Aktuelle Projekte

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Hier finden Sie eine Auflistung und einen kurzen Beschrieb unserer laufenden Forschungsprojekte. Informationen zu älteren Projekten können hier nachgeschlagen werden, einen Überblick über die Publikationen der Mitarbeiter/innen des Departements finden Sie hier.

Journalistisches Handeln im Kontext des Strukturwandels der Medienlandschaft und der Finanzkrise

Projektdauer: 1. Oktober 2011 bis 31. März 2014
Verantwortlich: Prof. Dr. Philomen Schönhagen (Leitung), Prof. Dr. Dominique Bourgeois (Co-Leitung), Brigitte Hofstetter

Das vom Schweizerischen Nationalfonds geförderte Projekt geht der Frage nach, inwiefern die Einführung von Newsrooms und crossmedialer Produktion sowie die verstärkte Integration der Nutzer mittels partizipativer Formate (Kommentarfunktion, Leserforen, Blogs etc.) den redaktionellen Alltag, die Arbeitsbedingungen und -routinen sowie die Medieninhalte verändern. Hierfür werden circa sechs unterschiedlich strukturierte Redaktionen in der deutschen und französischen Schweiz untersucht. Die Studie basiert im Wesentlichen auf Leitfadeninterviews mit Verlagsleitern, Chefredaktoren und Journalisten. Erwartet werden neue Erkenntnisse über die Gründe und Ziele der getroffenen oder geplanten Veränderungen in den Redaktionen sowie Befunde bezüglich der Auswirkungen von Newsrooms, crossmedialer Produktion und der Integration partizipativer Formate auf die Arbeitsweise der Journalisten sowie deren Produkte. Damit können zum einen Stärken und Schwächen redaktioneller Restrukturierungen aufgezeigt und zum anderen Fragen bezüglich der publizistischen Qualität geklärt werden, die für die Funktion einer demokratischen Gesellschaft von Bedeutung sind.

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Kontinuierliche Fernsehprogrammforschung in der Schweiz. Projektphase 2010–2012 (Programme der SRG SSR idée suisse)

Projektdauer: 1. August 2010 bis 31.Juli 2012
Verantwortlich: Prof. Dr. Joachim Trebbe (Leitung), Jessica Allemann, Stephanie Diana Fiechtner

Nach einer Pilotstudie im Jahr 2007 hat das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) im Sommer diesen Jahres entschieden, eine kommunikationswissenschaftliche Forschungsgruppe der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Trebbe mit einer kontinuierlichen Fernsehprogrammanalyse der wichtigsten Schweizer Sender zu beauftragen. In einer ersten Phase werden dafür in den Jahren 2008 bis 2010 vier Stichproben der sieben Programme der SRG SSR idée suisse (SF 1 und zwei, TSR 1 und 2, TSI 1 und 2 sowie SF info) digital aufgezeichnet und inhaltsanalytisch untersucht. Die Studie wird in Kooperation mit Forschungsgruppen an den Universitäten Genf, Lugano, Berlin (Deutschland) und Salzburg (Österreich) durchgeführt.
Ausgangspunkt der Studie ist der programmrechtlich grundlegende Begriff des Service public mit seinen Implikationen für die strukturelle und inhaltliche Vielfalt sowie die Relevanz der Thematisierungsleistungen des Fernsehens. Detailliert betrachtet werden die auf Fernsehprogramme bezogenen Bestimmungen in der schweizerischen Gesetzgebung und - mit Blick auf den besonderen Leistungsauftrag der SRG-Programme – die Vorschriften zur Qualität des Fernsehens in der Konzession des Schweizer Bundesrates.

Literaturhinweise:

Allemann, Jessica; Fiechtner, Stephanie; Trebbe, Joachim (2010): Nahaufnahme: Die Fernsehprogramme der SRG SSR idée suisse. Ergebnisse der kontinuierlichen Programmanalyse 2009. Chur/Zürich.

Trebbe, Joachim; Baeva, Gergana; Schwotzer, Bertil; Kolb, Steffen; Kust, Harald: Fernsehprogrammanalyse Schweiz. Methode, Durchführung, Ergebnisse. Zürich/Chur 2008.

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Religion im Fernsehen. Quantitative und qualitative Inhaltsanalysen zur Repräsentation von Religion und Religionsgemeinschaften in Schweizer Fernsehprogrammen

Projektdauer: 1. September 2007 bis 31. März 2010
Verantwortlich: Prof. Dr. Philomen Schönhagen, Prof. Dr. Joachim Trebbe, Constanze Straub

In diesem kommunikationswissenschaftlichen Forschungsprojekt geht es um die Thematisierung und Darstellung von Religion im Fernsehen. Geplant sind qualitative und quantitative Inhaltsanalysen der Gesamtangebote des Schweizer Fernsehens in den drei grossen Sprachregionen. Untersucht werden Informations- und Unterhaltungsangebote. Die forschungsleitende Fragestellung des Projektes lautet: In welcher Art und Weise werden Religion, Religiosität und Religionsgemeinschaften im Schweizer Fernsehen thematisiert? Die journalistischen Thematisierungsmechanismen, die Herstellung interpretativer Bezugsrahmen und die Stereotypisierung bestimmen dabei das Erkenntnisinteresse der Inhaltsanalyse. Dabei soll auch die Entwicklung der medialen Darstellung von Religion im Fernsehen untersucht werden. Der wissenschaftliche und praktische Nutzen wird vor allem ein besseres Verständnis der öffentlichen Diskussion des Themas. und seiner Repräsentation im Fernsehen sein. Die Analysen sollen bestehende und künftige Konfliktfelder sowie politische Handlungsfelder identifizieren helfen und Handlungsbedarf aufzeigen.

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Einsatz und Potenziale von Online-PR bei Spenden sammelnden NPOs 

Projektdauer: 1. Juni 2007 bis Februar 2008
Verantwortlich: Prof. Dr. Diana Ingenhoff (Leitung), Martina Kölling
 

Das Internet kann von Organisationen strategisch genutzt werden, um einen Dialog mit wichtigen Stakeholdergruppen herzustellen. Damit ergeben sich neue Möglichkeiten für die Public Relations. Insbesondere Organisationen, die von ihren Stakeholdern abhängig sind wie zum Beispiel Spenden sammelnde Organisationen,  können von davon profitieren. Jedoch lassen bisherige Studien vermuten, dass dieses Potential noch kaum ausgeschöpft wird.
Diese Studie untersucht die Websites von karitativen Spenden sammelnden Organisationen in der Schweiz sowie in angrenzenden Ländern und soll aufzeigen, inwiefern diese Organisationen das Internet nutzen, um einen Dialog zu ihren - aus PR Sicht - wichtigsten Stakeholder Gruppen, und zwar Spendern und Medien, herzustellen.

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Die Qualität der Wirtschaftsberichterstattung in den Fernseh- und Radionachrichten

Projektdauer: 1. Oktober 2006 bis Mitte 2008
Verantwortlich: Prof. Dr. Diana Ingenhoff (Leitung), Katharina Sommer, Martina Kölling, Simona Schmid, Arthur Poget, Raluca Mateoc

Das vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) geförderte Projekt untersucht ausgewählte Nachrichtensendungen in öffentlich-rechtlichen und privaten Sendeanstalten der drei Regionen Deutschschweiz, Romandie und Tessin auf ihren Beitrag zum Service public. Im Zentrum steht dabei die Untersuchung der Qualität von Nachrichtensendungen im Hinblick auf Verständlichkeit, Unabhängigkeit und Rezipientenorientierung. Mittels Rezipientenbefragung und Inhaltsanalyse werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Programme öffentlich-rechtlicher und privater Medienanstalten sowie der drei Sprachregionen herausgearbeitet und analysiert. In einem nächsten Schritt werden auf der Produktionsseite die Arbeitsweise und Bedürfnisse von Wirtschaftsjournalisten bei TV und Radio analysiert. So kann insgesamt ein tiefgehendes Verständnis aller beteiligter Seiten geschaffen und fundierte Aussagen über die Service Public Qualität der Wirtschaftsberichterstattung in elektronischen Medien der Schweiz gemacht werden. Erklärungs- und Lösungsvorschläge für Verbesserungen der Nachrichtensendungen beziehungsweise der Neugestaltung von Spezialformaten zu Wirtschaftsthemen schliessen die Untersuchung ab.

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Das Integrationspotenzial sprachregionaler Medien in der Schweiz

Projektdauer: 1. September 2006 bis 1. November 2008 
Verantwortlich: Prof. Dr. Philomen Schönhagen/Prof. Dr. Joachim Trebbe (Leitung), Harald Kust, Constanze Straub

Das vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) geförderte Projekt befasst sich mit dem aktuellen und gesellschaftlich umstrittenen Thema der Integration, sowohl in Bezug auf Migration als auch auf die unterschiedlichen Sprachgruppen der Schweiz. Im Mittelpunkt steht die Untersuchung der Frage, welche Rolle die Medien bei der Eingliederung von sozialen Subsystemen und Individuen in ein ´gemeinsames Ganzes´ spielen können. Insbesondere wird mit Hilfe von Gruppendiskussionen untersucht, welchen Beitrag das öffentliche und private Fernsehen in der Schweiz bei der Selbst- und Fremdwahrnehmung der jeweiligen Gruppenidentitäten leistet. Laufzeit: September 2006 bis Mitte 2008.

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Fernsehprogrammforschung in Österreich und der Schweiz

Projektdauer: 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2008
Verantwortlich: Prof. Dr. Joachim Trebbe

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Swiss Virtual Campus Project: "Digital Repository of Shareable Learning Objects Introducing to Communication and Media Studies"

Projektdauer: 1. Oktober 2004 bis 30. September 2007 
Verantwortlich: Prof. Dr. Louis Bosshart, Prof. Dr. Philomen Schönhagen, Prof. Dr. Joachim Trebbe


Gemeinsames Projekt mehrerer Schweizer Universitäten mit der Universität Zürich als "Leading House" zur Entwicklung eines Online-Learning-Angebots zum Selbststudium sowie nach einem bereits erprobten didaktischen Konzept zur Durchführung von Lehrveranstaltungen nach den Prinzipien des "blended learning" und des problembasierten Unterrichts. Die Forschungsgruppe Bosshart/Schönhagen/Trebbe erarbeitet Lehr-/Lernmodule zu folgenden Themenbereichen: Einführung in die Medien- und Kommunikationswissenschaft, empirische Forschungsmethoden in der Kommunikationswissenschaft, Medien und Unterhaltung.

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IReMS: Integrierted Reputation Management System - Werttreiber der Reputation integriert analysieren 

Projektdauer: seit 2003
Verantwortlich: Prof. Dr. Diana Ingenhoff (Leitung), Katharina Sommer
 

Reputation und Vertrauen werden in Zeiten wachsender Medialisierung und Informationsüberflutungen zum wichtigsten Differenzierungskriterium und damit zum Wettbewerbsfaktor, der über den langfristigen und nachhaltigen Erfolg einer Organisation entscheidet. Um diese immateriellen Vermögenswerte aktiv beeinflussen zu können, muss bekannt sein, welche Faktoren die Werttreiber der Reputation in den verschiedenen Anspruchsgruppen bilden, wie sie sich messen lassen und wie sie zur Reputationsbildung und zum Vertrauensaufbau beitragen. Erst eine genaue Analyse der Reputation und ihrer konstituierenden Faktoren ermöglicht letztendlich, Effizienz und Effektivität der Kommunikationsmaßnahmen zu evaluieren und zu optimieren sowie nach möglichen Ursachen für Reputationsschwankungen zu forschen. Das Projekt entwickelt und verfeinert gemeinsam mit international tätigen Unternehmen ein Instrument zur Messung und Steuerung von Werttreibern der Reputation, in dem Marktforschungsmethoden mit der Auswertung von Medienberichterstattung verknüpft werden (IReMS).

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Kontinuierliche Fernsehprogrammforschung der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (Deutschland)

Projektdauer: seit 1998
Verantwortlich: Prof. Dr. Joachim Trebbe (Leitung), Bertil Schwotzer

Mittels qualitativer und quantitativer Inhaltsanalysen werden basale Bestandteile der deutschen Fernsehvollprogramme ARD,ZDF, RTL, SAT.1, VOX, Kabel1 und RTL II kategorisiert und erhoben und im Hinblick auf den Informationsgehalt und die behandelten Themen analysiert.

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Bd de Pérolles 90   -   1700 Freiburg  -  Tel. +41 26 / 300 83 83    -   Fax +41 26 / 300 97 62   -  
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