Archiv für Liturgiewissenschaft 52. 2010
ALw 52. 2010 wird in einem Doppelheft (Heft 1/2) und einem Einzelheft (Heft 3) erscheinen. Heft 1/2 wird etwa zur Jahresmitte 2011 publiziert, Heft 3 folgt später.
Archiv für Liturgiewissenschaft 51. 2009
Archiv für Liturgiewissenschaft 51. 2009 ist in einem Doppelheft (Heft 1/2 ; im Juli 2010 ausgeliefert) und einem Einzelheft (Heft 3 ; im Januar 2011 ausgeliefert) erschienen. Der Jahrgang umfasst folgende Inhalte :
Heft 3
Artikel
51.10 ANNIKA BENDER
Programm und Rezeption der Liturgischen Bewegung im Spiegel der Liturgischen Zeitschrift (S. 311–333)
Miszellen
51.11 THOMAS O’LOUGHLIN
Treating the „Private Mass“ as normal : Some unnoticed evidence from Adomnán’s De locis sanctis (S. 334–344)
51.12 JOHN F. ROMANO
Announcing the station in early medieval Rome : A new interpretation of “statio” in OR I,108 (S. 345–351)
51.13 ANDREAS HEINZ
Ein Brief aus Rom zu Fragen der Liturgischen Bewegung in Deutschland. L. Cunibert Mohlberg OSB antwortet 1942 dem Trierer Generalvikar Heinrich von Meurers (S. 352–360)
51.14 ANGELUS A. HÄUSSLING OSB
Das Motu proprio „Quod Patribus Concilii“ Papst Pius’ X. (1911). Der Beginn der Liturgiereformen des 20. Jahrhunderts. Liturgische Quellentexte lateinisch-deutsch 4 (S. 361–369)
Literaturberichte
51.15 BENEDIKT MÜNTNICH OSB
Spiritualität und Liturgie in Mönchtum und geistlichen Gemeinschaften. Teil 1 (S. 370–397)
51.16 ANGELUS A. HÄUSSLING OSB
Liturgie in Codices und Handschriftenkatalogen (S. 398–416)
51.17 Nachrichten (S. 417–418)
HEFT 1/2
Aufsätze
51.01 WOLFGANG AUGUSTYN
Liturgische Handschriften als Bildquellen ? Eine quellenkundliche
Fragestellung, untersucht am Beispiel italienischer Handschriften
des 10. bis frühen 13. Jahrhunderts (S. 3–42).
51.02 PATRIZIA CARMASSI
Auf der Spur des KanonikersMarcwardus : Ein liturgisches
Reformprogramm an der Bischofskirche zu Halberstadt im 12. Jahrhundert.
Zugleich ein Beitrag über die Handschrift Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, Domschatz Halberstadt, Inv.-Nr. 471 . (S. 43–65).
51.03 PAUL POST
Über die Liturgische Bewegung hinaus … Ein Literaturbericht zu
neueren liturgie- und ritualwissenschaftlichen Studien aus niederländischer Perspektive (2005–2007) (S. 66–95).
Miszellen
51.04 ARNOLD ANGENENDT
Keine Romanisierung der Liturgie unter Karl dem Großen ?
Einspruch gegen Martin Morards „Sacramentarium immixtum“ et uniformisation romaine (S. 96–108).
51.05 THOMAS LÁSZLÓ CSANÁDY
Eine bislang unentdeckt gebliebene Handschrift des 12. Jahrhunderts aus St. Nikola vor Passau ( ?) : Der Liber Ordinarius Ms 208
der Universitätsbibliothek Graz (S. 109–118).
51.06 MATHIAS HENKEL
Deutsche Messproprien und Predigten gegen die frühen Reformatoren. Der Berliner Codex Ms. Magdeb. 188 des Luther-Gegners Bonifatius Bodenstein O.P (S. 119–129).
51.07 ALEXANDER ZERFASS
Neue Beiträge zur Theologie des Gottesdienstes. Zu : Gottesdienst der Kirche. Handbuch der Liturgiewissenschaft, Teil 2,2 (S. 130–138).
Literaturberichte
51.08 ANGELUS A. HÄUSSLING OSB - MARTIN KLÖCKENER - BENEDIKT KRANEMANN - CYPRIAN KRAUSE OSB
Der Gottesdienst der Kirche. Texte, Quellen, Studien (S. 139–250).
51.09 BRUNO BÜRKI - HANNS KERNER - FRIEDRICH LURZ
Liturgie in den Kirchen der Reformation (S. 251–309).
In eigener Sache
Mit dem Sonderband „Liturgie verstehen“ ist im Jahr 2008 der 50. Band des Archiv für Liturgiewissenschaft erschienen, das nach dem Zweiten Weltkrieg ab 1950 als Fortsetzung des Jahrbuch für liturgiewissenschaft (15 Bände von 1921 bis 1941) vom damals so genannten „Abt-Herwegen-Institut für liturgische und monastische Forschung, Abtei Maria Laach“ herausgegeben wurde. Seit 1993 übernimmt das „Abt-Herwegen-Institut Maria Laach e.V.“, das unverändert von der AbteiMaria Laach getragen wird, durch seine „Sektion für die Herausgabe des Archiv für Liturgiewissenschaft“ die Verantwortung für diese Zeitschrift.
Von den Herausgebern des Archiv für Liturgiewissenschaft (vgl. ALw 50,384f) hat der Laacher Mönch Prof. Dr.Dr. h. c. Angelus A. Häußling OSB während der mit Abstand längsten Zeit dieses Fachorgan verantwortet. War er schon ab dem Doppeljahrgang 17/18. 1975/76 zumMitherausgeber des damals von Emmanuel v. Severus OSB geleiteten ALw ernannt worden, so wurde er ab dem Jahrgang 20. 1978 Herausgeber ; bis zum Jahrgang 34. 1992 standen ihm Emmanuel v. Severus und Hermann Reifenberg als Mitherausgeber zur Seite. Auch wenn im Impressum des ALw die Bezeichnungen dieser Tätigkeit wechselten, so hat Angelus Häußling als Verantwortlicher in diesen Jahren dem ALw seinen Stempel aufgeprägt und dieses in der Tradition des Jahrbuch für Liturgiewissenschaft noch klarer als eine Zeitschrift profiliert, die schwerpunktmäßig der Theologie und der Geschichte der Liturgie verpflichtet ist. Die breit angelegten, meistens interdisziplinär ausgerichteten und äußerst arbeitsintensiven Literaturberichte führte er als Markenzeichen des ALw fort ; den jährlichen Literaturbericht „Gottesdienst der Kirche“ konzipierte er neu. Oft findet sich in den kritischen Rezensionen ebenso prägnant wie in vielen Beiträgen die theologische Positionierung von Angelus Häußling als besondere Note des ALw.
Ab dem Jahrgang 38/39. 1996/97 wurde die Herausgeberschaft durch Martin Klöckener und Benedikt Kranemann ergänzt ; mit dem Jahrgang 42. 2000 wurde M. Klöckener als Hauptverantwortlicher Herausgeber innerhalb des kollegial arbeitenden Gremiums beauftragt (vgl. ALw 42,1f).
Mit der Publikation des Jahrgangs 50. 2008 ist Angelus A. Häußling nun aus Altersgründen aus dem Herausgeberkreis zurückgetreten. Bei der Akademischen Feier zur Veröffentlichung des Jahrgangs 50 am 1. Adventssonntag 2008 in der Abtei Maria Laach wurde er von Abt Benedikt Müntnich OSB und von den Herausgeberkollegen des ALw für seine jahrzehntelange fruchtbare Arbeit im Auftrag der Abtei und im Dienst von Theologie und Kirche gewürdigt. Aufrichtigen Dank für das uneigennützigeWirken, das oftmals auch verlangte, andere Pläne und Projekte zurückzustellen, bekundeten ihm ebenso der Schriftleiter, die Sektionsmitglieder und die Ständigen Mitarbeiter des ALw. Der reiche Dank sei an dieser Stelle abermals öffentlich ausgedrückt, verbunden mit den bestenWünschen, dass dem dienstbaren Mönch und engagierten Liturgiewissenschaftler noch viele gute Jahre des wissenschaftlichen Schaffens vergönnt sein mögen, in denen er dem ALw alsMitarbeiter weiterhin zur Verfügung stehen wird.
Zugleich beauftragte die Abtei Maria Laach ihren Konventualen P. Dr. Cyprian Krause OSB, Dozent am Pontificio Ateneo S. Anselmo (Rom), ab dem Jahrgang 51. 2009 im Namen der Abtei gemeinsam mit Martin Klöckener (weiterhin hauptverantwortlich) und Benedikt Kranemann als Herausgeber zu wirken. Damit ist die Anbindung des ALw an die Abtei Maria Laach nicht nur ideell, räumlich und organisatorisch, sondern auch personell gesichert. Die Herausgeber und der Schriftleiter sind dem Abt und dem Konvent der Abtei Maria Laach für alle Unterstützung, die sie auf vielfältige Weise erfahren, zu großem Dank verpflichtet ; sie werden sich nach Kräften dafür einsetzen, dass das Archiv für Liturgiewissenschaft seinen anerkannten Platz in der Wissenschaft behält und seine Aufgabe für Theologie und Kirche weiterhin erfüllt.
Die Schriftleitung des ALw einschließlich der Erstellung der Register wird unverändert von Stefan K. Langenbahn besorgt, der seit dem Jahrgang 34. 1992 mit großer Sachkenntnis, Effizienz und Zuverlässigkeit im Dienst des ALw steht und einen entscheidenden Beitrag zur wissenschaftlichen und redaktionellen Qualität der Zeitschrift leistet.
Aus der „Sektion für die Herausgabe des Archiv für Liturgiewissenschaft“, der gegenüber die Herausgeber sich wissenschaftlich verantworten, sind seit der letzten Mitteilung (vgl. ALw 42,2) durch Krankheit, Tod und aus anderen Gründen mehrere Mitglieder ausgeschieden, neue wurden hinzugewählt. Der Sektion gehören derzeit an : Prof. Dr. Jürgen Bärsch (Eichstätt), Prof. Dr. Heinzgerd Brakmann (Bonn), Dr. Gunda Brüske (Freiburg/Schweiz), Prof. Dr. Ansgar Franz (Mainz), Prof. P. Dr. Angelus A. Häußling OSB (Maria Laach), Prof. Dr.Martin Klöckener (Freiburg/Schweiz), Prof. Dr. Benedikt Kranemann (Erfurt), P. Dr. Cyprian Krause OSB (Maria Laach/Rom), Stefan K. Langenbahn (als Schriftleiter des ALw), P. Lic.-theol. Hans J. Limburg MSC (Bergisch Gladbach), Prof. Dr. Reinhard Meßner (Innsbruck), Abt Benedikt Müntnich OSB (als Abt der Abtei Maria Laach), P. Dr. Alexander Olivar OSB (Montserrat), Prof. Mag. Dr. Franz Karl Praßl (Graz), Prof. Dr. Hermann Reifenberg (Mainz), P. Dr. Augustinus Sander OSB (Maria Laach/Herstelle), P. Dr. Albert Sieger OSB (Maria Laach, als Sekretär des Abt-Herwegen-Instituts), Prof. DDr. Werner Weidenfeld (München, als Vorsitzender des Abt-Herwegen-Instituts).
Mit der Trägerschaft durch das Abt-Herwegen-Institut Maria Laach e.V., der wissenschaftlichen Stütze in der Sektion, der Schriftleitung in Maria Laach und der neu konstituierten Herausgeberschaft dürfte das ALw gut gerüstet sein, um auch in Zukunft seinen Beitrag zur Liturgiewissenschaft und zur Theologie insgesamt zu leisten.
Freiburg/Schweiz, Erfurt und Rom, Allerheiligen 2009 Die Herausgeber