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Qualitätsmanagements für die Onlinekommunikation des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)
Projektdauer: November 2008 - März 2009
Verantwortlich: Prof. Dr. Diana Ingenhoff (Leitung), Ansgar Thiessen
Politische Kommunikation im Internet kann einen erheblichen Beitrag zur Wahrnehmung politischer Prozesse leisten. Die Webangebote des Bundes sollen besser mit den Kommunikationszielen des Bundesrates, seiner Organisation und mit den Bedürfnissen der Nutzer in Einklang gebracht werden. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat Prof. Dr. Diana Ingenhoff und ihre wissenschaftlichen Mitarbeiter damit beauftragt, im Rahmen der Initiative "Internetstrategie Bund 2010" Möglichkeiten eines Qualitätsmanagement für die Onlinekommunikation des Bundes zu entwickeln. Darüber hinaus wurden Zielgrössen für ein Kommunikationscontrolling in politischen Organisationen aufgezeigt und mit einer internen Expertengruppe gemeinsam evaluiert.
CRUS-Projekt "Measuring Research Output in Communication Sciences between international benchmarks, cultural differences and social relevance"
Projektdauer: 1. September 2008 - 2011
Verantwortlich: Prof. Dr. Diana Ingenhoff (Leitung), Dr. Benedetto Lepori (Università della Svizzera italiana), Désirée Donzallaz.
Forschungsleistungen der Geistes- und Sozialwissenschaften entziehen sich der Erfassung durch die konventionelle Bibliometrie. Im Rahmen dieses Co-Projekts "Measuring Research Output in Communication Sciences between international benchmarks, cultural differences and social relevance" der Universitäten Freiburg, Lugano und der SGKM wird nun ein Instrument entwickelt, mit dem Forschungsleistungen der Medien- und Kommunikationswissenschaft quantitativ und qualitativ gemessen werden können. Auch die Vergleichbarkeit im Falle von sprachlichen und kulturellen Unterschieden soll addressiert werden. Diese Herausforderung soll das Projekt addressieren und im Anschluss eine Übertragbarkeit des entwickelten Instruments auf die Erziehungs- und Sozialwissenschaften im Allgemeinen testen.
Das Projekt wurde im Rahmen einer Projektausschreibung der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) als eines von drei Projekten unter 11 eingereichten Initiativen ausgewählt. Unter der Projektleitung von Prof. Diana Ingenhoff vom Departement für Gesellschaftswissenschaften der Universität Freiburg, zusammen mit Dr. Benedetto Lepori von der Università della Svizzera italiana und der Dienststelle für Evaluation und Qualitätsmanagement der Universität Freiburg (Désirée Donzallaz, Leiterin) sowie einer späteren Kooperation mit der Universität Bern (Prof. Fritz Osterwalder und Prof. Rolf Becker) widmet sich die Forschungsgruppe der Erstellung von Forschungsprofilen und -indikatoren.
Ausgehend von den vielfältigen und unterschiedlichen Feldern der Kommunikationswissenschaft wird ein Kriterienkatalog erstellt, welcher es erlaubt, den Stand der Wissensproduktion in diesen Disziplinen aufzuzeigen und damit die Grenzen internationaler bibliometrischer Analysen zu überschreiten. Denn während bibliometrische Untersuchungsinstrumente es erlauben, Forschungsleistungen im Bereich der Naturwissenschaften zu erfassen, sind ihnen in der Forschungstradition der Geistes- und Sozialwissenschaften enge Grenzen gesetzt. Zudem ist die Vergleichbarkeit im Falle sprachlicher und kultureller Unterschiede – wie sie in der Schweiz und in Europa vorkommen – nicht immer gewährleistet. Die Ergebnisse dieses Projekts werden im Anschluss auf ein weiteres Beispiel, den Erziehungs- und Sozialwissenschaften, übertragen und auf ihre Anwendbarkeit getestet.
Das Projekt startete am 1. September 2008 und läuft bis 2011. Die CRUS begleitet das Projekt und wird regelmässig Ergebnisse publizieren.
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Evaluation der Kommunikationstätigkeit des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD)
Projektdauer: Dezember 2007 - März 2008
Verantwortlich: Prof. Dr. Diana Ingenhoff (Leitung), Ansgar Thiessen
Ziel einer kommunikativen Begleitung von Regierungstätigkeit ist, langfristige, komplexe Prozesse zu vermitteln, Impulse und Themen zu setzen und letztlich Vertrauen zu gewinnen. Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) hat Prof. Dr. Diana Ingenhoff und ihre wissenschaftlichen Mitarbeitenden damit beauftragt, eine Studie zur Informations- und Kommunikationstätigkeit mit seinen wichtigsten Partnern zu erstellen. Dabei ging es zum einen darum, die Wahrnehmung im Hinblick auf inhaltliche Themenschwerpunkte zu messen und zum anderen, die Wahrnehmung der Zielgrössen Reputation und Vertrauen zu analysieren.
Hierzu wurde ein standardisierter Fragebogen entwickelt, der von den verschiedenen Stakeholdern und Partnern des EVD beantwortet. Die Ergebnisse aus den Fragebögen wurden durch ausgewählte qualitative Interviews vertiefend ergänzt.
Diese Ergebnisse zeigen, dass das EVD in seinen wichtigsten Kompetenzfeldern als durchweg aktiv kommunizierend wahrgenommen wird. Insbesondere die Aussenwirtschaft, Bildungs- und Wettbewerbspolitik werden in Bezug auf die Lösungskompetenz des EVD als positiv wahrgenommen. Hinsichtlich der Zielgrössen der Kommunikation zeichnet sich ein ähnlich gutes Bild: Das EVD erzielt durchweg eine sehr positive Bewertung in Bezug auf den guten Ruf, Kompetenz, Glaubwürdigkeit, Vertrauenswürdigkeit und Sympathie.
Einsatz und Potenziale von Online-PR bei Spenden sammelnden NPOs
Projektdauer: 1. Juni 2007 bis Februar 2008
Verantwortlich: Prof. Dr. Diana Ingenhoff (Leitung), Martina Kölling
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Die Qualität der Wirtschaftsberichterstattung in den Fernseh- und Radionachrichten
Projektdauer: 1. Oktober 2006 bis Mitte 2008
Verantwortlich: Prof. Dr. Diana Ingenhoff (Leitung), Katharina Sommer, Martina Kölling, Simona Schmid, Arthur Poget, Raluca Mateoc
Das vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) geförderte Projekt untersucht ausgewählte Nachrichtensendungen in öffentlich-rechtlichen und privaten Sendeanstalten der drei Regionen Deutschschweiz, Romandie und Tessin auf ihren Beitrag zum Service public. Im Zentrum steht dabei die Untersuchung der Qualität von Nachrichtensendungen im Hinblick auf Verständlichkeit, Unabhängigkeit und Rezipientenorientierung. Mittels Rezipientenbefragung und Inhaltsanalyse werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Programme öffentlich-rechtlicher und privater Medienanstalten sowie der drei Sprachregionen herausgearbeitet und analysiert. In einem nächsten Schritt werden auf der Produktionsseite die Arbeitsweise und Bedürfnisse von Wirtschaftsjournalisten bei TV und Radio analysiert. So kann insgesamt ein tiefgehendes Verständnis aller beteiligter Seiten geschaffen und fundierte Aussagen über die Service Public Qualität der Wirtschaftsberichterstattung in elektronischen Medien der Schweiz gemacht werden. Erklärungs- und Lösungsvorschläge für Verbesserungen der Nachrichtensendungen beziehungsweise der Neugestaltung von Spezialformaten zu Wirtschaftsthemen schliessen die Untersuchung ab.
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IReMS: Integrated Reputation Management System - Werttreiber der Reputation integriert analysieren
Projektdauer: seit 2003
Verantwortlich: Prof. Dr. Diana Ingenhoff (Leitung), Katharina Sommer
The project aims at clarifying the specification and dimensions of corporate reputation and the interrelation between reputation and trust in order to develop and validate a scale for measuring these constructs in various stakeholder groups, analyzing differences and similarities. Through multiple stakeholder surveys and via structural equation modeling the proposed model is tested, finding out which dimensions the groups apply to evaluate an organization’s reputation as a prerequisite to build trust.
Reputation und Vertrauen werden in Zeiten wachsender Medialisierung und Informationsüberflutungen zum wichtigsten Differenzierungskriterium und damit zum Wettbewerbsfaktor, der über den langfristigen und nachhaltigen Erfolg einer Organisation entscheidet. Um diese immateriellen Vermögenswerte aktiv beeinflussen zu können, muss bekannt sein, welche Faktoren die Werttreiber der Reputation in den verschiedenen Anspruchsgruppen bilden, wie sie sich messen lassen und wie sie zur Reputationsbildung und zum Vertrauensaufbau beitragen. Erst eine genaue Analyse der Reputation und ihrer konstituierenden Faktoren ermöglicht letztendlich, Effizienz und Effektivität der Kommunikationsmaßnahmen zu evaluieren und zu optimieren sowie nach möglichen Ursachen für Reputationsschwankungen zu forschen. Das Projekt entwickelt und verfeinert gemeinsam mit international tätigen Unternehmen ein Instrument zur Messung und Steuerung von Werttreibern der Reputation, in dem Marktforschungsmethoden mit der Auswertung von Medienberichterstattung verknüpft werden (IReMS).
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