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Wie soll das Familienrecht in Zukunft aussehen?


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Das Konzept der Familie hat sich in den letzten Jahrzehnten zweifelsohne verändert. Doch wird das geltende Zivilrecht den heutigen Herausforderungen rund um die moderne Familie gerecht? Um diese Frage wird sich am 24. Juni das von der Universität Freiburg gemeinsam mit dem Bundesamt für Justiz organisierte Symposium "Avenir Famille" drehen. Auch Bundesrätin Simonetta Sommaruga wird daran teilnehmen.


(Thinkstock)

Die beiden von den Professorinnen Alexandra Rumo-Jungo und Christiana Fountoulakis geleiteten Lehrstühle für Zivilrecht waren vom Bundesamt für Justiz mit der Organisation des Symposiums beauftragt worden. Es werden dabei Fragen aufgeworfen, die auf juristischer ebenso wie auf sozialer Ebene von höchster Bedeutung sind. Initiiert wurde die Konferenz aufgrund eines Postulats mit dem Titel "Zeitgemässes kohärentes Zivil- und insbesondere Familienrecht", das von der Vize-Präsidentin der SP Schweiz deponiert wurde. In erster Linie geht es darum herauszufinden, wie das Schweizerische Familienrecht an die gegenwärtigen und zukünftigen sozialen Realitäten angepasst werden kann.

Welche Rolle spielt die Ehe für die Familie? Welchen Status sollen Stieffamilien erhalten? Wie steht es um die Adoption bei gleichgeschlechtlichen Paaren, um internationale Adoptionen oder um die Leihmutterschaft? Wie kann das gemeinsame Sorgerecht und der Unterhalt der Kinder bei unverheirateten Kindern kohärent geregelt werden? Dies sind nur einige der Fragen, die sich heute im Zusammenhang mit dem Familienrecht stellen. Bei einzelnen Themen ist es zwar bereits zu politischen Entscheiden gekommen, dennoch ist es höchste Zeit, die juristischen Grundlagen zu reflektieren und neue Betrachtungsweisen zum Familienrecht als wichtiger Teil des Zivilrechts einzubeziehen.

Fokus auf den öffentlichen Dialog


Um eine möglichst breite Debatte zum Familienrecht zu führen, versammelt Bundesrätin Sommaruga am Symposium Spezialisten der Universität Freiburg, anerkannte Experten aus der Praxis aber auch Politiker zu einem öffentlichen Gedankenaustausch. Drei Schlüsselthemen werden behandelt: Die Ehe und die eingetragene Partnerschaft, die Stellung des Kindes sowie der finanzielle Unterhalt der Familie. Zu jedem Thema stehen zwei einführende Vorträge und eine Paneldiskussion mit dem Publikum auf dem Programm. Abgerundet wird die Veranstaltung von Stellungnahmen der beiden Experten des Bundesamts für Justiz Anne Seydoux und Yves Nidegger sowie von Jacqueline Fehr, Vize-Präsidentin SP Schweiz und Autorin des Postulats. Im Herbst 2014 wird ein Bericht mit Vorschlägen und Empfehlungen an die Adresse des Bundesrats folgen.

Zeit und Ort:
24. Juni 2014, Aula Magna der Universität Freiburg, Av. de l’Europe 20, 1700 Freiburg.

Die Vorträge und Wortmeldungen werden auf Deutsch und Französisch gehalten. Eine Simultanübersetzung wird in beiden Sprachen gewährleistet.

Infos und Einschreibung:

http://admin.unifr.ch/uniform/faces/pages/index.xhtml?id=8953


Kontakt:
Christiana Fountoulakis, Departement für Zivilrecht, 026 300 80 36, christiana.fountoulakis@unifr.ch
Alexandra Rumo-Jungo, Departement für Zivilrecht, 026 300 80 30, alexandra.rumo-jungo@unifr.ch


Infos & Anhänge

Publiziert am 10.06.2014


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