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Forschungsschwerpunkte |
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|   | GESTALTUNG VON KOMPLEXEN UND HOCHAUTOMATISIERTEN ARBEITSUMGEBUNGEN |   |   |
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Die menschengerechte Gestaltung hochautomatisierter Arbeitsumgebungen stellt eine für die Forschung besonders schwierige Fragestellung dar, zumal diese Form der Arbeit auch häufig unter suboptimalen Arbeitsbedingungen stattfindet (z.B. Nachtarbeit, Lärm). Dies kann sich negativ auf die Leistung sowie auf die Befindlichkeit des Bedieners auswirken. Um diese Problemstellungen näher zu untersuchen, werden zur Modellierung komplexer Arbeitsumgebungen entsprechende computergestützte Simulationsaufgaben entwickelt. Mittels dieser Simulationen werden Untersuchungen durchgeführt, welche Forschungsfragen in Beispielarbeitsumgebungen, wie der Raumfahrt, Schiffsführung, und Prozeßkontrolle, betrachten. In diesen Untersuchungen stehen einmal die vom Systembediener unter suboptimalen Arbeitsbedingungen erbrachten Adaptationsleistungen im Vordergrund. Weiterhin werden Interventionsmaßnahmen (z.B. Training und Dialoggestaltung) evaluiert, welche die negativen Auswirkungen dieser Arbeitsbedingungen abfedern können. Zentrale Publikationen: Sauer J., Wastell D., Hockey G.R.J. and Earle F. (2003). Performance in a complex multiple-task environment during a laboratory-based simulation of occasional night work. Human Factors, 45 (4), 657-669. Sauer J., Wastell D.G., Hockey G.R.J., Crawshaw C.M., Ishak M. and Downing J.C. (2002). Effects of display design on performance in a simulated ship navigation environment. Ergonomics, 45 (5), 329-347. Sauer J., Hockey G.R.J. and Wastell D.G. (2000). Effects of training on short- and long-term skill retention in a complex multiple-task environment. Ergonomics, 43 (12), 2043-2064. |
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|   | UMWELTGERECHTE GESTALTUNG VON GEBRAUCHSGÜTERN |   |   |
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Bei den technischen Systemen der privaten Nutzung beschäftigen sich unsere Arbeiten primär mit dem Faktor Umweltgerechtheit. Um die Umweltbilanz von Geräten aus diesem Anwendungsbereich zu verbessern (z.B. Zentralheizung, Wasserkocher), werden in einem ersten Schritt Schwachstellen im Nutzer-Produkt-System (z.B. suboptimale Bedienung des Leistungsreglers) mittels verschiedener Methoden (z.B. Befragung, Verhaltensbeobachtung) identifiziert. Auf der Basis dieser Analysen werden Interventionsmaßnahmen abgeleitet, welche eine Verringerung der Probleme bei der umweltgerechten Nutzung erwarten lassen (z.B. Nutzerinformationen durch Etiketten und elektronische Displays, Automatisierung von Funktionen). Die Wirksamkeit der abgeleiteten Interventionsmaßnahmen auf das umweltbezogene Nutzerverhalten (z.B. Wasserverbrauch, Energieverbrauch) wird anschließend durch empirische Studien im Labor und im Feld evaluiert. Zentrale Publikationen: Sauer J. and Rüttinger B. (2004). Environmental conservation in the domestic domain: the influence of technical design features and person-based factors. Ergonomics, 47 (10), 1053-1072. Sauer J., Wiese B.S. and Rüttinger B. (2004). Ecological performance of electrical consumer products: the influence of automation and information-based measures. Applied Ergonomics, 35 (1), 37-47. Sauer J., Wiese B.S. and Rüttinger B. (2002). Improving ecological performance of electrical consumer products: the role of design-based measures and user variables. Applied Ergonomics, 33 (4), 297-307. Weitere Veröffentlichungen |
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