Patrick Lüthold
Fonction: Doktorand
Bureau: S-01.101
Téléphone: ++41 26 300 7493
Courriel: patrick.luethold
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Research interests
My main area of interest is the link between visual attention and eye movements. In my current project I use the Visual Search Paradigm to investigate the search performance and eye movement pattern in Autism Spectrum Disorder and children with ADHD. As a cognitive psychologist, I aim to develop cognitive modells describing the mechanisms involved in planning, controlling, and executing eye movements.
SNF project: Visual Search and Eye Movements in Autism Spectrum Disorder and ADHD
Die Fähigkeiten der Selektion von Informationen für die Kontrolle von kognitiven Prozessen bzw. der Fokussierung auf bestimmte Quellen über einen ausgedehnten Zeitraum ist essenziell für erfolgreiches Verhalten. Beeinträchtigungen dieser Fähigkeiten können dramatische Auswirkungen auf das alltägliche Leben eines Individuums haben. Besonderes Interesse kommt in der aktuellen Forschung Beeinträchtigungen im Spektrum autistischer Störungen (Asperger-Syndrom und Autismus) sowie Aufmerksamkeitsdefizit-Störungen mit oder ohne Hyperaktivitätskomponente (AD[H]D) zu.
Neuere Untersuchungen legen nahe, dass die kognitiven Mechanismen, die in der visuellen Selektion eingesetzt werden, hinsichtlich ihrer Lokalisierung in kortikalen Arealen stark mit den Arealen überlappen, die bei der Steuerung von Augenbewegungen aktiv sind. Dies legt die Annahme nahe, dass dieselben kortikalen Strukturen und kognitiven Mechanismen die Kontrolle beider Fertigkeiten vermitteln.
Das Hauptziel des vorliegenden Forschungsprojekts liegt darin, mithilfe von visuellen Suchaufgaben die Hypothese des Zusammenhangs zwischen Aufmerksamkeit und Augenbewegungen bei Beobachtern mit Autismusspektrumsstörungen und AD(H)D, sowie bei gesunden Probanden zu untersuchen. Zwecks dieses Vergleichs werden sowohl Verhaltensmasse (Reaktionszeit und Genauigkeit) als auch Augenbewegungsparameter (Sakkadenanzahl, -latenzen, -genauigkeit) in einer Reihe von Suchaufgaben untersucht.
Untersuchungen von Augenbewegungsmassen eröffnen eine neue Datenquelle, die geeignet ist, vorliegende Befunde zu ergänzen und die Stärke aktueller theoretischer Erklärungsansätze zu Autismusspektrumsstörungen und AD(H)D zu vergrössern. Eigene neuere Arbeiten zeigen, dass die Leistung in der Suche nach Merkmals- und Merkmalskonjunktionszielreizen bei Beobachtern mit dem Asperger-Syndrom im Vergleich zu Kontrollprobanden verbessert ist. Allerdings sind die Gründe für diese Überlegenheit bei den Probanden mit der Beeinträchtigung bislang weitgehend unbekannt. Die Analyse der Latenzen der ersten Sakkade nach Erscheinen eines Suchdisplays erlaubt beispielsweise Aussagen über die Zeit, die notwendig ist, um eine visuelle Szene so zu strukturieren, dass definierten Bereichen gezielt Aufmerksamkeit zugewiesen werden kann.
Es wird erwartet, dass das Projekt das Verständnis der Bedeutung okulomotorischer Parameter in Aufgaben der visuellen Selektion sowohl bei beeinträchtigten als auch unbeeinträchtigten Beobachtern erweitert; dieses Wissen kann eine entscheidende Rolle für die Entwicklung therapeutischer Massnahmen für die beiden Beeinträchtigungen im Fokus dieses Projekts spielen.
Publications
Poster presentations
- Lüthold, P. & Krummenacher, J. (2008). "Bottom-up priming of multiple dimensions in search for redundant targets", Poster am "Second Symposium on Visual Search and Selective Attention", Murten, 16.-19. Juli 2008.
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Hegenloh, M, Luethold, P., & Samson, A.C. Influences of Cognitive Styles on Humor Processing in Connection to the Asperger Syndrome. The 6th Gallup International Positive Psychology Summit, Washington, DC, USA, 4th – 6th October 2007.
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