Forscher: der beste Weg zur Presse

 



 

Inhaltsverzeichnis

  1. Unterstützungsangebote des SPC
  2. Informieren Sie uns und helfen Sie damit, am Image der Universität zu bauen!
  3. Presse und Medien, betrifft Sie das?
  4. Kommunikation der Wissenschaft, eine Angelegenheit der Journalisten? SPC ist für Sie da!
  5. Sie werden interviewt:
  6. Der vertrauensvolle Kontakt mit einer Redaktion
  7. Einige Tips zum Schreiben eines Artikels
  8. Einige «Redaktionswerkzeuge», die Ihnen helfen

 

Die Adressen der Medien

Adressliste des Service Presse und Kommunikation. Eine neue Adresse? Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie Press@unifr.ch

 

Quelques conseils

 

 

Sie sind ProfessorIn, AssistentIn, StudentIn an der Universität Freiburg? Sie möchten Ihre Forschungsarbeit (Diplomarbeit, Lizentiat, Doktorat) bekanntmachen und den Weg zur Presse finden? Der SPC bietet Ihnen folgende Dienstleistungen:

 

1) Unterstützungsangebote des SPC

SPC kann Sie durch verschiedene Angebote (nach den Prioritäten der Kommunikation) unterstützen, das heisst:
  • Angebot 1: Beratung, um die richtige Redaktion zu erreichen
  • Angebot 2: Verfügbarkeit einer Adressliste von Journalisten
  • Angebot 3: Organisation von Briefsendungen
  • Angebot 4: Gestaltung vorredigierter Pressemitteilungen
  • Angebot 5: Redaktion von Pressemitteilungen
  • Angebot 6: Redaktion der Pressedokumentation
  • Angebot 7: Organisation von Pressekonferenzen
  • Angebot 8: komplette Koordination von Kommunikationsprojekten (Broschüren, Plakate, Pressemitteilungen, Web, direkte Kontakte zu Journalisten)

     

2) Informieren Sie uns und helfen Sie damit, am Image der Universität zu bauen

  • Halten Sie uns über Ihre Erfahrungen, Erfolge und Presseartikel auf dem Laufenden. Auch wenn es nur darum gehen sollte, die anderen Gemeinschaftsmitglieder von Ihren Erfahrungen profitieren zu lassen
  • Unterstützen Sie das Image der Universität: verlangen Sie bei Kontakten mit Journalisten, dass die «Universität Freiburg» zitiert wird. So helfen Sie mit, am Image zu bauen.

 

3) Presse und Medien, betrifft Sie das?

Welches sind die journalistischen Ziele? Ein Medium ist ein industrielles Produkt, das wirtschaftlichen Anforderungen unterstellt ist. Die Journalisten sind an Ihren Tätigkeiten und Ihren Forschungsprojekten interessiert, aber zu bestimmten Bedingungen. Hier einige davon:
  • Wenn Ihre Forschung von Aktualität ist: wichtig ist die Aktualität zu antizipieren, sie nicht in kleinen Informationsschüben zu streuen, um ein Ereignis zu kreieren. Von Aktualität ist: die Zusage eines Forschungskredits, die Publikation von Forschungsresultaten, die Herausgabe eines Buches, einer Doktoratsthese, eines Lizentiats; ein Thema, das eine kommende Aktualität berührt
  • Wenn Ihre Forschung von öffentlichem Interesse ist: das heisst, wenn mindestens ein Teil dieser Forschung einen Impakt/Nutzen im technischen, wirtschaftlichen, politischen, sozialen, kulturellen, etc. Bereich hat und das öffentlichem Interesse berührt. Aber seien Sie nicht zu bescheiden: Drosophila-Fliegen können so aufbereitet werden, dass sie journalistisch interessant WERDEN
  • Wenn Ihr Forschungsbereich eine politische oder wirtschaftliche Brisanz hat: die Presse benötigt die Meinung von Experten. Aber der Journalist muss Sie kennen. Sagen Sie es uns, wir werden es an die Presse weiterleiten
  • Grundlagenforschung: eine wichtige Innovation im wissenschaftlichen Umfeld, die eine Veränderung der gesellschaftlichen Werte implizieren kann, oder einen anderen Blick auf die Wirklichkeit erlaubt, eine Entwicklungsperspektive
  • Der Forscher, neugierig, auch in seinem Alltag, ist immer ein geschätztes Subjekt. Durch diesen Umstand können auch wissenschaftliche Inhalte in persönlicherer Form vermittelt werden
  • Wenn Ihre Sprache einfach, verständlich und engagiert ist: Fachsprache verboten, stellen Sie sich vor, Sie sprechen mit Ihren Eltern oder mit Ihren Kindern... (siehe unten)

 

4) Kommunikation der Wissenschaft &endash; ein Angelegenheit der Journalisten? SPC ist für Sie da

  • Der Service Presse und Kommunikation hat eine zentrale Rolle in der Konzeption und der Bearbeitung der internen und externen Kommunikation der Universitätsgemeinschaft, insbesondere was die Forschung betrifft. Aber um deren Promotion zu fördern, ist es für den SPC unerlässlich, direkte und aktuelle Informationen von den Forschern zu erhalten (siehe auch Kriterien der Aktualität und des öffentlichen Interesses)
  • Welche Informationen sind nützlich für den SPC? Eine Kurzfassung Ihres Forschungsprojektes als Titel, eine kurzen und verständliche Beschreibung (5 Sätze &endash; wir wissen, dass es nicht einfach ist), den Bereich, den Kontext, seine Dauer, seine finanzielle Unterstützung, eine Kontaktadresse. Und auch mögliche aktuelle Themen, die dieses Projekt berühren. Diese 15 Zeilen sind Gold wert, für uns wie für Sie!
  • Profitieren Sie von unseren Dienstleistungen! Ihr Beitrag erlaubt uns, Sie richtig zu unterstützen. Ihre Informationen werden natürlich nicht einfach so publiziert. Unsere Aufgabe besteht darin sie anzupassen, zu ergänzen, zu redigieren &endash; mit Ihrer Unterstützung und Ihrem Einverständnis &endash; damit Sie an das gewünschte Zielpublikum gelangen. Der Service Presse und Kommunikation arbeitet vorwiegend mit der Publikumspresse zusammen, weniger mit der Forschungsfachpresse. Er realisiert zudem seine eigenen Produkte: eine interne Zeitschrift, ein externes Magazin, eine Agenda, Pressemitteilungen, öffentliche Anlässe, etc.
  • Zögern Sie nicht, Ihre Informationen rechtzeitig an ruth.gilgen@unifr.ch zu senden.

 

5) Sie werden interviewt:

  • Interview für eine Zeitung: Vermeiden Sie es möglichst, Fragen von Journalisten telefonisch zu beantworten. Verlangen Sie, per Fax zu antworten oder zumindest einen Kontrollfax mit Ihren Antworten zu erhalten, um sicher zu gehen, dass keine Fehler vorkommen. Seien Sie offen und flexibel: der Journalist muss schnell und kurz schreiben, was auf Rechung der Nuanciertheit gehen kann
  • Interview für Radio oder TV: Verlangen Sie vor dem Interview Informationen über das Sendegefäss, das Thema, Ihre Kontrahenten (Diskussionsrunde), die Fragen und die Zeit für Ihren Beitrag zu erhalten. Nehmen Sie sich Zeit zum Ueberlegen, sprechen Sie dann kurz und klar, mit Bezug auf Fakten und Fälle, die allen bekannt sind. Sagen Sie Ihre Meinung und bleiben Sie trotzdem vorsichtig: Sie sind der Experte!

 

6) Der vertrauensvolle Kontakt mit einer Redaktion

  • Für ein Klima des Vertrauens mit einem Journalisten, verlangen Sie nichts und üben Sie keinen Druck aus. Der Journalist macht im allgemeinen seine Arbeit gut. Er ist kein Spezialist Ihrer Branche, aber ein Verkäufer von Informationen, der in seinem Unternehmen oft unter Stress arbeitet.
  • Wenn Sie trotzdem enttäuscht sein sollten, unternehmen Sie nur etwas bei einem journalistischen Fehler: eine falsche Quelle, ein schwerwiegender Redaktionsfehler. Die Leserbriefe werden normalerweise häufig gelesen werden, die Fehlerberichtigungen weit weniger!
  • Fragen Sie den Redaktor, mit dem Sie in Kontakt sind (nur einer) nach seinen Wünschen, dem Zielpublikum des Mediums, seiner Kritik zu dem Aufbau, den Sie vorschlagen. Folgen Sie seinen Vorschlägen, ohne sie im Verlauf ändern zu wollen.
  • Informieren Sie sich über den Umfang des Textes, der zu Ihrer Verfügung steht, über die Möglichkeiten des Lay-outs. Achten Sie auf die verschiedenen Systeme der Statistik beim Auszählen der Anschläge (z.B. in Word 5.0 und Word 6.0; 1000 Anschläge in Word 5.0 = 840 Anschläge in Word 6.0). Für die Printmedien gilt normalerweise die Zählung der sichtbaren Zeichen, also Anschläge ohne Leerschläge. Wichtig ist, klare Angaben von Ihrem Partner zu erhalten

Liefern sie Ihren Text zum vereinbarten Termin ab, wenn möglich in informatischer Form. Verlangen Sie eine Kontrolle des Lay-outs.

 

7) Einige Tips zum Schreiben eines Artikels

  • Die journalistische Schreibweise ist kurz, zugängig, direkt.
  • Erhöhen Sie die Chance gelesen zu werden - fassen Sie sich kurz! Sagen Sie nicht alles. Besser ist weniger zu sagen, aber dafür gut.
  • Zeigen Sie, dass Forschung, eine Entdeckungsarbeit ist, und dass sie mit Leidenschaft verbunden ist. Entwickeln Sie 2 bis 3 Ideen, rund um eine Botschaft
  • Beginnen Sie mit dem Wichtigsten, ohne unnötige Umwege. Drücken Sie sich Sie offen und direkt aus. Lancieren Sie einige Hauptgedanken, die Sie nachher differenzieren können. Nutzen Sie verschiedene Stilmittel: die Frage oder eine Zwischenbilanz in einer schriftlichen Darstellung. Vermeiden Sie Sätze mit mehr als einem Nebensatz; Achtung bei Gegenüberstellungen im Text; Wenn Sie Ihre Meinung ausdrücken, machen Sie das auch deutlich: benutzen Sie "Ich", nicht "wir, die Wissenschaft oder die Forscher". Vermeiden Sie Passivsätze.
  • Der Leser ist meist nicht an der Methodologie interessiert, will in Forschungsartikeln das lesen, was ihn betrifft: Fakten, möglichst neu, Resultate und, je nachdem, kommentierte Zahlen. Beziehen Sie den Leser mit ein indem Sie von seinem Alltag ausgehen! Wenn Sie dennoch über die Methode informieren möchten, so geben Sie zuerst eine praktische, konkrete und aktuelle Einführung bevor Sie die Vorgehensweise und die Resultate Ihres methodologischen Verfahrens beschreiben.
  • Schreiben Sie keinen monotonen Text, oder einen Vortrag, der von der ersten bis zur letzten Linie in einem durch geht. Besser: Beginnen Sie Ihren Text mit einem prägnanten Beispiel, das Sie nachher in Etappen erläutern; zögern Sie nicht, das Beispiel zugunsten eines rythmischen Aufbaus wieder aufzugreifen.
  • Schrecken Sie nicht vor Humor zurück!

 

8) Einige «Redaktionswerkzeuge», die Ihnen helfen

Ein journalistischer Artikel besteht aus einem Haupttitel, Untertitel, einem Lead und einem Text, der mithilfe von Zwischentiteln gegliedert ist. Diese Struktur ist ein Werkzeugvorrat zum Schreiben Ihres Artikels. Sie ermöglicht ein besseres Textverständnis da diese Struktur das Lesen erleichtert.
  • Der Haupttitel erklärt den Bereich, die betreffende Rubrik. Sie fällt in den Kompetenzbereich der Redaktion.
  • Der Untertitel soll zum Lesen Ihres Artikels einladen und anregen
  • Wenn Sie den Leser überzeugt haben, dann soll der Lead ihm nun das Wichtigste über das Thema und den Weg erläutern, den Sie ihm vorschlagen. Der Leser entscheidet sich je nachdem ob er weiterlesen möchte. Wenn nicht, sollte er Ihre Nachricht dennoch deutlich verstanden haben.
  • Ein Zwischentitel verweist thematisch auf den folgenden Abschnitt.
  • Kästen dienen dazu, ein wichtiges Element zu behandeln, das im Haupttext keinen Platz findet (Im Text darauf hinweisen)
  • Zitate oder kurze Sätze können hervorgehoben werden (Anführungszeichen nicht vergessen!)

     

    Philippe.Trinchan@unifr.ch

 


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last update 11. Dec. 98 bc
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