| | Gefährdungsdelikte gliedern sich in zwei Gruppen: in abstrakte und konkrete Gefähr- dungsdelikte . Bei den erstgenannten genügt zur Strafbarkeit ein Verhalten, das typi- scherweise für das geschützte Rechtsgut eine Gefahr darstellt, ohne dass diese tat- sächlich eintreten muss. 13 1 Darunter fallen alle Vorbereitungshandlungen zur Geld- fälschung und zum geplanten Inumlaufsetzen, d.h. die durch Art. 240, 241, 243 Ziff. 1, 244 sowie 247 StGB sanktionierten Verhaltensweisen.13 2 | | | |
| | 1 2 5R EHBERG, Strafrecht IV, 92. 1 2 6BGE 99 IV 11 f.; T RECHSEL, 797. 1 2 7TRECHSEL , 797; R EHBERG, Strafrecht IV, 92; S TRATENWERTH , 78; H AFTER, 572. 1 2 8K IM, 39; R EHBERG, Strafrecht I, 57 f.; T RECHSEL AT, 77. 1 2 9BGE 111 IV 55, mit Hinweisen; R EHBERG, Strafrecht I, 57 f. 1 3 0K IM, 39; R EHBERG, Strafrecht I, 57 f.; T RECHSEL AT, 77. 1 3 1K IM, 41; R EHBERG, Strafrecht I, 57 f.; T RECHSEL AT, 77. 1 3 2K IM, 48; So auch Art. 327 StGB, der von K IM nicht erwähnt wird, RAGGENBASS , 59. 1 3 3K IM, 43; R EHBERG, Strafrecht I, 57 f.; T RECHSEL AT, 77. 1 3 4K IM, 48. 1 3 5 STRATENWERTH , 81, wobei er zuerst Art. 242 StGB als einziges konkretes Gefährdungsdelikt inner- halb der Straftaten gegen den Geldverkehr bezeichnet, dann aber unter 84 f. Ziffer 2 des Art. 243 als Paralleltatbestand zu Art. 242 bezeichnet. Damit ist implizit wohl auch die Charakterisierung als konkretes Gefähr- dungsdelikt ge-meint. | |