Das vom Schweizerischen Nationalfonds geförderte Projekt geht der Frage nach, inwiefern die Einführung von Newsrooms und crossmedialer Produktion sowie die verstärkte Integration der Nutzer mittels partizipativer Formate (Kommentarfunktion, Leserforen, Blogs etc.) den redaktionellen Alltag, die Arbeitsbedingungen und -routinen sowie die Medieninhalte verändern. Hierfür werden circa sechs unterschiedlich strukturierte Redaktionen in der deutschen und französischen Schweiz untersucht. Die Studie basiert im Wesentlichen auf Leitfadeninterviews mit Verlagsleitern, Chefredaktoren und Journalisten. Erwartet werden neue Erkenntnisse über die Gründe und Ziele der getroffenen oder geplanten Veränderungen in den Redaktionen sowie Befunde bezüglich der Auswirkungen von Newsrooms, crossmedialer Produktion und der Integration partizipativer Formate auf die Arbeitsweise der Journalisten sowie deren Produkte. Damit können zum einen Stärken und Schwächen redaktioneller Restrukturierungen aufgezeigt und zum anderen Fragen bezüglich der publizistischen Qualität geklärt werden, die für die Funktion einer demokratischen Gesellschaft von Bedeutung sind.
More...Reputation und Vertrauen werden in Zeiten wachsender Medialisierung und Informationsüberflutungen zum wichtigsten Differenzierungskriterium und damit zum Wettbewerbsfaktor, der über den langfristigen und nachhaltigen Erfolg einer Organisation entscheidet. Um diese immateriellen Vermögenswerte aktiv beeinflussen zu können, muss bekannt sein, welche Faktoren die Werttreiber der Reputation in den verschiedenen Anspruchsgruppen bilden, wie sie sich messen lassen und wie sie zur Reputationsbildung und zum Vertrauensaufbau beitragen. Erst eine genaue Analyse der Reputation und ihrer konstituierenden Faktoren ermöglicht letztendlich, Effizienz und Effektivität der Kommunikationsmaßnahmen zu evaluieren und zu optimieren sowie nach möglichen Ursachen für Reputationsschwankungen zu forschen. Das Projekt entwickelt und verfeinert gemeinsam mit international tätigen Unternehmen ein Instrument zur Messung und Steuerung von Werttreibern der Reputation, in dem Marktforschungsmethoden mit der Auswertung von Medienberichterstattung verknüpft werden (IReMS).
More...La recherche concerne: 1) les manières dont le discours sur l'affaire des fonds juifs et de l'or nazi implique un travail discursif sur la mémoire et l'identité collectives; 2) les arènes, cadres et programmes d'action mis en oeuvre; 3) les transformations du discours et leurs relations avec les formes de médiation (figures ou institutions). La recherche part de fin 1995. Elle est menée dans le cadre d'un séminaire de deuxième cycle, sans financement particulier.
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