Gemeinsamer Glaube und pastorale Zusammenarbeit
25 Jahre Weggemeinschaft zwischen der Syrisch-Orthodoxen Kirche und der Römisch-Katholischen Kirche
Die Ökumenische Bewegung spürt die Notwendigkeit, von theologischen Konsensdokumenten zur gemeinsamen kirchlichen Praxis überzugehen. 1984 unterzeichneten Papst Johannes Paul II. und Patriarch Ignatius Zakka I. Iwas von Antiochien eine „Gemeinsame Erklärung“ zur gegenseitigen Zulassung zu den Sakramenten der Buße, der Eucharistie und der Krankensalbung. Eine seelsorgliche Not gab dazu Anlass: Viele syrische Christen, die aus dem Südosten der Türkei oder dem Norden Iraks geflohen waren, fanden in Westeuropa kaum einen Priester der eigenen Glaubensgemeinschaft. Katholischen Christen in der Türkei, im Libanon oder in Syrien erging es ähnlich. Der Band dokumentiert die Feier zum 25jährigen Jubiläum der Gemeinsamen Erklärung in Warburg und gibt Anregungen für die ganze Ökumenische Bewegung. „Die Erklärung hat die christliche Welt verändert und ist ein Schritt zur Einheit der Kirche“, sagte bei der Feier der syrische orthodoxe Erzbischof Julius Hanna Aydin.