WESHALB FREIBURG
RÄUME ZUM LEHREN UND LERNEN
Nach vierjähriger Bauzeit wurden im Herbst 2005 die neuen Universitätsgebäude Pérolles 2 eröffnet. Sie bieten Platz für mehrere Tausend Studierende und eine Infrastruktur auf dem neuesten Stand.
Pérolles 2 : modern, schlicht, elegant

Der Neubau Pérolles 2 ist die Antwort auf die rasant angestiegenen Studierenden-zahlen der vergangenen 15 Jahre und der grösste Schritt in der baulichen Entwicklung der Universität Freiburg. Dank zusätzlichem Raum für 2200 Studierende wurden die Bedingungen für alle Lernenden und Lehrenden an der Universität massgeblich verbessert. Die Erweiterung der universitären Bauten schliesst den Ausbau des Pla-teau de Pérolles zum einzigartigen Zentrum für Bildung, Forschung und Innovation ab. Zehn Gehminuten vom Bahnhof entfernt sind gleich mehrere Hochschulen und Bildungseinrichtungen angesiedelt : die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät und diverse Institute und Dienststellen der Universität Freiburg, die Hochschule für Technik und Architek-tur, die Hochschule für Wirtschaft und diverse Lehrwerkstätten. Die vom Büro B, Architekten und Planer Braissant-Hiltbrunner-Schmid, realisierten Universitätsbauten Pérolles 2 zeichnen sich durch Funktionalität, Eleganz und hohen Komfort aus. Das Kunstwerk «Pont de Lumière» der Genfer Künstlerin Anne Blanchet verleiht dem neuen Campus eine einzigartige Ausstrahlung.
Miséricorde – ein architektonisches Pionierwerk
Nebst Pérolles 2 ist das Universitätshauptgebäude Miséricorde ein weiterer univer-sitärer Knotenpunkt. Der Bau des Le-Corbusier-Schülers Denis Honegger besticht durch klare Formen, die harmonische Eingliederung ins sanft abfallende Gelände und die für seine Entstehungszeit revolutionäre Wahl des Baumaterials : Stahlbeton ohne Verputz und Anstrich. 1941, mitten im Zweiten Weltkrieg, konnte das Hauptge-bäude der Universität mit Hörsälen, Arbeitsräumen, Bibliotheken und Büros für die Theologische, die Juristische und die Geisteswissenschaftliche Fakultät und einer Aula mit 800 Plätzen eingeweiht werden. Wegen ihrer herausragenden Bedeutung für die europäische Architektur des 20. Jahrhunderts stehen die Miséricorde-Bauten unter Denkmalschutz.