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Aktuelles

Das Wort des Dekans (November 2017)

Gemeinsamkeit Heute

Mitten in diesem Herbstsemester hatten verschiedene akademischen Anlässe die Verbindung zwischen Einheit und Verschiedenheit zum Thema. Ende Oktober haben unsere Studierenden eine schöne zweisprachige interdisziplinäre Woche mit dem Thema „Anderssein“ organisiert. In unserer Fakultät erleben wir das Anderssein als ganz besondere Herausforderung. Den Artikel weiter lesen

 

 

Nationales Forschungsprogramm 67 „Lebensende“ vorläufig abgeschlossen

Mit der Vorstellung eines Syntheseberichts an einer nationalen Medienkonferenz vom 21.11.2017 im Bundeshaus in Bern fand das Nationale Forschungsprogramm (NFP) 67 zum Thema „Lebensende“ seinen vorläufigen Abschluss. Die Ergebnisse stiessen auf ein enormes mediales Interesse. Der vom Bundesrat gewährte finanzielle Rahmen von CHF 15 Mio. machte es möglich, dass über 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler während fünf Jahren zum Themenbereich Lebensende forschen konnten. Der in drei Sprachen vorliegende Synthesebericht bietet eine Übersicht über die Fülle von Ergebnissen, die in den Projekten unterschiedlicher Disziplinen von der Medizin bis zur Theologie erarbeitet wurden. Ausserdem beinhaltet er 11 Impulse, mit denen sich die Leitungsgruppe des NFP 67 unmittelbar an Politik und Gesellschaft wendet. In einer ebenfalls am 21.11.2017 in Bern stattgefundenen Abschlussveranstaltung wurden diese Impulse vor über 200 Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung, Politik und Gesellschaft vorgestellt und erläutert. Definitiv abgeschlossen wird das Forschungsprogramm Ende 2018 mit einer Monographie zum Themenbereich Lebensende in der Schweiz. Die interdisziplinär zusammengesetzte Leitungsgruppe des NFP 67 wird präsidiert von Prof. Markus Zimmermann, Lehr und Forschungsrat an unserer Fakultät und zuständig für Lehre und Forschung im Bereich der Sozialethik. Hinweise, Synthesebericht und weiterführende Informationen zum Forschungsprogramm sind in drei Sprachen (e/f/d) auf der Website www.nfp67.ch zu finden. Informationen zu diesem Projekt

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Die Theologie angesichts der Umgestaltung-
prozesse in Kirche, Religionen und Gesellschaft.

Studientage des Doktoratsprogrammes «Zwischen Tradition und Innovation», Universität Freiburg i.Üe., Theologische Fakultät, 16.-18. November 2017

Für den Start des Doktoratsprogramms, das vom Rektorat der Universität und der Einrichtung der Swissuniversities der Eidgenossenschaft als eines der offiziellen Doktoratsprogramme der theologischen Fakultät anerkannt worden ist, haben die sechs Träger des Projektes und Vertreter mehrerer theologischer Disziplinen (für Liturgiewissenschaft [Prof. Martin Klöckener, Koordinator]; Kirchengeschichte [Prof. Mariano Delgado, Vizekoordinator]; Patristik [Prof. Franz Mali]; Vergleichende Religionsgeschichte und interreligiöser Dialog [Prof. Helmut Zander]; Pastoraltheologie, Religionspädagogik und Homiletik [Proff. Salvatore Loiero und François-Xavier Amherdt]) ein erstes grosses interdisziplinäres Kolloquium über das Thema des Doktoratsprogramms «Zwischen Tradition und Innovation» von 16. bis 18. November 2017 an der Universität Freiburg ausgerichtet. Den Artikel weiter lesen.

 

Theologische Fakultät – Prof. Dr. Michael Sievernich SJ

Der 1945 Geborene ist Mitglied der Gesellschaft Jesu, emeritierter ordentlicher Professor für Pastoraltheologie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz und Honorarprofessor an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. Mit seinen zahlreichen Publikationen und seinem sonstigen Wirken in Wissenschaft und Kirche steht er für eine Theologie, die das interdisziplinäre Gespräch sucht und dem weltweiten Charakter der katholischen Kirche Rechnung trägt – und zwar als kritischer Beobachter sowie als Förderer des Austausches der Gaben in der Weltkirche im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils. Bei der Bischofssynode über die Familie (2015), bei der er als einziger deutschsprachiger Theologe Berater der deutschen Bischöfe war, befürwortete er eine Pastoral der Barmherzigkeit im Sinne der Kirchenreform von Papst Franziskus, dessen Denken er in hervorragender Weise kennt.
Den Artikel kath.ch lesen

 

Liechtensteinpreis 2017 für Markus Lau

Beim diesjährigen Dies Academicus unserer Universität wurden Manuela Studer (Philosophische Fakultät) und Markus Lau ex aequo mit dem Franz Josef II von Liechtenstein-Preis 2017 ausgezeichnet.

Markus Lau erhielt den Preis für seine Dissertation „Der gekreuzigte Triumphator. Eine motivkritische Studie zum Markusevangelium“. Die Preisvergabe ist ein schönes Zeichen der Wertschätzung der an unserer Fakultät geleisteten theologischen Forschung im Rahmen unserer Universität.

Wir freuen uns mit Markus Lau über die erneute Auszeichnung seiner Studie. Herzlichen Glückwunsch!

 

Jean-Louis Leuba-Preis

Das Institut für Ökumenische Studien schreibt jährlich den «Prix Leuba» aus, der für herausragende Arbeiten zur Förderung der gegenseitigen Kenntnis und vertieften Gemeinschaft unter Christen von Jean-Louis Leuba (1912-2005) gestiftet wurde. Der Preis geht an Conor McDonough für seine Masterarbeit mit dem Titel «Christ as Head of the Church in Calvin and Aquinas».

Es gelingt dem jungen Masterstudenten (* 1986) auf erstaunliche Weise, zwei so heterogene Klassiker wie Johannes Calvin und Thomas von Aquin hinsichtlich der Frage nach dem Verhältnis von Christologie, Ekklesiologie, Gnaden- und Sakramentenlehre in ein Gespräch zu bringen, das diesen Namen verdient.

Wir können festhalten, daß wir es hier mit einer überaus originellen, theologisch kenntnisreichen und systematisch hoch reflektierten Arbeit zu tun haben, die auch und gerade in ihrer sprachlichen Präzision zu beeindrucken weiß.

Die Theologische Fakultät gratuliert Conor McDonough sehr herzlich zu diesem Preis.

 

STUDIENZENTRUM FÜR GLAUBE UND GESELLSCHAFT

Yale Consultation "Joy, Innocence, and Guilt"

Die Partnerschaft und Freundschaft des Studienzentrums für Glaube & Gesellschaft mit dem Yale Center for  Faith and Culture (YCFC) trägt Früchte: Am 19./20. Oktober 2017 fand eine „Yale Consultation“ zum Thema „Joy, Innocence, and Guilt“ an der Universität Fribourg statt. Das YCFC steht unter der Gesamtleitung von Prof. Miroslav Volf, der bereits 2015 an den vom Studienzentrum organisierten Studientagen Hauptreferent war. Im Rahmen des Projektes „Theology of Joy and the Good Life“ soll der in der Theologie vernachlässigte Aspekt der „Freude“ aus der Perspektive von verschiedenen „Virtues, Actions and Emotions“ erforscht werden. Eine dieser Zugänge bildet das Gegensatzpaar „Innocence and Guilt“, das bei der Konsultation in Fribourg im Mittelpunkt der Diskussionen stand. Den Artikel weiter lesen.

 

Weiterbildungslehrgang CAS "Grundfragen christlicher Existenz"

 Das Studienzentrum für Glaube und Gesellschaft freut sich über die Lancierung des neuen Weiterbildungslehrganges (CAS) "Grundfragen christlicher Existenz." Das Ziel dieses Lehrganges ist die reflektierte Auseinandersetzung mit den Grundfragen des christlichen Glaubens. Dabei soll es nicht nur um die theoretische Vermittlung thematischer Sachverhalte gehen. Vielmehr soll auch ein praktischer Bezug des christlichen Glaubens in persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Lebensfeldern thematisiert werden. Der Zusammenhang von Theorie und Praxis ist ein zentrales Anliegen dieses Lehrgangs. Die Beschreibung weiter lesen

 

 

Prix de maturité 2017

Cette année, le prix de la Maturité sera attribué à un collégien de Suisse romande, M. Charles Tolis. Originaire de Vessy, élève au Collège Emile-Gourd à Genève, il a été récompensé pour son travail intitulé « De Imperio romano et Christi fide. L’empire romain face à la christianisation » (32 pages). Son travail de maturité a reçu la meilleure note : 6/6.

M. Tolis a choisi un sujet très intéressant et toujours d’actualité, puisqu’il fait encore l’objet de discussions et d’avis divergents dans la littérature scientifique contemporaine.

Après une introduction, l’auteur aborde la question du développement du christianisme et de son influence sur la société romaine. La partie centrale de son travail cherche alors à répondre aux questions suivantes : Peut-on considérer que le christianisme est une cause de la chute de l’Empire romain ? Si oui, pourquoi ? Et si la réponse est négative, pourquoi ?

M. Tolis présente ensuite les autres raisons susceptibles d’avoir affaibli l’Empire et précipité sa chute, avant de donner sa propre opinion.

Il considère que le christianisme a certes contribué à la chute de l’Empire romain, mais sans en être la cause principale. La nouvelle religion aurait notamment favorisé la mise en question du rôle de l’empereur, et facilité l’ouverture de l’Empire à l’égard de nouveaux peuples. Mais ce sont sans doute les invasions barbares qui ont le plus directement atteint les fondements de l’Empire. Finalement, que le christianisme soit apparu ou non, l’Empire se serait bel et bien effondré.

Le prix sera officiellement décerné à M. Trolis lors de la prochaine Fête des Diplômés de la Faculté, le vendredi 20 avril 2018.

 

Der Armin-Schmitt-Preis für biblische Textforschung 2017 geht an Markus Lau

Die Armin-Schmitt-Stiftung Regensburg hat den Armin-Schmitt-Preis 2017 an Markus Lau verliehen. Mit dem Preis wird seine theologische Dissertation „Der gekreuzigte Triumphator. Eine motivkritische Studie zum Markusevangelium“ (NTOA 114; Göttingen 2018) ausgezeichnet.

Der Stifter des Preises, Armin Schmitt († 2006), war von 1984–2000 Professor für biblische Theologie und Exegese des Alten Testaments an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Regensburg. Die aus seinem Nachlass eingerichtete Stiftung fördert „die intensive Auseinandersetzung mit den biblisch-orientalischen Grundsprachen und Grundtexten“ durch die finanzielle Bezuschussung von wissenschaftlichen Kolloquien im Bereich der Bibelwissenschaft wie auch durch die jährliche Vergabe des Armin-Schmitt-Preises für herausragende exegetische Qualifikationsarbeiten. Die Fakultät freut sich mit Markus Lau über diese Auszeichnung.

Übrigens: Träger des Armin-Schmitt-Preises 2014 ist Prof. Dr. Thomas Schumacher.

 

Das Wort des Dekans Luc Devillers für das Herbstsemester 2017

Die Brüderlichkeit: eine Herausforderung

Ende August wurde in Strassburg eine Tagung durch die Europäische Gesellschaft für Katholische Theologie organisiert. Unsere Fakultät wurde durch zwei Professoren vertreten.  Das Thema dieses Jahr war „Die Herausforderung der Brüderlichkeit“.

Die Eröffnungssitzung fand im Europarat statt, da Strassburg der Ort ist, wo gleich nach dem Zweiten Weltkrieg der Aufbau Europas begann. Die stellvertretende Generalsekretärin des Europarats hat uns mit herzlichen Worten begrüßt.

Durch einen Richter beim Gerichtshof für Menschenrechte wurde die Frage aufgeworfen: „Ist Brüderlichkeit ein Menschenrecht?“ Ein Mitglied des Exekutivsekretariats des Europäischen Ausschusses für Sozialrechte hat sich über den Platz der Brüderlichkeit in der Europäischen Sozialcharta geäussert.
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Interdisziplinäres zweisprachiges Doktoratsprogramm „Zwischen Tradition und Innovation“

Das interdisziplinäre Doktoratsprogramm an der Theologischen Fakultät „Zwischen Tradition und Innovation“ erweitert seine Angebote für Doktorierende aller theologischen Disziplinen sowie für Nachbardisziplinen in diesem Herbstsemester 2017 erheblich. Mit Unterstützung von „Swissuniversities“ und des Rektorats der Universität Freiburg hat das Programm seine Arbeit Anfang 2017 aufgenommen; die laufende Förderungsperiode geht bis Ende 2020. Die Beschreibung weiter lesen

 

Nomination

Le 6 septembre dernier, la Prof. Astrid Kaptijn a été élue Présidente de la Society for the Law of the Eastern Churches. Cette Société internationale existe depuis 1969, se compose de canonistes catholiques, orthodoxes et orientaux-orthodoxes et organise des colloques tous les deux ans. C’est pour la première fois qu’une femme la présidera. Le dernier colloque de la Society a eu lieu du 3 au 8 septembre à Debrecen (Hongrie) sous le titre « Primacy and Synodality. Deepening Insights ». Une trentaine de conférenciers catholiques et (orientaux-) orthodoxes ont présenté différents aspects de ce sujet. Les actes seront publiés dans la collection Kanonika.

 

 

Rückblick auf die Studientage 2017 "Come, Holy Spirit!"

Unter dem Gebet „Come, Holy Spirit!“ kamen an die 600 Teilnehmer/innen zu den vierten Studientagen des Studienzentrums für Glaube und Gesellschaft an der Universität Fribourg vom 19. bis zum 21. Juni zusammen, darunter viele Student/innen aus den Theologischen Fakultäten der Universitäten Fribourg, Bern und Zürich, sowie Pfarrer/innen aus dem In und Ausland. Unter den Studientagsteilnehmern war immer wieder zu hören, dass diese ökumenische Zusammenkunft etwas Außergewöhnliches sei.
Den Artikel weiter lesen.

 

Angelus Albert Häußling OSB, Ehrendoktor der Theologischen Fakultät, verstorben

Einer der profiliertesten deutschen Liturgiewissenschaftler, der Benediktiner Angelus Albert Häußling (Abtei Maria Laach), starb am 11. Juli 2017 im Alter von 85 Jahren. Er war Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg und hatte diese akademische Auszeichnung im Jahre 2000 für seinen hohen Einsatz für Theologie und Kirche verliehen bekommen. Die Anerkennung hat ihm viel bedeutet; er fühlte sich dadurch mit unserer Fakultät in besonderer Weise verbunden.

Den Artikel "In Memoriam" von Martin Klöckener weiter lesen

 

 

Das Kloster Visitation in Solothurn in guten Händen

Schwester Siji Narikulam hat die Verantwortung für das Kloster übernommen

Im Jahre 1645 haben sich die Schwestern der Visitation in Solothurn niedergelassen. Das Wort "Visitation" bedeutet auch: Besuch, Begegnung, Aufteilung, Austausch, Dankbarkeit, Freude, Gemeinschaft. Aus diesem Grund war es ganz natürlich, dass die indische Schwestergesellschaft der Sisters of Sacred Sciences (SSS) im Jahr 2003 im Kloster empfangen wurde. Die letzte Vertreterin der Schwestern der Visitation, Schwester Maria-Dominiques Bucher übergab Schwester Siji Narikulam, Sisters of Sacred Siences, Studentin an der Theologische Fakultät der Universität Freiburg, die Schlüssel des Klosters am 27. Mai 2017. Sicher wird der salesianische Geist dadurch wachgehalten.

Artikel Solothurner Zeitung
Artikel Solothurner Woche

 

« Ma thèse en 180 secondes »

 
   
 

Mais qu’est-ce qui peut bien motiver un doctorant en théologie à participer ce concours?

Organisé pour la deuxième fois par les Universités de Suisse romande, ce concours d’éloquence et de vulgarisation met au défi les doctorant-e-s de présenter leur sujet de recherche en trois minutes.

Bien plus qu’un exercice, il s’agit d’un exploit que de résumer une thèse! Monsieur Stefan Constantinescu, doctorant en théologie à l’Université de Fribourg, a non seulement relevé celui-ci lors de la première sélection du concours qui s’est déroulée à Fribourg le 20 avril, mais il fait partie des trois doctorants lauréats de l’Université de Fribourg qui ont participé le 18 mai 2017 à la finale suisse qui s'est déroulée à Genève. Sous la pression du chronomètre, il présentera sa thèse « Les Visites du Verbe Divin. L’herméneutique du concept entre Théologie et Spiritualité. » en 180 secondes !
Il a confié à la Faculté de théologie ses motivations en trois points : à découvrir ici

Le concours 

Présentation de la thèse 

Vidéo de la première sélection : Alma & Georges

Flyer de la finale suisse du 18 mai à Genève

 

 

Das Wort des Dekans Luc Devillers

Respekt und Dialog

In der französischsprachigen Freiburger Zeitung hat ein Journalist, der ein aktuelles Thema mit Humor behandelt, kürzlich den weltberühmten Tessiner Architekten Mario Botta in den Schmutz gezogen. Als Dekan der Fakultät habe ich in einem Leserbrief gegen diese vulgären und beleidigenden Worte protestiert. Zum Leitbild unserer Universität gehört nämlich, dass sie sich „engagiert für eine Gesellschaft, die den ethischen Prinzipien und Anforderungen der sozialen Gerechtigkeit verpflichtet ist“, sie erklärt ihre „Dialogbereitschaft“ und „verstärkt ihre Beziehungen nach aussen, insbesondere zum Kanton und zur Stadt Freiburg“. Einige Leser dieser Zeitung, Anhänger einer gänzlich freien Meinungsäusserung bis hin zum Spott, haben meinen Standpunkt nicht besonders geschätzt, aber ich glaube weiterhin, dass die Meinungsfreiheit dort aufhört, wo die Verachtung des Anderen beginnt. Den Artikel weiter lesen

 

Jubiläum 25 Jahre Babel College

Besuch einer Delegation im Babel College in Ankawa-Erbil / Kurdistan / Irak

Bericht von Prof. Franz Mali- 8. Mai 2018

Für die Feier des Jubiläum «25 Jahre Babel College» am 28./29. April 2017 in Ankawa / Kurdistan / Irak war eine Delegation der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg eingeladen. Mitglieder der Delegation waren Franz Mali, Professor, Lusia Shammas, Koordinatorin des Projektes Babel College, Michael Curti, Student; begleitet wurde die Gruppe von Maurice Page, Chefredakteur von cath.ch. Diese Einladung erfolgte aufgrund der Konvention zwischen dem Babel College und der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg, die im Juli 2010 unterzeichnet worden war und die Stärkung der Verbindungen zwischen den beiden akademischen Einrichtungen vorsieht. Den Artikel auf Deutsch weiter lesen

Artikel catch.ch - 24.05.2017   
Article du Prof. Franz Mali en français
Article de Michael Curti en français
Artikel cath.ch -  8.05.2017
Artikel cath.ch - 11.05.2017
Sendung RTS - 9.05.2017
Fotos (Maurice Page)

 

Besuch seiner Allheiligkeit Bartholomäus, Ökumenischer Patriarch

Die Veranstaltungen zum  Besuch Seiner Allheiligkeit Bartholomäus, ökumenischer Patriarch, die von 22. bis 24. April vom Institut für Ökumenische Studien an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg zusammen mit dem orthodoxen Zentrum von Chambésy organisiert wurden, waren von grösstem Interesse und voller Emotionen.

Die langjährigen Verbindungen zwischen der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg und des Instituts für höhere Studien in orthodoxer Theologie von Chambésy konkretisieren eine ökumenische Sicht. Seine Allheiligkeit Bartholomäus hat seiner grossen Anerkennung Ausdruck verliehen, dass diese guten Verbindungen es erlauben, die Mission auf fruchtbare Weise zu realisieren.

Sie finden im Folgenden zahlreiche Links, die über die Höhepunkte diesen Besuchs berichten:
Vortrag von Patriarch Bartholomäus / Conférence du Patriarche Bartholomée
Die Veranstaltung live erleben / suive l'événement live ...
Bericht in KNA-Ökumenische Informationen ...
Article de cath.ch sur la visite ...
Artikel in kath.ch über den Besuch ...
Interview du Patriarche pour L'Essentiel ...
Interview du Patriarche pour cath.ch ...
Interview des Patriarchen für kath.ch ...
Bericht von Pro Oriente, Wien ...

Der Besuch im Spiegel einer Schweizer Gemeinde ...

 

Rückblick auf die Tagung "The Drama of Scripture" mit Prof. Kevin Vanhoozer

Gemeinsam mit der AfbeT (Arbeitsgemeinschaft für biblisch erneuerte Theologie), dem theologischen Seminar Chrischona und der Staatsunabhängigen theologischen Hochschule Basel organisierte das Studienzentrum für Glaube und Gesellschaft eine dreitägige Veranstaltung zum Thema "The Drama of Theology" mit Prof. Kevin Vanhoozer als Hauptreferent. Dabei hatte das Studienzentrum für Glaube und Gesellschaft am Freitag die organisatorische Hauptverantwortung gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neues Testament der Universität Fribourg. Den Artikel weiter lesen

 

 

Diplomfeier 2017

 

Am Freitag, 7. April 2017 fand die Diplomfeier der Theologischen Fakultät statt. Seit der letzten Diplomfeier im Frühling 2016 zählten wir insgesamt 67 Diplomierte, 23 Bachelordiplome, 23 Masterdiplome, 1 Kirchliches Diplom, 3 Kanonische Lizentiate und 18 Doktorate.

Fast 30 Diplomierte waren an unserer Feier anwesend, die in der Kapelle Miséricorde mit einer Messe begann, welche von Mgr Alain de Raemy, Weihbischof der Diözese Lausanne, Genf und Freiburg, zelebriert wurde.

Nachdem der Dekan ein herzliches Willkommen ausgesprochen hatte, konnte Prof. Martin Klöckener als Studienberater die Leistungen der Diplomierten während ihres Studiums würdigen. Er unterstrich die Wichtigkeit für unsere Gesellschaft, dass sie auf Theologen-innen zählen kann: " So haben Theologen und Theolo­ginnen in hohem Masse Mitverantwortung für eine Gesellschaft mit menschlichem Antlitz und für eine weltweite nachhaltige Entwicklung, die auch politische und ökonomische Fragen mit einbezieht.".

Anschliessend konnte Prof. Mariano Delgado die beste Arbeit für den Maturapreis  vorstellen, der an Frau Salome Hengartner, Trogen AR, für ihre Maturaarbeit mit dem Titel „Die Frau - Perle des Mannes oder doch oder doch minder­wertiges Geschöpf? Die Stellung der Frau im Judentum, Christentum und Islam“ verliehen wurde. Leider konnte die Preisträgerin nicht anwesend sein.

Aus der Hand des Dekans, Prof. Luc Devillers O.P., durften die Diplomierten anschliessend ihr Diplom in Empfang nehmen. Die Diplomfeier war auch in diesem Jahr der Anlass, zwei Goldene Doktoranden (50 Jahre Doktorat) zu ehren. So durfte Prof. Klöckener das Goldene Doktorat an Mgr. Paul Vollmar und Prof.em. Max Küchler das Goldene Doktorat an Prof.em. Othmar Keel verleihen.


Die Feier wurde von zwei Musikern begleitet und  wurde mit einem Imbiss in der Mensa beendet.
Nochmal herzliche Glückwünsche an alle Diplomierten !

Alle Photos anschauen (Dominik Hasler)

Begrüssungsworte des Dekans, Prof. Luc Devillers O.P.

Ansprache von Prof. Martin Klöckener

Laudatio von Prof. Klöckener für Mgr. Dr. Paul Vollmar

Laudatio von Prof. em Max Küchler für le Prof. em. Othmar Keel

Liste aller Diplômierten 2017

 

Mgr. Dr. Paul Vollmar und Prof.em. Othmar Keel (Foto Dominik Hasler)



Michal Paluch neuer Rektor am Angelicum

 

Fr Michal Paluch wurde zum neuen Rektor an der Päpstlichen Universität Heiliger Thomas von Aquin (
Angelicum) ernannt.

Der aus Polen stammende Fr Michal Paluch hat 2001 sein Doktorat in Dogmatik (Leitung Fr J.-P. Torrell) an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg erhalten.

Die Theologische Fakultät gratuliert herzlich zu dieser Ernennung.

 

 

Preis der Herbert Haag-Stiftung

Die Pilgergruppe für eine Kirche mit* den Frauen, die vom 2. Mai bis 2 Juli  2016 nach Rom gepilgert ist, hat den Preis der Herbert Haag-Stiftung für die Freiheit in der Kirche erhalten. Franz Mali, Professor im Departement für Patristik und Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg, war Mitglied dieser Pilgergruppe im 2016. Zusammen mit drei anderen Preisträgerinnen wurde die Pilgergruppe mit diesem Preis am 19. März 2017 in Luzern ausgezeichnet.

Die drei anderen Preisträgerinnen sind die Pastoraltheologin Jadranka Rebeka Anic' (Kroatien), die Bibelwissenschaftlerin Mercedes Navarro Puerto (Spanien) und die Basler Initiantinnen und Initianten der kirchlichen Gleichstellungsinitiative.

Siehe kath.ch Artikel

Internationaler Preis Thomas von Aquin 2017

     
Foto I. Cambournac  

Dieser internationale Preis wird seit 2010 von der Kommission der « Cirocolo Culturale Acli San Tommaso d’Aquino » verliehen. Er honoriert jedes Jahr eine Person, die das Gedankengut von Thomas von Aquin verbreitet, sei es auf kultureller oder auf künstlerischer Ebene.

 

Einstimmig wurde Prof. Gilles Emery O.P. für den Internationalen Preis Thomas von Aquin 2017 gewählt. Er wird am 4. März in der romanischen Kirche Santa Maria della Libera in Aquino (Prov. Frosinone in Italien) verliehen. Während dieser Zeremonie wird Prof. Emery eine Rede mit den Titel „Il fondamento teologico della prassi del battesimo dei bambini in San Tommaso d’Aquino» halten.

Die Theologische Fakultät gratuliert Prof. Gilles Emery für die Auszeichnung des Preises Thomas von Aquin 2017!

Giornale del Popolo

cath.ch

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Das Wort des Dekans für das Frühlingsemester

In seinem Vortrag (1. Dezember 2016) hat unser Ehrendoktor, Fr. Timothy Radcliffe OP, den englischen Neologismus ,,truthiness“ erwähnt und mit diesen Worten erklärt: ,,Wenn Ihr spürt, dass etwas wahr ist, oder wahr sein sollte, dann wird es wahr ,für mich‘. Das ist ,meine Wahrheit‘.“ Für die französische Übersetzung hatte ich das Neuwort ,,véritude“ vorgeschlagen (einige Internetseiten schlagen „Echtigkeit“ oder „Wahrheitsfimmel“ auf Deutsch vor).

Den Artikel lesen

 

Voile ? Dévoilement – Révélation

 « Tout ce qui est voilé sera dévoilé » : le christianisme se fonde sur une Ré-vélation (enlever le voile) : Dieu n’a rien à cacher, en lui tout se vit à visage découvert.

Article de François-Xavier Amherdt
Professeur de théologie pastorale, pédagogie religieuse et homilétique

« Rien en effet n’est voilé qui ne sera révélé, rien de caché qui ne sera connu. Ce que je vous dis dans les ténèbres, dites-le au grand jour ; et ce que vous entendez dans le creux de l’oreille, proclamez-le sur les toits » (Matthieu 19,26-27, 2e discours apostolique d’envoi en mission). Il est beaucoup question de « voile », en régime chrétien. Ou plutôt de « dévoilement ». Car au cœur de la théologie biblique se situe l’acte de « ré-vélation » d’un Dieu qui enlève le voile (velum, en latin) sur son dessein universel et le manifeste « à visage découvert » en son Fils Jésus, fait homme pour le salut de toutes les nations. Lire la suite de l'article

Das Institut für Ökumenische Studien bewegt nicht  nur Gedanken, sondern die Geschichte

         

         
         

Am 12. Februar 2016 fand in Havanna auf Kuba die historische Begegnung zwischen Papst Franziskus und Patriarch Kyrill von Moskau statt.
Genau ein Jahr später, am 12. Februar 2017 wurde auf Einladung der Schweizer Bischofskonferenz, organisiert durch das Institut für Ökumenische Studien, in der Aula Magna der Universität der Jahrestag dieser Begegnung gefeiert. Den Artikel lesen
Video Youtube

 


Ausschreibung für den Jean-Louis-Leuba-Preis 2017

Die Theologische Fakultät der Universität Freiburg schreibt den von Prof. Jean-Louis Leuba († 2005) gestifteten Preis aus in Höhe von CHF 1'000.-.
Der Preis wird vergeben für eine besonders qualifizierte wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Theologie der Ökumene. Der Begriff der Ökumene ist in einem weiten Sinne auszulegen. Er bezieht sich in erster Linie auf die Bemühungen um die Einheit der Christen, aber auch auf die bessere Kenntnis der verschiedenen Konfessionen und Denominationen.

Bedingungen

 


Preis Bartolomé de Las Casas 2017

Das Institut für das Studium der Religionen und den interreligiösen Dialog (IRD) verleiht den

Preis Bartolomé de Las Casas

für Dissertationen oder Habilitationen bzw. gleich - wertige Monographische Arbeiten zu folgenden Themenbereichen:

- Missionswissenschaft / Missionsgeschichte
- Religionswissenschaft / vergleichende Religionsgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Begegnung des Christentums mit anderen Religionen
- Interreligiöser und inter-kultureller Dialog / Theologie der Religionen
- Kontextuelle (bzw. inter - kulturelle oder komparative) Theologie
- Kirchen- und Theologiegeschichte Asiens, Afrikas und Lateinamerikas
- Friedensethik im Zusammenhang mit den Globalisierungsfragen
Bedingungen:

Die Arbeiten dürfen nicht älter als zwei Jahre sein (gezählt ab dem Datum der Ausschreibung).
Der Preis ist mit 2'000 € dotiert.
Bewerbungen: sind mit den entsprechenden Unterlagen bis zum 30. Juni 2017  an den Direktor des IRD zu senden:
Prof. Dr. Dr. Mariano Delgado, IRD, Av. de l‘Europe 20, 1700 Freiburg

 

Ordination

 

Am Sonntag, 12. Februar 2017, wurde der ehemalige Assistent und gegenwärtige Habilitand der Theologischen Fakultät, Dr. Augustin Sokolovski, in der Kathedrale der Hochheiligsten Dreifaltigkeit in Paris durch Bischof Nestor (Sirotenko) zum Priester geweiht.



Nomination

 

PD Dr. Hansjörg Schmid wurde zum 1.1.2017 zum assoziierten Professor für interreligiöse Ethik (bilingue) im Departement für Moraltheologie und Ethik der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg berufen.
Wir gratulieren ihm herzlich !

 

 

Das Wort des Dekans

Sich erinnern, Gedenken feiern

In unseren Regionen liegt der Monat November im Herzen des Herbstes. Diese Jahreszeit wird im Englischen Fall genannt, die Tschechen nennen den Monat November Listopad: zwei Wörter, die auf den Fall der Blätter von den Bäumen hinweisen. Die Natur bereitet sich so auf leichte Weise auf den Winter vor, es ist wie ein jährlich wiederkehrender Tod. Aber dieser Tod birgt ein grosses Versprechen: der Frühling kehrt zurück!

Die unterschiedlichen religiösen Traditionen pflegen eine mehr oder weniger deutliche Verbindung zwischen Mensch und Natur. Es ist eine Erinnerung, dass das menschliche Wesen nicht nur ein soziales Tier ist, das mit seinen Artgenossen leben soll, sondern auch ein Element innerhalb der grossen biologischen Vielfalt. Nach und nach wurden diese ökologischen Fragen auch in die katholische Sichtweise integriert. Papst Franziskus hat als erster eine Enzyklika darüber verfasst (Laudato si!), wenngleich bereits seine Vorgänger die Katholiken immer wieder darauf hingewiesen hatten. Im vergangenen Jahr hat unsere Fakultät ein Ehrendoktorat einem ökologischen Theologen verliehen. Im kommenden Jahr wird sie dazu einen Studientag mitorganisieren (10. Tagung CCRFE – Theologische Fakultät, „Für eine integrale Ökologie“, 21. März 2017).

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Ehrendoktorat 2016: Timothy Radcliffe OP

       

(Foto Grégory Roth/cath.ch)
 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Dominikanerorden feiert dieses Jahr sein 800-jähriges Jubiläum. Die Theologische Fakultät, die eng verbunden ist mit diesem Orden, hat beschlossen, aus diesem Anlass Bruder Timothy Radcliffe zu ehren. 1945 in London geboren, übernahm er später wichtige Aufgaben im Orden: Prior im Kloster von Oxford (1982-1988), Provinzial von England (1988-1992) und schliesslich Magister des Dominikanerordens (1992-2001). In dieser Funktion wurde er auch Grosskanzler der Theologischen Fakultät. Sein Schaffen und seine Werke haben ihm mehrere Auszeichnungen und Ehrentitel beschert. Im Jahre 2015 hat Papst Franziskus ihn in den Päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden aufgenommen. Freude und Brüderlichkeit sind für ihn von wesentlicher Bedeutung, sowie der Kampf für Gerechtigkeit und Frieden. Mit seiner direkten Art und anschaulichen Bildern ermöglicht er auch bildungsferneren Menschen einen Zugang zum Christentum und seiner Denkweise. Dr. Timothy Radcliffe lebt die Theologie und Predigt ohne jegliche Weltfremdheit. Ihm gelingt die Verbindung von Tradition mit der Moderne, der schlichte Gebrauch der Vernunft mit einer offenen Vision.

Dr. Timothy Radcliffe wird vom ehemaligen Rektor der Universität, Prof. Guido Vergauwen, bei der Zeremonie vertreten. Dieser war mehrere Jahre lang Assistent des Ordensmagisters Timothy Radcliffe für das intellektuelle Leben des Dominikanerordens.

Dr. Timothy Radcliffe hat seinen öffentlichen Vortrag mit dem Titel «Espérance dans le désert: leçons reçues de nos frères et soeurs» am Donnerstag, 1. Dezember 2016 um 19.15 Uhr, im Auditorium A, Misericorde gehalten.

Einführung vom Dekan Luc Devillers

Den Vortrag zuhören!

 

 

Rückblick Emil Brunner Tagung - 12. September 2016

"Eine Kirche, die nicht missioniert, hat demissioniert" - Emil Brunner

Emil Brunner war einer der grossen Theologen des 20. Jahrhunderts, der weit über den Schweizerischen Protestantismus hinaus in den USA, in Skandinavien und in Japan bekannt und geschätzt war. Am 6. April 1966 ist er in Zürich gestorben. Die Tagung zum Anlass seines 50. Todesjahres erinnerte an sein Werk und sein Wirken als Lehrer der Kirche. Die Referate von Alister McGrath (Oxford), Frank Jehle (St. Gallen), und Konrad Schmid (Zürich) zeichneten ein lebendiges Bild seiner Persönlichkeit: sie laden ein, sich von Emil Brunner inspirieren und irritieren zu lassen. Sein Plädoyer für eine missionarische Kirche war schon zu Lebzeiten provokativ. Manche Kritiker warfen Brunner vor, er sei rückständig. Vielleicht war er seiner Zeit voraus und in gewisser Hinsicht ein missverstandener Pionier!?

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« Traditions exégétiques dans la philosophie, le judaïsme et le christianisme antiques »

Le projet « Traditions exégétiques dans la philosophie, le judaïsme et le christianisme antiques » (financé par le programme suisse-lituanien « Recherche et développement ») a réuni durant l’année 2016 une douzaine de chercheurs de l’Université de Fribourg et de l’Université Lituanienne des Sciences de l’Éducation.

 


Doctorants, post-doctorants, privat-docents et professeurs de différentes disciplines, de la philologie classique à la philosophie ancienne, des études juives à la patristique, se sont rencontrés et ont échangé leurs savoirs pour tenter de mieux comprendre en quoi consistait lire, transmettre et interpréter un texte dans l’Antiquité.

Cinq chercheurs lituaniens ont fait des séjours d’un à deux mois à l’Université de Fribourg. Ils ont présenté les résultats provisoires de leurs recherches dans le cadre de séminaires dans lesquels sont intervenus également les sept chercheurs suisses. Un colloque final a eu lieu en Lituanie, à Vilnius, en septembre 2016, dont nous proposons ici un aperçu. 

Suite de l'article du Dr. Nicolas D’Andrès

 

 8. Freiburger Forum Weltkirche

„800 Jahre Mission und interreligiöser Dialog in Dominikanertradition“
13-15 Oktober 2016

Anlässlich des 800-Jahr-Jubiläums des Predigerordens (1216 entstanden) befasste sich das 8. "Freiburger Forum Weltkirche" in Vorträgen und Podiumsdiskussionen mit Mission und interreligiösem Dialog in Dominikanertradition. Rund zwanzig Theologen und Fachleute waren aus ganz Europa zum Treffen nach Freiburg gereist, und etwa 100 Personen nahmen am Forum teil.

Den Bericht von Prof. Mariano Delgado lesen

   
   
 

 


Die Theologische Fakultät verleiht die Maturapreis an einer Appenzellerin.

Salome Hengartner aus Trogen in Appenzell Ausserrohden gewinnt den Maturapreis 2016 der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg. Eine Jury wählte ihre Maturaarbeit aus insgesamt 18 eingereichten Arbeiten aus. Die Arbeit von Hengartner, die die Kantonsschule in Trogen besucht, trägt den Titel „Die Frau – Perle des Mannes oder doch minderwertiges Geschöpf? – Stellung der Frau im Judentum, Christentum, Islam“. Der Preis, der seit 2011 verliehen wird, ist mit 500 Franken dotiert.

In der Arbeit geht Hengartner diesen Fragen nach:
Inwiefern unterscheiden und entsprechen sich die Frauenbilder der drei monotheistischen Religionen? Wie werden die überlieferten Frauenbilder heute im Alltag von gläubigen Frauen umgesetzt? Gibt es einen Unterschied zwischen den durch die Schriften vorgegebenen Rollen und der praktischen Umsetzung?

Die Autorin stellt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Frauenbildes in den genannten Religionen fest – und sie ist sich der heutigen Kluft zwischen dem Frauenbild in den Heiligen Schriften und der Umsetzung im Alltag bewusst. Diese ist für sie kulturell geprägt, sollte aber heute tendenziell den Frauenrechten entsprechen (Gleichheit, Nichtdiskriminierung).

Am interessantesten waren für die Autorin die Interviews mit einer reformierten Pfarrerin, mit einer katholischen Nonne, mit einer Muslima und mit einer orthodoxen Jüdin, bei denen sie einen tiefen Einblick in den Alltag von gläubigen Frauen bekommen hat.

Die Preisverleihung findet am 7. April 2017 im Rahmen der Diplomfeier der Theologischen Fakultät statt.



Tag der offenen Türen "Explora"

 
     
   

Während des Tages der offenen Türen der Universität vom 24. September 2016, hat die Theologische Fakultät einen Stand in Zusammenarbeit mit dem Museum Bibel & Orient betrieben. Zahlreiche Besucher-innen jeden Alters haben begeistert an unserem Spiel mit " theologischen Fragen " teilgenommen, die mittels eines Glücksrades gezogen wurden. Jede-r Teilnehmer-in hat ein gelbes Armband (Farbe unserer Fakultät) als Geschenk bekommen. Die fleißigsten Teilnehmer-innen, die positiv auf drei Fragen antworten konnten, haben sogar ein Buch von unseren Professoren-innen oder des Museums Bibel & Orient auswählen können.

Diese Veranstaltung war ein ebenso unerwarteter wie toller Erfolg!

 

 

Prof. Benoît-Dominique de La Soujeole OP wurde zum Berater der Kongregation für das Katholische Bildungswesen ernannt

Papst Franziskus hat am 11. Juli 2016 Prof. Benoît-Dominique de La Soujeole OP zum Berater der Kongregation für das Katholische Bildungswesen für fünf Jahre ernannt.
Die Theologische Fakultät gratuliert Prof. Benoît-Dominique de la Soujeole OP sehr herzlich zu dieser Ernennung.

 

 

 

Bemerkenswerte Konvergenz im orthodox-katholischen Dialog

Vom 15. bis 22. September 2016 nahm Frau Prof. Hallensleben nahm an der Vollversammlung der Gemischten Internationalen Kommission für den theologischen Dialog zwischen der Römisch-Katholischen Kirche und der Orthodoxen Kirche in Chieti/Italien teil. Die aus 60 Personen bestehende Kommission einigte sich auf ein Konvergenzdokument über das Verhältnis von Synodalität und Primat im ersten Jahrtausend.
Das Schlussdokument und das Kommuniqué wurden von Frau Prof. Barbara Hallensleben ins Deutsche übersetzt.


Dr. des. Markus Lau erhält den „Hanns-Lilje-Preis 2016“ der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (Deutschland)

Nach 1992 (Christoph Uehlinger) und 2010 (Gregor Emmenegger) wird damit zum dritten Mal ein Mitglied unserer Theologischen Fakultät mit diesem Preis ausgezeichnet: Markus Lau erhält den renommierten Preis für seine Dissertation "Der gekreuzigte Triumphator. Eine motivkritische Studie zum Markusevangelium".

Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen verleiht seit 1988 alle zwei Jahre den „Hanns-Lilje-Preis“, der der Förderung der theologischen Wissenschaft dient. Der Preis wird für herausragende wissenschaftliche Arbeiten mit bibelwissenschaftlicher oder kirchenhistorischer Thematik verliehen, die entweder bereits veröffentlicht oder zur Veröffentlichung geeignet sind. Der Preis wird in diesem Jahr an zwei Personen verliehen: neben Markus Lau erhält ihn auch eine Alttestamentlerin aus Erlangen.

Die Preisverleihung findet am 26. November 2016  in Göttingen statt.

Die Theologische Fakultät gratuliert Markus Lau sehr herzlich zu dieser Auszeichnung.

 

Das Bild der Kirche von morgen entdecken

Die Studientage «Re-Imagining the Church in the 21st Century» an der Universität Fribourg verbanden reflektierte Selbstkritik mit der geistgewirkten Hoffnung auf neue Kraft und lebendiges Zeugnis. Rund 400 Personen verfolgten vom 15. - 17. Juni 2016 die Vorträge und Berichte und diskutierten mit den Referenten. Ein ökumenischer Gottesdienst am Mittwochabend in der Kathedrale von Fribourg markierte den Beginn der Tage und stellte diese unter das Vorzeichen christlicher Glaubenspraxis.

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Theologie auf dem Weg der Einheit der Kirche.

Ehemaligentreffen des OKI in Istanbul

Das "Ostkirchliche Institut" (OKI) hat 50 Jahre lang in einem ehemaligen Klarissenkloster in der Ostengasse in Regensburg mit Stipendien der Deutschen Bischofskonferenz und des Hilfswerkes RENOVABIS orthodoxe Theologen und Theologinnen aus allen orthodoxen Kirchen empfangen und begleitet. Sie haben die deutsche Sprache erlernt, ihre Universitätsstudien fortgesetzt und das Leben der Kirche im Westen kennengelernt.

Den Artikel von Prof. Barbara Hallensleben lesen
Ansprache Patrich Bartholomäus

 

Theologie jenseits des Brexit

Das Doktoratsprogramm DE CIVITATE HOMINIS der Theologischen Fakultät unternimmt seit mehreren Jahren Studienreisen, die Erfahrungen mit verschiedenen Kontexten theologischer Arbeit vermitteln. Diese Reisen führten nach Istanbul (2013), Venedig (2014), Elche/Südspanien (2015) – und nun im Jahr 2016 nach London. Der Titel der Reise enthält eine Provokation: "London – die christlichste Stadt Europas?"

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Ent-spannte Orthodoxie. Freiburger Arbeit trägt Früchte auf Kreta

Article du Prof. Barbara Hallensleben

   

Eine Delegation des Instituts für Ökumenische Studien (ISO) der Universität Freiburg Schweiz reiste am letzten Arbeitstag der Orthodoxen Synode nach Kreta, um mit den Synodenteilnehmern die abschließende Liturgie in der Kirche St. Peter und Paul in Chania zu feiern. Den Artikel lesen

 

Kirche, Kultur und Wissenschaft
Metropolit Hilarion Alfeyev feiert seinen 50. Geburtstag

Artikel von Prof. Barbara Hallensleben


 

Am Sonntag, 24. Juli 2016, wurde Metropolit Hilarion (Alfeyev), Leiter der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats und Rektor der Aspirantura und Doktorantura, einer höheren theologischen Ausbildungsstätte am Moskauer Patriarchat, 50 Jahre alt. Eine Delegation des Instituts für Ökumenische Studien der Universität Freiburg Schweiz war zu den dreitägigen Feierlichkeiten eingeladen. Metropolit Hilarion habilitierte sich 2005 an der Theologischen Fakultät in Freiburg und erhielt die Venia legendi für das Fach Dogmatik. Die Fakultät ernannte ihn zum Titularprofessor. Diese Qualifikation trägt nun dazu bei, dass die Aspirantura das Akkreditationsverfahren bei den staatlichen russischen Behörden einleiten konnte. Das Fach „Theologie“ ist inzwischen offiziell als Wissenschafts­disziplin anerkannt.

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Das Interview mit Metropolit Hilarion lesen

 

Erfahrungsbericht eines Hörers im Rentenalter



„Die Möglichkeit, als Hörer an der Universität Fribourg Vorlesungen zu besuchen, gewährten mir einen neuen, erfüllten Lebensabschnitt.“
Hans H. Weber

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Das Wort des neuen Dekans zum neuen akademischen Jahr


Islam und Gesellschaft.
Am 13. Juni wurde das Schweizerische Zentrum für Islam und Gesellschaft (SZIG) offiziell eröffnet. Alle betreffenden Behörden waren anwesend und das Auditorium C war überfüllt.
Eineinhalb Stunden lang haben verschiedene Personen das Wort ergriffen, zuerst die Rektorin Prof. Dr. Astrid Epiney und der Staatsrat Jean-Pierre Siggen. Von unserer Fakultät waren mehrere Professorinnen, Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anwesend.
Trotz ihrer teilweisen Verantwortung für dieses interfakultäre Zentrum, kam der betroffenen Dekanin und den betroffenen Dekanen – philosophische Fakultät, Rechtsfakultät und theologische Fakultät – während der Eröffnungsfeier keine besondere Rolle zu, auch hatten sie keine reservierten Plätze im Auditorium. Der damalige Dekan hatte mich gebeten, ihn bei dieser Feier zu vertreten.
Es war ein grosses Ereignis. Mich persönlich hat die Rede von Khaldoun Dia Eddine, Mitglied des Beirats des SZIG, besonders angesprochen. Mit viel Humor und mit einem guten Sinn captatio benevolentiae, hat er eine Parallele zwischen zwei grossen Ereignissen, die im Juni 2016 in der Schweiz stattgefunden haben, gezogen: die Eröffnung des Sankt-Gotthard-Tunnels und diejenige des SZIG.
In beiden Fällen ging es darum, unterschiedliche Kräfte und Ursprünge zu vereinigen. In beiden Fällen musste man den von Opponenten geleiteten Kritiken und Stürmen widerstehen. In beiden Fällen hat die Schweiz ihre Fähigkeit zum Zusammenleben und zur Zusammenarbeit gezeigt.
Wenn ich diese Parallele mit dem Gotthardtunnel weiterführe und eine Interpretation im Sinne des Evangeliums wage, dürfte ich dann sagen, dass der Glaube Berge versetzt?

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Pilgern „Für eine Kirche mit* den Frauen“

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Das Anliegen

Zwischen 2. Mai und 2. Juli 2016 war eine grosse Gruppe von Pilgerinnen und Pilgern unterwegs nach Rom, um das Anliegen „Für eine Kirche mit* den Frauen“ bei Papst Franziskus zu deponieren: „Wir wünschen uns, dass Männer der Kirche in Zukunft nicht mehr ohne Frauen über deren Stellung, Rolle und Funktion nachdenken. Und nicht mehr ohne Frauen über die Belange der Kirche entscheiden.“ Die Initiative dafür ging von Hildegard Aepli aus, Mitarbeiterin im Pastoralamt des Bistums St. Gallen. Im Mittelpunkt dieses Projektes steht das Miteinander von Frauen und Männern, ihr Dialog auf Augenhöhe und das Teilen von Verantwortung für die Zukunft der Katholischen Kirche. Deshalb unterstützte ich dieses Vorhaben von Anfang an, engagierte mich in der vorbereitenden Kerngruppe und bin dafür mitgepilgert.

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Blog Seite: Kirche mit*Frauen

 

Ent-spannte Orthodoxie.
Freiburger Arbeit trägt Früchte auf Kreta

26. Juni 2016

Eine Delegation des Instituts für Ökumenische Studien (ISO) der Universität Freiburg Schweiz reiste am letzten Arbeitstag der Orthodoxen Synode nach Kreta, um mit den Synodenteilnehmern die abschließende Liturgie in der Kirche St. Peter und Paul in Chania zu feiern. Während der Synode war die Kommunikation mit Beobachtern und Journalisten eher eingeschränkt, um zunächst den innerorthodoxen Austausch und Konsens zu begünstigen. Am Sonntag, den 26. Juni, war die Atmosphäre merklich entspannt. Die Oberhäupter der zehn mitwirkenden autokephalen Kirchen konzelebrierten unter Vorsitz des Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomäus. Die Freiburger Delegation erhielt rasch und unkompliziert einen Platz inmitten der Synodenteilnehmer im Kirchenschiff.

    

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Abschiedvorlesung von Prof. Hattrup am 1. Juni 2016

       

 

   
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gott würfelt doch!

Ein nicht alltägliches Ereignis fand am Mittwoch, 1. Juni 2016, im großen Hörsaal der Physik der Universität Fribourg statt: Prof. Dr. Dr. Dieter Hattrup, seit 11 Jahren Gastprofessor der Dogmatik an der Theologischen Fakultät, hielt seine Abschiedsvorlesung vor einem gemischten Publikum aus der Theologischen und der Naturwissenschaftlichen Fakultät. Die Gastfreundschaft von Antoine Weis, Professor der Physik, machte das Ereignis zu einer Sternstunde. Prof. Weis präsentierte in gut nachvollziehbarer Weise, die doch die Komplexität seines Fachgebiets erahnen ließ, einen von Experimenten begleiteten Vortrag zum Thema „Wellen oder Teilchen? Die duale Natur des Lichts“.

Den Artikel von Prof. Barbara Hallensleben weiter lesen

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Wort des Dekans: ein Denkanstoss für die Semesterferien

Trinität und Tiere

Die Lehre vom dreieinigen Gott – die Trinität – ist das Charakteristikum des christlichen Gottesbildes. Die evangelischen Kirchen zählen noch heute im Kirchenjahr die Sonntage nach Trinitatis, dem Dreifaltigkeitssonntag nach dem Pfingstfest. Im Oxford Handbook of the Trinity, mit herausgegeben von Prof. Gilles Emery OP, gibt es einen Artikel des Philosophen Rudi A. Te Velde über Dreieinigkeit, Person und analoge Benennung. Darin stellt er klar, dass der Begriff Person im lateinischen Christentum eingeführt worden ist, um das griechische „Hypostasis“ wiederzugeben (wörtlich: der frei und selbst handelnde, vernunftbegabte „Stand unter“ den Arten, in denen sich Gott offenbart). Man kann statt drei Person mit Karl Barth auch drei „Seinsweisen“ sagen, im Gegensatz zu dem einen, ungeteilten Wesen (ousia, essentia) Gottes.

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Excursion annuelle des collaborateurs scientifiques

 

 

 

 

 

 

 

Pour leur excursion annuelle, les collaborateurs scientifiques de la Faculté de théologie se sont rendus dans le canton du Jura pour une visite de la ville de St-Ursanne (collégiale du XIIe siècle) et de la chapelle Notre-Dame du Vorbourg (sanctuaire marial du XIe siècle) à Delémont (28 mai 2016).

 

April 14, 2016,  by Dominican Friars

It is with great sadness that we announce the death of our brother, Fr. Paul J. Philibert, O.P. Fr. Paul died this morning (Thursday, April 14, 2016) in St. Louis, Missouri. Fr. Paul was the third Prior Provincial of the Province of St. Martin de Porres. He entered the Order of Preachers in August of 1956, professed solemn vows four years later, and was ordained to the priesthood of Jesus Christ on June 13, 1963.

Prof. Philibert hat den Lehrstuhl Pastoraltheologie an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg von 2004 bis 2007 vertreten. R. I. P. 

 

9. Zweisprachiger Studientag CCRFE –Thelologische Fakultät

Unter dem Thema "Das Evangelium der Familien", fand am 6. April 2016 im Centre spirituel Ste-Ursule in Freiburg der zweisprachige Studientag statt.
Die Schwerpunkte dieser interessanten Tagung sind in der Ausgabe Nr. 98 der Kipa vom 7. April 2016 beschieben.

Den Artikel von Jacques Berset, kath.ch lesen

 

Mission universitaire en Chine en janvier 2016

Du16 au 25 janvier 2016, une délégation suisse se rendait en Chine afin de signer une convention de coopération entre la Faculté des Lettres de l’Université de Zhejiang (Hangzhou) et de l’Université de Fribourg. Il s'agissait également de renforcer les relations institutionnelles avec certains partenaires existants (spécialement pour la Faculté de Droit) mais aussi de faire connaissance des Universités prestigieuses chinoises en vue des éventuelles collaborations tant au niveau des professeurs qu’au niveau des étudiants pour le rayonnement international de notre Université.
Lire le rapport

Sur la photo ci-dessus, les membres de la mission Mme Astrid KAPTIJN, Vice-Rectrice de l’Université et Professeure de Droit Canonique de la Faculté de Théologie, Mme Marielle de DARDELLE, Responsable du Service des relations internationales, Mme Vanessa Yuli WANG, Assistante du Service des relations internationales, M. Pascal PICHONNAZ, Doyen de la faculté de droit, M. Eric DAVOINE, Vice-Doyen de la faculté des SES et Président du Conseil du Centre des Etudes Européennes, M. Thomas Baochen CUI, Assistant-Docteur pour la Chaire de Droit Canonique

 

 

Diplomfeier 2016

Am 18. März 2016 fand die Diplomfeier der Theologischen Fakultät statt. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der Maturapreis an Luana Nava, Zürcher Studentin, übergeben und zwei Goldene Doktorate (50 Jahre) an Dr. Anton Meinrad Meier und Prof. Walter von Arx verliehen.

Die Zeremonie wurde durch die Ansprache von Prof. Astrid Kaptijn, Vize-Rektorin der Universität, eingeführt. Sie machte auf die Chance aufmerksam, an einer internationalen Universität, die die Möglichkeit zur Kooperation mit zahlreichen anderen Ländern bietet, dank der guten festgelegten Mobilitätsvereinbarungen studieren zu können. Sie gratulierte allen Diplomanden.

Der Prof. Mariano Delgado, übergab dann den Maturapreis an Frl. Luana Nava, Studentin der Kantonsschule Stadelhofen in Zürich. Schließlich die anwesenden Diplomierten überreichten vom Dekan Hans Ulrichs Steymans ihr Diplom. Die durch musikalische Zwischenspiele animierte Fest endete mit der Verleihung von zwei Goldenen Doktorate (vor 50 Jahre erhaltenen Doktorate). Der Prof. Thierry Collaud hatte das Vergnügen, einen Goldenen Doktorat Prof. Anton Meinrad Meier zu geben. Da er in Deutschland war, der Prof. Martin Klöckener, mit Skipe angeschlossen, reichte seinerseits den Goldenen Doktorat Prof. Walter von Arx ein. Die schöne Weise, Prof. Kapteijn zu geben die in ihrer Ansprache feststellte, daß "Die gegenwärtigen Welt ist ein " global village " "!

Fotos des Diplomsfeiers 2016
Liste der Diplomierten
Laudatio Prof. Walter von Arx
Laudation Prof. Anton Meinrad Meier

 

Wort des Dekans Hans Ulrich Steymans für das Frühlingssemester 2016

 

 

 

Fasten: Weil wir schon zu viel verbraucht haben! 20% der Weltbevölkerung nehmen 80% der Güter dieser Erde für sich in Anspruch. Freiwerden von Zwängen, den selbst auferlegten ebenso wie jenen von aussen.

Der Semesterbeginn fällt mit dem Anfang der Fastenzeit zusammen. Das französische Stundenbuch erklärt: „Vom Beginn der Fastenzeit an, werden wir davor gewarnt, sie zu ritualistisch zu leben. Fasten bedeutet zunächst die Sünde fliehen, und mehr noch … hinzuarbeiten auf die Befreiung derer, die leiden.

Die ökumenische Kampagne zur Fastenzeit, die vom 10. Februar bis zum 27. März 2016 abläuft, untersucht die übernationalen Unternehmen mit der Lupe. Wirtschaftliche Erwägungen drängen die Menschrechte oft in den Hintergrund. Die Kampagne zeigt mit dem Finger auf unmenschliche Arbeitsbedingungen in Textilfabriken, Kinderarbeit in Kakaoplantagen, Umweltverschmutzung verursacht durch Bergbau: „Schweizerische Unternehmen sind in zahlreiche Fälle von Menschenrechtsverletzungen verwickelt“, schreibt Véronique Benz in „L’Essentiel“, der französischsprachigen Pfarreizeitschrift vom Februar.
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Neue Mitarbeiterin

 

Sabina Ingold hat am 1. Februar 2016 ihre Tätigkeit als Diplomassistentin (50%) am Lehrstuhl für Dogmatik bei Prof. Barbara Hallensleben aufgenommen. In dieser Eigenschaft ist sie zugleich Mitglied im Direktorium des Instituts für Ökumenische Studien.

 

 

 

 

 

 

Der Dekan bei der großen Demonstration zugunsten verpflichtender Reduktionen
der Treibhausgase am Rand des Klimagipfels in Paris.

Weniger als Dekan, sondern vielmehr aufgrund christlicher Verantwortung und als Vorstandsmitglied des Vereins Oeku «Kirche und Umwelt» habe ich am 12. Dezember zusammen mit tausenden meist aus dem Ausland angereisten Personen an zwei Parallelveranstaltungen zum Klimagipfel der Vereinten Nationen in Paris teilgenommen, die unter dem Schlagwort «Rote Grenzlinien oder D12» organisiert wurden. Die UN-Klimakonferenz in Paris fand vom 29. November bis zum 13. Dezember statt und hieß offiziell auf Englisch United Nations Framework Convention on Climate Change, 21st Conference of the Parties, kurz COP 21. Die Klima-Allianz Schweiz hatte Züge aus Basel und Genf organisiert. Einige Gruppen aus anderen Ländern wie England und Vietnam waren mit dem Fahrrad gekommen oder zu Fuß.

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Chaire de Patristique et d'Histoire de l'Eglise : projet de recherche

Les traditions exégétiques dans la philosophie, le Judaïsme et le Christianisme antiques
Les chercheurs suisses et lituaniens étudieront ensemble les traditions exégétiques de l’Antiquité.

Plus d'informations

Affiche

Communiqué de presse

Programme

 

Das Wort des Dekans Hans Ulrich Steymans

 

„Tiefe“ Inkarnation

An Weihnachten feiert die Christenheit die Inkarnation, die Fleischwerdung Gottes in einer Welt aus Materie.

Dass die Inkarnation des Gotteswortes in Jesus von Nazareth eine kosmische Bedeutung hat, sagt die Bibel zu Beginn des Johannesevangeliums. Die göttliche Macht hinter der Schöpfung, das Wort durch das alles geschaffen ist, wird identifiziert mit dem Wort, das Fleisch geworden ist und unter uns gewohnt hat. Diese theologischen Zusammenhänge werden in einer ökologischen Theologie in den Dialog mit den Naturwissenschaften gebracht. Das Konzept einer „tiefen“ Inkarnation ermöglicht einen bereichernden Blick auf den im Fleisch, das heisst in Materie, existierenden Gottmenschen.

Das Wort des Dekans zu Weihnachten wird zunächst die ökologische Theologie am Beispiel eines ihrer Anliegen vorstellen und dann auf das Konzept der „tiefen“ Inkarnation eingehen, wie es der diesjährige Ehrendoktor der Theologischen Fakultät, ein ökologischer Theologe, definiert. Anschliessend wird gezeigt, dass seine Aussagen zur Evolution als Schöpfung sich mit den Ansichten eines Spezialisten der Mikrobiologie und Nobelpreisträgers für Medizin und Physiologie treffen. Es ist also möglich, beim Nachdenken über die Inkarnation im Rahmen der Evolution Naturwissenschaft und Theologie zusammenklingen zu lassen.

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Schweizerisches Zentrum für Islam und Gesellschaft (SZIG): Annahme der Statuten

Der Senat der Universität Freiburg hat am 9. Dezember 2015 die Statuten des Schweizerischen Zentrums für Islam und Gesellschaft angenommen. Dieses erhält damit eine interfakultäre Struktur. Der Erlass der Statuten und die damit geschaffene rechtliche Verankerung ist ein wichtiger Schritt im Aufbau des Zentrums.

Statuten

Pressemitteilung

 

Schweizer Bartolomé de Las Casas-Preis 2015 geht an jungen deutschen Forscher Andreas Rauhut

Der Preis wird seit 2011 alle zwei Jahre für herausragende Dissertationen und Habilitationen im Bereich der Forschungsschwerpunkte des «Instituts für das Studium der Religionen und den interreligiösen Dialog» (IRD) der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg ausgeschrieben.

Artikel kath.ch


Wahl des neuen Dekans

Prof. Luc Devillers OP, Professor für  Exegese und Theologie des Neuen Testaments in französischer Sprache, wurde zum nächsten Dekan für die Amtsperiode 2016-2019 gewählt. Er tritt sein neues Amt am 1.8.2016 an. Die Fakultät gratuliert ihm zu diesem Amt.

 

Der Titel Doktor Honoris Causa 2015 der Theologischen Fakultät wird verliehen an Professor Denis Edwards anlässlich des Dies Academicus vom 14. November 2015.

Denis Edwards (*1943) ist nach langjähriger Lehrtätigkeit für historische und systematische Theologie an der Flinders University School of Theology in Adelaide, South Australia, zur Zeit Professorial Fellow an der Faculty of Theology and Philosophy der Australian Catholic University, Adelaide Campus. Er ist Priester des Erzbistums Adelaide. Seit den 90er Jahren forscht und publiziert Denis Edwards über ökologische Themen der Theologie. Er gehört zu einem Netzwerk vor allem englischsprachiger Theologinnen und Theologen, die ökologische Theologie betreiben. In seinen seit 2001 herausgegebenen und verfassten Büchern plädiert Denis Edwards für eine ökologische Bekehrung, wie sie Papst Johannes Paul II gefordert hat.


Auszüge aus dem Festvortrag

 

Prix Leuba 2015.

Die Theologische Fakultät der Universität Freiburg verleiht auf Vorschlag des Instituts für Ökumenische Studien Herrn Andreas Steingruber für seine Bachelorarbeit mit dem Titel „Das Herrenmahl bei Jean-Jacques von Allmen - Ziel- und Ausgangspunkt einer katholischen Kirche“ den Prix Leuba 2015.

 

Simon Peng-Keller, Privatdozent der Theologischen Fakultät Freiburg, wird Professor für Spiritual Care an der Universität Zürich.

Die neue Professur, die von den beiden Landeskirchen finanziert wird, vermittelt angehenden Ärztinnen und Ärzten sowie Theologiestudierenden den Umgang mit religiösen und spirituellen Bedürfnissen schwer- und chronisch kranker Menschen. Die theologische Fakultät gratuliert Simon Peng-Keller für seine Ernennung.

 

 

Msgr Charles Morerod OP, Bischof der Diözese von Lausanne, Genf und Freiburg und ehemaliger Student der Universität Freiburg, wurde zum Präsidenten der Schweizer Bischofskonferenz ernannt. Er erlangte 1987 sein Lizenziat in Theologie und 1994 wurde er zum Doktor in Theologie promoviert.

http://www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/charles-morerod-wird-praesident-der-bischofskonferenz

 


Ernennungen


Joachim Negel wird neuer ordentlicher für Fundamentaltheologie ab 1. August 2015.

 

 

 


Prof. Michael S. Sherwin o.p. wird zum Ordentlichen Professor promoviert.

 

 

 


Die Fakultät gratuliert Dr. Arnd Bünker, Titularprofessor am deutschsprachigen Lehrstuhl für Pastoraltheologie, Religionspädagogik und Homiletik, für den Good-News-Preis 2015. Der Preis wurde Prof. Bünker vom Katholischen Medienzentrum für die von ihm 2013 im SPI St. Gallen lancierte und in der Schweiz viel beachtete kirchliche Umfrage zu «Ehe, Familie und Partnerschaft» verliehen.

Näheres finden Sie hier: http://www.kath.ch/newsd/ist-religion-politikfaehig-arnd-buenker-ueber-ein-spannungsfeld-der-kirchlichen-medienarbeit/ 


Verstorben

Am 1. September ist Ehrendomherr des Bistums Basel Max Hofer 78-jährig verstorben. Im vergangenen Jahr wurde Max Hofer für sein Goldenes Doktorat (50 Jahre) an der Theologischen Fakultät geehrt.
(Artikel von kath.ch)

 

 
 
 

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