|
|
|
Sie
sind ProfessorIn, AssistentIn, StudentIn an der
Universität Freiburg? Sie möchten Ihre
Forschungsarbeit (Diplomarbeit, Lizentiat, Doktorat)
bekanntmachen und den Weg zur Presse finden? Der SPC bietet
Ihnen folgende Dienstleistungen:
1)
Unterstützungsangebote des SPC
SPC
kann Sie durch verschiedene Angebote (nach den
Prioritäten der Kommunikation) unterstützen,
das heisst:
- Angebot
1: Beratung, um die richtige Redaktion zu
erreichen
- Angebot
2: Verfügbarkeit einer Adressliste von
Journalisten
- Angebot
3: Organisation von Briefsendungen
- Angebot
4: Gestaltung vorredigierter Pressemitteilungen
- Angebot
5: Redaktion von Pressemitteilungen
- Angebot
6: Redaktion der Pressedokumentation
- Angebot
7: Organisation von Pressekonferenzen
- Angebot
8: komplette Koordination von Kommunikationsprojekten
(Broschüren, Plakate, Pressemitteilungen, Web,
direkte Kontakte zu Journalisten)
2)
Informieren Sie uns und helfen Sie damit, am Image der
Universität zu bauen
- Halten
Sie uns über Ihre Erfahrungen, Erfolge und
Presseartikel auf dem Laufenden. Auch wenn es nur darum
gehen sollte, die anderen Gemeinschaftsmitglieder von
Ihren Erfahrungen profitieren zu lassen
- Unterstützen
Sie das Image der Universität: verlangen Sie bei
Kontakten mit Journalisten, dass die
«Universität Freiburg» zitiert wird. So
helfen Sie mit, am Image zu bauen.
3)
Presse und Medien, betrifft Sie das?
Welches
sind die journalistischen Ziele? Ein Medium ist ein
industrielles Produkt, das wirtschaftlichen Anforderungen
unterstellt ist. Die Journalisten sind an Ihren
Tätigkeiten und Ihren Forschungsprojekten
interessiert, aber zu bestimmten Bedingungen. Hier einige
davon:
- Wenn
Ihre Forschung von Aktualität ist: wichtig ist die
Aktualität zu antizipieren, sie nicht in kleinen
Informationsschüben zu streuen, um ein Ereignis zu
kreieren. Von Aktualität ist: die Zusage eines
Forschungskredits, die Publikation von
Forschungsresultaten, die Herausgabe eines Buches, einer
Doktoratsthese, eines Lizentiats; ein Thema, das eine
kommende Aktualität berührt
- Wenn
Ihre Forschung von öffentlichem Interesse ist: das
heisst, wenn mindestens ein Teil dieser Forschung einen
Impakt/Nutzen im technischen, wirtschaftlichen,
politischen, sozialen, kulturellen, etc. Bereich hat und
das öffentlichem Interesse berührt. Aber seien
Sie nicht zu bescheiden: Drosophila-Fliegen können
so aufbereitet werden, dass sie journalistisch
interessant WERDEN
- Wenn
Ihr Forschungsbereich eine politische oder
wirtschaftliche Brisanz hat: die Presse benötigt die
Meinung von Experten. Aber der Journalist muss Sie
kennen. Sagen Sie es uns, wir werden es an die Presse
weiterleiten
- Grundlagenforschung:
eine wichtige Innovation im wissenschaftlichen Umfeld,
die eine Veränderung der gesellschaftlichen Werte
implizieren kann, oder einen anderen Blick auf die
Wirklichkeit erlaubt, eine Entwicklungsperspektive
- Der
Forscher, neugierig, auch in seinem Alltag, ist immer ein
geschätztes Subjekt. Durch diesen Umstand
können auch wissenschaftliche Inhalte in
persönlicherer Form vermittelt werden
- Wenn
Ihre Sprache einfach, verständlich und engagiert
ist: Fachsprache verboten, stellen Sie sich vor, Sie
sprechen mit Ihren Eltern oder mit Ihren Kindern...
(siehe unten)
4)
Kommunikation der Wissenschaft &endash; ein Angelegenheit
der Journalisten? SPC ist für Sie da
- Der
Service Presse und Kommunikation hat eine zentrale Rolle
in der Konzeption und der Bearbeitung der internen und
externen Kommunikation der Universitätsgemeinschaft,
insbesondere was die Forschung betrifft. Aber um deren
Promotion zu fördern, ist es für den SPC
unerlässlich, direkte und aktuelle Informationen von
den Forschern zu erhalten (siehe auch Kriterien der
Aktualität und des öffentlichen
Interesses)
- Welche
Informationen sind nützlich für den SPC? Eine
Kurzfassung Ihres Forschungsprojektes als Titel, eine
kurzen und verständliche Beschreibung (5 Sätze
&endash; wir wissen, dass es nicht einfach ist), den
Bereich, den Kontext, seine Dauer, seine finanzielle
Unterstützung, eine Kontaktadresse. Und auch
mögliche aktuelle Themen, die dieses Projekt
berühren. Diese 15 Zeilen sind Gold wert, für
uns wie für Sie!
- Profitieren
Sie von unseren Dienstleistungen! Ihr Beitrag erlaubt
uns, Sie richtig zu unterstützen. Ihre Informationen
werden natürlich nicht einfach so publiziert. Unsere
Aufgabe besteht darin sie anzupassen, zu ergänzen,
zu redigieren &endash; mit Ihrer Unterstützung und
Ihrem Einverständnis &endash; damit Sie an das
gewünschte Zielpublikum gelangen. Der Service Presse
und Kommunikation arbeitet vorwiegend mit der
Publikumspresse zusammen, weniger mit der
Forschungsfachpresse. Er realisiert zudem seine eigenen
Produkte: eine interne Zeitschrift, ein externes Magazin,
eine Agenda, Pressemitteilungen, öffentliche
Anlässe, etc.
- Zögern
Sie nicht, Ihre Informationen rechtzeitig an
ruth.gilgen@unifr.ch zu senden.
5)
Sie werden interviewt:
- Interview
für eine Zeitung: Vermeiden Sie es möglichst,
Fragen von Journalisten telefonisch zu beantworten.
Verlangen Sie, per Fax zu antworten oder zumindest einen
Kontrollfax mit Ihren Antworten zu erhalten, um sicher zu
gehen, dass keine Fehler vorkommen. Seien Sie offen und
flexibel: der Journalist muss schnell und kurz schreiben,
was auf Rechung der Nuanciertheit gehen kann
- Interview
für Radio oder TV: Verlangen Sie vor dem Interview
Informationen über das Sendegefäss, das Thema,
Ihre Kontrahenten (Diskussionsrunde), die Fragen und die
Zeit für Ihren Beitrag zu erhalten. Nehmen Sie sich
Zeit zum Ueberlegen, sprechen Sie dann kurz und klar, mit
Bezug auf Fakten und Fälle, die allen bekannt sind.
Sagen Sie Ihre Meinung und bleiben Sie trotzdem
vorsichtig: Sie sind der Experte!
6)
Der vertrauensvolle Kontakt mit einer Redaktion
- Für
ein Klima des Vertrauens mit einem Journalisten,
verlangen Sie nichts und üben Sie keinen Druck aus.
Der Journalist macht im allgemeinen seine Arbeit gut. Er
ist kein Spezialist Ihrer Branche, aber ein
Verkäufer von Informationen, der in seinem
Unternehmen oft unter Stress arbeitet.
- Wenn
Sie trotzdem enttäuscht sein sollten, unternehmen
Sie nur etwas bei einem journalistischen Fehler: eine
falsche Quelle, ein schwerwiegender Redaktionsfehler. Die
Leserbriefe werden normalerweise häufig gelesen
werden, die Fehlerberichtigungen weit
weniger!
- Fragen
Sie den Redaktor, mit dem Sie in Kontakt sind (nur einer)
nach seinen Wünschen, dem Zielpublikum des Mediums,
seiner Kritik zu dem Aufbau, den Sie vorschlagen. Folgen
Sie seinen Vorschlägen, ohne sie im Verlauf
ändern zu wollen.
- Informieren
Sie sich über den Umfang des Textes, der zu Ihrer
Verfügung steht, über die Möglichkeiten
des Lay-outs. Achten Sie auf die verschiedenen Systeme
der Statistik beim Auszählen der Anschläge
(z.B. in Word 5.0 und Word 6.0; 1000 Anschläge in
Word 5.0 = 840 Anschläge in Word 6.0). Für die
Printmedien gilt normalerweise die Zählung der
sichtbaren Zeichen, also Anschläge ohne
Leerschläge. Wichtig ist, klare Angaben von Ihrem
Partner zu erhalten
Liefern
sie Ihren Text zum vereinbarten Termin ab, wenn möglich
in informatischer Form. Verlangen Sie eine Kontrolle des
Lay-outs.
7)
Einige Tips zum Schreiben eines Artikels
- Die
journalistische Schreibweise ist kurz, zugängig,
direkt.
- Erhöhen
Sie die Chance gelesen zu werden - fassen Sie sich kurz!
Sagen Sie nicht alles. Besser ist weniger zu sagen, aber
dafür gut.
- Zeigen
Sie, dass Forschung, eine Entdeckungsarbeit ist, und dass
sie mit Leidenschaft verbunden ist. Entwickeln Sie 2 bis
3 Ideen, rund um eine Botschaft
- Beginnen
Sie mit dem Wichtigsten, ohne unnötige Umwege.
Drücken Sie sich Sie offen und direkt aus. Lancieren
Sie einige Hauptgedanken, die Sie nachher differenzieren
können. Nutzen Sie verschiedene Stilmittel: die
Frage oder eine Zwischenbilanz in einer schriftlichen
Darstellung. Vermeiden Sie Sätze mit mehr als einem
Nebensatz; Achtung bei Gegenüberstellungen im Text;
Wenn Sie Ihre Meinung ausdrücken, machen Sie das
auch deutlich: benutzen Sie "Ich", nicht "wir, die
Wissenschaft oder die Forscher". Vermeiden Sie
Passivsätze.
- Der
Leser ist meist nicht an der Methodologie interessiert,
will in Forschungsartikeln das lesen, was ihn betrifft:
Fakten, möglichst neu, Resultate und, je nachdem,
kommentierte Zahlen. Beziehen Sie den Leser mit ein indem
Sie von seinem Alltag ausgehen! Wenn Sie dennoch
über die Methode informieren möchten, so geben
Sie zuerst eine praktische, konkrete und aktuelle
Einführung bevor Sie die Vorgehensweise und die
Resultate Ihres methodologischen Verfahrens
beschreiben.
- Schreiben
Sie keinen monotonen Text, oder einen Vortrag, der von
der ersten bis zur letzten Linie in einem durch geht.
Besser: Beginnen Sie Ihren Text mit einem prägnanten
Beispiel, das Sie nachher in Etappen erläutern;
zögern Sie nicht, das Beispiel zugunsten eines
rythmischen Aufbaus wieder aufzugreifen.
- Schrecken
Sie nicht vor Humor zurück!
8)
Einige «Redaktionswerkzeuge», die Ihnen
helfen
Ein
journalistischer Artikel besteht aus einem Haupttitel,
Untertitel, einem Lead und einem Text, der mithilfe von
Zwischentiteln gegliedert ist. Diese Struktur ist ein
Werkzeugvorrat zum Schreiben Ihres Artikels. Sie
ermöglicht ein besseres Textverständnis da
diese Struktur das Lesen erleichtert.
|