In unserem Team beschäftigen wir uns mit mathematischen Kognitionen und Arbeitsgedächtnis. Da diese beiden Bereiche nicht unabhängig voneinander sind  beschäftigt sich ein grosser Teil unserer Forschung mit dem Knotenpunkt der beiden Themen. Zudem führen wir angewandte Forschung im Bereich des Lernens, Wiedererlernens (Bspw. nach einem Unfall) und in der Evaluation von kognitiven Defiziten durch.

Arbeitsgedächtnis

Das Arbeitsgedächtnis ist eine mentale Struktur, welche es während komplexen kognitiven Aufgaben erlaubt vorübergehend Informationen zu Speichern und zu Verändern. Das TBRS Modell (Time-Based Resource-Sharing model), welches ich zusammen mit Prof. Pierre Barrouillet entwickelt habe, ist das erste Modell, welches zeitliche Einschränkungen in der Arbeitsgedächtnisfunktion und kognitive Kosten (verursacht durch anderen mentalen Aktivitäten) berücksichtigt. Nach zahlreichen Studien mit jungen Erwachsenen im verbalen und visuell-räumlichen Bereich befassen sich unsere Studien in diesem Bereich mit der Untersuchung von typischen und atypischen Entwicklungsverläufen von Kindern bis zwei Jahren.

Mathematische Kognitionen

In diesem Bereich befasse ich mich mit frühkindlichen numerischen Aktivitäten: Quantifizierung von Objekten und numerisches Umkodieren wie es zum Beispiel beim Diktieren von Zahlen gebraucht wird. Diese Aktivitäten bilden bei Kindern die Basis von jedem arithmetischen und numerischen Lernprozess.

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