Interchristlicher und interreligiöser Dialog im Fokus[ Zurück zur News-Liste ] Das Institut für Ökumenische Studien der Universität Freiburg widmet sich mit zwei öffentlichen Vorträgen dem Dialog unter Christen und zwischen den verschiedenen Religionen. Als Referenten eingeladen sind der neue Bischof Mgr Charles Morerod sowie Metropolit Basilios Karayiannis aus Zypern. Sowohl in kirchlichen Kommissionen und Einrichtungen als auch in der theologischen Arbeit entwickeln sich je eigene Spezialisierungen für den Dialog unter Christen einerseits, und für den interreligiösen Dialog andererseits. Wenige Personen engagieren sich kompetent in beiden Bereichen. Das Institut für Ökumenische Studien der Theologischen Fakultät will mit zwei Veranstaltungen diesen anspruchsvollen „Dialog der Dialoge“ wagen. Der neue Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, Mgr Charles Morerod, wird seinen ersten öffentlichen Vortrag an der Universität Freiburg halten. Darin widmet er sich dem Thema: "Dialogue interchrétien et dialogue interreligieux. Points communs et différences." Bereits in seinen theologischen (Universität Freiburg) und philosophischen (Theologisches Institut Toulouse) Studien hat sich Morerod Qualifikationen im Bereich des interchristlichen und interreligiösen Dialogs erworben, etwa mit seiner Doktorarbeit über John Hick, den Vertreter einer pluralistischen Religionstheorie. Bischof Morerod ist Mitglied der Internationalen Orthodox-Katholischen Gesprächskommission sowie der Gesprächsgruppe zwischen dem Vatikan und der Piusbruderschaft. Einen anregenden Beitrag zum ökumenischen Dialog leistete er auch mit dem Buch „Oecuménisme et philosophie. Questions philosophiques pour renouveler le dialogue“ (Paris 2004). Er entwickelt darin die These, dass eine philosophische Grunddifferenz zwischen der katholischen Tradition und den Hauptrichtungen der Reformation, Luthertum und Calvinismus, besteht.
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Infos & AnhängePubliziert am 22.02.2012 QuellenDienst für |