{"id":15360,"date":"2022-02-17T09:34:00","date_gmt":"2022-02-17T08:34:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges?p=15360"},"modified":"2022-02-17T09:56:15","modified_gmt":"2022-02-17T08:56:15","slug":"alien-species-ein-thema-das-den-leuten-unter-den-naegeln-brennt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/articles\/2022\/alien-species-ein-thema-das-den-leuten-unter-den-naegeln-brennt?lang=de","title":{"rendered":"\u00abAlien Species\u00bb \u2013 ein Thema, das den Leuten unter den N\u00e4geln brennt"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Der Biologe Sven Bacher geh\u00f6rt zu den meistzitierten Wissenschaftler_innen der Welt. Im Interview erkl\u00e4rt er, warum sein Spezialgebiet \u00abAlien Species\u00bb auf so viel Interesse st\u00f6sst und wie er bei seiner Forschung vorgeht.<\/strong><\/h4>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p><strong>Sven Bacher, zum wiederholten Mal haben Sie es 2021 auf die von \u00abClarivate Analytics\u00bb ver\u00f6ffentlichte Liste der weltweit meistzitierten Biolog_innen geschafft. Was ist Ihr Erfolgsrezept?<br \/>\n<\/strong>Das weiss ich zwar nicht genau, aber ich habe eine Vermutung: Ich interessiere mich sehr f\u00fcr Synthesen. Die naturwissenschaftliche Forschung ist heute oft detailorientiert, ich hingegen habe mich schon immer f\u00fcr das grosse Ganze interessiert. Wie erzeugen wir Sinn mit dem Detailwissen, das wir anh\u00e4ufen? Diese Frage hat mich schon immer besch\u00e4ftigt. Und mutmasslich ist diese Herangehensweise auch f\u00fcr andere Leute interessant.<\/p>\n<p><strong>Wor\u00fcber haben Sie im vergangenen Jahr geforscht?<br \/>\n<\/strong>Mein Hauptforschungsgebiet sind seit Jahren gebietsfremde Arten. Auf Englisch klingt es spektakul\u00e4rer, dort heisst es \u00abAlien Species\u00bb. Das sind Arten, die vom Menschen direkt oder indirekt von Gebieten, in denen sie nat\u00fcrlicherweise vorkommen, in andere Gebiete verschleppt werden. Fragen, mit denen wir uns in diesem Zusammenhang auseinandersetzten, sind: M\u00fcssen wir uns Sorgen machen? Wenn ja, bei welchen Arten? Und wie k\u00f6nnen wir Verschleppungen verhindern?<\/p>\n<p><strong>Sie w\u00fcrden kaum so oft zitiert werden, wenn das Thema belanglos w\u00e4re. Warum ist es relevant und aktuell?<\/strong><br \/>\nErstens ist es ein weitverbreitetes Ph\u00e4nomen. Allein in Europa kennen wir 14\u2019000 verschiedene Arten, die nicht hierhergeh\u00f6ren. Zweitens tr\u00e4gt das Verschleppen von Arten zum globalen Wandel bei. In aller Munde ist der Klimawandel, doch fast alle Berichte kommen zum Schluss, dass der Klimawandel nicht unser gr\u00f6sstes Umweltproblem ist, sondern andere Aspekte, die zum globalen Wandel beitragen und den Planeten stark ver\u00e4ndern. Nebst der globalen Verschmutzung, den Landschaftsver\u00e4nderungen durch Landwirtschaft und St\u00e4dtebau geh\u00f6rt dazu auch das Verschleppen von Arten an Orte, in denen sie zuvor nie vorgekommen sind. Das Ganze geschieht in einer immer gr\u00f6sseren Geschwindigkeit, die Zahl invasiver Arten steigt wegen des globalen Handels und der globalen Mobilit\u00e4t der Menschen exponentiell. Deswegen ist das ein aktuelles Thema, das vielen Leuten unter den N\u00e4geln brennt.<\/p>\n<p><strong>Was f\u00fcr Probleme k\u00f6nnen entstehen?<\/strong><br \/>\nEinige Arten breiten sich an ihrem neuen Ort aus. Das kann nicht nur f\u00fcr den Menschen zu Problemen f\u00fchren, indem sich zum Beispiel ein Landwirtschaftssch\u00e4dling ausbreitet, sondern auch f\u00fcr die Natur. Es kommt vor, dass durch invasive Arten ganze Landschaftsgebiete radikal ver\u00e4ndert werden. Das Beispiel, das alle kennen, sind die Kaninchen, die sich in Australien sehr stark ausbreiteten, weite Teile des Landes als Weideland unbrauchbar machten und viele einheimische Arten dadurch gef\u00e4hrdeten. In Nordamerika existieren \u00e4hnliche Probleme mit invasiven Pflanzen aus Europa \u2013 oder mit eingeschleppten Insekten aus Asien, die B\u00e4ume befallen und massenweise zum Baumsterben f\u00fchren. Dazu geh\u00f6rt der Asiatische Laubholzbockk\u00e4fer, der auch im Kanton Freiburg schon f\u00fcr Probleme gesorgt hat. Die Verschleppung von Arten kann also sehr grosse und grossfl\u00e4chige Umweltver\u00e4nderungen nach sich ziehen. Das ist auf allen Kontinenten der Fall, eigent\u00fcmlicherweise in Europa allerdings nicht ganz so ausgepr\u00e4gt.<\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<div id=\"attachment_15354\" style=\"width: 456px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-15354\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-15354\" src=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sven_2018.png\" alt=\"\" width=\"446\" height=\"461\" srcset=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sven_2018.png 598w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Sven_2018-290x300.png 290w\" sizes=\"(max-width: 446px) 100vw, 446px\" \/><p id=\"caption-attachment-15354\" class=\"wp-caption-text\">Sven Bacher<\/p><\/div>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p><strong>Trotzdem bleibt auch die Schweiz nicht von invasiven Arten verschont. Wo liegen hier die aktuellen Probleme?<br \/>\n<\/strong>Es gibt eine Diskrepanz zwischen den Sorgen, die auf der politischen Agenda stehen und den wirklichen Problemen. Auf der politischen Agenda stehen haupts\u00e4chlich die Neophyten, gebietsfremde Pflanzen also, die sich in der Landschaft ausbreiten. Das hat auch praktische Gr\u00fcnde: Die Pflanzen sind gut sichtbar und man weiss, was man gegen sie unternehmen kann \u2013z. B. sie j\u00e4ten oder Herbizid spritzen. Meines Erachtens gibt es allerdings viel wichtigere Problemfelder, z. B. im S\u00fcsswasser. Dort vermehren sich gewisse Arten rasant und verdr\u00e4ngen grossfl\u00e4chig einheimische Arten. Eine solche invasive Art ist die K\u00f6rbchenmuschel im Rhein und im Bodensee. Probleme verursachen auch die amerikanischen Krebse, welche die Krebspest auf einheimische Krebse \u00fcbertragen, die deshalb am Aussterben sind. F\u00fcr die Menschen direkt problematisch ist die Tigerm\u00fccke, die sich im Tessin bereits angesiedelt hat. Sie \u00fcbertr\u00e4gt Krankheiten und ist extrem l\u00e4stig, weil sie auch am Tag aktiv ist.<\/p>\n<p><strong>Wie kann gegen das Problem der invasiven Arten vorgegangen werden?<\/strong><br \/>\nDer internationale Handel m\u00fcsste besser \u00fcberwacht werden. Es gibt internationale Abkommen, allerdings wird kaum \u00fcberwacht, ob diese auch wirklich eingehalten werden. Keine Blume, kein Apfel, kein Spargel darf international verschickt werden ohne ein Zertifikat, das bescheinigt, dass keine Sch\u00e4dlingsorganismen darauf vorhanden sind. Es wird allerdings nur zu einem verschwindend kleinen Teil kontrolliert. Verschleppungen zu verhindern ist das Wirksamste. Klappt das nicht, ist es wichtig, fr\u00fch zu erkennen, welche Arten Probleme machen, schliesslich sind das bloss die allerwenigsten. Entsprechend m\u00fcssen die vorhandenen Ressourcen in erster Linie daf\u00fcr eingesetzt werden, diese zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p><strong>In welcher Rolle sehen Sie sich als Wissenschaftler beim Versuch, diese Herausforderungen zu meistern?<br \/>\n<\/strong>Wir Wissenschaftler_innen versuchen zu antizipieren, welche Arten wohin verschleppt werden und welche davon problematisch werden k\u00f6nnen. Dazu entwickeln wir Systeme und Methoden, um die Bewegungen zu beschreiben und zu quantifizieren. Daf\u00fcr benutzen wir globale Daten von Invasionen. Sehr viel l\u00e4uft \u00fcber den Bereich Statistik, der ist unsere Grundlage, um zu verstehen, was passiert, warum es passiert und welche die treibenden Kr\u00e4fte dahinter sind.<\/p>\n<p><strong>Sie verbringen also mehr Zeit am Computer als in der Natur?<\/strong><br \/>\nF\u00fcr die Auseinandersetzung mit solchen Fragestellungen ganz klar, ja. Angefangen habe ich mit Freilandarbeiten an einzelnen Arten. So viel Spass mir das auch gemacht hat und so wichtig diese Arbeit ist, empfand ich es als frustrierend, immer nur sein System zu kennen und beim n\u00e4chsten Problem wieder von vorne anzufangen. Deswegen ist das nur noch mein zweites Standbein. Denn wir ertrinken bereits in Daten, aber es gibt wenige Leute, die Zusammenh\u00e4nge herstellen. All die Daten sind eine Schatzgrube \u2013 doch wir nutzen sie noch nicht richtig.<\/p>\n<p><strong>In einer viel beachteten Studie benannten Sie als Teil einer Forschungsgruppe 66 bedrohliche Arten, deren Einschleppung nach Europa wahrscheinlich ist und die das \u00d6kosystem gef\u00e4hrden k\u00f6nnten. Wie sah konkret der Arbeitsprozess aus, an dessen Ende diese Zahl herauskam?<br \/>\n<\/strong>In dieser Studie besch\u00e4ftigten wir uns mit Quarant\u00e4nesch\u00e4dlingen, Organismen also, die als Sch\u00e4dlinge eingestuft werden und deren Eindringen in neue Gebiete verhindert werden soll. Konkret haben wir uns dabei weltweit jede einzelne Art angeschaut, die auf dieser Quarant\u00e4neliste steht, haben deren globale Verbreitung analysiert und das alles abgeglichen mit den Warenstr\u00f6men von Pflanzenexporten nach Europa. Von jedem Ort der Welt, der nach Europa exportiert, haben wir uns jedoch nicht nur die Warenstr\u00f6me angeschaut, sondern auch das Risiko berechnet, dass diese Waren kontaminiert sind. Daf\u00fcr haben wir die Daten benutzt, die aufzeigen, wie h\u00e4ufig die jeweiligen Sch\u00e4dlinge auf diesen Waren bei Inspektionen gefunden werden. So konnten wir berechnen, bei welcher Art das h\u00f6chste Risiko besteht und erhielten so unsere Liste.<\/p>\n<p><strong>Klingt, als w\u00e4ren Sie manchmal auch noch ein bisschen Wirtschaftswissenschaftler.<br \/>\n<\/strong>Invasionsbiologie ist tats\u00e4chlich nicht reine Biologie, sondern eine sehr interdisziplin\u00e4re Forschungsrichtung. Man tut gut daran, mit anderen Disziplinen zusammenzuarbeiten, dazu geh\u00f6ren die Bereiche Wirtschaft, Soziologie oder auch Ethik.<\/p>\n<p><strong>Wo liegt Ihr Forschungsschwerpunkt f\u00fcr 2022?<br \/>\n<\/strong>Wir haben uns in den letzten Jahren damit besch\u00e4ftigt, Methoden zu entwickeln, wie man den Einfluss, den eine invasive Art hat, an verschiedenen Orten und \u00fcber verschiedene Artengruppen hinweg miteinander vergleichen kann. Eine Pflanze stellt andere Dinge an als ein Waschb\u00e4r oder ein Insekt. Wie kann man das, was Organismen mit ihrer Umwelt machen, quantifizieren, damit es vergleichbar ist? Sodass man am Ende m\u00f6glicherweise zum Schluss kommt: Der Waschb\u00e4r ist schlimmer als die Pflanze. Wir haben derartige Systeme nicht nur f\u00fcr die Umweltbeeinflussung erstellt, sondern auch f\u00fcr die Beeinflussung der Gesellschaft und der Wirtschaft, nun wollen wir sie in der Praxis testen \u2013 daf\u00fcr gehen wir ins Feld. Wir haben einen Ort ausgew\u00e4hlt, der abgeschlossen und dadurch nicht so komplex ist: Galapagos. Es ist ein Archipel, das durch Tourismus und Handel mit sehr vielen invasiven Arten in Kontakt kommt. Wir versuchen zu verstehen, welche Arten am schlimmsten sind f\u00fcr die Menschen, welche f\u00fcr die Natur und so weiter.<\/p>\n<p><strong>Wom\u00f6glich schaffen Sie es anschliessend erneut auf die Liste der meistzitierten Wisschenschaftler_innen. Sternek\u00f6ch_innen berichten oft von einem Druck, der damit verbunden ist, wenn sie die Auszeichnung erst einmal haben. Denken Sie auch jeweils, wenn die Liste herauskommt: \u00abHoffentlich bin ich wieder drauf!\u00bb<br \/>\n<\/strong>Es ist sch\u00f6n, seinen Namen dort zu lesen. Es verschafft einem ehrlich gesagt eine enorme Befriedigung und ist ein willkommenes Bauchpinseln. Aber es ist nicht so, dass ich meine Forschung in irgendeiner Weise danach ausrichten w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>Interessante Forschung ist das eine, geh\u00f6rt und gelesen zu werden das andere. Haben Sie einen Tipp f\u00fcr Kolleg_innen, wie man Aufmerksamkeit generieren kann?<br \/>\n<\/strong>Ich beobachte zumindest bei uns in der \u00d6kologie einen Wandel weg von der Forschung in kleineren Arbeitsgruppen hin zu internationaler Zusammenarbeit. Viele Fragen, die eine gr\u00f6ssere Tragweite haben, werden im Moment nur in internationalen Forschungsverb\u00fcnden beantwortet. F\u00fcr viele Antworten sind Perspektiven, Daten und Inputs von verschiedener Seite notwendig. Tats\u00e4chlich sind bei mir die Arbeiten, aus denen oft zitiert wird, vielfach diejenigen mit internationaler, breiter Beteiligung.<\/p>\n<div style=\"background-color: orange; font-size: 100%; padding: 1em;\">\n<p><strong>Zur Person: <\/strong>Sven Bacher ist Titularprofessor f\u00fcr \u00d6kologie am Departement f\u00fcr Biologie der Universit\u00e4t Freiburg. Zu seinen Fachgebieten geh\u00f6ren Invasionsbiologie und Biodiversit\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>Zur Liste:<\/strong> \u00abClarivate Analytics\u00bb f\u00fchrt die Literatur- und Zitationsdatenbank \u00abWeb of Science\u00bb und ver\u00f6ffentlicht j\u00e4hrlich eine Liste mit den weltweit meistzitierten Wissenschafler_innen in den verschiedenen Forschungsgebieten. Auf die Liste mit dem Namen \u00abHighly Cited Researchers\u00bb schafft es nur ungef\u00e4hr ein Promille aller Forschenden. Das Analyseunternehmen bezieht sich daf\u00fcr auf die Zitationen der letzten zehn Jahre. Sven Bacher wurde allein im letzten Jahr 2601 Mal zitiert.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<span style=\"color: #ff6600;\">__________<\/span><\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<ul>\n<li>Webseite von <a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/bio\/en\/groups\/bacher\/people\/11663\/42369\">Sven Bacher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/bio\/en\/research\/conservation-biology\/bacher.html\">Bacher Group<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #ff9900;\">__________<\/span><\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Biologe Sven Bacher geh\u00f6rt zu den meistzitierten Wissenschaftler_innen der Welt. Im Interview erkl\u00e4rt er, warum sein Spezialgebiet \u00abAlien Species\u00bb auf so viel Interesse st\u00f6sst und wie er bei seiner Forschung vorgeht. Sven Bacher, zum wiederholten Mal haben Sie es 2021 auf die von \u00abClarivate Analytics\u00bb ver\u00f6ffentlichte Liste der weltweit meistzitierten Biolog_innen geschafft. Was ist Ihr Erfolgsrezept? Das weiss ich zwar nicht genau, aber ich habe eine Vermutung: Ich interessiere mich sehr f\u00fcr Synthesen. Die naturwissenschaftliche Forschung ist heute oft detailorientiert, ich hingegen habe mich schon immer f\u00fcr das grosse Ganze interessiert. 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