Anforderungen an Verfahren und deren Einsatz bei berufsbezogenen Eignungsbeurteilungen

Die DIN-Norm 33430 beinhaltet Qualitätskriterien und -standards für berufsbezogene Eignungsbeurteilungen sowie Qualifikationsanforderungen an die an der Eignungsbeurteilung beteiligten Personen. Es geht um die wichtigen Bereiche der Berufswahl, der Bewerberauswahl und der Berufslaufbahnplanung.

Sie ist eine recht komplexe "Prozessnorm", die einigen Arbeitsaufwand in der Umsetzung erfordern wird: (1) Qualifikation der beteiligten Personen, (2) Qualität der verwendeten Instrumente und (3) Einhaltung angemessener Abläufe sind die drei Komponenten, die gleichzeitig erfüllt sein müssen.

In der Schweiz wird DIN 33430 mit Interesse beobachtet. Die Qualität ist auch hier sehr unterschiedlich, die deutschsprachigen Diagnostik-Märkte sind eng verzahnt, viele Dienstleistungsanbieter der Schweiz operieren auch in Deutschland. Eine Europäisierung oder gar Internationalisierung der Norm wird angestrebt.

Wie DIN 33430 umsetzen? Zum einen ist der Inhalt dieser Norm danach zu bewerten, ob er die Qualität der Eignungsdiagnostik verbessert. Zum anderen sind Formen der Enführung zu finden, die marktgerecht sind und dem Prozesscharakter der Norm gerecht werden - also alle drei Komponenten gleichzeitig berücksichtigen.

Links zu Infos

Nachfolgend finden Sie einige Beiträge, welche Sie über DIN 33430 und die mögliche Umsetzung informieren:

Was ist DIN 33430 eigentlich? Handout des Workshops am 11.10.04 mit Dr. G. Reimann in Fribourg


"Wie marktgerecht ist DIN 33430" Zu aktuellen Problemen von Lizenzierung und Zertifizierung (Vortrag Hänsgen Göttingen 10/04)


Handout eines Vortrages zu den Inhalten von DIN 33430 unter Berücksichtigung der Persönlichkeitsdiagnostik (Vortrag Hänsgen in Olten 10/03)


Diskussionsbeitrag zur Einführung von DIN 33430, der Bewertung der Rolle von DIN und der Zertifizierung


Was bei Selbsterklärung/Zertifizierung zu beachten ist