{"id":14377,"date":"2021-09-21T08:00:03","date_gmt":"2021-09-21T07:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges?p=14377"},"modified":"2021-09-21T10:20:46","modified_gmt":"2021-09-21T09:20:46","slug":"psychotherapie-2-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/articles\/2021\/psychotherapie-2-0","title":{"rendered":"Psychotherapie 2.0"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Mit i-BEAT hat die Abteilung f\u00fcr Klinische Psychologie und Psychotherapie ein progressives Online-Behandlungsprogramm f\u00fcr Jugendliche und junge Erwachsene mit Essanf\u00e4llen entwickelt. Im Interview erkl\u00e4ren Professorin Simone Munsch sowie die Doktorand_innen Verena M\u00fcller und Adrian Naas, wie es genau funktioniert und warum das nur der Anfang sein soll.<\/strong><\/h4>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p><strong>Der Begriff i-BEAT ist ein Wortspiel, aber auch die Abk\u00fcrzung f\u00fcr Binge Eating Adolescent And Young Adults Treatment. Was steckt genau hinter dem Begriff?<br \/>\n<\/strong><em>Adrian Naas:<\/em> i-BEAT ist eine gross angelegte Studie, die sich mit der Behandlung von jungen Leuten zwischen 14 und 24 Jahren befasst, die an der Binge-Eating-St\u00f6rung oder an Loss of Control-Eating leiden. Sie beinhaltet vier Teilstudien: Zu Beginn f\u00fchren wir mit 600 Personen ein Screening durch, lassen sie einen Online-Fragebogen ausf\u00fcllen. Dort geht es um das allgemeine Wohlbefinden, aber auch um die Pathologie von Essst\u00f6rungen. Anschliessend versuchen wir, m\u00f6glichst viele dieser Personen mitzunehmen.<\/p>\n<div id=\"attachment_14372\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-14372\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14372\" src=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Adrian-Naas-683x1024.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Adrian-Naas-683x1024.jpeg 683w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Adrian-Naas-200x300.jpeg 200w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Adrian-Naas-768x1152.jpeg 768w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Adrian-Naas-1024x1536.jpeg 1024w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Adrian-Naas-1365x2048.jpeg 1365w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Adrian-Naas-scaled.jpeg 1707w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-14372\" class=\"wp-caption-text\">Adrian Naas<\/p><\/div>\n<p><strong>Wohin?<\/strong><br \/>\n<em>Verena M\u00fcller:<\/em> In die App-basierte Tagebuch-Studie, in der wir uns genauer anschauen, wie sich die Tagesabl\u00e4ufe der Personen mit diesen Essst\u00f6rungen von denjenigen gesunder Personen unterscheiden. Dazu beantworten die Teilnehmer_innen auf ihrem Handy w\u00e4hrend einer Woche dreimal t\u00e4glich einige Fragen.<\/p>\n<p><em>Adrian Naas:<\/em> Danach k\u00f6nnen wir sie in einem dritten Schritt hoffentlich ins Labor weiterf\u00fchren, wo uns ein Ballspiel in der virtuellen Realit\u00e4t Aufschl\u00fcsse \u00fcber gewisse interpersonale Verhaltensweisen gibt. Im vierten Schritt kommen die Teilnehmer_innen in die Behandlungsstudie. Leiden sie an einer der St\u00f6rungen, k\u00f6nnen sie am Online-Behandlungsprogramm teilnehmen.<\/p>\n<div id=\"attachment_14373\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-14373\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14373\" src=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Verena-Mu\u0308ller.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Verena-Mu\u0308ller.jpeg 820w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Verena-Mu\u0308ller-240x300.jpeg 240w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Verena-Mu\u0308ller-768x959.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-14373\" class=\"wp-caption-text\">Verena M\u00fcller<\/p><\/div>\n<p><strong>Wie l\u00e4uft die Online-Behandlung genau ab?<\/strong><br \/>\n<em>Adrian Naas:<\/em> Sie funktioniert nach dem Prinzip der angeleiteten Selbsthilfe. Wir schreiben personalisierte Nachrichten, gleichzeitig gibt es f\u00fcr die Teilnehmer_innen Module, die sie durcharbeiten, in denen sie Teile der Therapie online selbst absolvieren k\u00f6nnen. Konkret findet nach der Anmeldung erst einmal ein pers\u00f6nliches diagnostisches Interview statt. Die Plattform kann man sich dann vorstellen wie ein Lehrbuch, in dem man unterschiedliche \u00dcbungen macht. All diese \u00dcbungen und Antworten werden w\u00f6chentlich von einem Coach oder einer Coachin angeschaut. Diese betreuende Person gibt dann auch die pers\u00f6nliche R\u00fcckmeldung. Das l\u00e4uft w\u00e4hrend drei Monaten so ab.<\/p>\n<p><strong>Wie ist die Idee zu i-BEAT entstanden?<\/strong><br \/>\n<em>Simone Munsch:<\/em> Die neuen Technologien interessieren mich schon lange \u2013 gerade im Hinblick auf die Psychotherapieforschung. In Freiburg konnte ich zun\u00e4chst eine Online-Behandlung f\u00fcr Erwachsene etablieren und dabei feststellen, dass diese sehr effektiv war. Es ging auch da um Binge-Eating-St\u00f6rungen. Die Teilnehmer_innen haben in ihren R\u00fcckmeldungen gesagt, dass sie die Anonymit\u00e4t und den einfachen und ortsunabh\u00e4ngigen Zugang sehr gesch\u00e4tzt haben. Mit dabei waren beispielsweise eine Flight Attendant oder ein Informatiker, die nie in eine Psychotherapie gekommen w\u00e4ren, wenn sie nicht online den Zugang gefunden h\u00e4tten. Jugendliche sind ebenfalls eine Klientel, die man sehr schwer in eine Psychotherapie bringt. Gleichzeitig befinden sie sich jedoch in der Lebensphase, in der sich psychische St\u00f6rungen erstmals manifestieren. Deshalb wollte ich die Behandlungsform f\u00fcr Jugendliche anpassen und zug\u00e4nglich machen. Mich interessiert aber nicht nur die Behandlung, sondern auch die Ursache. Deshalb habe ich es kombiniert mit der Screening-Studie und der Labor-Studie, in denen man m\u00f6gliche \u00e4tiologische Faktoren herausfinden und untersuchen kann.<\/p>\n<div id=\"attachment_14374\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-14374\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-14374\" src=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Simone-Munsch-1024x1024.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Simone-Munsch-1024x1024.jpeg 1024w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Simone-Munsch-300x300.jpeg 300w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Simone-Munsch-150x150.jpeg 150w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Simone-Munsch-768x768.jpeg 768w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Simone-Munsch-1536x1536.jpeg 1536w, https:\/\/www.unifr.ch\/alma-georges\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Simone-Munsch-2048x2048.jpeg 2048w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-14374\" class=\"wp-caption-text\">Simone Munsch, \u00a9 St\u00e9phane Schmutz \/ STEMUTZ.COM<\/p><\/div>\n<p><strong>Welche ersten R\u00fcckmeldungen haben Sie erhalten?<br \/>\n<\/strong><em>Adrian Naas:<\/em> Es ist alles noch ganz frisch, die ersten R\u00fcckmeldungen beschr\u00e4nken sich deshalb vor allem darauf, dass alles funktioniert. Das ist schon einmal beruhigend, denn die technische Umsetzung war nicht immer einfach.<\/p>\n<p><em>Verena M\u00fcller:<\/em> Wir befinden uns auch noch immer in der Rekrutierungsphase, bis jetzt haben sich rund 120 Personen f\u00fcr das Screening angemeldet. An Schulen, an der Uni oder auch auf Instagram versuchen wir derzeit, an weitere Jugendliche und junge Erwachsene, die an Binge-Eating und Loss of Control-Eating leiden, heranzukommen.<\/p>\n<p><em>Simone Munsch:<\/em> Wir haben bereits Daten aus unserer Vorl\u00e4uferstudie. In dieser boten wir eine Mischung aus Pr\u00e4senz- und Mail-basierter Behandlung an. Damals erhielten wir oft die R\u00fcckmeldung, dass es noch besser w\u00e4re, alles online zu machen. Grunds\u00e4tzlich waren die Jugendlichen und jungen Erwachsenen jedoch sehr zufrieden und haben profitiert. Gleichzeitig konnten wir ein Gesp\u00fcr f\u00fcr die klinische Arbeit online entwickeln. Jugendliche sind normalerweise sehr belastet, wenn sie sich bei uns melden \u2013 selbst mit einer solchen isolierten Essst\u00f6rung, die im Vergleich zur Anorexia oder Bulimia Nervosa wirksamer behandelt werden kann. Sie erlebten teilweise Traumata, sind sehr h\u00e4ufig suizidal. Wir mussten deshalb im Team erarbeiten, wie wir beispielsweise mit Antworten umgehen, die auf eine erh\u00f6hte Suizid-Gefahr hindeuten. Was muss man machen? Wie erreicht man die Patient_innen? Wann muss man handeln? Wann bleibt man ruhig? Diese Erfahrung ist essenziell, sonst hat man keine ruhige Minute. Was wir auch gelernt haben: Man kann sehr effizient handeln und helfen, ohne dass man eine Person auch nur ein einziges Mal gesehen hat. Das ist bemerkenswert.<\/p>\n<p><strong>Wo liegen die Hauptvorteile gegen\u00fcber klassischer Psychotherapie?<\/strong><br \/>\n<em>Simone Munsch:<\/em> Die Niedrigschwelligkeit und Anonymit\u00e4t sind hilfreich. i-BEAT hat aber noch einen riesigen Vorteil, ganz unabh\u00e4ngig von der Art der Therapie: Es gibt noch keine evidenzbasierte Psychotherapie f\u00fcr Essanfallsst\u00f6rungen im Jugendalter \u2013 wir sind die Einzigen. Und dadurch, dass wir sie online anbieten, k\u00f6nnen Jugendliche aus der ganzen Schweiz oder auch aus Deutschland, \u00d6sterreich und Luxemburg mitmachen.<\/p>\n<p><strong>Wo st\u00f6sst diese Art von Onlinetherapie mit angeleiteter Selbsthilfe an ihre Grenzen?<br \/>\n<\/strong><em>Verena M\u00fcller:<\/em> Wenn die technischen Installationen oder F\u00e4higkeiten fehlen. Wenn das Gef\u00fchl der \u00dcberforderung entsteht, ist das schlecht. Die St\u00e4rke der Belastung spielt ebenfalls eine Rolle. Wenn jemand akut von Suizidalit\u00e4t berichtet, ist der Moment gekommen, ihn oder sie von Angesicht zu Angesicht zu sehen.<\/p>\n<p><em>Simone Munsch:<\/em> Wenn in den Antworten ersichtlich ist, dass die Depressivit\u00e4t steigt oder die Essanf\u00e4lle deutlich zunehmen, gibt es ein standardisiertes Prozedere. Wir wechseln dann von der manualisierten zur individualisierten Therapie.<\/p>\n<p><strong>Ist Onlinetherapie die Behandlungsform der Zukunft?<\/strong><br \/>\n<em>Simone Munsch:<\/em> Davon bin ich \u00fcberzeugt. Es w\u00e4re ein Fehler, sie zu negieren. Gesundheitspolitisch ist es eine Katastrophe, dass Jugendlichen, die naturgem\u00e4ss stark belastet sind, keine auf sie zugeschnittene Behandlung angeboten werden kann. Derzeit \u00fcbernehmen die Krankenkassen die Kosten von Online-Behandlungen nicht. Darin spiegelt sich die negierende Haltung wider. Aber ich bin \u00fcberzeugt, dass sich das \u00e4ndern wird. Wir haben als Forschungsprojekt zum Gl\u00fcck die M\u00f6glichkeit, eine Gratisbehandlung anzubieten.<\/p>\n<p><strong>Ist dieses Therapiekonzept auch auf die Behandlungen anderer St\u00f6rungen anwendbar?<br \/>\n<\/strong><em>Simone Munsch:<\/em> Ja, von den St\u00f6rungsbildern, zu denen wir Daten haben, gibt es nur ganz wenige, die man online nicht gut behandeln kann. Wir werden jetzt mit i-BEAT testen, ob die herk\u00f6mmliche Art der Behandlung mit kognitiver Verhaltenstherapie verbessert werden kann, wenn man ein Training im Umgang mit starken Emotionen hinzuf\u00fcgt. Das Modul Emotionsregulation ist ein Kernmerkmal von jeder psychischen St\u00f6rung. Es gibt Belege daf\u00fcr, dass man mit einem solchen Modul auch Depressionen und Angstst\u00f6rungen weitgehend behandeln k\u00f6nnte. Das ist auch der Plan des neu geschaffenen digitalpsychotherapylab, in das i-BEAT integriert ist. Wir wollen in einem n\u00e4chsten Schritt dahingehend Anpassungen vornehmen, dass die Therapie auch auf die h\u00e4ufigsten psychischen St\u00f6rungen anwendbar ist.<\/p>\n<p><strong>Dann ist i-BEAT ist also der Start von etwas Gr\u00f6sserem?<br \/>\n<\/strong><em>Simone Munsch:<\/em> Genau.<\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p><span style=\"color: #ff6600;\">__________<\/span><\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/psycho\/de\/departement\/mitarbeitende\/dept\/people\/6238\/8e102\">Simone Munsch<\/a> ist ordentliche Professorin am Departement f\u00fcr Psychologie der Universit\u00e4t Freiburg. Unter ihrer Leitung wurde <a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/psycho\/de\/i-beat\/home\/\">i-BEAT<\/a> entwickelt. <a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/psycho\/de\/departement\/mitarbeitende\/dept\/people\/84428\/fbc78\">Verena M\u00fcller<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/psycho\/de\/departement\/mitarbeitende\/dept\/people\/84335\/40796\">Adrian Naas<\/a> sind als Doktorand_innen an der Entwicklung und Umsetzung beteiligt.<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<div style=\"background-color: orange; font-size: 100%; padding: 1em;\">\n<p><strong>Wie \u00e4ussern sich Binge-Eating und Loss of Control-Eating?<\/strong><\/p>\n<p>Im Fokus von i-BEAT stehen die Krankheitsbilder Binge-Eating und Loss of Control-Eating. Wie \u00e4ussern sich die genau? \u00abBeim Binge-Eating sind Essanf\u00e4lle das Hauptmerkmal. Innert kurzer Zeit werden grosse Mengen gegessen \u2013 und im Anschluss entstehen dann Scham- und Schuldgef\u00fchle. Es gibt also einen vor\u00fcbergehenden Kontrollverlust. Das ist auch beim Loss of Control-Eating der Fall. Bei diesem Krankheitsbild muss die Nahrungsmenge zwar nicht \u00fcberm\u00e4ssig gross sein, das schlechte Gef\u00fchl des Kontrollverlusts ist aber trotzdem da\u00bb, erkl\u00e4rt Verena M\u00fcller. \u00abErg\u00e4nzend gilt es f\u00fcr die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in unserem Programm zu sagen: Sie sind alle depressiv und sozial \u00e4ngstlich, viele sind suizidal und schwer belastet\u00bb, schliesst Simone Munsch.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<p><span style=\"color: #ff9900;\">__________<\/span><\/p>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n<div class=\"clear\" style=\"height:20px\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit i-BEAT hat die Abteilung f\u00fcr Klinische Psychologie und Psychotherapie ein progressives Online-Behandlungsprogramm f\u00fcr Jugendliche und junge Erwachsene mit Essanf\u00e4llen entwickelt. 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