sozialwissenschaften der Universit\u00e4t Freiburg. Beschreiben Sie kurz, worin die Arbeit von Sozialanthropolog_innen besteht.<br \/>\n<\/strong>Madlen Kobi: Sozialanthropolog:innen erforschen Menschen in ihren sozialen Kontexten, d.h. wir untersuchen nicht k\u00f6rperliche Merkmale (wie es die physische Anthropologie tut), sondern interessieren uns f\u00fcr die Organisationsformen von menschlichen Gemeinschaften. Unsere St\u00e4rke liegt in der methodologischen Herangehensweise: Wir kombinieren verschiedene Arten von Interviews mit teilnehmender Beobachtung, was immer mit einer langfristigen Interaktion mit den Personengruppen einhergeht, die im Zentrum der Untersuchung stehen. Egal ob Milchb\u00e4uer_innen oder Bauarbeiter_innen, das Eintauchen in ihre Lebenswelten erm\u00f6glicht uns, das Handeln und Denken der Erforschten m\u00f6glichst ganzheitlich aufzuzeigen. Unsere Analysen integrieren dabei immer die Vielf\u00e4ltigkeit, Widerspr\u00fcchlichkeit und Komplexit\u00e4t der sozialen Welten in denen unsere Forschungsteilnehmer_innen leben.<\/p>\n<p>Agnieszka Joniak-L\u00fcthi: Als Sozialanthropolog_innen erforschen wir auch die gesellschaftlichen Machtstrukturen und sozialen Ungleichheiten und reflektieren diese in unserer Methodologie. Um diese Machtunterschiede in unserer Forschung nicht zu reproduzieren, bem\u00fchen wir uns darum, eine Vielfalt von Stimmen in unsere Analyse einzubeziehen. Wir befragen nicht nur Expert_innen und andere Personen, deren soziale Stellung sie sichtbar macht, sondern auch Personen, die schwieriger zu finden und deren Stimmen im \u00fcbertragenen Sinne \u00ableiser\u00bb sind. Die Feldforschung, sie dauert oft ein Jahr oder l\u00e4nger, erm\u00f6glicht uns den Wandel und die Vielseitigkeit eines Forschungsfelds zu beobachten und Personen anzutreffen, die wir sonst nie kennenlernen w\u00fcrden. W\u00e4hrend einer Feldforschung lernen wir auch viel durchs Mitmachen, weil wir mit unseren Forschungsteilnehmenden leben, reisen, kochen, G\u00e4ste empfangen oder auch arbeiten.<\/p>\n<p><strong>Sie feierten am 2. Dezember 2022 den runden Geburtstag der Einheit f\u00fcr Sozialanthropologie. Auf welche Errungenschaften kann die Sozialanthropologie in Freiburg zur\u00fcckblicken?<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_17493\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/AJoniak-Luethi_20221004_10_Portrait_Anthropos_Fribourg_\u00a9ThomasDelley-e1675255289348.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-17493\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-17493 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/AJoniak-Luethi_20221004_10_Portrait_Anthropos_Fribourg_\u00a9ThomasDelley-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-17493\" class=\"wp-caption-text\">Prof. Agnieszka Joniak-L\u00fcthi<\/p><\/div>\n<p>AJL: Die Sozialanthropologie ganz generell, und die in Freiburg ganz besonders, hat es in meinen Augen geschafft, sich in der postkolonialen Welt neu zu erfinden und aktuelle Fragestellungen zu entwickeln, auch wenn wir uns dem kolonialen Erbe der Disziplin durchaus bewusst sind. Die Sozialanthropologie in Freiburg war bis 1989 sehr eng mit dem Missionierungswesen und der katholischen Kirche verbunden \u2013 Prof. Christian Giordano, der 1989 die Professur f\u00fcr Sozialanthropologie in Fribourg angetreten hatte, war der erste Nicht-Pater in dieser Funktion. Mit seinem Forschungsschwerpunkt auf sozialistische und postsozialistische Gesellschaften sprach er hochaktuelle Themen an, die f\u00fcr Europa von zentraler Bedeutung waren und immer noch sind. Heute, mit unseren Forschungsschwerpunkten in China, Zentralasien, Europa und Afrika, sowie Forschungsprojekten zu dezentralen Formen der Energieversorgung, zu Kreislaufwirtschaft, Cyber-Sicherheit, Transportinfrastruktur, Klima, Migration und Gender behandeln wir in unserer kleinen Einheit ein breites Spektrum an hochaktuellen Themen.<\/p>\n<p><strong>Und was bedeutet dieses Jubil\u00e4um f\u00fcr Sie pers\u00f6nlich?<\/strong><br \/>\nMK: F\u00fcr mich kommt das Jubil\u00e4um zeitgleich mit meinem Antritt als Assistenzprofessorin an der Einheit f\u00fcr Sozialanthropologie. Ich identifiziere mich wenig mit den fr\u00fcheren, missionarisch ausgerichteten Lehrst\u00fchlen f\u00fcr Sozialanthropologie, die unser Fach hier in Freiburg bis in die 1980er Jahre pr\u00e4gten. Doch auch heute noch besch\u00e4ftigen uns Rassismus, Kunstraub und N\u00e4he zur kirchlichen Mission, da sie Spuren bis in die Gegenwart hinterlassen haben \u2013 man denke an die Debatten zu ethnographischen Museumssammlungen und zur kolonialen Rolle der Schweiz. W\u00e4hrend unsere Forschungsschwerpunkte auf zeitgen\u00f6ssischen Ph\u00e4nomenen liegen, ber\u00fccksichtigen wir immer deren historische und kulturelle Einbettung.<\/p>\n<p>AJL: F\u00fcr mich war dieser Anlass eine Gelegenheit, kurz innenzuhalten und uns als Team wahrzunehmen und der breiteren \u00d6ffentlichkeit vorzustellen. Es war toll zu erleben, wie motiviert das Team an den Vorbereitungen mitgewirkt hat, auch die Studierenden, die in k\u00fcrzester Zeit ein Multimedia-Projekt zum Thema Sozialanthropologie auf die Beine gestellt haben. Dabei wurde mir erst richtig bewusst, welche Vielfalt an Forschungsprojekten und welch kreatives Potential wir in der Einheit haben.<\/p>\n<p><strong>Wie kam die Sozialanthropologie \u00fcberhaupt nach Freiburg? Und dann auch noch in so einer turbulenten Zeit wie dem Zweiten Weltkrieg!<\/strong><br \/>\nMK: Das hatte mit der St\u00e4rke der damaligen katholischen Kirche in Freiburg zu tun. Pater Wilhelm Schmidt, ein anerkannter Religionswissenschaftler und Ethnologe, kam im Zuge des 2. Weltkriegs von Wien nach Freiburg, wo er 1942 den ersten Lehrstuhl f\u00fcr Ethnologie etablierte. Mit ihm migrierte auch das Anthropos-Institut, damals das Zentrum der Wiener Kulturkreislehre. Danach wurde der Lehrstuhl immer wieder von Priestern besetzt, bis 1989 mit Christian Giordano erstmals kein Pater, sondern ein Soziologe mit Interesse an Sozialanthropologie die Leitung \u00fcbernahm.<\/p>\n<p>AJL: Diese fr\u00fcheren Verflechtungen mit dem Missionierungswesen und der katholischen Kirche, sowie die problematischen Biographien mancher Pater-Professoren ist ein Thema, dass wir bald in einem Seminar aufarbeiten m\u00f6chten.<\/p>\n<p><strong>Ein Blick auf Ihre Website zeigt verschiedene Forschungsschwerpunkte, etwa in den Bereichen Infrastruktur, Stadt, digitale Welten, Mobilit\u00e4t, Familie und Gender. K\u00f6nnen Sie ein paar konkrete Beispiele nennen? Welche Fragen besch\u00e4ftigen Ihre Einheit aktuell?<\/strong><\/p>\n<p>MK: Die Forschungsprojekte an der Einheit sind sehr vielf\u00e4ltig: Wir analysieren den Bau bzw. Zerfall von Energie- und Verkehrsinfrastrukturen in Asien und Europa, aber auch gesellschaftliche, politische und kulturelle Transformationen in Bergregionen. Wir besch\u00e4ftigen uns mit den Herausforderungen von nordafrikanischen Migrant_innen genauso wie mit den Lebenswelten von Hacker_innen. Ich selbst untersuche mit meinem Team, wie wir als Menschheit mit den enormen Abfallstr\u00f6men aus der Bauindustrie umgehen wollen. Welches Wissen und welche F\u00e4higkeiten brauchen Architekt_innen, Ingenieur_innen aber auch Schrotth\u00e4ndler_innen, um die Kreislaufwirtschaft im Bau voranzutreiben? Statt von unendlich verf\u00fcgbaren Ressourcen auszugehen, arbeiten wir mit Pionier_innen zusammen, die einen sparsameren und bewussteren Umgang mit Baumaterialien vorantreiben.<\/p>\n<div id=\"attachment_17563\" style=\"width: 910px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/L1130318-e1675779844594.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-17563\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-17563 size-full\" src=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/L1130318-e1675779844594.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"585\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-17563\" class=\"wp-caption-text\">Strassen k\u00f6nnen auf ganz unterschiedliche Weise benutzt werden, so wie hier zum Trocknen von Sonnenblumenkernen in Kirgistan; \u00a9Agnieszka Joniak-L\u00fcthi<\/p><\/div>\n<p><strong>Und mit welchen Fragen werden sich die Sozialanthropolog_innen in Zukunft besch\u00e4ftigen (m\u00fcssen)?<\/strong><br \/>\nAJL: Ein neues Thema, das ich in den n\u00e4chsten Jahren gerne entwickeln w\u00fcrde, ist die zunehmende Standardisierung unseres Essens sowie die gesundheitlichen und gesellschaftlichen Konsequenzen dieser Entwicklung. In unserer Forschung werden wir auf jeden Fall nah an aktuellen gesellschaftlichen Themen bleiben.<br \/>\nWas ich ebenfalls als wichtig erachte und weiter ausbauen m\u00f6chte, ist die Verbindung zu Industrie und Politik. In meinem Team legen wir Wert darauf, dass unsere Forschungsresultate breit zirkulieren und auch nicht-akademische Kreise erreichen. Wir erarbeiteten zum Beispiel eine <a href=\"https:\/\/creatinganthroknowledge.roadworkasia.com\/\">Multimedia-Story<\/a>, die die anthropologische Feldforschung auf zug\u00e4ngliche Weise reflektiert und entmystifiziert. Weiter haben wir zwei Factsheets (Links siehe unten) ver\u00f6ffentlicht, die sich an Regierungen, NGOs, Medien und Think-Tanks richten. Zu diesem Zweck haben wir Kontakte mit entsprechenden Partner_innen aufgebaut. Das erfordert viel Zeit, ist f\u00fcr uns aber von zentraler Bedeutung, um die Gesellschaft und Politik mitgestalten zu k\u00f6nnen.<br \/>\nEin Teil davon ist auch das Engagement f\u00fcr den freien Zugang zu Wissen, Stichwort \u00abOpen Access\u00bb. Madlen Kobi und ich arbeiten an dieser Entwicklung aktiv mit und leisten durch die Gr\u00fcndung des Webjournals <a href=\"https:\/\/roadsides.net\/\"><em>Roadsides<\/em><\/a> einen Beitrag dazu.<\/p>\n<div id=\"attachment_17491\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/MKobi_sept2022-e1675255660384.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-17491\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-17491 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/MKobi_sept2022-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-17491\" class=\"wp-caption-text\">Prof. Madlen Kobi<\/p><\/div>\n<p>MK: Die Verbreitung des Internets und die Verlagerung vieler sozialer Aktivit\u00e4ten ins Digitale wird uns sicherlich noch l\u00e4nger besch\u00e4ftigen. Zu diesem Thema bietet unsere Einheit zusammen mit der Religionswissenschaft und der Soziologie ab dem Herbstsemester 2023 auch einen neuen 30 ECTS Master zu \u00abDigital Society\u00bb an. Aber auch globale Migrationsstr\u00f6me und die Reaktionen darauf im globalen Norden bleiben weiterhin ein Thema, genauso wie der Klimawandel und die damit einhergehenden Ver\u00e4nderungen, nicht nur f\u00fcr Menschen an \u00fcberfluteten K\u00fcstenregionen oder entlang von schmelzenden Permafrostb\u00f6den, sondern auch als Treiber politischer Organisationen weltweit.<\/p>\n<p><strong>Zum Schluss: Es gibt Witze \u00fcber Germanist_innen, Sozialarbeiter_innen&#8230; Gibt es auch Witze \u00fcber Sozialanthropolog_innen?<\/strong><br \/>\nMK: Wer geh\u00f6rt alles zu einer modernen Navajo-Familie? \u2013 Mutter, Vater, Kinder, Grossmutter und ein_e Sozialanthropolog_in!<\/p>\n<p>Oder auch: In einer H\u00fctte mitten im Regenwald sitzt eine Gruppe Indigener. Als sie zum Fenster hinausblicken, meint der eine: \u00abHey, da kommt ein Sozialanthropologe. Schnell, lass uns den Fernseher verstecken!\u00bb<\/p>\n<p>Diese Witze beziehen sich vor allem auf die fr\u00fchere Art, wie Sozialanthropolog_innen forschten, n\u00e4mlich in \u2013 aus westlicher Perspektive \u2013 \u00ababgelegenen\u00bb Gebieten der Welt, wo sie die religi\u00f6sen, politischen oder gesellschaftlichen Organisationsformen dokumentierten. Heute besch\u00e4ftigen wir uns aber l\u00e4ngst nicht mehr nur mit Ritualen der \u2018Anderen\u2019, sondern betreiben Forschung zu Migration in der Schweiz, Gender in Armenien, Wasserkraft in den Alpen oder zur Bauwirtschaft in St\u00e4dten.<\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\">__________<\/span><\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<ul>\n<li>\u00dcber <a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/directory\/de\/people\/227562\/f2c8a\">Agnieszka Joniak-L\u00fcthi<\/a><\/li>\n<li>\u00dcber <a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/directory\/de\/people\/350170\/5c040\">Madlen Kobi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/anthropos\/de\/\">Einheit f\u00fcr Sozialanthropologie<\/a><\/li>\n<li>Factsheet: <a href=\"https:\/\/bri.roadworkasia.com\/\">Demystifying the Belt and Road Initiative<\/a><\/li>\n<li>Factsheet: <a href=\"https:\/\/chinadevelopmentmodel.roadworkasia.com\/\">China\u2019s global development model: Looking beyond the Belt and Road Initiative<\/a><\/li>\n<li>Portraits: <a href=\"http:\/\/thomasdelley.com\">Thomas Delley<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"clear\"><div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div><\/div>\n<div><div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sozialanthropologie in Freiburg feierte Ende 2022 ihr 80-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. 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