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Gehirn und Gesellschaft

«Gehirn und Gesellschaft», bei diesen zwei Wörter hat man dabei nicht das Gefühl, weitreichenden Begriffen unter einen Hut bringen zu wollen ?

Sommaire:

  • Mario Wiesendanger: Hirnforschung - Die grosse Herausforderung unserer Zeit: Ein Ausblick, mai 1993

    Die Einzigartigkeit jedes menschlichen Wesens ist gegeben durch sein Gehirn - es bestimmt das "Selbst" des Menschen. Im Altertum hat der griechische Arzt Hippocrates auf Grund seiner Beobachtungen an hirnkranken Menschen eindrücklich beschrieben, wie die vielfältigen Äusserungen des Menschen, Wahrnehmungen und Gefühle, Handlungen, Technik und Kunst, Sprache, Freude, Trauer und Wut, durch die Hirntätigkeit ausgelöst und gesteuert werden.

  • Verena Villiger : Peter Wuilleret ein Freiburger Maler um 1600, Mai 1993

    Der Maler Peter Wuilleret (vor 1581 - nach 1644) hat in Freiburg im Üchtland gelebt und gearbeitet. Er erfreute sich eines Ansehens, das ihn weit über die Grenzen der Heimatstadt hinaus bekannt machte und erhielt Aufträge vom Rat der Stadt Solothurn und dem Abt von Sankt Gallen. Zahlreiche seiner Werke befinden sich noch heute in Freiburg, einige sogar an ihrem ursprünglichen Bestimmungsort. Freiburger Archive und Bibliotheken bewahren Dokumente über das Leben und die Tätigkeit des Künstlers auf, und die alten Quartiere der Stadt erlauben es, sich ein lebendiges Bild von seiner Umwelt zu machen.

  • Wolfram Schultz : Lernen, Gedächtnis und Gehirn, Mai 1993

    Vorher, jetzt, nachher: die Eigenschaften der Zeit prägen wesentlich unser Verhalten. Mit der biologischen Evolution haben sich Mechanismen im Gehirn entwickelt, die die Kontinuität unseres Verhaltens über die Zeit hinweg gewährleisten.

  • Hans-Dieter Schneider : Gehirn in der Praxis, Mai 1993

    Die senile Demenz vom Alzheimertyp wird definiert als eine progrediente, also sich zunehmend verschlimmernde, Krankheitsform. Diese Definition raubt jede Hoffnung. Was bedeutet das für die Angehörigen und Pflegekräfte?

  • Nicolas Schmitt: Pourquoi le fédéralisme australien évoque-t-il l'Europe, la Suisse... et Marilyn Monroe ?, mai 1993

    L'Australie entend se doter en 2001, à l'occasion du centenaire de la Fédération, d'une nouvelle constitution. Par ce "challenge d'un Nouveau Fédéralisme", le Gouvernement désire donner à l'Australie un cadre constitutionnel plus dynamique et mieux adapté à l'âpreté de la concurrence internationale. A Melbourne, un congrès vient de se pencher sur ce problème. 1

  • Eric M. Rouiller : Modèle animal de prothèse auditive, mai 1993

    Une restitution fonctionnelle partielle de l'ouïe peut être réalisée chez des sourds profonds par l'intermédiaire d'une prothèse auditive (implant cochléaire). En stimulant électriquement le nerf auditif celui-ci se substitue aux cellules réceptrices non-fonctionnelles de l'oreille interne. Le projet de recherche décrit ci-dessous propose un modèle animal (rat) d'implant cochléaire, utilisé pour établir les propriétés de l'activité produite dans les voies auditives par la stimulation électrique artificielle.

  • Igor Rakovski: Hirn-Seele-Geist-Modelle und die Wirklichkeit, Mai 1993

    Schon in der Vergangenheit, und auch heute noch, versuchten die Menschen, die Wirklichkeit zu erfassen. Wie verhält sich die innere Welt eines Individuums, dieses Geflecht von Gedanken, Gefühlen und Wahrnehmungen, zur Aussenwelt, der Welt aus Steinen, Bäumen,Tieren und Mitmenschen? Mit einigen Beispielen soll die Entwicklung der Wirklichkeitserkenntnis aufgezeigt werden.

  • Günter Rager: Der Mensch als er selbst und als Objekt der Wissenschaft, Mai 1993

    Das Wissen über das Nervensystem beeinflusst das Leben von uns allen in immer stärkerem Masse. Die neurobiologischen Erkenntnisse werden zum Massstab für künftige Technologien. Sie werden aber auch - und das ist wahrscheinlich sehr viel bedeutsamer - zum Massstab unseres Selbstverständnisses und unserer Weltinterpretation.

  • Siegfried Macho: Modelle des Lernens: Neuronale Netze, Mai 1993

    Neuronale Netzwerke sind künstliche Systeme, die mit Hilfe von Beispielen Regelmässigkeiten erlernen können. Es finden sich erstaunlich viele Parallelen zwischen der Art, wie Menschen und höhere Tiere Zusammenhänge in ihrer Umwelt erkennen, und dem Verhalten Neuronaler Netze.

  • Albin Niedermann : Förderprogramm Für blinde, mehrfachbehinderte Kinder, Mai 1993

    Jedes erfolgreiche Lernen ist von bestimmten Voraussetzungen im kognitiven, emotionalen und sozialen Bereich abhängig. Diese Voraussetzungen sind erst gegeben, wenn die Aufnahme von Sinnesreizen sowie ihre Verarbeitung (Integration) und das angemessene Reagieren auf das Wahrgenommene altersentsprechend entwickelt sind.

  • Patrice Meyer-Bisch: Le droit a l'environnement est-il un droit de l'homme?, mai 1993

    Se demander si le droit à l'environnement est un droit de l'homme revient à savoir à la fois si les droits de l'homme classiques peuvent s'étendre sans perdre leur spécificité et leur efficacité, et d'autre part si la lutte pour un environnement écologiquement équilibré peut bénéficier des formes juridiques et politiques que revêt la protection internationale des droits de l'homme1.

  • Jean-Luc Lambert : La maladie d'Alzheimer et la déficience mentale, mai 1993

    Le vieillissement des personnes déficientes mentales est une réalité à laquelle nos sociétés se trouvent confrontées depuis quelques années. L'amélioration des conditions éducatives, les progrès de la médecine et l'accroissement global de l'espérance de vie nous mettent en présence d'hommes et de femmes déficients mentaux très âgés. Les études disponibles montrent l'existence de troubles au sein de cette population et plus particulièrement la présence d'un ensemble d'atteintes caractéristiques de la maladie d'Alzheimer.

  • Robert Kretz : Sehen: Das visuelle System, Mai 1993

    Sehen ist ein komplizierter Vorgang, bei dem nicht nur die Augen, sondern auch das Gehirn wesentlich beteiligt sind. Sehen bedeutet mehr als nur wahrnehmen. Zur Interpretation wird das Wahrgenommene dauernd mit Inhalten des visuellen Gedächtnisses verglichen.

  • Robert Kretz: Lernen auf molekularer Ebene, Mai 1993

    Lernen ist ein komplexer Vorgang im Zentralnervensystem. Ist für den Lernprozess ein kompliziertes Netzwerk bestehend aus einzelnen Nervenzellen notwendig? Können einfache Lernformen bereits auf der Ebene der Einzelzelle erklärt werden? Welches sind die Mechanismen, die die Übertragungseigenschaften an der Kontaktstelle zwischen zwei Neuronen verändern können? Sind schon einzelne Moleküle bekannt, die beim Lernen eine Schlüsselrolle spielen?

  • Thierry Fouet: L'accompagnement des personnes en fin de vie, mai 1993

    Plus que jamais, nous sommes choqués par la mort d'autant plus que tous les progrès de la science se heurtent à ce mur infranchissable de la vie qui s'arrête. Aussi la mort prend-elle aujourd'hui le visage négatif et dévalorisant de l'échec. Nous avons l'impression de mourir quand la médecine ne peut plus rien, quand elle s'avoue vaincue par la maladie.

  • Dirk Van Damme : Le statut du docteur dans l'Eglise ancienne, mai 1993

    Le concept de «docteur» dans l'Église ancienne a été très peu étudié. Aucun dictionnaire théologique ne contient dès lors un article un peu exhaustif à ce sujet. Un livre récent1 combine une information matériellement quasi-exhaustive avec un manque de fantaisie dans la problématique. Dans ce qui suit, nous essayerons de présenter quelques éléments au sujet du docteur que nous pouvons glaner des documents primaires.2

In der Vergangenheit findet man viele «Unsterbliche», viele grosse Denker, Monisten, Dualisten und Forscher, die sich über diese zwei Phänomene den Kopf zerbrochen haben. Dabei definieren sie auch unendlich viele Neben- und Unterbegriffe wie Wirklichkeit, Wahrnehmung, Bewusstsein, Nervensystem oder spezifische kortikale Module. Sollte man vielleicht George Barkeley mit seinem Satz «Es ist seltsam über die von vernünftigen Wesen entleerte Welt nachzudenken» erwähnen? Oder vielleicht der Satz von Hobbs «Jeder Mensch ist für den anderen Wolf»? Vielleicht hätten Sie lieber Descartes « Ich denke, also bin ich».

 

Viele «Denker» haben sich mit dem Problem der Wirklichkeitswahrnehmung auseinanandergesetzt. Man hat die Lösung bis heute noch nicht gefunden. Die zukünftigen «Unsterblichen» hoffen wir heute auch an unserer Universität zu finden, die mit ihren Forschungen die Wissensgrenze in diesen Bereichen etwas erweitern können.

 

Die heutige Wissenschaft als Ganzes ist auf viele Spezialgebiete in Einzelwissenschaften aufgeteilt. Diese sollten sich zu einem harmonischen Ganzen ergänzen und sich nicht in entgegengesetzte Richtungen bewegen. Zusammen, in einer konstruktiven Meinungsverschiedenheit der einzelnen Denkrichtungen, ist die Ganzheit der Wissenschaft in der heutigen Forschungsphase auf dem langen Weg der Wissen- und Wahrnehmungsevolution gewährleistet.

 

In diesem Sinne möchte dieses Dossier die Interdisziplinarität dieser Gebiete demonstrieren. Unsere Redaktion hat Professoren und ihre wissentschaftlichen Mitarbeiter aus Medizinischen, Psychologischen und Heilpädagogischen Instituten unserer Universität, zu einem interdisziplinären Tisch eingeladen.

 

Igor Rakovsky

 

 

Cerveau et société

 

Cerveau et société: en prononçant ces deux mots, n'avez-vous pas le sentiment de réunir sous le même toit deux «poids lourds» de la pensée ?

 

Et pourtant... Combien furent-ils, hier, ces «immortels» penseurs, monistes ou dualistes, et ces chercheurs, qui se sont cassé la tête à saisir les liens tissés entre ces deux phénomènes ? Et qui ont tenté, chacun à leur façon, de définir d'autres notions, proches ou subsidiaires, telles que la réalité, la perception, la connaissance, le système nerveux ou encore les modules spécifiques du cerveau ? Georges Barkeley, par exemple, avec qui il est étonnant de constater que des êtres raisonnables vident le monde de son sens. Hobbs, qui affirme que l'homme est un loup pour l'homme. Ou préférez-vous Descartes et son «je pense donc je suis» ?

 

Nombreux sont donc les penseurs qui ont cherché à analyser le problème de la relation entre le cerveau et la société ou, en d'autres termes, de la perception de la réalité. Et nous n'avons certainement pas encore trouvé de solution satisfaisante. Mais, qui sait, des futurs immortels, peut-être en sera-t-il un de cette université qui, avec ses recherches, aura patiemment repoussé les limites de la Connaissance !

 

En tant qu'entité, la science contemporaine est divisée en de nombreux domaines particuliers, eux-mêmes rassemblés en de multiples disciplines. Il est donc indispensable que ces maintes directions de recherche, parfois contradictoires, se complètent en une synthèse harmonieuse. Ensemble et avec l'apport constructif que constituent leurs différences d'opinions, elles assureront à la science contemporaine une vue d'ensemble.

 

Dans cet esprit, le présent dossier se veut une démonstration d'interdisciplinarité. Notre rédaction a invité des professeurs et leurs collaborateurs scientifiques, qui mènent leurs recherches dans les instituts de médecine, de psychologie et de pédagogie curative de notre Haute Ecole, à une table-ronde interdisciplinaire.

 

Igor Rakovsky


Universitas Friburgensis mai 93

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