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Rapport sur l'année académique 1996/1997 - Berichte über das Studienjahr 1996/1997


1

Rapport du Recteur sur l'année universitaire 1996/1997
Bericht des Rektors über das Akademische Jahr 1996/97


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Rapports des organes de l'Université
Berichte der Universitätsorgane

  1. Rapports des commissions, instituts et services universitaires / Berichte der Universitätskommissionen, - institute und - dienste
    1. Rekurskommission
    2. Publikationskommission
    3. Forschungskommission
    4. Kommission "Gehälter und Pensionen"
    5. Commission des assurances sociales des étudiants
    6. Kommission für Umweltwissenschaften
    7. Weiterbildungskommission
    8. Commission d'immatriculation
    9. Commission Informatique
    10. Commission Mensa
    11. Commission "Femmes et Université"
    12. Commission de l'aumônerie catholique de l'Université
    13. Kommission für die Evangelische Studentenseelsorge
    14. Institut d'éducation physique et de sports
    15. Komitee des Sozialdienstes
    16. Rapport de la Commission du Service de la mobilité et des échanges universitaires
    17. Zentralkomitee des akademischen Mittelbaus
    18. AGEF-Komitee
    19. Office de renseignements militaires
    20. Kinderkrippe
    21. Botanischer Garten
    22. Universitätschor
    23. Orchestre de la Ville et de l'Université
    24. Centre Nouvelles Technologies et Enseignement
    25. Forschungsfonds der Universität (Fonds de recherche du centenaire de l'Université de Fribourg)
    26. Institut für Familienforschung und -beratung
    27. Institut d'éthique et des droits de l'homme
  2. Rapports des commissions para-universitaires
    1. Commission de la Bibliothèque cantonale et universitaire
    2. Kommission Gymnasium-Universität
    3. POLYGON (et Euro-Guichet)
    4. Forschungsinstitut zur Geschichte des Alpenraums - Stockalperschloss, Brig
    5. UNIMIX, Radio der Universität Freiburg

 


3

Rapport d'activité scientifique
Bericht der Wissenschaftlichen Tätigkeit


4

Documentation
Dokumentation


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Rapports des organes de l'Université / Berichte der Universitätsorgane


2.1 Rapports des commissions, instituts et services universitaires / Berichte der Universitätskommissionen, - institute und - dienste

2.1.1 Rekurskommission

Während des akademischen Jahres 1996/97 hat die Rekurskommission der Universität folgende Beschwerden behandelt:

- eingereichte Beschwerden: 16

- am 15.7.1996 hängige Beschwerden: 4

- erledigte Beschwerden: 16

- am 7.7.1997 hängige Beschwerden: 4

 

Die Beschwerden betrafen folgende universitäre Organe:

Rechtswissenschaftliche Fakultät

1 Beschwerde gutgeheissen

5 Beschwerden abgewiesen

1 Beschwerde hängig

 

Philosophische Fakultät

1 Beschwerde gutgeheissen

 

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät

1 Beschwerde gutgeheissen

5 Beschwerden abgewiesen

1 Beschwerde als erledigt abgeschrieben

 

Von diesen insgesamt 20 Beschwerden betrafen 12 Prüfungsergebnisse, 1 die verweigerte Zulassung zu den Abschlussprüfungen, 6 die Verweigerung der Zulassung zum Studium resp. eines Studienwechsels sowie 1 ein verweigertes Stipendium. 3 Entscheide der Rekurskommission wurden mit Beschwerde ans Verwaltungsgericht weitergezogen. Dieses wies 1 Beschwerde ab; 2 Beschwerden sind hängig.

Reinold Raemy, Präsident

2.1.2 Publikationskommission

Der Universitätsverlag hat im Jahr 1996 86 Titel produziert, was im Vergleich zu 1995 eine Steigerung von 20% bedeutet. Die Zahl der Neuerscheinungen entspricht somit insgesamt der als Zielsetzung vorgegebenen Sollproduktion von ca. 80 Publikationen. Wie in den letzten Jahren fiel der grösste Teil der Titel-Produktion in das letzte Quartal des Jahres. Während die deutschsprachigen Titel (49) im Vergleich zum Vorjahr (37) deutlich gesteigert wurden, blieb der Anteil der französischsprachigen Titel (22) im Vergleich zum Vorjahr konstant (23). Daneben erschienen 9 zweisprachige und 5 englischsprachige Publikationen. Nach wie vor leistet die Theologie mit 31 Titeln (23 im Vorjahr) mit Abstand den grössten Beitrag; das Recht folgt mit 16 Titeln (16 im Vorjahr) traditionellerweise auf dem zweiten Rang. Im Fachbereich Philosophie wurden 11 Titel, in Geschichte 7 Titel produziert, was ziemlich dem Produktionsvolumen des Vorjahres entspricht. Eine Zunahme ist im Bereich der Sprach- und Literaturwissenschaften mit 6 Titeln (3 Titel im Vorjahr) und im Bereich Sozialwissenschaften mit 4 Titeln (2 Titel im Vorjahr) zu verzeichnen, wohingegen im Bereich Wirtschaftswissenschaften nur ein Werk verlegt wurde. Im Rahmen des Üblichen hielt sich die Produktion im Bereich der Naturwissenschaften mit 1, der Psychologie mit 5, der Pädagogik, Ethnologie und Musikwissenschaften mit je einem Titel.

 

Der Kreis der Autoren und Autorinnen hat eine bemerkenswerte Ausweitung erfahren: 42 Werke (42%) stammen 1996 von Personen, die ihre Tätigkeit nicht (bzw. nicht mehr) an der hiesigen Hochschule ausüben. Die dadurch zum Ausdruck kommende Tendenz, dass der Verlag nicht einfach die Rolle eines Hausverlages für die Angehörigen unserer Hochschule spielt, sondern vermehrt auch von auswärtigen Forschern und Forscherinnen als Fachverlag wahrgenommen wird, ist das Ergebnis der neuen Unternehmensstrategie der Verlagsleitung.

 

Auch die dieser Strategie entsprechende Spezialisierung konnte offensichtlich verstärkt werden. Von den Neuerscheinungen entfallen drei Viertel (65 von 86) auf die vier Schwerpunktgebiete Theologie, Recht, Philosophie und Geschichte. Wenn dieser Weg erfolgreich beschritten werden soll, muss allerdings inskünftig noch vermehrt mit der Bereitschaft der Freiburger Professorenschaft gerechnet werden können, dass auch erfolgsträchtige Werke im Verlag publiziert werden.

 

Es ist nicht zu übersehen, dass die Publikationstätigkeit in verschiedenen Fachbereichen ausserordentlich bescheiden ausfällt. Auch wenn es schwierig ist, nach betriebswirtschaftlichen Kriterien einen minimalen Umfang der verlegerischen Produktion zu definieren, so ist doch davon auszugehen, dass in verschiedenen Bereichen die Rentabilität nicht erreicht wird. Für den Verlag ergibt sich hieraus eine doppelte Schwierigkeit: Einerseits kann er sich nur schwer in den entsprechenden Nischen als kompetenter Akteur in der Verlagslandschaft positionieren, andererseits führt dies zwangsläufig in eine Verzettelung der zur Verfügung stehenden personellen und materiellen Ressourcen. Die Publikationskommission prüft zur Zeit, ob eine Verbesserung dieser Situation durch Straffung bzw. Zusammenlegung von einzelnen Reihen erzielt werden kann. Beschlossen wurde: die Streichung der "Beiträge aus dem Seminar für Schw. Baurecht" (P. Gauch, P. Tercier) aus der Liste der beitragsberechtigten Universitätsreihen; die Schaffung einer französisch-sprachigen Reihe "Politique, Religion et Culture" (F. Python, U. Altermatt); die Schaffung einer deutsch-sprachigen Reihe des Institutes für Ethik und Menschenrechte "Ethik und politische Philosophie" unter der Herausgeberschaft von J.-C. Wolf, B.Sitter-Liver, A. Holderegger.

 

Gemäss ihrem Auftrag, insbesondere die Organe der Universität sowie den Hochschulrat im Bereich der Publikation zu beraten, hat die Kommission in mehreren Sitzungen aufgrund der bereits vorliegenden Evaluation des Verlagsprogrammes über Subventionspolitik der Universität, Konzentrierung der Bereiche, Profilierung der Reihen, Verbesserung der Layout-Qualität beraten. Unter anderem wurde mit den meisten Reihen-Herausgebern diesbezügliche Gespräche geführt. Ein Zwischenbericht mit entsprechenden Empfehlungen wurde Anfang Juni 97 dem Rektorat unterbreitet. Es scheint sich für die Zukunft abzuzeichen, dass die Universität ihr Publikations-Instrument zusammen mit dem Verlag weiter zu profilieren hat, dass aber andererseits der finanzielle Beitragsmodus der Universität vermehrt mittels ökonomischen verlagsprogrammatischen und wissenschaftlichen Kriterien definiert werden muss. Es ist mittelfristig eine der zentralen Aufgaben der Kommission, mit den Herausgebern, der Verlagsleitung und den universitären Organen ein entsprechendes Modell auszuarbeiten sowie Vorschläge zur Profilierung und Rentabilisierung der Reihen zu formulieren.

 

Mitglieder der Kommission sind die Prof. A. Holderegger (Präsident), P. Hänni (Vize-Präsident), F. Python und PD. Dr. Ch. Uehlinger (Mittelbau).

Adrian Holderegger, Präsident

2.1.3 Forschungskommission

Wegen reglementarischer Amtszeitbeschränkung musste Prof. Maurice Villet als Präsident der Kommission leider zurücktreten. An der Sitzung vom 7. Februar 1997 hat der Vizepräsident der Kommission, Prof. H. Kleisli, dem scheidenden Präsidenten mit herzlichen Worten für seine konziliante aber bestimmte Führung der Kommission während der letzten acht Jahre gedankt. Unter M.Villet folgte die Kommission der klaren Linie der wissenschaftlichen Verantwortung ihres Auftrags und erreichte auch in schwierigen Fragen bei divergierenden Meinungen einen für alle annehmbaren Konsens.

Am 16. Dezember 1996 hatte die Plenarversammlung der Universität die Wahl von Prof. F.P. Emmenegger zum Präsidenten der lokalen Forschungskommission ratifiziert, so dass dieser am 7. Februar 1997 das Amt von Prof. Villet übernehmen konnte. Sonst hat sich die Zusammensetzung der Kommission nicht geändert (vergl. Kap.4.1).

 

Wie üblich hat die Kommission im akademischen Jahr dreimal getagt (14.11.96; 7.2.97; 26.6.97). Ihre wichtigsten Aufgaben waren auch dieses Jahr

1) die Zusprache von Stipendien für angehende Forscher,

2) die Stellungnahme zu Gesuchen für ein Stipendium als fortgeschrittener Forscher und

3) die Stellungnahme zu allen Forschungsgesuchen von Mitgliedern unserer Universität an den Schweizerischen Nationalfonds.

Diese Stellungnahmen äussern sich nicht zum wissenschaftlichen Wert der Gesuche. Sie kommentieren aber die lokalen, personellen, infrastrukturellen und wissenschaftlichen Rahmenbedingungen des Forschungsvorhabens und bilden damit einen Teil der Entscheidungsgrundlagen der zuständigen Gremien des Nationalfonds.

Die folgenden Tabellen geben eine Übersicht über die Tätigkeit der Kommission, und lassen die viele Arbeit und das grosse Engagement der Kommissionsmitglieder zugunsten der Forschung an unserer Universität erahnen.

 

Angehende Forscher Theol. Ius Wirtschaft Phil. Natwiss.

Neu eingereichte Gesuche 3 4 1 4 14

Bewilligte Gesuche 2 3 1 3 14

Verlängerungen 5

Land des Forschungsaufenthalts: USA:6; GB:4; F:4; Austr:3; D:3; Can:2; P:1.

 

Fortgeschrittene

Forscher Theol. Ius Wirtschaft Phil. Natwiss.

Eingereichte Gesuche 1 1 1 2 2

Bewilligte Gesuche - 1 - 2 -

1996 wurden von 9 Gesuchen 7 bewilligt.

 

Forschungsgesuche Geistes- Math. + Biol.+ NFP* SPP**

und Naturwiss. Med.

Sozialwiss.

Eingereichte Gesuche 32 31 21 5 7

Bewilligte Gesuche 21 27 18 5 6

Bewilligter Betrag (Mio.) 2.65 6.59 3.78 2.17 0.88

*: NFP: Nationale Forschungsprogramme; ** SPP: Schwerpunktprogramme

 

Die Forschungsgesuche betreffen Projekte, die 6 bis 36 Monate dauern, im Durchschnitt etwa 2 Jahre. Vom bewilligten Gesamtbetrag von rund 16 Mio. entfallen rund 10.1 Mio. auf Saläre.

 

Der Stipendienkredit für angehende Forscher richtet sich zum Teil nach der Anzahl verliehener akademischer Diplome der Universität; er ist für Freiburg 1997 ganz leicht auf 1.01 Mio. gestiegen. Bei einem durchschnittlichen Jahresstipendium von Fr. 40'000 (33'000 - 53'000 je nach Land und Zivilstand, Kinderzulagen zusätzlich) können also rund 25 Stipendien vergeben werden.

Eine wichtige Änderung bei den Stipendien für angehende Forscher ist die Senkung der Alterslimite beim Antritt des Forschungsaufenthalts von 35 auf 33 Jahre. Da schweizerische Nachwuchsforscher im Vergleich zu denen aus anderen Ländern relativ alt sind, hofft der Nationalfonds, mit dieser Massnahme das effiziente und zielbewusste Studium zu fördern.

Vor allem bei naturwissenschaftlichen Forschungsarbeiten braucht es oft mehr als ein Jahr, bis publizierbare wissenschaftliche Resultate erhalten werden. Es ist zur Praxis der Kommission geworden, einer Verlängerung des Stipendiums aber nur dann zuzustimmen, wenn die gastgebende Forschungsinstitution die Hälfte der Finanzierung der Verlängerung übernimmt. Dies war bis jetzt immer der Fall, was wir als Zeugnis dafür nehmen, dass die Postdoktoranden unserer Universität an ihrer Weiterbildungsstätte geschätzte wissenschaftliche Mitarbeiter sind.

Mit Befriedigung hat die Kommission zur Kenntnis genommen, dass einige der Empfänger eines Stipendiums für angehende Forscher erfolgreich eine wissenschaftliche Karriere verfolgen, sei es als fortgeschrittener Forscher, Oberassistent und sogar als Professor an einer schweizerischen Universität.

 

Obschon Prof. Villet als Präsident zurückgetreten ist, stellt er der Kommission in sehr grosszügiger und verdankenswerter Weise weiterhin das Büro und die Arbeitskraft seiner Sekretärin, Frau Gabrielle Grivel, zur Verfügung. Dank ihrer langjährigen Erfahrung kennt Frau Grivel die Geschäfte der Kommission sehr gründlich und ist für den neuen Präsidenten eine unschätzbare Hilfe. Sie sorgt dafür, dass alles Administrative reibungslos abläuft, und sie ist für die Stipendiaten eine erfahrene und entgegenkommende Beraterin beim Zusammenstellen der Gesuchsunterlagen, was im Nachhinein die Arbeit der Kommission sehr erleichtert.

Die Verwaltung der Finanzen der Kommission wird in sehr verdankenswerter Weise von den Herren Gérard PYTHON und Xuan-Cahn PHAM besorgt. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zu den Forschungsaktivitäten unserer Universität.

Franzpeter Emmenegger, Präsident

2.1.4 Kommission "Gehälter und Pensionen"

Die Kommission ist eine Kommission der Plenarversammlung der Professorenschaft. Ihre Mitglieder sind die Prof. André Antille, Jürg Geiser, Philippe Vernay sowie der Unterzeichnende. In den Bereichen Saläre und übrigen Anstellungsbedingungen herrscht sozusagen Windstille, was im Blick auf die nicht enden wollende Rezession durchaus auch positiv bewertet werden kann! Immerhin kam an der einzigen Sitzung das Bedauern zum Ausdruck, dass die vor Jahren vom Rektorat formulierte Absicht, Massnahmen in die Wege zu leiten, damit die Professorinnen und Professoren sich im AHV-Alter zur Ruhe setzen können und nicht zusätzliche Pensionskassenjahre abzuverdienen haben, aufs Eis gelegt werden musste. Die "Tagesgeschäfte" wie Rechtsauskünfte, Interventionen bei Behörden auf Anfrage von einzelnen Professoren und Mittelbaumitgliedern sowie Mitwirken bei der Umsetzung des neuen Reglementes für den Mittelbau konnten wiederum durch den Präsidenten erledigt werden. Er stand auch an den beiden Plenarversammlungen für Auskünfte zur Verfügung. An der Mai-Versammlung orientierte der Direktor der Pensionskasse, Herr B. Rauber, über die Berechnung der Renten. Ab Juli 1997 können der Professorenschaft von der Pensionskasse individulalisierte "Versicherten-Informationen" abgegeben werden, die insbesondere auch der Tatsache Rechnung tragen, dass bei der Berechnung der Invalidenrente auf Alter 70 und nicht wie bei den übrigen Kassenmitgliedern auf Alter 65 abgestellt wird.

Erwin Murer, Präsident

2.1.5 Commission des assurances sociales des étudiants

La Commission des assurances sociales des étudiants s'est réunie à deux reprises durant l'année académique 1996/1997, soit les 30 octobre 1996 et 9 avril 1997.

 

La Commission, après avoir constaté il y a quelque temps déjà une lacune dans l'assurance des étudiants, (en effet, une assurance facultative en cas d'invalidité n'est pas comprise dans la collective que l'Université a conclue auprès de l'Avenir assurances, cf. rapport de l'année dernière) et avoir obtenu la collaboration gracieuse d'un gestionnaire privé en assurances, a pris contact pendant 1 an et demi avec toutes les compagnies d'assurances en Suisse, spécialisées en la question. Il s'est avéré qu'en l'état actuel le produit de la Rentenanstalt Academia constituait une offre intéressante.

Dès lors, la Commission a décidé de promouvoir la conclusion de cette assurance et a abordé le Rectorat en ce sens; ce dernier a donné son accord à ce qu'une information soit adressée à l'ensemble des étudiants de l'Université, leur indiquant la possibilité de conclure une telle assurance. Une plaquette Academia sera envoyée au début de l'année académique 1997/98 à tous les étudiants, en français et en allemand, ainsi qu'une lettre d'accompagnement, signée par le Recteur de l'Université et le Président de la Commission.

 

En ce qui concerne le contrat collectif actuellement en vigueur, il y a lieu de rappeler qu'à partir du 1er janvier 1997, les assurances complémentaires sont assujetties à la Loi fédérale sur le contrat d'assurance (LCA). L'assurance obligatoire des soins demeure, quant à elle, soumise à la Loi fédérale sur l'assurance-maladie (LAMal).

Les primes relatives à l'assurance combinée d'hospitalisation (dès le 1.1.1997, assurance complémentaire d'hospitalisation) ainsi qu'à l'assurance des prestations extralégales (dès le 1.1.1997, assurance combinée APEL) demeurent inchangées pour l'année 1997. Toutefois, suite aux réformes intervenues dans le cadre des assurances complémentaires, les couvertures "maternité" et "hospitalisation à l'étranger" complémentaires à l'assurance obligatoire des soins seront dissociées de l'assurance d'hospitalisation. Dès lors, seules quelques modifications minimes sont intervenues dès le 1er janvier 1997 et, uniquement dans les primes des assurances complémentaires du contrat collectif conclu entre l'Université et l'Avenir assurances (fr. 1.- : assurance complémentaire à l'assurance obligatoire des soins - assurance d'hospitalisation à l'étranger; fr. 5.- : assurance complémentaire à l'assurance d'hospitalisation dans l'assurance maternité).

 

La Commission a dû constater une importante diminution du nombre des assurés qui a passé de 2'029 l'an dernier à 1'626 aujourd'hui. En outre, bien que le Plan de santé (réseau de soins HMO) ait été définitivement mis en place, que 148 médecins aient adhéré à la charte du Plan et que ce système permette de réaliser un gain pouvant atteindre le 18% de la prime de l'assurance obligatoire des soins, seuls 380 étudiants ont choisi ce système. Ainsi, la Commission a prié l'Avenir assurances d'élaborer un nouveau prospectus clair mettant la priorité sur le Plan, puis sur le contrat collectif. Ce document sera également envoyé à tous les étudiants.

Enfin, la Commission a examiné le compte d'exploitation 1996 qui se solde par un excédent de produits de fr. 33'306.-.

Marco BORGHI, Président

2.1.6 Kommission für Umweltwissenschaften

Die Kommission, welcher neu Simon Greuter (Studierende) angehört, genehmigte in drei Sitzungen und einer schriftlichen Konsultation die Geschäfte der Koordinationsstelle: den Jahresbericht, das Jahresprogramm, einen Finanzierungsplan, ein Programm für die Weiterbildung in Ökologie, ein Programm für den Kurs Umweltwissenschaften.

Sie beriet über konkrete Massnahmen zur effizienteren Rohstoff- und Energienutzung an der Universität. Im Berichtsjahr wurde die Einführung von Recyclingpapier sowie die Trennung von Altpapier vom übrigen Abfall an der Universität vorbereitet.

Das Projekt einer Konvention BENEFRI im Bereich Umweltwissenschaften wurde behandelt. Die Beschaffung von Drittmitteln ist eine bisher erfolgreich gelöste Daueraufgabe. Das Berichtsjahr war geprägt durch die Bemühungen, das interfakultäre Prüfungsreglement für Umweltwissenschaften über die letzten Hürden (Fakultäten, Senat, Staatsrat) zu bringen. Eine Hilfe war dabei die parallele Anstrengung der Universität, die Prüfungskoordination mit anderen Hochschulen zu verbessern: das European Credit Transfer System und die Semesterschlussprüfungen eignen sich auch für die Prüfungsanerkennung zwischen den Fakultäten unserer Hochschule.

Der Koordinator begleitete wiederum den anspruchsvollen Jahres-Kurs in Umweltwissenschaften für Studierende aller Fakultäten, dem viele Dozent(inn)en unserer Universität zu einem hohen Niveau verhalfen. Präsident der Prüfungskommission ist Prof. O. Keel. Der Koordinator organisierte und begleitete gemeinsam mit der Weiterbildungsstelle der Universität und mit der Universität Bern eine Auswahl von 19 Kursen (10 davon in Freiburg) im Bereich Weiterbildung in Ökologie.

Martin Beniston hat mit der Unterstützung durch die Koordinationsstelle einen interdisziplinären Kurs des zweiten Zyklus, "Global Change" für 1997/98 vorbereitet.

Dienstleistungen sind Informationsbeiträge und Beratung. Kommissionspräsident und Koordinator wirkten während zweier Tage an der Veranstaltung "Uni Online" am Comptoir Fribourg mit. Ersterer ist Mitglied der Kommission für Umweltwissenschaften der Schweiz. Hochschulkonferenz. Diese Kommission wurde im Dezember nach Freiburg eingeladen, um sich ein Bild über den hiesigen Stand der Umweltwissenschaften zu machen.

Dietrich Meyer, Präsident
Gerhard Schneider, Koordinator

2.1.7 Weiterbildungskommission

Die Verankerung der Weiterbildung ist an der Universität im vergangenen Jahr weiter vorangeschritten. Die Zahl der verschiedenen Veranstaltungen erreichte mit 62 einen neuen Höchststand, und mit beinahe 4'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erreichte die hiesige universitäre Weiterbildung ein Publikum, dessen Anzahl im Vergleich mit anderen Hochschulen der Schweiz recht hoch ist. Besonders erfreulich ist die Entwicklung von Weiterbildungskursen, die ursprünglich durch Bundessubventionen unterstützt wurden und die jetzt selbsttragend organisiert werden, wie z.B. ein Kurs in Verhandlungskunst oder verschiedene Veranstaltungen im Bereich psychotherapeutischer Interventionen für Kinder und Jugendliche. Daneben konnte im vergangenen Jahr erfolgreich Neuland betreten werden, so etwa mit dem ersten Freiburger Sozialrechtstag oder mit einem Kurs über Praxisbetreuung an Gymnasien.

 

Gerade im Bereich der Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern hat die Weiterbildungsstelle aktiv an der Erarbeitung eines neuen Konzepts im Kanton Freiburg mitgearbeitet. Ausserdem ist sie an der Konzeption der Gymnasiallehrerfortbildung, namentlich im Zusammenhang mit der Einführung der neuen Maturitätsordnung, beteiligt. Ausserdem hat die Weiterbildungsstelle in der zuständigen Kommission bei der Abfassung eines kantonalen Gesetzes für die Erwachsenenbildung mitgewirkt. Auf schweizerischer Ebene hat die neugeschaffene Arbeitsgruppe -Weiterbildung" der Schweizerischen Hochschulkonferenz, zu deren Präsidenten der Leiter der Freiburger Stelle gewählt worden ist, ein Dokument zur Qualitätssicherung verabschiedet. Im Auftrag dieser Arbeitsgruppe hat die Weiterbildungsstelle die Organisation eines Standes an der MUBA 1997 koordiniert. Sie war ausserdem mit den Stellen der anderen Westschweizer Hochschulen an der erfolgreichen Durchführung einer Konferenz des europäischen Netzwerkes für universitäre Weiterbildung beteiligt: über 100 Vertreter von 67 Hochschulen aus 22 Staaten haben daran teilgenommen.

 

Die Weiterbildungskommission hat all diese Aktivitäten begleitet und unterstützt. Ausserdem hat sie sich intensiv an der Schaffung eines Weiterbildungsfonds beteiligt. In zwei Sitzungen hat sie die Regeln für dessen Ausgestaltung und die Höhe der Abgabe festgelegt, die Veranstalter für die Benützung der universitären Infrastruktur zu entrichten haben. Gleichzeitig hat sie die Prinzipien für die Gewährung einer finanziellen Unterstützung für die Organisation neuer und innovativer Weiterbildungskurse diskutiert und festgelegt. Durch die Neustrukturierung der Kommission mit der Schaffung eines Ausschusses hat die Kommission sich die Mittel gegeben, in Zukunft die Weiterbildungsaktivitäten noch besser koordinieren und stimulieren zu können.

Pedro Ramirez, Präsident
Jean-Paul Rüttimann, Leiter der Weiterbildungsstelle

2.1.8 Commission d'immatriculation

La Commission d'immatriculation s'est réunie à huit reprises durant l'année académique 1996/1997. Elle a traité une centaine de dossiers, dont la majeure partie était constituée par des candidatures délicates que le Service d'admission et d'inscription a préféré soumettre à l'appréciation de la Commission, contrairement aux quelques 3000 dossiers par année qu'il décide, sur la base des directives de la Commission, de manière autonome.

Les dossiers examinés par la Commission comportaient principalement des candidatures présentées par des titulaires de diplômes de pays ne figurant pas de manière assez précise et complète dans les Directives du 5 février 1996 concernant l'immatriculation des titulaires d'un diplôme de fin d'études étranger. Citons par exemple certaines républiques issues de l'ex-Yougoslavie, la Bulgarie, quelques pays d'Afrique comme le Togo, le Cameroun ou le Rwanda. La Commission s'est également prononcée sur quelques cas très particuliers, qui requéraient un traitement individuel, de même que sur un certain nombre de recours.

Parmi les recours figurait un nombre important de dossiers concernant le baccalauréat français, puisque la moyenne minimale qualifiée de 12/20 a été maintenue dans les Directives susmentionnées, appliquées dès le semestre d'hiver 1996/1997. Cette exigence restera en vigueur encore pour l'année académique 1997/1998, la Conférence des Recteurs des universités suisses ayant repoussé la proposition faite par la Commission fédérale des admissions à toutes les hautes écoles suisses, à savoir de prévoir dès le semestre d'hiver 1997/1998, pour les titulaires d'un baccalauréat français avec une moyenne se situant entre 10 et 12, la possibilité de passer un examen d'admission approprié. La Commission fédérale proposait également d'adopter les mêmes exigences pour les pays directement voisins de la Suisse, les moyennes qualifiées restant à définir.

La Commission d'immatriculation a surtout axé son travail sur l'adoption de bases légales, nouvellement élaborées ou remises à jour. Ainsi, les Directives du 10 février 1997 concernant l'admission à l'immatriculation des titulaires d'un diplôme de fin d'études étranger pour l'année académique 1997/1998, le nouveau Règlement concernant l'admission et l'inscription à l'Université de Fribourg (actuellement en procédure d'approbation), et les Directives du Rectorat relatives au test de contrôle des connaissances dans l'une des langues d'enseignement (français et allemand) de l'Université de Fribourg.

La Commission a également eu le plaisir de percevoir les fruits du soutien qu'elle avait accordé en juin 1995 à la responsable du Service d'admission et d'inscription de l'Université, Mme Doris Kaeser, pour la création d'un job-sharing s'étalant sur deux périodes de six mois. En effet, la requête de Mme Kaeser a été acceptée par le Rectorat en mai 1996 avec effet rétroactif au 1er février. Mme Carole Plancherel-Bongard a donc été engagée comme responsable du Service et a débuté son activité le 1er août 1996. Le Service est par conséquent sous la responsabilité de Mme Kaeser du 1er février au 31 juillet, et sous celle de Mme Plancherel du 1er août au 31 janvier.

La Commission est aujourd'hui composée des membres suivants : Messieurs les Professeurs Hans-Wolfgang Brachinger, président, Urs Haeberlin, Max Küchler, John Liam G. Walsh, vice-recteur, Hubert Schneuwly-Curty, Franz Riklin, ainsi que le Chef des services académiques, M. Lukas Bucher, et les responsables du Service d'admission. Le corps des étudiants est représenté par M. Christophe Barbey, M. Ursin Villiger ayant achevé ses études, et celui des cadres intermédiaires n'a pas encore nommé de représentant depuis la démission durant cette dernière année académique de Mme Marie-Claire Gérard-Zai. La Commission les remercie pour leur engagement.

Hans Wolfgang Brachinger, Président
Carole Plancherel-Bongard,
responsable du Service d'admission et d'inscription

2.1.9 Commission Informatique

La Commission informatique s'est réunie à cinq reprises durant l'année académique 1996/97. Entre les séances, le Bureau a dû régulièrement siéger (env. une fois par mois) afin de prendre position sur les affaires courantes du Service informatique. Lors de la séance du 19 décembre 1996, le Professeur Lüthi a présidé pour la dernière fois la Commission avant de démissionner et de céder sa place à son successeur, le Prof. Pasquier-Rocha. La Commission informatique lui exprime sa gratitude pour le travail accompli sous sa présidence.

Lors de la séance du 24 janvier 1997, la Commission informatique a pris position sur le rapport du groupe de travail "Informatique 2000", permettant ainsi à son président, le Prof. Pasquier-Rocha, d'en transmettre le 27 janvier 1997 la version définitive au Rectorat. En substance, le rapport insiste sur le fait que notre Alma mater vit une importante mutation dans le profil des utilisateurs de son infrastructure informatique. Ainsi, après avoir réussi à relativement bien satisfaire les besoins de base d'un petit nombre de "privilégiés", il est aujourd'hui vital qu'elle ne manque pas le virage consistant à proposer à l'ensemble de la communauté universitaire (env. 10'000 personnes avec les étudiants) des solutions satisfaisantes en la matière, notamment pour les services liés à un réseau performant (backup, accès à l'internet, e-mail, etc.). Afin d'atteindre cet objectif, plusieurs mesures ont déjà été prises durant le courant de l'année académique 1996/97 :

- A mi-avril 1997, le SIUF a ouvert un nouveau service permettant au personnel de l'université d'accéder à distance au réseau UFnet depuis un Mac ou un PC. A moyen terme, ce service devrait être étendu aux étudiants.

- Un groupe de travail de la Commission informatique s'est réuni le 29 janvier 1997 et a pris la décision de commander directement ou d'autoriser la commande d'une soixantaine d'ordinateurs multimédias pour les salles d'étudiants de Miséricorde et de Regina Mundi. Des moyens ont été réservés au budget 1998 pour continuer dans ce sens. Ainsi, dès la rentrée 1997, la situation des étudiants n'appartenant pas à la Faculté des Sciences et qui étaient un peu les "parents pauvres" de notre politique informatique devrait sensiblement s'améliorer.

- Pour la rentrée 1997, l'AGEF a été mandaté par la Commission informatique afin de proposer une solution en collaboration avec le SIUF dans le but d'offrir l'accès au courrier électronique pour l'ensemble des étudiants. Lors de sa séance du 27 juin 1997, la Commission a pris connaissance du projet des étudiants et le SIUF s'est engagé à collaborer de façon à rendre ce service opérationnel dès le mois d'octobre 1997.

- Avec l'aide du Rectorat, les démarches se poursuivent afin de rendre opérationnel la directive 048 du SIUF concernant les tâches de premier niveau à effectuer par les correspondants informatiques des divers instituts, séminaires, chaires et services de notre Alma mater. La réussite de cette démarche est primordiale si l'on considère les besoins sans cesse croissants des utilisateurs de micro-informatique et la pénurie de personnel du SIUF pour y répondre de manière satisfaisante.

- Enfin, il faut encore relever la création par le Rectorat du Centre NTE (nouvelles technologies et enseignement) et la prise en charge par le Service de presse et de communication du dossier WWW. La restructuration de nos serveurs web et leur intégration dans un concept global sera certainement un point fort de la rentrée 1997 en matière informatique.

En plus des points mentionnés ci-dessus, la Commission informatique a été appelée à se prononcer sur plusieurs dossiers "difficiles". En particulier, elle a décidé de continuer à mener une politique assez restrictive concernant les demandes de portables. Elle a approuvé globalement la politique d'achats du SIUF, tout en demandant à ce dernier plus de souplesse pour les "cas spéciaux" et elle a demandé au SIUF d'élaborer un règlement autorisant dans des cas bien précis la connexion de machines privées au réseau UFnet.

Enfin, le budget informatique 1998 a été approuvé à l'unanimité par la Commission lors de sa séance du 27 juin 1997. Il s'agit de la version 3 du 16 juin 1997, à laquelle doivent encore être intégrées les corrections mentionnées au point 3 du procès verbal. Le document final sera transmis dans les meilleures délais au Rectorat.

Jacques Pasquier-rocha, Président

2.1.10 Commission Mensa

Comme le prescrivent les statuts, la Commission Mensa s'est réunie deux fois pendant l'année académique 1996/97. Dans la séance d'automne, elle a approuvé le rapport relatif à la vérification des comptes au 31 août 1996. Le bénéfice d'exploitation pour l'exercice 1995/96 était de fr. 43'220.25 pour Miséricorde et de fr. 14'514.50 pour Regina Mundi. La situation est saine même si l'on a enregistré une diminution importante du chiffre d'affaires sur les banquets. En 1996, la mensa de Miséricorde est restée ouverte pour la première fois pendant tout l'été. Cela répond à un besoin des étudiants et permet aussi de réaliser un chiffre d'affaire plus important que si seule la cafétéria restait ouverte pendant les mois de juillet et août. Une moyenne de 300 personnes ont pris quotidiennement leurs repas à la mensa. Cette expérience sera répétée pendant l'été 1997. A partir du 1er septembre 1996, les prix des différents menus ont été augmentés de fr. 0.20. Cette augmentation était nécessaire en vertu de l'art. premier, al.4 du règlement technique du 14 décembre 1992 qui stipule que "la réserve pour couverture de déficits éventuels ne peut pas être inférieure à fr. 80'000.-. Il est à noter que les prix n'avaient pas été modifiés après l'entrée en vigueur de la TVA. Dans sa séance du 20 juin 1997, la CM s'est réunie pour la présentation du budget 1997/98, budget qui prévoit un bénéfice d'exploitation de fr. 21'391.- pour Miséricorde et de fr. 9'395.- pour Regina Mundi. Quant au Bureau de la CM, il s'est réuni une fois par mois pendant l'année académique 1996/97 pour expédier les affaires courantes des mensas de Miséricorde et de Regina Mundi. Comme le prévoit le Règlement de la CM, le Bureau a les compétences suivantes: "surveiller la gestion du personnel des mensas et des cafétérias", "surveiller la gestion des bâtiments et des locaux affectés aux mensas et aux cafétérias" et "contrôler la gestion financière". Pour terminer ce rapport, je voudrais remercier tout particulièrement M. M. Leuthold, contrôleur de gestion, ainsi que M. R. Jungo, gérant de la mensa de Miséricorde et M. Roubaty, gérant de la mensa de Regina Mundi. En effet, ils ont assumé de manière très compétente les innombrables tâches nécessaires au bon fonctionnement de nos mensas. Leur engagement de tous les jours est indispensable pour le bien-être de ceux qui fréquentent les mensas. Je voudrais aussi remercier tous les employés dont le travail est indispensable pour que les mensas et les cafétérias gardent la qualité qui est la leur. Un dernier merci, mais non des moindres, va à M. F. Python, chef des services administratifs de l'Université, pour la gestion de l'agenda du Bureau et pour la pertinence de ses remarques.

Riccardo Lucchini, Président

2.1.11 Commission "Femmes et Université"

La commission "Femmes et Université" s'est réunie à six reprises durant l'année académique 1996-1997. La principale nouvelle est l'engagement d'une déléguée aux questions féminines, Madame Hélène Fueger, entrée en fonction en septembre 1996.

C'est avec une grande satisfaction que la Commission salue le nouveau "Statut de collaborateur scientifique externe", proposition présentée par le groupe de travail, présidé par Madame Alexandra Rumo-Jungo. Il permettra de mieux intégrer les personnes, hommes et femmes, possesseurs d'un doctorat de l'Université de Fribourg qui poursuivent des recherches scientifiques sans avoir une activité lucrative, ou ayant une occupation limitée.

Durant plusieurs séances, l'on s'est penché sur le problème de la réalisation pratique de l'article premier, paragraphe e) du Règlement du 4 décembre 1991 concernant la Commission "Femmes et Université" et le Bureau de la promotion de la femme de l'Université de Fribourg; des propositions concernant l'implication de la Commission "Femmes et Université" dans les procédures d'appel ont été faites aux facultés.

Autre sujet de consultation : les répercutions de l'entrée en vigueur de la nouvelle loi fédérale sur l'égalité, particulièrement, l'article 3 sur l'interdiction de discriminer et l'article 4 sur le harcèlement sexuel. Madame H. Fueger est chargée par la Commission de dresser un constat.

Après une analyse des expériences vécues aux Universités de Berne, Lausanne, Zurich et l'EPFZ, des propositions concrètes au sujet du Job sharing au niveau professoral ont été soumises au Rectorat.

Les contacts avec les responsables du Fonds national de la Recherche scientifique, du département de l'Education et de la Science, ainsi qu'avec la déléguée du Bureau cantonal de l'égalité et de la famille se sont poursuivis à la satisfaction de tous. La Commission a mandaté Madame H. Fueger comme représentante de l'Université de Fribourg à la KOFRAH (CODEFUES), Conférence des déléguées aux questions féminines des Universités et Hautes Ecoles suisses.

Marie-Claire Gérard-Zai, présidente

2.1.12 Commission de l'aumônerie catholique de l'Université

La commission a tenu régulièrement ses séances. Les aumôniers de langue française (M. Patrick Balland, le P. Jean-Michel Poffet) et celui de langue allemande (Dr Alois Schifferle) y assistent. Une fois par an, la commission rencontre la commission de l'aumônerie évangélique-réformée et M. le pasteur Hans-Rudolf Schaer, aumônier réformé, pour un échange sur les questions communes. La commission se plaît à relever les excellents rapports avec le rectorat, représenté au sein de la commission par M. Lukas Bucher. La bienveillance des instances universitaires à l'égard du travail de l'aumônerie facilite bien des choses. Les aumôniers ont développé leurs programmes normalement, cette année marqués notamment par le centenaire de Ste Thérèse de Lisieux, par l'introduction d'une prière du matin tous les quinze jours pour les professeurs, par la participation des aumôniers aux "starting days" au début de l'année académique, par des offres de méditation et retraites ainsi que par des conférences. A part ces manifestations, il faut mentionner les liturgies régulièrement célébrées le soir, en italien le mardi, en français le mercredi et en allemand le jeudi. Il est certain que la réponse à toutes ces offres de l'aumônerie des deux langues (à laquelle s'ajoute celle des tessinois, ARUT, assurée par le P. J.-M. Poffet) est variable et parfois peu nombreuse. Il n'empêche que la présence des aumôneries à l'Université est un service bien réel, par moments visible et à d'autres moments individuel et discret.

Adrian Schenker, président

2.1.13 Kommission für die Evangelische Studentenseelsorge

Im Studienjahr 1996/1997 organisierte die Evangelische Universitätsgemeinde (EUG) die folgenden Anlässe:

- wöchentliche Morgenmeditationen

- sechs Abende zum Thema "Ein neugieriger Blick auf Ursprung und Geschichte des christlichen Glaubens"

- eine ökumenische Feier zum Tag der Menschenrechte

- sieben Mittagessen ("Suppe und Ethik") mit anschliessender Diskussion sozialethischer Themen ("Elemente des Rassismus" und "Herr Palomar und die Ethik")

- zwei Tai-Chi-Chuan-Kurse mit Alexandrine Schniewind

- eine wöchige Retraite im Carmel de la Paix, Mazille, Burgund

- ein zweiwöchiges, alpinistisch-literarisches Trekking im Tessin mit dem Thema "Emigration aus dem Alpenraum" ("Che in America voglio andar...")

- "Starting days" für Studienanfängerinnen und -anfänger, im Rahmen der "Arbeits-gemeinschaft starting days"

Die "Starting days" haben sich bewährt. Sie sind unter anderem auch ein wichtiger Ort der Kooperation mit den katholischen Kollegen und mit andern Organen der Universität. Sie werden in Zukunft nur noch teilweise von der EUG aus organisiert: H. R. Schär wird den grössten Teil dieser Arbeit künftig direkt im Auftrag der Universität leisten können. Zu den erwähnten Anlässen kam hinzu die individuelle Beratung von Studierenden und die Mitarbeit in der Kommission des Centre Fries. Unsere Kommission stand dem Amtsträger bei der Planung all dieser Aktivitäten beratend und begleitend zur Seite. Sie traf sich im Berichtsjahr einmal mit der römisch-katholischen Schwesterkommission zu einer gemeinsamen Sitzung.

Dem Rektorat sei an dieser Stelle für das Interesse gedankt, das es der reformierten Seelsorge an der Universität entgegenbringt.

Richard Wolf, Präsident

2.1.14 Institut d'éducation physique et de sports

Rapport de la Commission

La Commission de l'Institut d'éducation physique et de sports s'est réunie à deux reprises. Une première séance d'automne a eu lieu le 18 octobre 1996 et une deuxième séance s'est tenue le 13 juin 1997.

 

Lors de sa séance d'automne, la Commission a adopté le budget de l'Institut d'éducation physique et de sports pour l'année civile 1997. Une somme importante des taxes d'inscription à la musculation a été réinvestie dans l'achat d'appareils pour la mise en place d'une deuxième salle de musculation dans le bâtiment de Regina Mundi. Le programme sportif du SH 1996/97 ´ Information générale sur l'animation sportive ª, en deux langues, envoyé à tous les nouveaux étudiants a été complété par trois autres brochures, à savoir : une brochure sur le programme des activités physiques et sportives (résumé), une brochure pour le volleyball et une autre pour le sport en montagne. La Commission a visité la salle de gymnastique nouvellement créée dans les sous-sol de Regina Mundi et a été enchantée de voir ce très bel aménagement sportif. Elle s'est également occupée des nuisances causées à la bibliothèque de philosophie, sise à Miséricorde, par la musique nécessaire à la pratique du fitness. Elle s'est montrée satisfaite par les mesures prises. La Commission a aussi décidé que toute nouvelle discipline sportive à ajouter ou à soustraire du programme serait avalidée par elle.

 

Lors de sa séance du 13 juin 1997, la Commission a procédé à l'examen détaillé des comptes de l'Institut pour l'année 1996 et les a approuvés à l'unanimité après lecture du rapport de vérification. Elle a été informée de la mise en vigueur par le Rectorat au 10 mars 1997 des ´ Directives concernant le personnel enseignant de l'Institut d'éducation physique et de sports ª. Une présentation détaillée de ces directives lui a été faite par M. M. Corpataux, chef de service de l'enseignement universitaire auprès de la Direction de l'instruction publique et des affaires culturelles, membre du groupe de travail, constitué par le Rectorat. La Commission a approuvé d'une part, la nouvelle liste des disciplines sportives constituant le programme sportif SH 1997/98 et, d'autre part, le plan directeur de la politique des sports universitaires 1996-1999.

Fernand Python, Président

 

Rapport des maîtres de sport

L'année académique 1996-97 a été marquée par une nouvelle étape dans la gestion de l'Institut des sports. Afin de planifier son avenir de façon réaliste, le directeur de l'Institut a réalisé, en collaboration avec ses maîtres de sports, un plan directeur. Ce document fixe les objectifs pour le moyen terme soit la période 1997-2000. Il s'étend dans les secteurs de la direction, de l'animation sportive, de la formation des maîtres secondaires et des infrastructures Les objectifs ont été fixés en fonction d'une philosophie qui veut mettre l'être humain au centre de ses préocupations et sa devise est résumée dans la maxime: "la pratique sportive pour un équilibre est une notion individuelle pour chaque être humain, elle devrait apporter un développement harmonieux de la personne".

Ce plan directeur se veut réaliste en fixant des moyens fiables d'évaluation qui permettront de se rendre compte de son efficacité.

La mise sur pied d'un nouveau projet "Sport et santé" doit permettre à toute la communauté universitaire (étudiant(e)s, professeur(e)s, cadres intermédiaires et personnel technique et administratif) de prendre conscience de son corps et d'apprendre à gérer ses activités physiques dans le but d'améliorer sa santé, c'est-à-dire sa qualité de vie.

Le prix des sports offert par le rectorat de notre Haute Ecole a été attribué à Monsieur Daniel Dubois étudiant en sciences naturelles et qui pratique l'athlétisme. Il est spécialiste du 100 et du 200 m. Il a été sélectionné pour les Universiades de Sicile du mois d'août 1997 en Sicile.

Frédéric Sottas, directeur

Universitätssport

46 Sportarten, teils als feste Wochenstunden, teils als Blockkurse

114 wöchentliche Lektionen zwischen 45 und 90 Minuten

40 Wochenend-, Tages- oder Halbtageskurse

1 Wintersportwoche

1 Konferenz mit Olympia-Teilnehmern Atlanta 96

11 Freiburger Unimeisterschaften

1 Volleyballnacht

28 Schweizerische Hochschulsportanlässe

4 Delegationen an internationale Studentensportanlässe

72 Trainingsleiter und Sportlehrer als Teilzeitangestellte

 

Die höchsten Teilnehmerzahlen in sämtlichen Sportlektionen finden sich jeweils zu Beginn der Semester, die niedrigsten gegen Ende.

Der zeitliche Abstand zu Prüfungen ist der Hauptgrund für diese Fluktuation. Bei einigen Randsportarten sind die Teilnehmerzahlen relativ tief, und es ist nicht immer einfach zu entscheiden, ob diese Kurse weiterzuführen sind oder sistiert werden sollen. Unsere Beurteilungskriterien müssen deshalb vielschichtiger Natur sein um jedes dieser marginalen Angebote in seinem "sportlichen Inhalt" analysieren zu können und schlussendlich weiter zu unterstützen oder aus unserem Programm zu streichen.

Das Segment "Sport & Montagne" wurde dieses Jahr mittels eines eigenen Prospektes angeboten und der Erfolg liess nicht auf sich warten. Preiswerte Arrangements mit Unterkunft, Unterricht und Liftabonnementen bewirkten, dass fast alle Angebote ausgebucht waren.

 

Wir sind bestrebt, die Studierenden zu veranlassen, sportliche Betätigungen in ihren Wochenplan zu integrieren. Wir wollen ihnen Gelegenheit bieten, ihre Gesundheit zu fördern, soziale Kontakte zu knüpfen, spielerisch Neues zu entdecken und nicht zuletzt, ihren Sport fürs Leben zu finden.

Roger Roth

Formation des maîtres secondaires

Durant cette année académique 52 étudiants, représentant les quatre régions linguistiques de notre pays et répartis sur trois sessions, ont suivi les cours de nos formations scientifique, pratique-méthodologique et didactique.

L'organisation de ces études sur une durée minimale de 5-6 semestres pour des sessions d'environ 20 étudiants permet de créer un excellent climat de formation. 4 dames et 16 messieurs ont suivi les cours en première année. 7 dames et 11 messieurs ont terminé leur parcours de formation auprès de notre Institut.

La fréquentation des cours est très régulière; dans les branches pratiques, la participation s'élève à plus de 90 %. Nous tenons à relever avec beaucoup de satisfaction l'intérêt que manifeste la majorité des étudiants pour les activités exigeant coopération et prise de responsabilités.

Notre structure de formation entrée en vigueur en automne 93 n'impose pas de grandes modifications pour l'instant dans les domaines pratiques - méthodologiques. Par contre, nous souhaitons proposer, à court terme, une nouvelle conception de la formation scientifique et améliorer encore la collaboration avec les CO dans le domaine de la didactique (affiliation des étudiants à un formateur de terrain).

Dans la conduite de notre formation, nous tenons à relever l'importance de l'évaluation initiale et celle des entretiens personnels en cours de semestre.

Le système de partage des responsabilités pour ce "secteur formation" entre un maître de sport alémanique et romand s'avère efficace et offre de nombreux avantages sur le plan pédagogique et administratif. Auprès des étudiants, il fait force d'exemple. Ces derniers bénéficient de situations favorables à l'apprentissage d'une deuxième langue et ont la chance de pouvoir vivre au quotidien des exemples pratiques de collaboration exigée par leur futur contexte professionnel.

Dans la grande mouvance de nos formations en éducation physique et sports soyons confiants. L'Université de Fribourg offre, en intégrant l'éducation physique comme deuxième branche dans un DES, une formation polyvalente intéressante. N'hésitons pas à la promouvoir!

Andreas Hurni / Denis Golliard

Infrastructure

Miséricorde:

a) Salle de gymnastique / salle d'escrime: En plus des Fitness, de l'escrime, du tennis de table, et de l'auto-défense, ce "pavillon" est très largement mis à disposition des sociétés et groupes d'étudiants pour leurs entraînement hebdomadaires. Le collège de Gambach y dispense également ses cours de gymnastique durant les heures creuses du matin et de l'après-midi.

b) Salle de musculation: Très fort taux d'utilisation. Les nouveaux étudiants ont l'obligation de suivre un cours d'introduction aux divers appareils avant d'y avoir accès: il y va de leur sécurité et de leur santé. La ventilation de ce local doit impérativement être améliorée.

Regina Mundi:

Les infrastructures réalisées depuis 2 ans déjà offrent aujourd'hui des conditions de travail excellentes. Il s'agit principalement:

- des nouveaux vestiaires,

- d'un nouveau sol type "Lugano",

- d'un local de musculation installé dans le hall d'entrée, très bien ventilé, équipé principalement d'appareils cardio-vasculaires et qui complète harmonieusement celui de Miséricorde.

Stade universitaire St-Leonard:

Excellentes conditions d'entraînement pour nos cours de foot, d'athlétisme et de tennis. Nous saluons pour la 1ère fois l'arrivée d'une femme, Mlle Marianne Chenaux, en qualité d'employée du stade, engagée à plein temps du 15.4. au 15.10.97. Grâce au CCMA, M. Pierre Gandillon, menuisier, a reconstruit à lui tout seul la buvette extérieure, située à proximité de l'entrée principale. Un groupe de travail a été constitué afin de présenter et d'élaborer des propositions susceptibles d'améliorer, voire de régler le problème des vestiaires et douches du stade.

Ste Croix:

Excellentes conditions de travail et très bonne collaboration avec la direction de ce Collège.

Autres salles de sports en ville de Fribourg:

Les installations suivantes sont également utilisées pour nos cours:

- 2 salles du CO Pérolles (basket)

- 2 salles du Jura (à midi) pour des groupes d'étudiants

- 1 salle de FOS (Yoga)

- 2 piscines du collège St Michel et de FOS

- le golf de Wallenried

Plateau de Pérolles:

Dans le cadre des nouvelles constructions universitaires prévues sur ce plateau, un projet de construction d'une double salle de sport y est toujours maintenu.

Michel Fragnière

2.1.15 Komitee des Sozialdienstes

Zu Beginn 96/97 durfte das Komitee des Sozialdienstes und des psychologischen Beratungsdienstes die Psychologen Rita Raemy und Michel Seewer begrüssen. Sie haben zusammen den neu strukturierten psychologischen Beratungsdienst der Universität mit Sitz in der Kinderstube eröffnet.

Dem Komitee ist es gelungen, trotz finanzieller Engpässe einen psychologischen Beratungsdienst an der Universität aufrechtzuerhalten. Die Umstrukturierung brachte einige grundlegende Änderungen mit sich, denn der Dienst sollte sich an finanzielle Grenzen anpassen und einer wachsenden Entwicklung standhalten können. Darum ist das neue Ziel des Dienstes nicht mehr in langfristigen Beratungen, sondern im Intake, dass heisst in einer professionnellen Erstberatung, basierend auf einem ausgebauten Netzwerk von existierenden Diensten inner- und ausserhalb der Universität zu suchen.

Eine durch den Sozialdienst in die Komiteesitzungen eingebrachte Frage bezog sich auf die Erhöhung der Krankenkassenprämien und den Zugang der ausländischen Studierenden zur kantonal subventionierten Prämienverbilligung. Die Erhöhung der Krankenkassenprämien auf den 1. Januar 1996 war für den Sozialdienst eine nicht zu unterschätzende Belastung in der Berechnung der schon knapp bemessenen Lebenskosten der Studierenden. Während für Schweizer Studierende diese Erhöhung nicht spürbar war, das Prinzip der Prämienverbilligung durch die Kantone stellte für sie kein Problem dar, erwies sich die Situation für ausländische Studierende als weit prekärer. Zu Beginn des Inkrafttretens des neuen Krankenversicherungsgesetzes wurden die Gesuche von Seiten ausländischer Studierender durch die für die Behandlung der Gesuche zuständige Ausgleichskasse des Kantons abgewiesen. Mit dem juristischen Beistand des Professors M. Borghi war es dem Sozialdienst möglich, die Rekurse der betroffenen Studierenden mit fundierter Beratung zu unterstützen. Die letzten Resultate zeigen erfreulicherweise, dass auch ausländische Studierende mit kleinem Einkommen in den Genuss der Prämienverbilligung kommen, egal ob es sich bei den Einkünften um ein Arbeitseinkommen oder ein Stipendieneinkommen handelt.

In einer speziell dafür vorgesehenen Sitzung kam die seit drei Jahren andauernde Überbelastung des Sozialdienstes zur Diskussion. Das Thema wurde vorher kaum ernsthaft wahrgenommen. Die ständig anwachsenden Anforderungen an den Dienst konnten dank stetiger Anpassungen und Rückstellungen absorbiert werden. Diesbezügliche Möglichkeiten waren bald ausgeschöpft, und der Dienst steckt heute in einem Engpass : Es ist nicht zu übersehen, dass der Sozialdienst ohne grundlegende Änderungen weder seine Dienstleistungen aufrechterhalten noch die gewünschte Qualität in der Zukunft gewährleisten kann. Der Zuwachs der Gesuchssteller in den letzten vier Jahren von mindestens 30% pro Jahr bei gleichbleibendem Personalbestand verleiht dem Problem gebührend Ausdruck. Während an anderen Universitäten ein Sozialdienst sich neben den sozialen Fragen auch der Arbeitsbeschaffung und kulturellen Belangen widmen darf, fehlen unserem Sozialdienst in seiner sozialen Hauptaufgabe die notwendigen Mittel. Soziale Arbeit ist zuerst zwischenmenschlicher Kontakt und kann darum nicht endlos rationalisiert werden. Das Komitee hat in Anbetracht der beschriebenen Verhältnisse dem Rektorat das Gesuch um eine Erhöhung der personalen Mittel unterbreitet.

Der Sozialdienst war nebst den üblichen Kommissionen (Sozialversicherung, Centre Fries, Gebührenreduktion) in den Arbeitssitzungen des HEKS (Hilfswerk der evangelischen Kirchen) zur Erarbeitung der Hilfskriterien aktiv. Er nahm an den Tagungen der ARTIAS (Association romande et tessinoise des institutions d' action sociale) teil.

John Liam Walsh, Präsident
Gérard Zbinden, Geschäftsführer

2.1.16 Rapport de la Commission du Service de la mobilité et des échanges universitaires

La Commission de mobilité s'est réunie à cinq reprises durant l'année 1997/98. Elle a terminé l'élaboration des Directives concernant la sélection des boursiers. Ces directives sont actuellement en consultation auprès des facultés. La Commission a pris position sur le cahier des charges de la responsable du Service de la mobilité. Elle a procédé, comme à l'ordinaire, à l'examen des candidatures aux bourses de mobilité de l'Université. Elle a suivi activement la mise en oeuvre du nouveau programme SOCRATES, qui continue ERASMUS dans le domaine de la coopération interuniversitaire européenne au niveau enseignement.

Le Service de la mobilité et des échanges a assuré comme d'habitude la gestion des programmes de mobilité et l'accueil des boursiers.

Boursiers :En 1996/97, l'Université de Fribourg a accueilli 17 boursiers de la Confédération, 17 boursiers du Canton, 3 boursiers du Conseil de l'Université et 6 boursiers du Liechtenstein. Ces boursiers venaient de 25 pays, avec une forte représentation des pays d'Europe centrale et de l'Est. Cinq étudiants de l'Université de Fribourg sont partis aux Etats-Unis dans le cadre des échanges ISEP, et cinq comme boursiers de l'Autriche et de l'Italie.

Mobilité suisse : Dix-sept étudiants de l'Université de Fribourg ont passé le semestre d'hiver en mobilité dans une autre université suisse et quatorze au semestre d'été. L'Université de Fribourg a accueilli 23 étudiants des autres universités suisses durant le semestre d'hiver 96/97 et 43 pendant le semestre d'été. La progression est due à un nombre élevé d'étudiants en droit.

SOCRATES-ERASMUS : L'Université de Fribourg a envoyé 151 étudiants dans les différentes universités partenaires européennes et a accueilli 128 étudiants venant de ces universités. Comme ces années précédentes, la Faculté de Droit a été très active dans ces échanges.

En ce qui concerne l'accueil des étudiants de mobilité, l'aide au logement des étudiants de mobilité a été facilitée par la mise à disposition par la REST de 25 chambres dans le "Quartier Bellevue". Les autres étudiants ont été placés pour la plupart dans les différents foyers d'étudiants de la ville.

Par ailleurs, l'Université de Fribourg a offert cette année encore un cours intensif de français très apprécié ainsi que des cours d'appui linguistique en français et en allemand durant l'année universitaire; ces cours ont été organisés par les instituts de français et d'allemand de l'Université.

Une des activités importantes de la mobilité durant cette année 1996/97 a été la mise en oeuvre du programme SOCRATES, en particulier le renouvellement des accords bilatéraux avec les universités partenaires européennes. L'Université de Fribourg s'est intégrée dans les nouvelles activités SOCRATES, par exemple en participant au nouveau groupe thématique en sciences médicales MEDNET et à des projets de programmes intensifs européens. Durant cette année, les coordinateurs de réseaux et la responsable du Service de mobilité ont participé à différentes réunions de coordination. Les activités dans le cadre SOCRATES ont été financées par des fonds mis à disposition par l'OFES.

L'Université de Fribourg a maintenu et développé ses activités de coopération dans le cadre SOCRATES, mais aussi à travers d'autres groupes d'Universités, notamment la FUCE (Fédération des universités catholiques européennes).

John-Liam Walsh, Président
Thérèse Yang, Responsable du Service

2.1.17 Zentralkomitee des akademischen Mittelbaus

Das Zentralkomitee des akademischen Mittelbaus setzte sich im Studienjahr 1996/97 wie folgt zusammen: Gregor Wurst (Präsident, Theologische Fakultät), Gertrud Heimbeck (Vizepräsidentin, Naturwissenschaftliche Fakultät), Marie-Laure Ardoin (Theologische Fakultät), Peter Windlin (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät), Michela Trisconi (Philosophische Fakultät), Oliver Krone (Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät). Die Rechtswissenschaftliche Fakultät hat in diesem Jahr leider keine Vertretung in das Zentralkomitee entsandt.

Fakultätspräsidenten waren Yohannan Goldman (Theologische Fakultät), Michael Asche (Rechtswissenschaftliche Fakultät), Gerhard Lohmann (Wirtschaft- und Sozialwissenschaftliche Fakultät), Urs Meyer (Philosophische Fakultät) sowie Françoise Mulhauser (Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät). Darüber hinaus haben sich eine Vielzahl von Kollegen und Kolleginnen auf den verschiedenen Ebenen der universitären Selbstverwaltung für die Anliegen des Mittelbaus engagiert. Eine vollständige Liste kann auf unserer Homepage eingesehen werden (http://www.unifr.ch/cimb/CIwelcome.html). Allen Genannten und Ungenannten sei an dieser Stelle für ihre Mitarbeit im Namen des Zentralkomitees herzlich gedankt.

Der Mittelbau hat wie üblich seine Generalversammlung zu Beginn des Wintersemesters abgehalten, und das Zentralkomitee ist während der Vorlesungszeit ca. alle sechs Wochen zusammengekommen. Des weiteren fanden drei Zusammenkünfte mit dem Rektorat statt.

Höhepunkt des abgelaufenen akademischen Jahres war zweifelsohne die Inkraftsetzung des neuen Mittelbaureglements, wodurch die Anstellungs- und Arbeitsbedingungen des wissenschaftlichen Nachwuchses nun endlich eine solide Grundlage erhalten haben. Außerdem wurde damit begonnen, erste Schritte zur Umsetzung der Ergebnisse der Evaluation, soweit der Mittelbau betroffen ist, in die Wege zu leiten.

Gregor Wurst, Präsident

2.1.18 AGEF-Komitee

I. Schwerpunkte in der Arbeit der AGEF im Akademischen Jahr 1996/97

 

Folgende vier Schwerpunkte hat das Komitee im vergangenen Jahr gesetzt:

 

1.Studiengebührenerhöhungen: Petition zuhanden des Staatsrates, Gespräch mit Herrn Staatsrat Macheret und Herrn Corpataux, Ausstellung über Studienbedingungen an der Universität Freiburg, Interviews in der Zeitung, im Radio und im Fernsehen.

Um in Zukunft auf politische Entscheide besser vorbereitet zu sein, hat und wird die AGEF in Zukunft mit den relevanten Gremien und Institutionen in regelmässigem Kontakt stehen. Zu diesem Zweck wurde innerhalb des Komitees ein eigenes Ressort bereitgestellt.

 

2. Ein weiteres wichtiges Thema war vor allem im Frühjahr der VSS, der nationale Dachverband der Studierendenschaften der Schweiz. Das Komitee der AGEF ist besorgt über die Probleme, mit denen der VSS zu kämpfen hat. Durch verstärktes Engagement innerhalb des VSS versuchte und versucht die AGEF ihre Interessen verstärkt wahrzunehmen.

 

3. Eine Arbeitsgruppe der UniPoKo und das Komitee haben sich intensiv mit dem neuen Universitätsgesetz befasst. Die behandelnde Kommission des Grossen Rates wurde an die Universität eingeladen, um den Mitgliedern die Universität, wie sie die Studierenden sehen, näherzubringen.

 

4. Die Ergebnisse der Evaluation und vor allem des Fragebogens der AGEF flossen in die politische Arbeit des Komitees und der UniPoKo ein. Grosse Anpassungen an unseren bildungspolitischen Positionen mussten nicht angebracht werden, vielmehr wurde die allgemeine Linie der AGEF bestätigt.

Die Ergebnisse der Studierendenbefragung, die durch die AGEF entstanden ist, wurden im Sommersemster 1997 mit dem Rektorat besprochen.

 

II. Weitere wichtige Tätigkeiten

Dienstleistungen: E-Mail Einschreibungen für die Studierenden neu im AGEF-Büro, Beschaffung von neuen Kopiermaschinen mit wiederverwendbaren Kopierkärtchen.

Sonstiges: Organisation des Erstsemestrigentages in Zusammenarbeit mit dem Rektorat, Mitgestaltung und Finanzierung der -Starting Days", Mitgestaltung des Europa-Tages, Förderung und Mitarbeit am Thema Unterrichtsevaluation.

 

III. Ungelöste Probleme

Geringes Interesse der Studierenden der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät innerhalb der AGEF oder in universitären Gremien und Kommissionen, mangelnde Kontinuität innerhalb der AGEF, ungenügendes Rekrutierungssystem.

 

IV. Personelles

 

Generalsekretariat: Silvana Winkler

 

Vorstand: (Ämter und politisches Ressort)

Andreas Spieler, Präsident, Studienreformen, Hochschulfinanzierung

Marija Sepic, Vize-Präsidentin und Weiterbildung, Unterrichtsevaluation

Boris Macek, Kassier,

Frédéric Noyer, Uni-Organe,

Monica Akrman, AGEF-Organe, Frauen

Anne-Sylvie Dupont, Information, Universitätsgesetz

Manfred Risse, Lobbying,

Lolita Poda, Marco Julita und Andreas Fäh haben das Komitee während des Jahres verlassen.

 

Studierendenrat:

Dieter Fillinger, Präsident

Sandra Gentizon, Vize-Präsidentin

Dieter Fillinger löste Laurent Bronchain im Präsidium des Studierendenrates ab.

 

UniPoKo (Universitätspolitische Kommission)

Esther Müller, Mitglied des Büros

Manusch Imholz, Mitglied des Büros

 

FemCo (Frauenkommission)

Kontaktperson: Sabine Gysi

 

CIS (Commission de l'Internationalité et de la Solidarité)

Kontaktpersonen: Cécile Druey und Lisa Baumgartner

 

Verantwortlicher für Informatik, E-Mail-Einschreibungen und Internet:

Samuel Crausaz

Andreas Spieler, Präsident

2.1.19 Office de renseignements militaires

L'objectif de l'office est de permettre aux étudiants de concilier leurs études et examens avec leurs obligations militaires

Les nouvelles directives entrées en vigueur depuis 2 ans déjà offrent bien des avantages aux étudiants, à savoir:

- CR: pour les 3/4 des formations militaires: 1 CR (3 semaines) tous les 2 ans; pour 1/4 des formations militaires: 1 CR (2 semaines) tous les ans.

- ER: la fin de l'école de recrue coïncide maintenant avec le début des cours universitaires. Durée: 15 semaines au lieu de 17.

- ESO: Elle débute 1 sem. plus tard en juin (6 semaines + 12 semainesservice pratique).

 

1. Cours de répétition (CR)

3 situations sont à considérer:

a) Effectuer le CR normalement avec son unité. C'est la règle générale. Des arrangements ponctuels ont été rendus possibles grâce à une étroite collaboration avec les décanats. Certains examens ont été planifiés en tenant compte de cette obligation militaire.

b) Permuter le CR. C'est une solution recherchée. L'étudiant accomplit son CR avec une autre unité mais à une autre période de l'année. Ainsi, il est toujours favorisé pour la préparation de ses examens.

c) Etre dispensé du CR. Dans ce cas là, il s'agit du report du CR à l'année suivante. La nouvelle organisation des CR permet à l'étudiant d'accomplir son CR l'année suivante, sans prendre de retard, car son unité d'incorporation n'en effectue en principe pas.

 

Tableau récapitulatif des demandes accordées:

Permutations du CR Dispenses du CR

sdt: 118 69

sof: 6 11

of: 5 18

 

2. Ecole de recrue (ER)

13 étudiants qui n'ont pas encore accompli l'ER ont obtenu un report d'une année alors que 3 demandes ont été préavisées négativement. Une planification précise des études est alors exigée pour accorder de telles demandes.

 

3. Ecole de sous-officiers (ESO) + service pratique

20 étudiants ont demandé à reporter l'ESO d'une année alors que 16 autres ont souhaité séparer l'ESO du service pratique. En cas d'échec aux examens, le service pratique (12 semaines) sof est reporté à l'année suivante et permet ainsi aux candidats de se représenter aux examens d'automne.

6 demandes n'ont pas été transmises car non fondées.

4. Ecole d'officiers (EO) / Service pratique Of

10 étudiants ont souhaité reporter cette école d'une année, 6 ont obtenu le report du service pratique, 2 ont souhaité accomplir cette EO en 2 parties alors qu'un étudiant, en retard dans ses études, ne désire plus accomplir cette EO.

Les Autorités militaires fédérales et cantonales accordent une très grande confiance à notre office de renseignements militaires. Des décisions favorables, à très court terme, ont été prises par les instances concernées. Au nom des étudiants bénéficiaires, je les en remercie.

Michel Fragnière, responsable

2.1.20 Kinderkrippe

Zunächst ein paar Zahlen: Im vergangenen Jahr hat die Kinderkrippe durchschnittlich 100 Kinder an 360 Halbtagen pro Woche betreuen können. Dies entspricht dem Angebot des vorigen Jahres. Die Verteilung der Krippenplätze auf Eltern verschiedener Kategorien ergibt folgendes Bild: 37% Studierende, 27% Mittelbau, 4% Professorinnen, 5% technisches und administratives Unipersonal, 27% Nichtmitglieder der Universität. 65% aller Eltern wohnen in der Stadt Freiburg, die restlichen 35% kommen aus anderen 32 Gemeinden rund um Freiburg.

Der Stellenetat der Kinderkrippe setzt sich wie folgt zusammen: 4 Kleinkinderzieherinnen (darunter die Krippenleiterin) (3,7 Stellen), 2 Lehrtöchter, 4 Praktikantinnen, 1 Köchin. Eine der zwei Lehrtöchter wird die Ausbildung nächstes Jahr beenden, die andere hat die Ausbildung im Laufe des Jahres erfolgreich abgeschlossen, und eine neue Lehrtochter hat ihre Stelle übernommen. Dem gesamten Personal sei hier für seinen grossen Einsatz und das ausgezeichnete Funktionieren der Krippe herzlich gedankt.

Seit dem 1. Januar dieses Jahres ist das neue kantonale Gesetz über die Einrichtungen zur Betreuung von Kindern im Vorschulalter in Kraft. Jede Gemeinde ist gehalten, entweder selber für die Kinder ihrer Einwohner die nötigen Betreuungsstrukturen zur Verfügung zu stellen, oder sich an den Kosten bereits bestehender oder zu gründender Einrichtungen, die Kinder aus anderen Gemeinden aufnehmen, zu beteiligen. Die Unikrippe erhält nur von der Stadt Freiburg Subventionen im Sinne dieses Gesetzes, die anderen Gemeinden haben bisher Zahlungen verweigert. Es sind Verhandlungen mit den anderen Gemeinden im Gang, und der Krippenvorstand hat beschlossen, ab Herbst 1997 vorrangig Kinder von Uniangehörigen aufzunehmen, die in der Stadt Freiburg, in Villars-sur- Glâne oder in Marly Wohnsitz haben (zwischen diesen Gemeinden bestehen Vereinbarungen), weil die Stadt Freiburg auswärtige Kinder nicht mehr subventionieren will. Der Vorstand hofft, dass spätestens Ende 1998 die Subventionierungsvereinbarungen mit den anderen Gemeinden unter Dach und Fach sind. Um dies zu erreichen, arbeitet der Vorstand mit dem Freiburgischen Krippenverband, der Stadt Freiburg und dem kantonalen Jugendamt zusammen. Zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang Arbeiten innerhalb des Krippenverbandes, die bezwecken, die Funktionsweisen der Krippen untereinander in gewissen Gebieten zu harmonisieren, damit die Verteilung der Subventionen nach einheitlichen und gerechten Kriterien erfolgen kann.

Im Frühling 1997 hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich aus Vertretern der Krippe, des Rektorats, des Mittelbaus, der AGEF und der Verantwortlichen für Frauenfragen der Uni zusammensetzt. Im Rahmen dieser Arbeitsgruppe wurden verschiedene Fragen der Organisation, der Finanzierung, der Lokalitäten (im Zusammenhang mit der seit langer Zeit gewünschten und vieldiskutierten Einführung einer Bébégruppe), und des Status der Krippe im Zusammenhang mit dem Kleinkinderbetreuungsgesetzes unter die Lupe genommen. Im August wird der Bericht dieser Arbeitsgruppe vorliegen, mit Vorschlägen für Massnahmen zur Verbesserung der aktuellen Situation.

Im Juni wurde für interessierte und neu eingeschriebene Eltern ein Elternabend durchgeführt. Das alljährliche Pic-nic konnte leider wegen des schlechten Wetters nicht durchgeführt werden

Im Vorstand hat es wieder einige Wechsel gegeben: Verlassen haben ihn Kathrin Schmuckli und Andreas Kessler, neu hinzugekommen sind Reto Furter und Martin Turnherr. Das "comité restreint" setzte sich im vergangenen Jahr aus Madeleine Eggertswyler, Felix Kaufmann und Peter Forster zusammen. Ansonsten werden die Aufgaben gleichmässig nach Ressorts auf die Vorstandsmitglieder verteilt.

Die Rechnung für das Jahr 1996-97 ist noch nicht ganz abgeschlossen. Letzte Hochrechnungen lassen ein Defizit erwarten, das in etwa dem Budget entspricht. Dies ist nur durch Einsparungen an allen Ecken und Enden möglich, im Januar war die Situation noch sehr beunruhigend. Die Löhne der Erzieherinnen mussten glücklicherweise nicht gekürzt werden, aber für nächstes Jahr musste der Vorstand zum ersten Mal seit mehreren Jahren eine Tariferhöhung beschliessen, und der Stufenanstieg der Personallöhne kann nicht gewährleistet werden. Der Selbstfinanzierungsgrad bleibt im Vergleich zu anderen Krippen weiterhin hoch. Neben den Elternbeiträgen tragen vor allem die Beiträge der Universität, der Stadt Freiburg, der Loterie Romande, der AGEF und weitere Spenden dazu bei, zu diesem Ergebnis zu kommen. Ihnen allen möchten wir für die grosse Hilfe, sowie der ganzen Universitätsgemeinschaft, den Eltern und der Öffentlichkeit für das entgegengebrachte Vertrauen danken.

Peter Forster, Co-Präsident

2.1.21 Botanischer Garten

Neben der Pflege der rund 6000 Arten umfassenden Pfanzensammlung hat der Botanische Garten die Anzucht und Kultur von Pflanzenmaterial für die Forschung und Lehre am Institut für Pflanzenbiologie gewährleistet.

Der Botanische Garten beteiligte sich am Tag der Kulturgüter (7.9.1996), der dem Thema 'Gärten und Anlagen' gewidmet war. Es wurden Führungen zur Geschichte des Botanischen Gartens Freiburg sowie zur Bedeutung Botanischer Gärten im allgemeinen durchgeführt.

Mit einer Ausstellung zum Thema 'Ampelpflanzen' mit rund 100 verschiedenen Arten und Sorten von Sommerflor konnte eine grosse Zahl von Besucherinnen und Besuchern begeistert werden.

Im Berichtsjahr hat der Botanische Garten 15 öffentliche Veranstaltungen durchgeführt, an denen rund 600 Personen teilgenommen haben. Die Feierabend-Führung zum Thema Heilpflanzen zog über 70 Personen an!

Der Botanische Garten beteiligte sich an den Fereinpässen von Freiburg, Payerne und Romont mit je 2 Veranstaltungen.

Am 21.8.1996 fand im Garten eine Weiterbildungsveranstaltung für 100 Primarlehrer/-innen statt. Zahlreiche Schulklassen besuchten den Garten im Laufe des Jahres zu Themen wie 'tropische Nutzpflanzen', 'Früchte und Samen', 'vom Samen zur Pflanze', 'Obst und seine Vermehrung',etc.

Im September 1996 empfing der Botanische Garten zwei schweizerische Gesellschaften: Am 7. 9. die Schweizerische Dendrologische Gesellschaft, am 20.9. den Schweizerischen Forstverein.

In die erste Hälfte des Jahres 1997 fielen zwei Sonderveranstaltungen zum 60-Jahr-Jubiläum des Botanischen Gartens: Eine Skulpturen-Ausstellung von Freiburger Künstler-/innen sowie ein Sommerfest mit Konzert und Theater.

Der Garten war mit 6 Beiträgen in den Freiburger Lokalradios sowie mit drei Beiträgen im 'Radio Suisse Romande' vertreten. Zahlreiche Führungen für angemeldete Gruppen zeugen auch dieses Jahr von einem lebhaften Interesse für die Welt der Pflanzen.

Susanne Bollinger-Kobelt
Technische Leiterin

2.1.22 Universitätschor

Die Chorsaison 96/97 war für den Chor der Universität Freiburg und der Jeunesses Musicales sehr interessant und erfolgreich verlaufen. Die ersten Proben des Semesters dienten der Einstudierung des Programms für die Messe des Dies Academicus, der in den letzten Jahren immer entweder vom Universitätschor oder vom Kammerchor der Universität musikalisch mitgestaltet wurde.

Danach konnten die Vorbereitungen für die Winterkonzerte in Angriff genommen werden. Dieses Jahr standen wieder zwei Projekte an: Im Winter drei Konzerte mit Musik östlicher Komponisten und im Sommer zwei Konzerte mit dem Stabat Mater von G. Rossini.

 

Für das erste Projekt hat unser Chorleiter Pascal Mayer drei Werke ausgesucht: Das Magnificat von A. Pärt, den Cantus gloriosus von J. Swider und das Vater Unser von L. Janacek für Tenor, Harfe und Orgel. Orgelmusik östlicher Komponisten, gespielt vom Organisten der Kathedrale St. Nikolaus zu Freiburg - Dr. François Seydoux -, rundeten das Programm ab. Es wurde am 25. Januar in der Kathedrale in Freiburg, am 26. Januar in der Collégiale in Romont und am 2. Februar in der Kirche Heilig-Kreuz in Biel aufgeführt. Die Konzerte waren gut besucht und die Reaktionen der Zeitungen waren durchweg positiv.

 

Bereits in den Semesterferien wurden die Proben für das zweite Projekt aufgenommen: das Stabat Mater von G. Rossini für Solisten, Chor und Orchester. Es wurde am 25. Mai in der Jesuitenkirche zu Solothurn und am 1. Juni in der Aula Magna der Universität Freiburg zusammen mit dem Orchester der Stadt und der Universität unter deren Leiter Alexandru Ianos aufgeführt. Das Programm wurde durch die 10 biblischen Lieder von A. Dvorák für Solisten und Orchester erweitert. Mit den Solisten traf Pascal Mayer eine ausgezeichnete Auswahl: die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit Christa Goetze und Liliane Zürcher wurde weitergeführt und mit Pablo Santana und Rudolf Rosen kamen zwei ausgezeichnete jüngere Solisten dazu. Auch diese Konzerte stiessen auf ein durchweg positives Echo und waren insbesondere in Freiburg sehr gut besucht.

 

An dieser Stelle bedanken sich das Komitee und der Chorleiter Pascal Mayer ganz herzlich für die finanzielle Unterstützung durch die Universität und die AGEF.

 

Auch der Kammerchor der Universität hat ein aktives und erfolgreiches Jahr hinter sich:

- am 1. September 1996 Konzert in Freiburg mit einer Messe von Georges Mayer

- am 14. September 1996 Teilnahme an der Schubertiade in Carouge mit dem Te Deum und den sechs Sprüchen von F. Mendelssohn und Auszügen aus dem Programm der Filmmusik.

- am 21. September 1996 Teilnahme am Assemblée de Grandvaux mit Werken von Binet und Delacoste sowie Stücken aus der Filmmusik.

- am 28. November 1996 Aufführung der Symphonie des Mille von G. Mahler in Genf

- am 1. März 1997 in Ependes, am 23. März in La Tour-de-Peilz und am 28. März im Cantorama in Jaun Konzerte mit der Messe für doppelten Chor von F. Martin und dem Te Deum, den sechs Sprüchen sowie den drei geistlichen Liedern von F. Mendelssohn.

- am 17. April 1997 in Basel, am 18. April in Lausanne und am 22. April in Zürich Uraufführung der Symphonie von B. Trümpy für Solisten, Chor und Orchester.

- vom 2. bis zum 19. Juli 1997 Aufführungen der La Traviata von G. Verdi am 3. Festival d'Opéra in Avenches

- vom 22. Juli bis zum 4. August 1997 Tournee in Québec (Canada) mit Werken von Mendelssohn, Kodaly, Reichenberg und diversen Schweizer Komponisten.

Beat Müller

2.1.23 Orchestre de la Ville et de l'Université

Au début de la saison 1996/97, nous avons joué lors du Dies academicus un mouvement de la symphonie no. 21 de Mozart et un mouvement du concerto no. 1 pour cor et orchestre de Haydn, avec Claudio Pontiggia en soliste.

Pour nos concerts de mars, notre chef Alexandru Ianos avait choisi un programme de musique française: ´Crépuscule d'automneª d'Alfred Alessandrescu (un compositeur roumain, c'est vrai, mais très proche de l'impressionnisme français!), la deuxième suite de ´L'Arlésienneª de Georges Bizet, le ´Boleroª de Maurice Ravel et ´L'Histoire de Babarª de Francis Poulenc. Il s'agit d'une pièce pour récitant et orchestre, et pour nos concerts nous avons eu un récitant qui est plutôt connu - voire redouté - comme critique musical: Martin Etter, rédacteur du quotidien bernois ´Der Bundª. Nous avons donné ce concert le 1er mars au Rüttihubelbad dans le canton de Berne, où notre récitant a transformé l'histoire de Babar en ´D Gschicht vom Elefäntli Babarª, en réservant la version française pour le public fribourgeois lors de la représentation du 2 mars.

Pour les concerts d'été nous nous sommes associés au Chúur de l'Université et des Jeunesses musicales. Sous la baguette de notre chef Alexandru Ianos, nous avons accompagné le chúur, préparé par son chef Pascal Mayer, et un excellent quatuor de solistes (Christa Goetze, Liliane Zürcher, Pablo Santana et Rudolf Rosen) dans le ´Stabat Materª de Gioacchino Rossini. Avec deux de ces solistes (Liliane Zürcher, alto et Rudolf Rosen, basse) nous avons encore interprété les ´Chants bibliquesª d'Antonin Dvorák. Nous avons donné ce concert le 25 mai à Soleure dans la magnifique église baroque des jésuites, et le 1er juin à Fribourg.

Hansklaus Rummler, Copräsident

2.1.24 Centre Nouvelles Technologies et Enseignement

Le Centre NTE a été fondé à l'été 1996 avec l'engagement d'un responsable informatique, le Dr Gérald Collaud, et d'un responsable pédagogique, le Dr Jean-François Perret. Dès l'automne 1996, ces deux collaborateurs ont principalement mis l'accent sur les activités suivantes.

- Premièrement, il a fallu porter à la connaissance des chercheurs de l'Université l'existence du Centre. Pour ce faire, outre divers articles publiés dans la presse universitaire (Uni Reflets, Universitas Freiburgensis) et locale, le Centre a créé un site web (http://www-iiuf.unifr.ch/NTE) et a annoncé le soutien pour l'année universitaire 1997/1998 de deux projets. Ce soutien se traduit par l'aide des deux collaborateurs du Centre et l'équivalent d'un assistant à 80% sur 12 mois par projet.

- Deuxièmement, le Centre a participé activement à la réalisation de deux projets pilotes, l'un en économie et l'autre en pédagogie. Le premier projet a consisté en l'utilisation du réseau informatique de l'Université pour les étudiants (300) des cours d'introduction à l'informatique en langue française (Prof. J. Pasquier) et en langue allemande (Prof. A. Lüthi). Le second projet s'est adressé aux quelques 150 étudiants du cours de psychologie pédagogique du Prof. Gurtner et a consisté à remplacer le cours du semestre d'été 1997 par un CD-ROM (contenant bien entendu la matière du cours, mais aussi divers compléments tels que des vidéos illustrant des problématiques particulières, des notes biographiques et bibliographiques, des articles, des tests de connaissance, etc.) et des séminaires d'approfondissement.

- Enfin, le Centre NTE a été occupé par d'autres tâches telles que les contacts pris tant au niveau de l'Université de Fribourg qu'avec les autres organismes suisses, l'assistance et les conseils, tant pédagogiques qu'informatiques, aux autres tentatives d'utilisation des nouvelles technologies dans l'Université, ou encore la sélection des projets pour l'année universitaire 1997-1998.

Il faut encore relever le mandat confié à l'Université de Fribourg par l'Office fédéral de l'éducation et de la science et la Conférence universitaire suisse. Le Centre NTE a été chargé de réaliser et d'animer un site web national sur la formation supérieure et les nouvelles technologies. Ce site, appelé "edutech" (http://www.edutech.ch), est opérationnel depuis juin 1997 grâce au travail du Dr Jacques Monnard. Ce site recense les projets d'application des nouvelles technologies de l'information pour l'enseignement dans les hautes écoles suisses. Il se veut aussi un centre d'échanges et d'appui pour toutes les personnes et les groupes actifs dans ce domaine.

Le groupe de travail ´Méthodes modernes d'enseignement ª, qui agit comme groupe de pilotage du Centre NTE, est composé d'un représentant de chaque faculté, à savoir J. Kohlas (président), L. Bucher, C. Daul, J.-L. Gurtner, E. Marsch, J. Pasquier-Rocha, J.-P. Rüttimann, J. Schmid et J.-L. Walsh. Le groupe s'est réuni à trois reprises et, dans sa dernière séance, a en particulier sélectionné, parmi les 13 projets candidats, les projets pour lesquels le Centre s'engagera plus particulièrement lors de l'année universitaire 1997/1998 et qui recevront un soutient sous la forme d'un assistant à 80% durant douze mois. Il s'agit d'un cours de droit des organisations européennes du Prof. Nicolas Michel et d'un cours de Psychodiagnostik du Dr Klaus-Dieter Hänsgen.

Gérald Collaud

2.1.25 Forschungsfonds der Universität (Fonds de recherche du centenaire de l'Université de Fribourg)

Die Stiftung -a pour but de promouvoir d'une façon générale la recherche scientifique à l'Université de Fribourg et de soutenir des projets de rechereche spécifiques qui contribuent au rayonnement intellectuel de cette dernière".

Diesem Zweck entsprechend hat die Stiftung im Kalenderjahr 1996 verschiedene Forschungsgesuche behandelt und unterstützt. Zur Sprache kamen 19 Gesuche, wovon 12 ganz oder teilweise bewilligt wurden. Insgesamt hat der Forschungsfonds Beiträge im Umfang von Fr. 187'097.70 ausgeschüttet. Das Kapital beläuft sich zur Zeit auf ca. eine Million Schweizer Franken.

Peter Gauch, Pr‰sident

2.1.26 Institut für Familienforschung und -beratung

Im vergangenen Jahr wurden in den Aktivitäten des Familieninstituts vor allem zwei Schwerpunkte gesetzt: Der weitere Ausbau des Weiterbildungsprogramms sowie die Zusammenarbeit des Familieninstituts mit anderen Organisationen im Bereich Partnerschaft und Familie. Das seit Schaffung des Familieninstituts aufgebaute Weiterbildungsangebot wurde im akademischen Jahr 1996/97 durch Weiterbildungszyklen zum Thema "Interventionen bei Kindern und Jugendlichen: Schulpsychologischer Zugang" und "Interventionen bei Jugendlichen, Paaren und Familien" weiter etabliert. Im Rahmen dieser Veranstaltungen kamen Experten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und USA zum Einsatz. Gleichzeitig wurde im Sommer mit einer ersten Ausbildungsgruppe der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Psychotherapie-Ausbildung mit Schwerpunkt Kinder und Jugendliche begonnen.

Der zweite Schwerpunkt beinhaltete den Ausbau von Kontakten mit Institutionen im Bereich von Partnerschaft und Familie. Bei einer Kontaktaufnahme mit den im Kanton Freiburg tätigen Institutionen im Bereich Partnerschaft und Familie wurden Möglichkeiten der künftigen Kooperation und Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung, Lehre, Weiterbildung und Beratung/Therapie besprochen. Weiter wurden mit den Pfarrgemeinden der katholischen und reformierten Kirche Möglichkeiten gemeinsamer Angebote für Paare (Ehevorbereitung, Paarbegleitung) diskutiert und an Konzepten psychologisch-theologischer Angebote gearbeitet. Ferner wurde der wissenschaftliche Austausch mit anderen Institutionen im Bereich Partnerschaft und Familie international vertieft.

Weiter war das vergangene Jahr 1996 durch eine breite Forschungstätigkeit gekennzeichnet. In allen am Familieninstitut beteiligten Disziplinen liefen Projekte zu Familienthemen. Innerhalb der interdisziplinären Projekte wurde eine weitere Auftragsarbeit zur Analyse der familienexternen Kinderbetreuung und mit der Suchtpräventionsstelle Freiburg eine gemeinsame Studie zu familiären Risikobedingungen für die Gesundheit und das Suchtverhalten von Jugendlichen im Sensemittelland durchgeführt. Im Rahmen des Nationalfonds lief die Studie zu Belastungen und Belastungsverarbeitung in der Familie. Ein zweites Projekt wurde für die Dauer von drei Jahren zur Überprüfung der Wirksamkeit des Freiburger Stresspräventionstrainings für Paare vom Nationalfonds bewilligt.

In der Lehre wurden interdisziplinäre Lehrangebote zu den Themen "Adoption" und "Scheidung" veranstaltet.

Im vergangenen Jahr konnte als Frucht der Tagung zur Scheidung von 1995 der Band mit dem Titel "Scheidung und ihre Folgen" mit elf Beiträgen aus den Disziplinen Ethnologie, Geschichte, Jus, Ökonomie, Psychologie und Theologie veröffentlicht werden. Das Buch gibt einen Überblick über den neuesten Stand der Scheidungsforschung und der rechtlichen Situation. Damit konnte der vierte Band in der Reihe Freiburger Beiträge zur Familienforschung verwirklicht werden.

In Zusammenarbeit mit der International Union of Family Organizations (IUFO) half das Familieninstitut Dr. Germain Bouverat bei der Organisation der internationalen Tagung zum Thema "Values and Families" in Grangeneuve vom 21.-24 Juni 1996.

Im Rahmen des sich im Aufbau befindlichen Beratungszentrums des Familieninstituts wurden neben Beratungen und Therapien für Paare und Familien sowie Einzelpersonen auch vermehrt diagnostische Aufträge und Gutachten für Privatpraxen im Raum Freiburg durchgeführt. Diese Dienstleistungen sollen auch im neuen Jahr weiter ausgebaut werden.

Daneben hat das Familieninstitut seine bisherigen Aktivitäten für Radio Freiburg fortgesetzt. Es wurde weiterhin am Montagmorgen eine Kurzsendung zu familienrelevanten Themen aus interdisziplinärer Sicht (mit Beiträgen der Ethnologie, Psychologie, Ökonomie und der Theologie) ausgestrahlt.

Der Jungforscherpreis 1996 wurde an die Juristin Dr. Irene Hohl (Titel der Arbeit: "Gesellschaften unter Ehegatten") und den Theologen lic. theol. Pierre-Olivier Bressoud (Titel der Arbeit: "Eglise et couple à petits pas moderne: Modalités d'une évaluation théologique renouvelée et différenciée des formes de cohabitation contemporaine") vergeben. Der Jungforscherpreis 1997 ging an den Juristen Dr. Yvo Biderbost für seine Arbeit "Erziehungsbeistandschaft".

Das Direktorium hat am 7. Mai, 8. Oktober und 10. Dezember 1996 und am 14. April und 2. Juli 1997 getagt. Der Institutsrat kam am 3. Juni 1996 und am 2. Juni 1997 zusammen, der Beirat am 23. Mai 1996 und am 12. Mai 1997. Von diesen Zusammenkünften und dem wissenschaftlichen Austausch hat das Familieninstitut wertvolle Anregungen erhalten.

Anlässlich der Direktoriumssitzung vom 14. April 1997 wurde Prof. Dr. Jean-Luc Lambert als neues Mitglied ins Direktorium des Familieninstituts aufgenommen. Prof. Dr. Bernhard Schnyder tritt auf Ende Sommersemester 1997 in den Ruhestand und verlässt das Direktorium. Ihm verdankt das Familieninstitut eine jahrelange wertvolle, anregende und engagierte Zusammenarbeit, für die wir uns herzlich bei ihm bedanken möchten.

Für die finanzielle Unterstützung danken wir dem Rektorat, dem Hochschulrat, sowie unseren Gönnern, dem Migros-Genossenschaftsbund und der Stiftung Fürst Franz Joseph von Liechtenstein herzlich.

Meinrad Perrez, Direktor
Guy Bodenmann, Koordinator

2.1.27 Institut d'éthique et des droits de l'homme

L'Institut a pour but de promouvoir la recherche interdisciplinaire dans le domaine de l'éthique et des droits de l'homme. Les deux programmes principaux sont, depuis plusieurs années: le rapport entre éthique économique et droits de l'homme, et les droits culturels. A ces deux programmes actuels s'ajoutent diverses activités de recherche et de service.

 

I. ETHIQUE ÉCONOMIQUE

1. Après plusieurs études préparatoires l'IIEDH a réuni son 10ème colloque interdisciplinaire consacré à l'objectivité des droits de l'homme. Le thème de cette année (9-11 janvier) était: La responsabilité commune. Ethique et droits de l'homme. définitions mutuelles. Il était organisé en partenariat avec l'UNESCO, le Conseil de l'Europe, la Commission nationale suisse pour l'UNESCO, le Centre Info, et notre réseau de 9 instituts de droits de l'homme. Il a également bénéficié du soutien de la DDC, de la Fondation Duchemin, de la Faculté des sciences économiques et sociales, et du Rectorat. Il sera suivi, comme d'habitude d'une publication. Son résultat le plus important fut la critique de la sixième version de notre projet de charte d'éthique économique. La septième version qui en est issue, la Charte des responsabilités communes, avec un choix d'exemples, est en voie de publication en français, anglais, allemand, italien et arabe.

2. M. Borghi, avec son assistante Flavia Giorgetti, prépare une publication sur l'éthique bancaire, en collaboration avec le Centro di Studi bancari de Vezia, et participe à la recherche, pour le FNRS (premier requérant: Prof. Nicolas Quéloz) sur les processus de corruption en Suisse, en assurant ainsi le suivi de notre neuvième colloque: La corruption, l'envers des droits de l'homme.

3. En collaboration avec le Séminaire de méthodologie en sciences sociales (E. Swiderski, chaire de M. Villet), nous avons continué la recherche épistémologique sur quelques notions interdisciplinaires, en particulier sur celle de ´capitalª (monétaire, économique, humain, social, culturel) qui est essentielle pour nos travaux. Le professeur Serge Christophe Kolm, économiste et philosophe, de Paris, a été invité au semestre d'été pour animer cette recherche.

 

II. DROITS CULTURELS

1. Les travaux d'approfondissement du Projet relatif à une déclaration des droits culturels, ont donné lieu à plusieurs colloques et vont déboucher sur un deuxième volume d'analyses, en plus de la publication du projet avec un commentaire, article par article (en français, anglais, espagnol et arabe).

2. Les 2-3 septembre, l'IIEDH a organisé pour le Conseil de l'Europe un atelier à Strasbourg sur Communautés culturelles et cohésion sociale, puis, reprenant les résultats intermédiaires de cette réunion, l'Institut a organisé, en collaboration avec le CNRS, un second atelier, le 28 janvier à l'UNESCO à Paris, sur Les communautés culturelles et le lien politique. Entre temps P. M-B a présenté un aspect de ces travaux au colloque organisé par l'Université de Montréal. Les 21-23 mai les projets du ´groupe de Fribourgª ont encore été discutés au Conseil de l'Europe à Strasbourg, dans le cadre de la Conférence finale du Groupe de projet: Démocratie, droits de l'homme et minorités.

3. Le numéro 19 de Hermès (Revue du CNRS, Paris), Voies et impasses de la démocratisation, contenant les analyses sur des dimensions politiques des droits culturels, est paru en octobre. Ce travail est effectué avec notre partenaire au CNRS, le Laboratoire Politique et Communication.

4. Jean-Jacques Friboulet, Professeur d'économie politique, a introduit une recherche, avec Hélène Gapany, assistante, sur les indicateurs culturels du développement, en collaboration avec divers partenaires spécialisés dans le développement et la culture.

 

III. PARMI LES AUTRES ACTIVITÉS

Réseau des instituts de droits de l'homme. L'IIEDH a participé aux deux réunions d'instituts de droits de l'homme (celle du Conseil de l'Europe à Strasbourg les 3-4 mars, et celle de l'UNESCO à Paris, les 6-7 mars). Il y a proposé une structure souple de coordination entre les instituts selon plusieurs cercles. Dans le cercle plus restreint (9 instituts), nous avons introduit une recherche commune sur les grilles et logiques de présentation des droits de l'homme, en vue de produire un outil évolutif de référence pour la recherche et l'enseignement.

Psychiatrie et droits de l'homme.

En collaboration avec la Fondation suisse Pro Mente Sana, à Weinfelden, l'Institut pépare une banque de données internationale sur le statut juridique des malades mentaux, concernant notamment le domaine du placement en hôpital psychiatrique. La recherche est dirigée par Marco Borghi, en collaboration avec Maria Teresa de Agazio, assistante.

Documentation

Un service de documentation dans le domaine des droits de l'homme et de l'éthique économique est en cours d'organisation (bibliothèque et site internet). L'Institut est le correspondant national du Conseil de l'Europe en matière de documentation en droits de l'homme, et il fournit à ce titre un rapport annuel sur la jurisprudence suisse concernant les droits couverts par la Convention européenne des droits de l'homme.

Pédagogie des droits de l'homme

Outre la production de matériel pédagogique pour l'UNESCO, l'Institut a participé à la réunion d'experts organisée par l'Institut de pédagogie à Fribourg (Deutsche Abteilung, Prof. Oser), les 6-7 mai: Staatsbürgerliche Erziehung in der Schweiz. L'IIEDH a pris l'initiative d'animer un groupe de travail permanent sur l'enseignement des droits de l'homme dans le canton de Fribourg, avec la participation du DIP, et étudie la possibilité de créer un observatoire suisse pour cet enseignement, avec la CDIP.

Marco Borghi, Directeur

2.2 Rapports des commissions para-universitaires

2.2.1 Commission de la Bibliothèque cantonale et universitaire

Durant l'année académique 1996-1997, la Commission a tenu trois séances: le 12 novembre 1996, les 15 avril et 3 juin 1997, séances qui ont toutes été préparées par une réunion du Bureau.

La Commission a donné un préavis favorable à l'agrandissement de la Bibliothèque de la Faculté de droit, bibliothèque qui offrira quelque 320 places de travail au lieu de 200 existant actuellement. Elle s'est prononcée dans le même sens en faveur de Dokpé, centre de documentation à Pérolles pour la Faculté des sciences. Elle a approuvé le projet de budget, les comptes et le rapport de gestion de l'institution.

Lors de chacune de ses séances, la Commission a été informée de la situation découlant d'une décision de la CUSO (Conférence universitaire de Suisse occidentale) en matière de système informatique et conduisant au remplacement à la fois de SIBIL et de DOBIS/LIBIS par VTLS (Virginia Technical Library System).

La Commission est intervenue auprès des autorités cantonales afin d'assurer, dans les meilleurs délais, l'extension des locaux de la Centrale à la rue St-Michel 4 et 6, extension dont un Groupe de travail a repris l'examen depuis le début de l'année 1997.

A la suite de l'évaluation de l'Université et de la proposition présentée par le Rectorat, le Directeur de l'instruction publique et des affaires culturelles a institué, le 12 mai 1997, un Groupe de travail dont le mandat est le suivant:

a) établir un inventaire des problèmes relatifs aux bibliothèques sises à l'Université, en particulier de ceux concernant les relations entre ces bibliothèques et la Centrale;

b) proposer à la Direction de l'instruction publique et des affaires culturelles des solutions dans le respect du cadre légal actuel.

 

Le Groupe de travail a tenu une première séance le 23 juin et a agendé la suivante au 25 août 1997.

Durant l'année 1996, la BCU s'est enrichie de 36'509 (35'328) livres et monographies (les chiffres entre parenthèses sont ceux de l'année 1995). Le nombre total des abonnements à des périodiques s'est monté à 5'060 (5'011). Le bulletinage a été effectué sur 34'228 (30'202) fascicules. Les opérations de catalogage ont porté sur 84'929 (91'686) volumes; 58,6 (62,8) % d'entre eux étaient déjà traités pour le catalogage formel par les autres partenaires du Réseau romand et tessinois des bibliothèques; pour le catalogage matières, les chiffres étaient de 36,1 (38) %.

Le Groupe de travail ´Recatalogageª a continué à suivre les opérations en cours et a établi une planification des opérations pour les années 1998-2001.

Le 7 juillet 1997, le groupe de travail ´DOKPE - Bibliothéconomieª a remis au Rectorat son rapport définitif qui présente l'organisation pratique des aspects bibliothéconomiques et documentaires, la bibliothèque électronique et les nouvelles technologies ainsi que les différents publics du futur Centre de documentation Pérolles.

La BCU a continué à assumer ses tâches dans les structures de coordination intercantonale, notamment en siégeant dans les organes RERO et en participant à une Commission BENEFRI dont le mandat était d'étudier des propositions en vue d'augmenter le potentiel des bibliothèques de chimie sur les trois sites. Suite aux travaux de ce groupe, depuis le 1er janvier 1997, les trois bibliothèques bénéficient d'une licence unique pour la consultation d'une base de données commerciale.

Le Groupe de coordination a maintenu ses séances de travail régulières. Outre les problèmes liés à la migration vers VTLS et à l'insuffisance des locaux, il a traité de directives sur l'accès aux bases de données en ligne au moyen du crédit ordinaire d'acquisition, de la politique salariale du personnel de surveillance, de l'engagement de nouveaux collaborateurs à l'Université suite à des mouvements de personnel.

La BCU a renforcé son service de référence en offrant, depuis l'introduction du nouveau logiciel, une assistance accrue aux usagers et des cours d'introduction au nouvel Intranet et à VTLS. Elle a également organisé, avec un très grand succès de participation, le 24 mai 1997, une ´Journée Pages Ouvertesª consacrée au patrimoine et aux nouvelles technologies; ses manifestations culturelles, en particulier les expositions intitulées ´François Gross en Libertéª, ´Alexandre Herzen, l'errance d'un témoin prophétiqueª, ´Jacques-Henri Lartigue, rétrospective de ses grands classiques de 1904 à 1930ª et ´C. F. Ramuz ou la passion d'un bibliophileª ont suscité beaucoup d'intérêt.

En 1996, le total des entrées à la BCU a été de 436'451 (476'635) soit, en moyenne, 36'371 (39'720) visiteurs par mois.

Michel Ducrest, Président

2.2.2 Kommission Gymnasium-Universität

Im Sommer 1996 hat die Kommission Gymnasium-Universität (KGU) den Zentralvorstand des Vereins Schweizerischer Gymnasiallehrer (VSG) informiert, dass sie ihre Aufgabe erst wieder aufnehmen könne, wenn die Frage ihrer Trägerschaft eine für alle Seiten befriedigende Antwort gefunden hat. Diese ist im Berichtsjahr leider noch ausstehend, obwohl die KGU, wie ihr Vizepräsident, Prof. A. Schwarz (Universität Lausanne), in seinem "rapport annuel" festhält, in einer Zeit des bildungspolitischen Umbruchs (Einführung des MAR, Straffung des Studiums, propädeutische Prüfungen nach dem 1. Studienjahr usw.) mehr denn je nötig ist.

Dimiter Daphinoff, Vertreter der Universität

2.2.3 POLYGON (et Euro-Guichet)

L'année académique 1996/97 a apporté des nombreux changements du personnel de Polygon:

- après 7 années à la présidence du Plenum Polygon, le Professeur Louis Schlapbach a passé le témoin au Professeur Heinz Gröflin le 1 janvier 1997.

- Stefan Nowak a quitté la direction de Polygon afin de fonder une société dans le domaine de l'énergie photovoltaïque. Barbara Vauthey Widmer, dr. ès sciences informatiques, lui a succédé le 1.1.97.

- l'équipe d'Euro-Guichet (dans laquelle B. Vauthey est toujours active à 30%), a été renforcée en février 1997 par l'arrivée d'Andreas Fuhrer, diplômé en physique, et de Sylvia Collaud (secrétariat).

L'équipe de Polygon est ainsi relativement nouvelle, d'autant plus que les deux autres collaboratrices, Claudia Lauper Luthi (collaboratrice scientifique à 50%) et Madeleine Piller (secrétariat à 50%), ont été engagées fin 95 et début 96. Face à ces développements, il va de soi qu'une préoccupation de l'année écoulée a été d'assurer l'initiation des nouvelles personnes et la reprise sans accroc des dossiers en cours.

Dans le cadre de la promotion de la recherche universitaire, Polygon a initié et conduit deux projets importants:

- L'organisation de l'exposition du Dies (du 9 au 15 novembre 1996, Hall d'honneur de Miséricorde) qui a présenté 15 projets de recherche issus des 5 facultés. Le vernissage de l'exposition a donné lieu à une table ronde intitulée "Recherche universitaire et économie, quel dialogue?", menée par Monsieur R. de Diesbach, rédacteur en chef de La Liberté, avec la participation des Messieurs T. Häusler, directeur de Cafag et A. Riedo, directeur de Condis et des Professeurs J. -P. Métraux et A. Conzelmann. Ensuite, l'exposition a été présentée dans d'autres bâtiments universitaires et aux collèges à Fribourg et à Bulle.

- La conception et la conduite du projet de la base de données FUTURA, base saisissant les activités de recherche de l'Université de Fribourg. FUTURA est actuellement en phase de réalisation du premier prototype, les analyses de besoins et de faisabilité ayant été menées à bien.

En outre, Polygon a été impliqué dans diverses activités de promotion concernant la recherche, tels que:

- la présentation de l'Université de Fribourg au Comptoir (du 26 septembre au 6 octobre 1996)

- la participation aux séances du Club Recherche et la préparation de certaines d'entre elles;

- la participation à différentes commissions et groupes de travail de l'Université.

En tant que service-interface de l'Université avec les autres écoles, les milieux de l'économie et de l'Etat, Polygon a déployé notamment les actions suivantes:

- l'organisation et l'animation des séances du Plenum Polygon qui s'est réuni le 13.11.96, le 18.02.97 et le 20.05.973 durant l'année académique écoulée;

- la coordination de la collaboration entre l'Université et l'Ecole d'ingénieurs de Fribourg: (animation d'un groupe de travail, participation à la préparation de la Convention Université - EIF du 12 mars 1997, soutien en vue de la collaboration au niveau de l'infrastructure (ateliers mécaniques, bibliothèques))

- les discussions individuelles avec les professeurs de l'université en vue de déterminer les possibilités de collaboration avec l'économie;

- des visites d'entreprises de la région et la présentation d'instituts universitaires aux entreprises intéressées;

- la participation au groupe de travail "promotion" de l'Office de développement économique du canton de Fribourg;

- la participation au comité de rédaction de la revue Panorama;

- l'édition de l'Info-Polygon qui donne les informations sur les manifestations scientifiques et les initiatives de recherche et de développement d'intérêt pour les entreprises de la région (Info-Polygon est aussi distribué à l'intérieur de l'Université);

- la publication d'articles dans l'Echo de la Chambre de Commerce, dans l'Info-UCAM, dans Panorama et dans l'Uni-Reflets;

- la mise en place des pages Web de Polygon en trois langues (français, allemand et anglais);

- la participation au Réseau scientifique et technologique (RST): la participation avec les autres membres au salon Perspectives à Lausanne (9 au 12 octobre 1996) et à l'édition de la plaquette du réseau.

Polygon a pu bénéficier de nombreuses collaborations avec d'autres services universitaires tels que le Service de presse et communication, le Service de formation continue et la Section informatique et statistique ainsi qu'avec différentes institutions et entreprises du canton. C'est bien volontiers qu'il exprime ses remerciements à ces partenaires.

 

Euro-Beratungsstelle (Euro-Guichet)

Die Tätigkeit der Euro-Beratungsstelle im akademischen Jahr 1996/97 stand im Zeichen einer Erweiterung des Aufgabenbereichs ab dem 1.1.1997. Das Zielpublikum umfasst neu, neben der Universität, die gesamten Kantone Freiburg und Wallis. Zusätzlich betreut seither die Euro-Beratungsstelle neben den Forschungsprogrammen auch die Bildungsprogramme der Europäischen Union. Im Zuge dieser Erweiterungen wurden zahlreiche neue persönliche Kontakte etabliert. Wichtige weitere Aktivitäten waren:

- Selektive, kontinuierliche Information des Zielpublikums über Ausschreibungen und Entwicklungen der betreuten Forschungs- und Bildungsprogramme.

- Ausbau der Datenbank über die Forschungsinteressen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschafter der Universität Freiburg. Die Datenbank wurde 1995 eingerichtet und nun entsprechend des erweiterten Zielpublikums ausgebaut.

- Ausbau des Informationsangebots auf www. Die 1995 aufgebauten www-Seiten der Euro-Beratungsstelle wurden inhaltlich erweitert und sind heute grösstenteils zweisprachig verfügbar.

- Publikation der Rubrik -Euro-Guichet" zunächst in jeder zweiten, ab März 1997 in jeder Ausgabe von Uni-Reflets.

- Bekanntmachung des Bildungsprogramms Sokrates bei den öffentlichen Schulen in den Kantonen Freiburg und Wallis. In Zusammenarbeit mit den Erziehungsdirektionen wurden Artikel in der Berufspresse publiziert und Informationspakete gestreut.

- Erstellen eines Vernehmlassungsberichts der Universität Freiburg zum Kommissions-vorschlag für das Fünfte Rahmenprogramm der Europäischen Union.

Die Euro-Beratungsstelle der Universität Freiburg ist Teil des Schweizerischen Informationsnetzes für Europäische Forschungszusammenarbeit. Die Euro-Beratungsstellen haben für gemeinsame Aufgaben eine weitgehende Aufgabenteilung installiert. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit überwacht die Euro-Beratungsstelle Freiburg die EU-Datenbank Cordis News in Brüssel und war an der Entwicklung und Einführung von Instrumenten zur Qualitätssicherung beteiligt.

Remerciements

Le nouveau président et la nouvelle directrice de Polygon ne sauraient clore ce bref compte rendu d'activités sans exprimer à leurs prédecesseurs M. le Professeur Schlapbach et M. Nowak leurs sincères remerciements pour les contributions inestimables qu'ils ont apportées à Polygon.

Prof. Heinz Gröflin, Barbara Vauthey, Andreas Fuhrer

2.2.4 Forschungsinstitut zur Geschichte des Alpenraums - Stockalperschloss, Brig

Im Berichtsjahr ist der Abschluss der Edition der Handels- und Rechnungsbücher Kaspar Jodok von Stockalpers (HRSt) in greifbare Nähe gerückt. Im Sommer konnte als zweitletzter Band der Reihe die Salzbuchhaltung (HRSt X) die Druckerpresse verlassen und auf Jahresende hat der letzte die Druckreife erlangt (erscheint Juni 1997). Somit hat das Institut seit 1987 jedes Jahr einen gedruckten Band vorgelegt. Fortgesetzt wird die Reihe mit einem historisch-kritischen Glossar-/Registerband zur ganzen Edition. Der nationale Forschungsrat des Nationalfonds hat bereits einen erheblichen Beitrag zur Fortsetzung des NF-Projektes beschlossen.

Das zweite NF-Forschungsprojekt des Instituts, ´Bevölkerungsgeschichte des Oberwallis 1850-1500ª, ist planmässig vorangekommen. Ergebnisse sind auf Ende 1998 zu erwarten.

Schliesslich konnte als Band 42 der ´Schriften aus dem Stockalperarchivª erscheinen: Holger Th. Gräf, Die Stockalperbiliothek in Brig. Ein Beitrag zum geistig-intellektuellen Profil barocken Unternehmertums, Brig 1996.

Gabriel Imboden, Direktor

2.2.5 UNIMIX, Radio der Universität Freiburg

Von Januar bis Juni 1996 waren der Vorstand und die Mitglieder von UNIMIX damit beschäftigt, das Studio in der Kinderstube einzurichten, die Betriebsstruktur festzulegen und erste Kontakte mit Radiostationen zu knüpfen, um sobald als möglich mit Sendungen zu beginnen.

Mit der Hilfe des Bundesamts für Kommunikation (BAKOM) konnten wir von Ende Mai bis September und von Mitte Oktober bis Dezember 1996 zwei theoretische Einführungskurse in die Welt des Radios geben, die jeweils auf deutsch und auf französisch gehalten wurden. Der Inhalt und die Struktur der Kurse wurden dabei von uns nach unseren Bedürfnissen entwickelt. Gegeben haben die Kurse verschiedene Profis aus der Radiobranche, die wir ausgesucht haben. Beim zweiten Kurs waren bereits einige unserer eigenen Mitglieder Kursleiter. Die Kurse ermöglichten den Mitgliedern, die bereits seit 1995 dabei waren, erstmals sich professionel mit Sendungskonzeptionen auseinanderzusetzen und die technische Ausrüstung kennenzulernen. Mit dieser theoretischen Ausbildung wurden die Voraussetzungen der praktischen Ausbildung in Form von Sendungen geschaffen, die dann über professionelle Radiostationen ausgestrahlt werden.

Am 26. November 1996 haben wir eine Pressekonferenz einberufen, wo wir unser Projekt vorstellten und unsere erste Sendung des deutschsprachigen Programms ankündigten. Seit November 1996 sind wir vom Institut für Journalismus und Kommunikationswissenschaften der Universität Fribourg (IJCS) als Praktikumsstelle anerkannt. Wir beschäftigen bis November 1997 neun Praktikanten, die von uns betreut und ausgebildet werden.

Am 3. Februar 1997 ging die französische Redaktion erstmals auf Sendung. Wir senden auf französisch jeden zweiten Montag, um 19 Uhr, auf der französischen Frequenz von Radio Fribourg (FM 89,2) und jeden Donnerstag, um 19 Uhr, auf der deutschen Frequenz von Radio Fribourg (FM 90,2).

Erste Erfolge unserer "Radioschule" zeigten sich an Mitgliedern, die von Radio Fribourg engagiert wurden.

Im nächsten akademischen Jahr werden wir nochmals einen Einführungskurs mit Hilfe des BAKOM für neue Mitglieder durchführen. Zudem werden wir eine gezielte Sponsorensuche organisieren, da es uns für das Jahr 97/98 durch erhebliche Budgetkürzungen an Geld mangelt. Auch machen wir uns etwas bekannter, indem wir im Internet eine Homepage einrichten. Selbstverständlich fahren wir mit den Sendungen wie gewohnt weiter. Auch werden im November 97 wieder Praktikumsplätze frei.

Andreas Merk


[dc]