Pastorale Dienste im Bistum Basel
Das Zweite Vatikanische Konzil ist zweifellos ein Meilenstein in der jüngsten Geschichte der katholischen Kirche. In den Konzilstexten sind neue Akzente im Selbstverständnis der Kirche dokumentiert, welche direkte Auswirkungen auf die Amtstheologie sowie die Rolle der Laien in der Kirche hatten. Auf dieser Grundlage sind nach dem Konzil neue pastorale Dienste entstanden, namentlich die Dienste von Laientheologen/-innen sowie der Ständige Diakonat. Der Autor hat diese Entwicklung am Beispiel des Bistums Basel nachgezeichnet. Er ist der Frage nachgegangen, welche Theologie bei der Konzeption der neuen pastoralen Dienste unter den jeweiligen Diözesanbischöfen wegleitend war und wie sich diese zu den Leitlinien des Konzils verhält. Er schliesst seine Studie mit Perspektiven für ein fruchtbares Miteinander der verschiedenen Dienste in der Kirche ab.
Die Arbeit wurde unter Leitung von Frau Prof. Barbara Hallensleben als Dissertation verfasst und am 23. November 2006 an der Theologischen Fakultät erfolgreich verteidigt.
Urs Corradini, *1969, verheiratet, drei Kinder, nach der Matura in Engelberg Studium der Theologie an der Universität Freiburg i. Ue. und an der Gregoriana in Rom, Ständiger Diakon des Bistums Basel, mit einer Aufgabe in der Leitung des Bistums Basel betraut.
Weitere Informationen sind unter www.unifr.ch/dogmatik/ zu finden.