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Die Universität Freiburg ist eine Universität mittlerer Grösse mit rund 10'000 Studenten. Sie ist die einzige zweisprachige Universität (Deutsch-Französisch) der Schweiz. Die Universität hat fünf Fakultäten: Theologie, Recht, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Philosophie und Naturwissenschaften (inkl. Medizin).
Die fünf Fakultäten sind in Departemente und Institute unterteilt. Die Philosophische Fakultät, welche die grösste Fakultät der Universität ist, besteht aus 14 Departementen. Die Departemente umfassen einen oder mehrere Bereiche, je nach Fach, Anzahl Professoren und Studenten. Eines dieser Departemente ist das Departement für romanische Sprachen und Literaturen.
Das Departement für romanische Sprachen und Literaturen umfasst die romanischen Sprachen Italienisch, Spanisch und Rätoromanisch, sowie die mittelalterlichen romanischen Sprachen und Literaturen. Das Französische bildet infolge der Anzahl Professoren und Studenten ein eigenes Departement, dies obwohl es zu den romanischen Sprachen zählt. Das Departement für romanische Sprachen und Literaturen besteht aus 7 Professoren und ca. 400 Studenten.
Der Bereich und das Fach 'Rätoromanische Sprache und Literatur' gehören zum Departement für romanische Sprachen und Literaturen. Die Universität Freiburg ist weltweit die einzige Universität, an der dieses Fach auf Universitätsebene als Haupt- und Nebenbereich angeboten wird: Sekundarlehrerdiplom, Bachelor, Master, Gymnasiallehrerdiplom und Doktorat.
Im Verlauf des Studiums im Bereich 'Rätoromanische Sprache und Literatur' wird eine möglichst breite Übersicht über den gesamten Bereich gegeben.
Sprache:
Das Studienprogramm umfasst einerseits die Sprachgeschichte von den Anfängen der Besiedlung des bündnerischen Gebiets bis zur Entwicklung des Rätoromanischen im 20. Jh., andererseits die Grundlagen der Linguistik und ihre Anwendung zur Beschreibung der aktuellen Sprache.
Literatur:
Im Studium der Literatur wird an Hand von ausgewählten Werken und Texten, die für den betreffenden Zeitabschnitt von besonderer Bedeutung sind, die Belletristik des 19. Jh. bis in die heutige Zeit behandelt, während die früheren literarischen Dokumente im Rahmen der Sprachgeschichte besprochen werden. Zusätzlich wird auch auf spezifische Vorgaben und Probleme einer Minderheitenliteratur eingegangen.
Für weitere Informationen cf.
Studienpläne → Organisation des Studiums |