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Texts for Laypersons |
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Dr. Christoph Rochlitz; |
Kantosspital; Abteilung f. Onkologie; Dept Innere
Medizin; 4031 Basel; CH; |
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Title: |
Clinical and preclinical studies on the use of cytokine-transfected xenogenic cells in the treatment of metastatic cancer. |
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Co-applicants: |
Dr. Med. PY Dietrich (Genève); Prof. Dr. R. Herrmann (Basel) |
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Collaborators: |
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ABSTRACT | PUBLICATION | DIVULGATIONTEXT | BACK TO OUTLINE |
ABSTRACT FOR LAYPERSONS 1997:
Versuche die Antigenitat und Immunogenitat von Tumoren zu erhohen werden seit mehr als 20 Jahren unternommen. Solche Modifikationen konnen durch Einfuhrung allogener MHCMolekule, von Zytokin-Genen, von Viren, oder kostimulierenden Molekulen (wie B7.1 oder B7.2) in die Tumorzellen erreicht werden. Eine Vielzahl von Studien in unterschiedlichen Tumor- und Mausmodellen hat gezeigt, dass die Transfektion von Tumorzellen mit ZytokinGenen, wie IL-2, -4, -7, -10, -12, GM-CSF oder IFN-gamma, einen nachhaltigen Schutz gegen die Inokulation mit solchen modifizierten Tumorzellen bewirken kann. In einigen Fallen wurde sogar ein Schutz gegen eine spatere Inokulation mit nicht-modifizierten Tumorzellen erreicht. Die hierfur verantwortlichen Mechanismen (hohere Antigenexpression, Anlockung von Antigenprasentierenden Zellen, Aktivierung von Killerzellen) und die involvierten Effektorzellen (NK, LAK, CTL) konnen dabei von Tumormodell zu Tumormodell sehr unterschiedlich sein.
Interleukin-2 (IL-2) spielt hierbei eine wichtige Rolle, da es sowohl aktivierend auf NKund LAK-Zellen wirken kann, als auch, als T-Zellwachstumsfaktor, bei der Aktivierung wie bei der Reaktivierung von zytotoxischen T-Zellen fungieren kann (s.Abb). Darüberhinaus konnte gezeigt werden, daß die systemische Administration von IL-2 Tumorregressionen z.B. beim kleinzelligen Nierenkarzinom bewirken kann.
Kürzlich konnten wir zeigen, daß die Injektion von xenogenen, humanes IL-2 produzierenden Affenfibroblasten (Vero-IL-2 Zellen) in spontan entstandene Fibrosarkome oder Melanome bei mehr als 60 Hunden und Katzen zu einer deutlich verlangsamten Rezidiventstehung und einer erhöhten Uberlebensrate führte.
Ausgehend von diesen Daten initiierten wir eine Phase I klinische Studie zur Injektion von VeroIL-2 Zellen in Patienten mit fortgeschrittenen metastasierten Tumoren. Das Hauptziel unserer Untersuchungen war es, die Durchführbarkeit und Sicherheit dieser Behandlung zu überprüfen und deren biologische und klinische Effekte festzustellen. Neun Patienten, die strengen Ein- und Ausschlußkriterien unterlagen, erhielten je drei Injektionen von 5X10exp5 (Dosis level 1), 5X10exp6 (Dosis level 2), or 5x10exp7 (Dosis level 3) Vero-IL-2 Zellen an den Tagen 1, 3, and 5 der Behandlungswoche. Histopathologische, immunologische und molekulare Analysen wurden an Biopsien der Tumoren und Blutproben der Patienten vor, während und nach Therapie durchgeführt.
Zwei von neun Patienten entwickelten eine geringe, klinisch nicht relevante Antikörperantwort gegen die applizierten Zellen. Die Analyse der Tumorbiopsien zeigte einen Anstieg von CD3 rnRNA und eine verstärkte Infiltration mit verschiedenen Lymphozytenpopulationen. Darüberhinaus wurden monoklonale Veränderungen des TZellrezeptor Repertoires in Blut- und Tumorproben beobachtet. Im Serum der Patienten konnte ein leichter aber statistisch signifikanter Anstieg des IL-2 am 5. Behandlungstag festgestellt werden. Andere Parameter (Zytotoxiziztät, Lymphozyten-Subpopulationen, andere Zytokine) waren hingegen durch die Therapie wenig oder nicht beeinflußt.
Die Behandlung wurde gut vertragen und als Nebenwirkungen traten nur kurzzeitiges Fieber ( 1 Patient) sowie eine milde Hautrötung (2 Patienten) auf. Ein Patient mit einem Sarkom zeigte eine mehr als 90%ige bzw. 50%ige Reduktion von zwei Fernmetastasen mit einer Dauer von 22+ Monaten. Vier andere Patienten zeigten eine Stabilisierung ihrer vorher progredienten Erkrankung über drei bis neun Monate.
Zusammengefasst lässt sich schlussfolgern, daß die wiederholte Injektion von bis zu 5x10exp7 Vero-IL-2 Zellen im wesentlichen untoxisch und sicher war, und biologische und klinische Aktivität in schwer vorbehandelten Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren zeigte. Eine weitere Evaluation des Behandlungsprinzips der intratumoralen Applikation von Vero-IL2 Zellen scheint gerechtfertigt.

ABSTRACT FOR LAYPERSONS
1998:
Versuche die Antigenitaet und Immunogenitaet
von Tumoren zu erhoehen werden seit mehr als 20 Jahren unternommen.
Solche Modifikationen koennen durch Einfuehrung allogener
MHC-Molekuele, von Zytokin-Genen, von Viren, oder kostimulierenden
Molekuelen (wie B7. 1 oder B7.2) in die Tumorzellen erreicht werden.
Eine Vielzahl von Studien in unterschiedlichen Tumor- und
Mausmodellen hat gezeigt, daß die Transfektion von Tumorzellen
mit Zytokin-Genen, wie IL-2, -4, -7, -10, -12, GM-CSF oder IFNgamma,
einen nachhaltigen Schutz gegen die Inokulation mit solchen
modifizierten Tumorzellen bewirken kann. In einigen Faellen wurde
sogar ein Schutz gegen eine spaetere Inokulation mit
nicht-modifizierten Tumorzellen erreicht. Die hierfuer
verantwortlichen Mechanismen (hoehere Antigenexpression, Anlockung
von Antigen-praesentierenden Zellen, Aktivierung von Killerzellen)
und die involvierten Effektorzellen (NK, LAK, CTL) koennen dabei von
Tumormodell zu Tumormodell sehr unterschiedlich sein. Interleukin-2
(IL-2) spielt hierbei eine wichtige Rolle, da es sowohl aktivierend
auf NK- und LAK-Zellen wirken kann, als auch, als
T-Zellwachstumsfaktor, bei der Aktivierung wie bei der Reaktivierung
von zytotoxischen TZellen fungieren kann. Darueberhinaus konnte
gezeigt werden, daß die systemische Administration von IL-2
Tumorregressionen z.B. beim kleinzelligen Nierenkarzinom bewirken
kann. Kuerzlich konnten wir zeigen, daß die Injektion von
xenogenen, humanes IL-2 produzierenden Affenfibroblasten (Vero-IL-2
Zellen) in spontan entstandene Fibrosarkome oder Melanome bei mehr
als 60 Hunden und Katzen zu einer deutlich verlangsamten
Rezidiventstehung und einer erhoehten Uberlebensrate fuehrte.
Ausgehend von diesen Daten initiierten wir eine Phase I klinische
Studie zur Injektion von Vero-IL-2 Zellen in Patienten mit
fortgeschrittenen metastasierten Tumoren. Das Hauptziel unserer
Untersuchungen war es, die Durchfuehrbarkeit und Sicherheit dieser
Behandlung zu ueberpruefen und deren biologische und klinische
Effekte festzustellen. Die Patienten, die strengen Ein- und
Ausschlußkriterien unterlagen, erhielten je drei Injektionen
von 5x10(exp+5) (Dosis level 1), 5x1O (exp +6) (Dosis level 2), oder
5x10(exp +7) (Dosis level 3) Vero-IL-2 Zellen an den Tagen 1, 3, and
5 der Behandlungswoche. Histopathologische, immunologische und
molekulare Analysen wurden an Biopsien der Tumoren und Blutproben der
Patienten vor, waehrend und nach Therapie durchgefuehrt. Wir haben
die klinischen und experimentellen Untersuchungen des Phase I
Klinischen Trials nach 14 Behandlungen [total 11 Patienten incl. 3
Nachbehandlungen (je ein- bzw. zweimal) von zwei Patienten (Patient
4: Melanom und Patient l:Leiomyosarkom)] beendet. Die Behandlung
wurde gut vertragen und als Nebenwirkungen traten nur kurzzeitiges
Fieber (1 Patient) sowie eine milde Hautroetung (2 Patienten) auf.
Zwei von 14 Patienten entwickelten eine geringe, klinisch nicht
relevante Antikoerperantwort gegen die applizierten Zellen. Die
Analyse der Tumorbiopsien zeigte einen Anstieg von CD3 mRNA und eine
verstaerkte Infiltration mit verschiedenen Lymphozytenpopulationen.
Darueberhinaus wurden monoklonale Veraenderungen des T-Zellrezeptor
Repertoires in Blut- und Tumorproben sowie eine kurzzeitige Erhoehung
des Serum-IL-2 levels beobachtet. Auffallend war ein sehr rasches
Verschwinden des Transgenes / der transgen-tragenden Zellen an der
Applikationsstelle. Eine genauere Untersuchung zeigte, daß
NK-aehnliche Zellen Vero-IL2 Zellen zerstören und damit
wahrscheinlich für die rasche Elirnination der
Transgen-tragenden Zellen verantwortlich sind. Ein Patient mit einem
Sarkom zeigte eine mehr als 90%ige bzw. 50%ige Reduktion von zwei
Fernmetastasen mit einer Dauer von 34+ Monaten. Eine Patientin mit
Melanom entwickelte eine auffaellige Vitiligo. Vier andere Patienten
zeigten eine Stabilisierung ihrer vorher progredienten Erkrankung
ueber drei bis neun Monate.
Unsere Ergebnisse zeigen, daß die wiederholte Injektion von bis
zu 5x10(exp+7) Vero-IL-2 Zellen im wesentlichen untoxisch und sicher
ist, und biologische und klinische Aktivitaet in schwer
vorbehandelten Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren aufweist.
Deshalb wurde eine multizentrische, Phase II klinische Untersuchung
des Behandlungsprinzips der intratumoralen Applikation von Vero-IL-2
Zellen in Patienten mit malignem Melanom initiert. Die Behandlung der
ersten 12 Patienten in Zuerich und Basel ist erfolgt.
ABSTRACT FOR LAYPERSONS
1999:
text (font Courier, corps 3)
ABSTRACT FOR LAYPERSONS
2000:
text (font Courier, corps 3)
ABSTRACT FOR LAYPERSONS
2001:
text (font Courier, corps 3)
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