Studienjahr 2011-2012
SWS = Semesterwochenstunden
CP/ECTS = Credit Points
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Herbstsemester
Martin Klöckener
Sciences liturgiques/Liturgiewissenschaft. Colloque pour doctorants, licenciants et étudiants en MA avec spécialisation en Sciences liturgiques/Kolloquium für Doktoranden, Lizentianden und Masterstudierende in Liturgiewissenschaft Blockkurs
30.9. in Kooperation mit Prof.Jeggle-Merz in Luzern,
09.12.2011
09:15-17:00
MIS 2113
Beschreibung
Ziel dieses Kolloquiums ist ein Zweifaches: Zum einen stellen die Doktoranden, Lizentianden und Masterstudierende in Liturgiewissenschaft in gewissen Abständen die wichtigsten Arbeitsfortschritte dar und kommen dabei mit anderen besonders an der Liturgiewissenschaft interessierten Studierenden in der gleichen Situation ins Gespräch über ihre Thematik, was der Motivation und der gegenseitigen inhaltlichen Bereicherung dient. Zum anderen werden, je nach zeitlichen Möglichkeiten, ausgewählte Spezialthemen der Liturgiewissenschaft behandelt, wie sie in den normalen Vorlesungen und Seminaren in der Regel nicht berücksichtigt werden können. Dieses Kolloquium ist für Doktoranden, Lizentianden und Masterstudierende, die im Fach Liturgiewissenschaft arbeiten, obligatorisch. Geschlossener Teilnehmerkreis (persönliche Anmeldung erforderlich).
Le but du colloque est double: D’une part les doctorants, candidats à la licence et étudiants en MA qui préparent un travail de MA en Science liturgique présentent régulièrement les étapes principales de leur travail. Ils peuvent ainsi entrer en discussion sur leur sujet avec d’autres étudiant(e)s spécialement intéressé(e)s par la liturgie, ce qui est généralement enrichissant et motivant. D’autre part et en fonction du temps disponible, on traitera de sujets spécifiques du domaine de la liturgie qui, en règle générale, ne peuvent pas être développés en cours ou lors d’un séminaire. Le colloque est obligatoire pour les doctorants, candidats à la licence et étudiants en MA qui préparent un travail de MA en Science liturgique. Participation limitée.
Lernergebnisse
Methodologische Fragen der Liturgiewissenschaft kennenlernen und vertiefen.
Komplexere wissenschaftliche Sachverhalte darlegen und diskutieren können.
Fortschritte der eigenen wissenschaftlichen Forschung und Arbeit reflektieren und präsentieren.
Connaître et approfondir des questions méthodologiques des Sciences liturgiques.
Présenter et discuter des questions scientifiques plus complexes.
Réfléchir et présenter les progrès de la propre recherche et du travail scientifiques.
Evaluationsverfahren
Participation régulière / Regelmässige Teilnahme.
Präsentation eines Themas bzw. der eigenen Arbeit / Présentation d’un sujet ou du travail scientifique du candidat.
Literaturangaben
Hinweise in der Veranstaltung.
Informations bibliographiques au cours du colloque.
Alexander Zerfaß
Liturgiewissenschaft. Einführung in die Liturgiewissenschaft II/1: Das Kirchenjahr: Mensch und Zeit; Der Sonntag; weitere Herrenfeste; Kalender und Heiligenfeste I Wöchentlich
Dienstag 20.9. - 18.10.
08:15-10:00
; 27.9. und 11.10. auch 17:15-19:00
Raum MIS 3111
Beschreibung
Der jüdische Religionswissenschaftler Schalom Ben-Chorin (1913-1999) bezeichnet die Feste als „Bojen im Meer“, die den linearen Verlauf der Zeit gliedern und für den Menschen als Lebensraum erschließen. Die Liturgie knüpft an natürliche (Tag, Jahr) ebenso wie an soziale (Woche) Zeitrhythmen an und öffnet sie für eine religiöse Sinngebung. So werden anthropologische Grundgegebenheiten aufs Engste mit der Botschaft des Glaubens verknüpft. Die kulturelle Prägung des Abendlandes durch diese Verbindung kann nicht hoch genug veranschlagt werden, auch wenn in der Gegenwart die Bindekraft der kirchlichen Zeitorganisation vielfältigen Transformationsprozessen unterliegt und aufs Ganze gesehen zurückgeht. Die Vorlesung nimmt ihren Ausgang bei der anthropologischen und kulturellen Fragestellung nach Mensch und Zeit. Im weiteren Verlauf kommt die Entfaltung des Pascha-Mysteriums auf der Ebene der Woche (der Sonntag als christlicher Ur-Feiertag) und des Jahres in den Blick, wobei historische, systematische und pastorale Gesichtspunkte zu betrachten sind. Da die ausführliche Behandlung des Osterfestkreises dem nächsten Semester vorbehalten bleibt, stehen der Weihnachtsfestkreis, weitere Herrenfeste, die Heiligenfeste und die Ideenfeste im Mittelpunkt.
Lernergebnisse
• Grundfragen menschlicher Zeiterfahrung (Rhythmen, Linearität) und Zeitorganisation (Kalender) kennen.
• Den Sonntag als Kern des Kirchenjahres und basale Feier des Pascha-Mysteriums erfassen.
• Die Entfaltung des Kirchenjahres in ihrer Bezogenheit auf die Heilsgeschichte verstehen und dabei unterschiedliche Modi unterscheiden.
• Ideenfeste als eigenständigen Typus begreifen (Gestaltwerdung dogmatischer, politischer, pädagogischer etc. Aussagen).
Literaturangaben
• Gottesdienst der Kirche. Handbuch der Liturgiewissenschaft, Bd. 5: Hansjörg Auf der Maur, Feiern im Rhythmus der Zeit I. Herrenfeste in Woche und Jahr, Regensburg 1983.
• Gottesdienst der Kirche. Handbuch der Liturgiewissenschaft, Bd. 6,1: Feiern im Rhythmus der Zeit II/1 – Philipp Harnoncourt, Der Kalender – Hansjörg Auf der Maur, Feste und Gedenktage der Heiligen, Regensburg 1994.
• Karl-Heinrich Bieritz, Das Kirchenjahr. Feste, Gedenk- und Feiertage in Geschichte und Gegenwart, München 72005.
Evaluationsverfahren
Eine Evaluation der Lernergebnisse der beiden Teile der Einführungsvorlesung von Herrn Zerfass (HS 2011) und Herrn Klöckener (FS 2012) findet nach dem FS 2012 in Form einer mündlichen Prüfung (15 min.) und der Anfertigung eines schriftlichen Résumés statt (2-3 Seiten, Details werden bekanntgegeben).
Josef-Anton Willa
Liturgiewissenschaft. Klangereignis Gottesdienst - mit Gesang und Musik den Glauben feiern. Hauptvorlesung. Wöchentlich
Donnerstag 09:15-10:00
Raum MIS 3111
Beschreibung
Das kommunikative Geschehen der Liturgie umfasst sprachliche, bewegungsmässige und klangliche Ausdrucksformen (A.R. Sequeira). Zu den Letztgenannten gehören die Sprechstimme ebenso wie akustische Signale, hauptsächlich aber das Singen und (instrumentale) Musizieren in seinen verschiedenen Arten und Formen. Die Vorlesung beschäftigt sich mit dem Klangereignis Gottesdienst im Spannungsfeld von liturgischer Praxis, theologischer Reflexion und kulturellem Umfeld. Dabei interessiert vor allem die Frage nach den heutigen Bedingungen und Möglichkeiten liturgischen Singens und Musizierens als Form des Glaubensvollzugs der Kirche.
Literaturangaben
Harnoncourt, Philipp / Meyer, Hans Bernhard / Hucke, Helmut, Singen und Musizieren, in: Gestalt des Gottesdienstes. Sprachliche und nichtsprachliche Ausdrucksformen. Regensburg 21990 (Gottesdienst der Kirche. Handbuch der Liturgiewissenschaft 3) 131-179. Die Messe. Ein kirchenmusikalisches Handbuch. Hg. v. Harald Schützeichel. Düsseldorf 1991. Jaschinski, Eckhard, Kleine Geschichte der Kirchenmusik. Freiburg/Br. 2004. Musik im Raum der Kirche. Fragen und Perspektiven. Ein ökumenisches Handbuch zur Kirchenmusik. Hg. v. Winfried Bönig u.a. Stuttgart/Ostfildern 2007.
Lernergebnisse
Klangliche Ausdrucks- und Kommunikationsformen der Liturgie im Hinblick auf ihre liturgische Funktion bestimmen
die Prinzipien und Kriterien musikalischer Gottesdienstgestaltung an Beispielen anwenden
Aussagen kirchlicher Dokumente zur liturgischen Musik kommentieren
die Rolle der Musik in der Liturgie theologisch begründen
sich eine Meinung bilden über die aktuelle Situation und zukünftige Wege der Kirchenmusik
Evaluationsverfahren
Die Evaluation findet im Anschluss an das FS 2012 über die beiden Vorlesungen "Klangereignis Gottesdienst" und "Feier der Trauung" in Form einer mündlichen Prüfung (15 Min.) statt.
Martin Brüske
Liturgiewissenschaft. Theologie der Liturgie: Das Paschamysterium. Liturgisch, biblisch, patristisch. Hauptvorlesung. Wöchentlich
Donnerstag 08:15-09:00
Raum MIS 3111
Beschreibung
Zu den Grundbestimmungen christlicher Liturgiefeier, die ihr Wesen aussagen, gehört, dass Liturgie das Pascha-Mysterium feiert. Das Kontinuum christlicher Feier der Liturgie von der Urkirche an, durch die Jahrhunderte, wird vom II. Vaticanum entsprechend als Kontinuität in der Feier des mysterium paschale ausgesagt: „Seither hat die Kirche niemals aufgehört, sich zur Feier des Pascha-Mysteriums zu versammeln…“ (SC 6). So ist der Begriff „Pascha-Mysterium“ zur Kurzformel für den Gegenstand christlicher Liturgiefeier geworden: Wer gefragt wird, was wir liturgisch feiern, kann mit dieser Kurzformel antworten. Kurzformeln sind aber auch immer gefährdet. Die häufige Benutzung einer gelungenen Kurzformel kann sie unkenntlich machen. Dieser Gefahr will diese Vorlesung wehren. Wir wollen dabei den biblischen Wurzeln im Ersten Testament, bei Paulus oder in der Offenbarung des Johannes ebenso nachgehen wie ihrer Entfaltung bei den Vätern der Kirche. Dies aber alles, um die liturgische Feier des mysterium paschale besser zu verstehen und es besser zu vollziehen. Denn dort geht es nicht um eine Formel, sondern um den Eingang in das Leben Gottes.
Lernergebnisse
Begreifen, wieso in der Rede vom Pascha-Mysterium das Wesen christlicher Liturgiefeier ausgesagt wird. Kennenlernen zentraler biblischer und patristischer Quellen für das Verständnis dieser Kurzformel. Lernen, dass das Pascha-Mysterium ein Schlüssel zum Verstehen der Liturgie ist und wie es in ihren rechten Vollzug einweist. Sensibilität für die damit gegebenen praktischen, liturgiepastoralen Aufgaben in der Verkündigung und im Vollzug der Liturgie entwickeln.
Evaluationsverfahren
Die Evaluation findet über die beiden Vorlesungen von Herrn Brüske (HS 2011) und Herrn Klöckener (FS 2012) nach dem FS 2012 in Form einer mündlichen Prüfung (15 Min.) statt.
Literaturangaben
Birgit Jeggle-Merz, Pascha-Mysterium. „Kurzformel“ der Selbstmitteilung Gottes in der Geschichte des Heils, in: Communio 39. 2010, 53-64 (Lit.!).
Notker Füglister, Die Heilsbedeutung des Pascha, München 1963.
Pierre Grelot / Joseph Pierron, Osternacht und Osterfeier im Alten und Neuen Bund, Düsseldorf 1959.
Meliton von Sardes, Vom Passa. Die älteste christliche Osterpredigt, übersetzt, eingeleitet und kommentiert von Josef Blank, Freiburg 1963.
Pseudo-Hippolyt, Zum heiligen Pascha. Das Zeugnis einer frühchristlichen Osterfeier aus der Zeit zwischen dem zweiten und vierten Jahrhundert, übersetzt, eingeleitet und kommentiert von Susanne Hausammann, Schliern 2000.
Vom heiligen Pascha. Ein Osterbuch, hg. von der Abtei vom Hl. Kreuz Herstelle, Paderborn 1950.
Martin Klöckener / Thomas Fries
Liturgiewissenschaft. Vertiefendes Kolloquium zur Einführungsvorlesung Wöchentlich
Dienstag 09:15-10:00
Raum MIS 4118
Beschreibung
Das Ziel dieses Kolloquiums ist die Diskussion und Kommentierung von wissenschaftlichen Artikeln, die die Einführungsvorlesung begleiten und als Grundlage für die Erstellung eines Résumés dienen (vgl. Evaluation). Es wird auch Gelegenheit geboten, verschiedene Aspekte der Vorlesung und allgemein der Liturgiewissenschaft und der liturgischen Praxis zu diskutieren und zu vertiefen.
Lernergebnisse
Vertiefte Auseinandersetzung mit den Inhalten der Vorlesung; kennenlernen weiterer Positionen in der Liturgiewissenschaft; Einordnung, Kommentierung und Diskussion eines liturgiewissenschaftlichen Themas nach wissenschaftlichen Kriterien im Zusammenhang der fachbezogenen Forschung; die Vorbereitung der Erstellung des Résumés (vgl. Evaluation).
Evaluationsverfahren
Eine Evaluation findet statt in Form eines schriftlichen Résumés (2-3 Seiten), das für alle TeilnehmerInnen der Einführungsvorlesung obligatorisch ist.
Literaturangaben
Literatur wird in der Veranstaltung selbst bekanntgegeben.
Sciences liturgiques. Colloque d’approfondissement au cours d’introduction Tous les 15 jours, semaines impaires
Mercredi 13:15-14:00
MIS 4126
Description
Le but de ce colloque est l’approfondissement du contenu du cours, ce qui se fait par la lecture, la présentation et le commentaire d’articles choisis, qui accompagnent le cours d’introduction et qui servent en même temps comme base du résumé (cf. évaluation). Il existe aussi la possibilité d’approfondir d’une manière plus générale d’autres questions des sciences et de la pastorale liturgiques.
Acquis pédagogiques
Approfondir la matière du cours; élargir les approches en sciences liturgiques; présenter un sujet liturgique précis et savoir le commenter et discuter dans le contexte de la recherche et discussion de la discipline; Préparation de l’écriture du résumé (cf. évaluation).
Modalités d’évaluation
L’évaluation prendra la forme d’un résumé écrit de l’un des articles choisi par l’étudiant-e. Ce résumé est obligatoire pour tous les participant-e-s du cours d’introduction. Les normes pour ce résumé sont données à la première séance du cours. La rédaction du résumé est en même temps reconnue comme une partie de l’évaluation notée du cours d’introduction.
Bibliographie
Les textes à lire et commenter seront présentés pendant les premières séances.
Michael Steinmetz
Sciences liturgiques. L’année liturgique II/1: L’homme et le temps, le dimanche, les fêtes du Seigneur (sans cycle pascal), le calendrier, les fêtes des saints. Cours d’introduction Tous les 14 jours
Mercredi 28.09.2011 - 23.11.2011
13:15-15:00
MIS 3027
Description
Le but de ce colloque est l’approfondissement du contenu du cours, ce qui se fait par la lecture, la présentation et le commentaire d’articles choisis, qui accompagnent le cours d’introduction et qui servent en même temps comme base du résumé (cf. évaluation). Il existe aussi la possibilité d’approfondir d’une manière plus générale d’autres questions des sciences et de la pastorale liturgiques.
Acquis pédagogiques
Approfondir la matière du cours; élargir les approches en sciences liturgiques; présenter un sujet liturgique précis et savoir le commenter et discuter dans le contexte de la recherche et discussion de la discipline; Préparation de l’écriture du résumé (cf. évaluation).
Modalités d’évaluation
L’évaluation prendra la forme d’un résumé écrit de l’un des articles choisi par l’étudiant-e. Ce résumé est obligatoire pour tous les participant-e-s du cours d’introduction. Les normes pour ce résumé sont données à la première séance du cours. La rédaction du résumé est en même temps reconnue comme une partie de l’évaluation notée du cours d’introduction.
Bibliographie
Les textes à lire et commenter seront présentés pendant les premières séances.
Patrick Prétot
Sciences liturgiques. La célébration de l’Eucharistie. Cours principal MA; Par 15 jours, semaines impaire
Lundi 08:15-10:00 et 13:00-15:00 ; dès le 26 septembre
Salle MIS 3111
Description
« Notre Sauveur, à la dernière Cène, la nuit où il était livré, institua le sacrifice eucharistique de son Corps et de son Sang pour perpétuer le sacrifice de la croix au long des siècles, jusqu’à ce qu’il vienne, et pour confier ainsi à l’Église, son Épouse bien-aimée, le mémorial de sa mort et de sa résurrection : sacrement de l’amour, signe de l’unité, lien de la charité, banquet pascal dans lequel le Christ est mangé, l’âme est comblée de grâce, et le gage de la gloire future nous est donné » (Vatican II, Constitution sur la liturgie, n. 47).
Le cours présentera: 1) comment, à la suite du Mouvement Liturgique, le Concile Vatican II a impulsé une nouvelle approche de la célébration et de la théologie de l’Eucharistie comme mémorial de la Pâque ; 2) comment dans l’histoire, la théologie de l’Eucharistie a élaboré différents modèles théologiques en vue de penser l’actio eucharistica de l’Eglise : ce parcours revisitera les catégories fondamentales de l’Eucharistie (sacrifice, sacrement, présence réelle) qui, en théologie catholique, structurent la réflexion depuis leur mise en lumière par le Concile de Trente (1545-1563) ; 3) comment en suivant la lex orandi, notamment la Prière eucharistique, les formes rituelles peuvent éclairer la compréhension de l’Eucharistie (cf. la distinction faite par L. Bouyer entre Théologie « de » l’Eucharistie et Théologie « sur » l’Eucharistie).
Appuyé sur les derniers textes du magistère romain, le cours vise également à mieux percevoir les questions actuelles en mettant en lumière les enjeux anthropologiques mais également l’horizon eschatologique et la portée ecclésiologique et œcuménique de la réflexion sur l’Eucharistie.
Acquis pédagogiques
Le cours vise à manifester une manière de faire de la théologie de la liturgie qui tente de réunir histoire, dogmatique et préoccupations pastorales tout en cherchant des éléments en vue d’une mystagogie de l’Eucharistie pour aujourd’hui.
Modalités d’évaluation
Elle aura lieu au choix:
par un travail écrit sous forme de dissertation portant sur une question déterminée avec l’accord du Professeur
ou par un examen oral sur la base de questions à préparer.
Autant que les connaissances, la réflexion personnelle de l’étudiant sera prise en compte dans l’évaluation.
Bibliographie
Outre la lecture d’articles ou d’ouvrages indiqués durant les cours, le suivi de cet enseignement implique en parallèle un travail de lecture de textes fondamentaux notamment les questions 73-83 de la IIIa Pars de la Somme Théologique de Thomas d’Aquin, les textes du Concile de Trente sur le sujet (décret sur le Sacrement de l’Eucharistie, 13e session, 11 octobre 1551, Denzinger 1635-1661 ; Doctrine et canons sur la communion sous les deux espèces et la communion des enfants (21e session, 16 juillet 1562, Denzinger 1725-1734 ; Doctrine et canons sur le sacrifice de la messe, 22e session, 17 septembre 1562, Denzinger 1738-1760), le Petit traité de la Sainte Cène de Jean Calvin (publié à Genève en 1541) et trois textes récents du magistère de l’Eglise catholique : Paul VI, Encyclique Mysterium fidei (3 septembre 1965), Jean Paul II, Encyclique Ecclesia de Eucharistia (17 avril 2003) et Benoît XVI, Exhortation apostolique post-synodale Sacramentum Caritatis (22 février 2007). Une bibliographie plus élaborée sera distribuée au cours.
Stefan Klöckner
Liturgiewissenschaft. "Erhaben, kühn und weltentrückt" - Romantische und romantisiernde Sicht auf Liturgie und Kirchenmusik im Schrifttum des 19. und 20. Jh. 29.09.2011: 18:15-21:00; 30.09.2011: 13:15-15:00;
06.10.2011: 18:15-21:00; 07.10.2011: 13:15-15:00;
27.10.2011: 18:15-21:00; 28.10.2011: 13:15-15:00
MIS 4124
Beschreibung
Hintergrund ist die neue romantische Religiosität unserer Tage, die sich als ein zu problematisierender Rückgriff auf die der Restauration des 18./19. Jahrhunderts entstammenden ästhetischen und soziologischen Modelle von Kirche, ihrem Gottesdienst und ihrer Musik entpuppt. Es werden Texte von J. G. Herder, F. R. de Chateaubriand, E. T. A. Hoffmann, E. M. Arndt, A. F. J. Thibaut, H. U. v. Balthasar u.a. gelesen und samt aktuellen Publikationen hinsichtlich der Thematik eingeordnet.
Lernergebnisse
die (früh)romantische Auffassung von Religion im allgemeinen sowie von Liturgie und Kirchenmusik im Besonderen erläutern können; die zeitgenössische Entwicklungen in der Liturgie vor dem historischen Hintergrund des 19. Jh. einordnen können Problemeinordnung mit Blick auf die Spannung zur sozialen Zeitgenossenschaft
Literaturangaben
Einführende Literatur: Wolfgang Braungart/Gotthard Fuchs/Manfred Koch (Hrsg.), Ästhetische und religiöse Erfahrungen der Jahrhundertwenden, I: Um 1800. Paderborn u.a. 1997.
Richard van Dülmen, Glaube - Religion - Christentum, in: Ders., Poesie des Lebens. Eine Kulturgeschichte der deutschen Romantik. Wien 2002, 279 - 309.
Evaluationsverfahren
Regelmässige und aktive Teilnahme (1,5 ECTS) Abfassung einer Seminararbeit (1,5 ECTS)
Frühjahrsemester
Martin Klöckener
Liturgiewissenschaft. Einführung in die Liturgiewissenschaft II/2. Das Kirchenjahr: Die Osterfeier Wöchentlich
Dienstag 09:15-10:00
Raum MIS 3111
Beschreibung
In einer zunehmend technisierten Gesellschaft gehen der Sinn für das Fest und die Kunst zu feiern zunehmend verloren. Neue zeitliche Rhythmen lassen das Jahr nicht mehr als "Kirchenjahr", "liturgisches Jahr" oder "Jahr des Heiles" erscheinen, sondern folgen oft konsum- und produktionsbezogenen Eckpunkten. Die Frage nach dem Umgang mit der Zeit ist für viele ein individuelles, aber auch ein gesellschaftliches Problem geworden; sie hängt entscheidend mit der Sinnfrage des Menschen zusammen. Die Christen haben von Beginn an einen Zeitrhythmus gekannt, der vergegenwärtigendes Gedenken und Feier des Christusmysteriums (vor allem am Sonntag und zu Ostern) war. Daraus wurde im Laufe der Zeit das "Kirchenjahr", eine christliche Form der Zeitgestaltung, die das menschliche Leben und natürliche Zyklen in besonderer Weise ernstnimmt. Gleichwohl ist es ein Konglomerat mit theologischen, spirituellen, brauchtumsbestimmten, gesellschaftlich-kulturellen und selbst politischen Hintergründen. Das Zweite Vatikanische Konzil und die folgende Reform des Kirchenjahrs und des Kalenders haben unter starker Gewichtung liturgietheologischer Aspekte zur heutigen Feierordnung geführt, die inzwischen allerdings wieder neue Verunklärungen erfährt. Im Gesamtzusammenhang der Thematik "Kirchenjahr" wird sich die Vorlesung speziell mit der Osterfeier (im weiten Sinn verstanden) befassen und die österliche Prägung des Kirchenjahres herausarbeiten.
Lernergebnisse
Ostern als zentrales christliches Fest sowie als Höhepunkt der christlichen Existenz kennen und begreifen. Strukturen und Feierelemente des österlichen Festkreises, insbesondere des österlichen Triduums mit seinen Besonderheiten kennen. Die Liturgie der Osterfeier theologisch zu deuten verstehen und praktisch umsetzen können.
Evaluationsverfahren
Examen am Semesterende über den Vorlesungsstoff der Einführung II/ 1 und 2 (Martin Prof. Klöckener/Alexander Zerfass) unter Berücksichtigung eines schriftlichen Résumés aus der obligatorischen Lektüre.
Literaturangaben
Auf der Maur, Hansjörg, Feiern im Rhythmus der Zeit I. Herrenfeste in Woche und Jahr. Regensburg 1983 (Gottesdienst der Kirche. Handbuch der Liturgiewissenschaft 5). (Völlige Neubearbeitung in Vorbereitung) ; Auf der Maur, Hansjörg – Philipp Harnoncourt, Feiern im Rhythmus der Zeit II,1: Der Kalender / Feste und Gedenktage der Heiligen. Regensburg 1994 (Gottesdienst der Kirche. Handbuch der Liturgiewissenschaft 6,1) ; L’Église en prière. Introduction à la liturgie, hg. von Aimé Georges Martimort. Ed. nouv. Bd. 4: Irénée Henri Dalmais – Pierre Jounel – A.G. Martimort. La liturgie et le temps. Paris 1983 ; Handbook for liturgical studies. Hg. von Anscar J. Chupungco. Bd. 5: Liturgical time and space. Collegeville MN 2000. – Zuerst ital. Ausgabe: Scientia liturgica. Manuale di Liturgia. Hg. von A. J. Chupungco. Bd. 5: Tempo e spazio liturgico. Casale Monferrato 1998 ; Adam, Adolf, Das Kirchenjahr mitfeiern. Seine Geschichte und seine Bedeutung nach der Liturgieerneuerung. Freiburg/Br. u. a. 61991 ; Bieritz, Karl-Heinrich, Das Kirchenjahr. Feste, Gedenk- und Feiertage in Geschichte und Gegenwart. München 41991 (Beck’sche Reihe 447).
Liturgiewissenschaft. Hauptvorlesung. Die Liturgie der Ordinationen und Beauftragungen. Wöchentlich
Donnerstag 08:15-09:00
Raum MIS 4118
Beschreibung
die Liturgie der Ordinationen und Beauftragungen in ihrer historischen Entwicklung einordnen können;
liturgietheologische Grundfragen von Amt, Ordination und Diensten der Kirche in ihren unterschiedlichen liturgischen Gestalten kennen ( lex orandi -lex credendi);
mit der gegenwärtigen liturgischen Gestalt in ihrem pastoralen Kontext vertraut werden und sich Kriterien für die kritische Evaluation der Liturgie dieser sakramentlichen Feiern aneignen;
auf neue Herausforderungen aufgrund der veränderten Lage von Kirche, Theologie und Gesellschaft angemessen antworten können
Lernergebnisse
Im Rahmen der Vorlesungen über die sakramentlichen Feiern werden hier die Liturgie der Ordinationen und die Liturgie der Beauftragungen behandelt. In einem geschichtlichen Abriss wird der Vorgeschichte der heutigen liturgischen Ordnungen in der römisch-katholischen Kirche nachgegangen; dazu werden die wichtigsten Entwicklungsstadien in ihrer Ritusgestalt (vorrangig Wort und Zeichen) vorgestellt und auf ihre liturgie- /sakramententheologischen Implikationen sowie kulturellen und anderen Hintergründe hin untersucht werden. Ein Schwerpunkt wird in der Beschäftigung mit den gegenwärtigen liturgischen Ordnungen dieser Feiern liegen (Strukturen, Elemente, liturgietheologische Aussagen, Einordnung in das Gesamt des liturgischen und pastoralen Handelns der Kirche). Neuere Formen, wie sie sich gerade in den Diözesen der Schweiz in Form der Beauftragungen von Laien entwickelt haben, sollen präsentiert und kritisch bewertet werden. Ebenso werden neue pastorale Herausforderungen in ihren Konsequenz für die sakramentliche Liturgie in die Überlegungen einbezogen. Die Vorlesung im FS 2012 ergänzt durch die Vorlesung von Josef Willa (Die Feier der Trauung).
Evaluationsverfahren
Die Hörer wählen aus den vier liturgiewissenschaftlichen MA-Vorlesungen von Martin Brüske, Prof. Martin Klöckener und Josef Willa, die im Studienjahr 2011/2012 angeboten werden, zwei Veranstaltungen aus, über die am Ende des Frühjahrsemesters ein mündliches Examen ( ca. 20 Minuten) abgelegt wird. über die weiteren Lehrveranstaltungen wird nach Absprache mit den Dozierenden ein nicht benotetes mündliches Evaluationsgespräch oder eine nicht benotete schriftliche Arbeit ( ca. 3 Seiten Umfang) angefertigt.
Literaturangaben
Vorrangige Quelle: Die Weihe des Bischofs, der Priester und der Diakone. 2. Aufl. Trier 1994 (Pontifikale 1 = Feierausgabe); günstige Handausgabe unter demselben Titel in der „Pastoralliturgischen Reihe in Verb. mit der Zs. Gottesdienst“. Freiburg/Br. 1994 ; Sekundärliteratur: Bruno KLEINHEYER, Reiner KACZYNSKI [u.a.], Sakramentliche Feiern II. Regensburg 1988 (Gottesdienst der Kirche 8) (Literatur!). – Manifestatio Ecclesiae. Studien zu Pontifikale und bischöflicher Liturgie. Hg. v. Winfried HAUNERLAND [u.a.]. Regensburg 2004 (Studien zur Pastoralliturgie 17), bes. die Beiträge im Abschnitt II (Literatur!). Weitere Quellen und Literatur werden zu Beginn der Veranstaltung vorgestellt.
Liturgiewissenschaft. Lektüre liturgischer Quellen zur Osterfeier. Date et salle à annoncer.
Uhrzeit und Raum werden noch bekanntgegeben.
Description
Dans ce cours, on lira, traduira (avec des aides) et interprétera des sources liturgiques latines pour la célébration de Pâques de différentes époques de l’histoire liturgique. Cette lecture comprendra des ordonnances liturgiques pour la Pâques au 3e siècle, des sermons de s. Augustin adressés à des nouveaux baptisés dans la veillée pascale ou le jour de Pâques, des textes de prière de l’antiquité tardive et du haut moyen âge, des extraits d’un des grands commentaires liturgiques médiévaux avec son interprétation de la liturgie pascale et, finalement, des textes de la liturgie actuelle (Exsultet, préfaces pour la Pâques, oraisons choisies) qui sont contenus dans le Missel et dans d’autres livres liturgiques latins.
In diesem Kurs werden liturgische Quellen zur Osterfeier aus den unterschiedlichen Epochen der Liturgiegeschichte auf Latein gelesen, (mit möglicher Hilfe) übersetzt und interpretiert. Die Lektüre umfasst liturgische Anordnungen zu Ostern aus dem 3. Jahrhundert, Homelien des Hl. Augustinus, die er in der Osternacht oder am Ostertag an die Neugetauften richtet, Gebetstexte der Spätantike und des Hochmittelalters, Auszüge eines grossen mittelalterlichen Liturgiekommentars und dessen Interpretation der Osterliturgie, und schliesslich aktuelle liturgische Texte (Exsultet, Osterpräfationen, ausgewählte Gebete), die dem Messbuch und anderen liturgischen Büchern auf Latein entnommen sind.
Acquis pédagogiques
Le cours a un double but : dans la perspective des sciences liturgiques : connaître des sources importantes de la liturgie pascale; approfondir l’intelligence de Pâques comme centre de l’année liturgique, mais aussi de l’existence chrétienne; dans la perspective de la langue latine :
connaître des sources latines dans leur version originale (et non pas seulement dans des traductions) ; approfondir la capacité d’interpréter des textes liturgiques ; appliquer des connaissances de la langue latine acquises autrefois dans la réflexion théologique ; approfondir et élargir le vocabulaire, la grammaire et d’autres éléments de la langue latine. Selon les langues maternelles des participants, le cours se fera soit en français, soit en allemand, soit bilingue.
Der Kurs hat eine zweifache Zielsetzung: hinsichtlich der Liturgiewissenschaft: wichtige Quellen zur Osterliturgie kennen das Wissen um das Osterfest als Zentrum des kirchlichen Jahres und der der christlichen Existenz vertiefen hinsichtlich der lateinischen Sprache: lateinischen Quellen im Original und nicht nur aus Übersetzungen kennen die Fertigkeit, liturgische Quellen zu interpretieren, stärken die einmal erworbenen Lateinkenntnisse in der theologischen Reflexion anwenden das lateinische Vokabular, die Grammatik und weitere Bestandteile der lateinischen Sprache vertiefen und erweitern Der Kurs findet, je nach Sprache der Teilnehmer, auf Französisch, Deutsch oder zweisprachig statt.
Modalités d’évaluation
Collaboration active dans les séances
Préparation des textes à la maison
aktive Mitarbeit in den Sitzungen
Vorbereitung der Texte zu Hause
Bibliographie
La lecture sera précisée au début du cours.
Lektüre wird zu Beginn des Kurses bekanntgegeben.
Liturgiewissenschaft. Spezialisierungsvorlesung. Liturgie im Gespräch. "Wort des lebendigen Gottes". Die Bibel in Wortgottesfeiern und anderen Gottesdiensten. Blockkurs
Beschreibung
Wie lebendig ist das Wort Gottes in unseren Gottesdiensten? Wie wird die Gegenwart Christi in der Wortverkündigung erfahrbar? Wie verhalten sich Wortverkündigung und Eucharistie zueinander? Welche Gestaltungsmöglichkeiten bietet eine Wort-Gottes-Feier? Keine liturgische Feier soll ohne das Wort der Schrift sein. Das ist weithin selbstverständlich geworden. Vielleicht ist die Bedeutung der biblischen Verkündigung für Mitfeiernde weniger offensichtlich. Nicht für jede und jeden ist es als Nahrung für die folgenden Tage erfahrbar. Diese Fragen und Schwierigkeiten stellen sich bei Wortgottesfeiern in verstärktem Mass. Die neue Feierform gewinnt durch gegenwärtige pastorale Umstrukturierungen zunehmend an Gewicht. Die anstehende Überarbeitung des bisherigen Feierbuchs bietet die Chance, die Wortverkündigung und die Wortgottesfeier neu ins Gespräch zu bringen. Im Zentrum der Tagung stehen die Erprobung von Feiern, die Arbeit an einzelnen Feierelementen, das theologische Fundament der Wortverkündigung und ausgewählte pastorale Probleme.
Lernergebnisse
den Zusammenhang von Wort und Sakrament erfassen
die sakramentale Dimension der Wortverkündigung verstehen
verschiedene Formen der Wortgottesfeier kennen und anhand der pastoralen Praxis kritisch erläutern
Evaluationsverfahren
Schriftliche Zusammenfassung oder nicht benotetes Evaluationsgespräch.
Bei Anfertigung einer schriftlichen Arbeit (8 S.) können 1,5 CP erreicht werden.
Literaturangaben
Literatur wird bei der Tagung bekanntgegeben.
Liturgiewissenschaft/Sc. liturgiques: Liturgie und Spiritualität: aktuelle Herausforderungen - historische Modelle / Liturgie et spiritualité: défis actuels - modèles historiques Wöchentlich / hebdomadaire
Mittwoch / mercredi 15:15-17:00
MIS 4122
Description
Alors que dans l’Église ancienne, la liturgie était considérée comme la célébration communautaire, une "cléricalisation" croissante se développe dès le moyen âge ; la liturgie dans son ensemble devient alors l’affaire du clergé, les fidèles laïcs n’étant plus conviés à participer, ni par le chant ni lors de la prière. Cela nous amène à nous interroger non pas seulement au sujet de cette forme liturgique, mais davantage, ce sur quoi est ancrée la liturgie : sa théologie et sa spiritualité. Ces développements visant à séparer la piété des fidèles de la liturgie officielle de l’Église se sont largement poursuivis jusqu’au 20e siècle. Dès le début du 20e siècle, le Mouvement liturgique a initié ce que le Concile Vatican II va sceller par sa réforme liturgique, à savoir le droit et le devoir du peuple chrétien à vivre la liturgie avec "participation pleine, consciente et active" (SC 14). Ce point constitue l’un des principes majeurs du dernier concile, donc de la liturgie romaine actuelle. Actuellement, en tenant compte des mutations sociales et ecclésiales, se pose la question suivante : comment la liturgie et la piété/spiritualité peuvent-elles entrer dans une relation réciproque, fructueuse et complémentaire ? Qu’est-ce qui est significatif pour la spiritualité/piété chrétienne? Existe t-il une spiritualité liturgique spécifique et, si c’est le cas, quelle est sa relation avec la vie spirituelle du chrétien? Sur quoi reposent ses fondamentaux et comment les développer? Illustrées par différents modèles historiques, ces questions seront débattues afin de les confronter à la situation d’aujourd’hui. Nous pourrions ainsi partir de la notion de "source et sommet de la vie chrétienne", utilisée pour caractériser la liturgie par le Concile Vatican II.
Im Anschluss an die Zeit der Alten Kirche, in der die Liturgie als gemeinschaftliche Feier verstanden und begangen wurde, hat seit dem Frühen Mittelalter eine Entwicklung stattgefunden, die eine zunehmende Klerikalisierung der Liturgie mit sich brachte. Die Liturgie insgesamt wurde zu einer Angelegenheit der geweihten Amtsträger, während sich die gläubigen Laien weder im Gesang noch im Gebet beteiligen konnten. Dabei handelt es sich nicht nur um eine Frage der Gestalt, sondern auch der Theologie und der Spiritualität der Liturgie. Bis ins 20. Jahrhundert hinein bestand in weiten Teilen das Nebeneinander von privater Frömmigkeit der Gläubigen und offizieller Liturgie der Kirche fort. Das Zweite Vatikanische Konzil und im Anschluss daran die Liturgiereform haben Impulse der Liturgischen Bewegung aufgegriffen, die erneut die "volle, bewusste und tätige Teilnahme der Gläubigen" (SC 14) ermöglichen sollten, und dies sogar als Recht und Pflicht der Gläubigen ausgewiesen. Im zeitgenössischen Kontext stellt sich sowohl vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen als auch der innerkirchlichen Entwicklungen die Frage, wie das Zu- und Ineinander von Liturgie und Frömmigkeit bzw. Spiritualität gelingen kann. Was macht christliche Spiritualität/Frömmigkeit eigentlich aus? Gibt es eine spezifische liturgische Spiritualität und, wenn ja, wie verhält sie sich zum geistlichen Leben der Christen? Welche Akzente sind zu setzen und in der Gegenwart weiterzuentwickeln? Anhand verschiedener historischer Modelle und in Konfrontation mit der heutigen Situation wird den Fragen nachgegangen. Die konziliare Bezeichnung der Liturgie als "Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens" kann dabei als Kerngedanke dienen.
Acquis pédagogiques
pouvoir décrire différentes conceptions historiques de la relation réciproque entre liturgie et piété/spiritualité;
pouvoir expliquer le caractère conditionné par le temps des formes de la liturgie et de la pieté/spiritualité;
développer une relation contemporaine de la spiritualité/piété personnelle appliquée à la liturgie de l’Église
verschiedene historische Formen von Liturgie und Frömmigkeit/Frömmigkeit in ihrem Verhältnis zueinander beschreiben können;
die Zeitbedingtheit von Form und Ausdruck in Liturgie und Frömmigkeit erläutern können;
eine zeitgemässe Beziehung von persönlicher Spiritualität/Frömmigkeit zur Liturgie der Kirche entwickeln
Modalités d’évaluation
Participation active et régulière aux séances du séminaire / Regelmässige aktive Teilnahme an den Seminarsitzungen. Préparation et organisation d’au moins une séance du séminaire / Vorbereitung und inhaltliche Gestaltung mindestens einer Seminarsitzung. Rédaction d’un travail de séminaire / Anfertigung einer Seminararbeit.
Sciences liturgiques. Introduction aux sciences liturgiques II/2: L’Année liturgique: La célébration de Pâques. Cours d’introduction Mercredi 08:15-09:00
MIS 3028
Description
Dans une societé de plus en plus technicisée, le sens pour la féte et l’art de célébrer s’effacent. Dans les nouveaux rythmes du temps, le cours de l’année ne se manifeste plus en tant qu’ "année liturgique" ou "année ecclésiastique", mais ce sont les intérets consommatrice et productionniste qui forment les points d’ancrage pour le rythme de vie. La question comment répartir le temps est devenu une question existentielle et un problème d’une dimension individuelle et sociale pour la plupart des personnes. Pour les chrétiens suivaient depuis le commencement un rythme temporel qui était anamnèse, rendant présent le passé, et célébration du mystère du Christ (en premier lieu le dimanche et la Pâque). L’ "année ecclésiastique" s’en est formée dans une forme d’organisation du temps qui prend entièrement au sérieux la vie humaine et les cycles naturels, mais en même temps, est un conglomérat de raisons théologiques, spirituelles, coutumières, socio-culturelles et même politiques. Le concile Vatican II et sa réforme suivante de l’année liturgique et du calendrier ont mené, sous l’aspect liturgico-théologique, à l’ordonnance de fêtes d’aujourd’hui qui connait d’ici-là de nouvelles vagues. Au contexte général du sujet de "l’année liturgique", le cours traitera spécialement la célébration pascale (au sens large) et le caractère pascal de l’année liturgique.
Acquis pédagogiques
- Avoir une idée assez claire du développement historique de la liturgie dans ses contextes théologiques et sociaux;
reconnaître la forme actuelle de la liturgie comme résultat intermédiaire de l’histoire;
comprendre les liens indissolubles entre l’histoire de la liturgie et le développement de la foi chrétienne et de l’Eglise dans son ensemble.
Modalités d’évaluation
Lecture accompagnant le cours, avec un résumé écrit. Examen (15 min.) à la fin du semestre, à passer en commun pour les deux parties du cours d’Introduction à la science liturgique
Sciences liturgiques. La liturgie des ordinations et institutions Hebdomadaire
Jeudi 09:15-10:00
Salle MIS 4118
Description
Ce cours sur les ordinations et institutions a sa place dans le contexte de l’étude de la liturgie des sacrements et sacramentaux. On étudiera d’abord les modèles que nous trouvons dans l’histoire de la liturgie, commençant avec quelques éléments néotestamentaires et en lisant des sources choisies de l’Eglise ancienne. Suivant les étapes principales de l’histoire de la liturgie, on expliquera les structures des célébrations, les différents rites et les textes principaux et les interprétera sous le point de vue de la forme liturgique et leur contenu théologique. Un point fort sera l’étude des ordonnances liturgiques actuelles qui se trouvent dans le Pontifical Romain révisé après le Concile Vatican II. Les institutions des laïcs crées après le Concile Vatican II seront également expliquées et évaluées. Des questions qui se posent autour de ces institutions et d’autres célébrations similaires, seront également posées.
Acquis pédagogiques
pouvoir donner des modèles historiques des ordinations et institutions et pouvoir décrire leurs développements historiques
pouvoir expliquer des questions de base de la théologie de la liturgie concernant le ministère, l’ordination et les services dans l’Eglise dans leurs différentes formes liturgiques (lex orandi, lex credendi)
donner des critères pour une évaluation critique sur la liturgie des sacramentaux dans leurs formes d’aujourd’hui et pouvoir trouver des réponses aux nouvelles situations dans l’Eglise, la théologie et la societé
Modalités d’évaluation
L’évaluation se fera par un examen oral de 15 minutes sur les cours de M. Klöckener et M. de Roten (La liturgie des Heures) après le semestre.
Bibliographie
L’ordination de l’Évêque, des prêtres, des diacres. Paris 1996. – Les institutions aux ministères (Lectorat, Acolytat). Paris 1996. – Pour la littérature secondaire, une bibliographie commentée sera distribuée au début du cours
Sciences liturgiques/Liturgiewissenschaft. Colloque pour doctorants, licenciants et étudiants en MA avec spécialisation en Sciences liturgiques/Kolloquium für Doktoranden, Lizentianden und Masterstudierende in Liturgiewissenschaft Blockkurs
02.03.2012 10:15-17:00 MIS 4120
25.05.2012 10:15-17:00 MIS 4120
Beschreibung
Ziel dieses Kolloquiums ist ein Zweifaches: Zum einen stellen die Doktoranden, Lizentianden und Masterstudierende in Liturgiewissenschaft in gewissen Abständen die wichtigsten Arbeitsfortschritte dar und kommen dabei mit anderen besonders an der Liturgiewissenschaft interessierten Studierenden in der gleichen Situation ins Gespräch über ihre Thematik, was der Motivation und der gegenseitigen inhaltlichen Bereicherung dient. Zum anderen werden, je nach zeitlichen Möglichkeiten, ausgewählte Spezialthemen der Liturgiewissenschaft behandelt, wie sie in den normalen Vorlesungen und Seminaren in der Regel nicht berücksichtigt werden können. Dieses Kolloquium ist für Doktoranden, Lizentianden und Masterstudierende, die im Fach Liturgiewissenschaft arbeiten, obligatorisch. Geschlossener Teilnehmerkreis (persönliche Anmeldung erforderlich).
Le but du colloque est double: D’une part les doctorants, candidats à la licence et étudiants en MA qui préparent un travail de MA en Science liturgique présentent régulièrement les étapes principales de leur travail. Ils peuvent ainsi entrer en discussion sur leur sujet avec d’autres étudiant(e)s spécialement intéressé(e)s par la liturgie, ce qui est généralement enrichissant et motivant. D’autre part et en fonction du temps disponible, on traitera de sujets spécifiques du domaine de la liturgie qui, en règle générale, ne peuvent pas être développés en cours ou lors d’un séminaire. Le colloque est obligatoire pour les doctorants, candidats à la licence et étudiants en MA qui préparent un travail de MA en Science liturgique. Participation limitée.
Lernergebnisse
Methodologische Fragen der Liturgiewissenschaft kennenlernen und vertiefen.
Komplexere wissenschaftliche Sachverhalte darlegen und diskutieren können.
Fortschritte der eigenen wissenschaftlichen Forschung und Arbeit reflektieren und präsentieren.
Connaître et approfondir des questions méthodologiques des Sciences liturgiques.
Présenter et discuter des questions scientifiques plus complexes.
Réfléchir et présenter les progrès de la propre recherche et du travail scientifiques
Evaluation
Participation régulière / Regelmässige Teilnahme.
Präsentation eines Themas bzw. der eigenen Arbeit / Présentation d’un sujet ou du travail scientifique du candidat.
Literatur
Hinweise in der Veranstaltung.
Informations bibliographiques au cours du colloque
Josef-Anton Willa
Liturgiewissenschaft. Die Feier der Trauung. Hauptvorlesung. Wöchentlich
Donnerstag 09:15-10:00
Raum MIS 3111
Beschreibung
Die Ehe steht wie kaum ein anderes Sakrament im Spannungsfeld von individuellen Erwartungen, gesellschaftlichen Herausforderungen und kirchlichem Anspruch. Bis heute wirkt nach, dass die Kirche während langer Zeit die Ehe als vorwiegend rechtliche Angelegenheit betrachtet und fast ausschliesslich auf deren formelle Gültigkeit Wert gelegt hat. Demgegenüber betont das Zweite Vatikanische Konzil wieder stärker die pastorale und spirituelle Dimension der Ehe. Als Sakrament ist sie zugleich Geschenk Gottes und Aufgabe der Ehepartner (Liturgiekonstitution Art. 77). Die vielschichtige Bedeutung der christlichen Ehe wird in den Worten und Zeichen der Trauungsliturgie deutlich. Auf deren theologische Erschliessung liegt das Hauptgewicht der Vorlesung. Gefragt wird aber auch nach den Riten in der Familie, die die sakramentale Wirklichkeit der ehelichen Lebensgemeinschaft je neu feiern.
Lernergebnisse
die Riten der „Feier der Trauung“ theologisch deuten
Formen von „Hausliturgie“ in der Familie kennen
zu heutigen pastoralen Fragen rund um die christliche Ehe und Familie Stellung beziehen
Evaluationsverfahren
Mündliche Prüfung mit Note. Dauer: 15 Min. (zusammen mit Vorlesung „Klangereignis Gottesdienst“)
Literaturangaben
Kleinheyer, Bruno, Riten um Ehe und Familie, in: Sakramentliche Feiern II (Gottesdienst der Kirche. Handbuch der Liturgiewissenschaft; Teil 8). Regensburg 1984, 67-156;
Hochzeit – Rituale der Intimität. Hg. v. Benedikt Kranemann und Joachim Hake. Stuttgart 2006.
Philippe de Roten
Sciences liturgiques. Cours principal. La liturgie des Heures Hebdomadaire
Jeudi 08:15-09:00
Salle MIS 3111
Description
Avec l’eucharistie, la liturgie des heures constitue la prière par excellence de l’Eglise, et la "Présentation générale de la liturgie des heures" précise à son sujet (n. 20): "La liturgie des Heures, pas plus que les autres actes liturgiques, n’est une action privée : elle concerne tout le corps de l’Eglise, elle le manifeste et elle l’affecte tout entier". Le cours s’efforcera de rendre compte de ce programme et de voir dans quelle mesure il s’est réalisé au cours de l’histoire, depuis les premiers disciples auxquels Jésus avait dit: "Il faut toujours prier sans se lasser", jusqu’à la "Liturgie des heures" de 1971 en passant par le bréviaire de s. Pie V et la réforme de s. Pie X. C’est dans cette perspective qu’il évoquera la spécificité de chacune des "heures" du jour et, dans chaque "heure", la place respective que tiennent les hymnes, psaumes, lectures, intercessions, etc. Autant d’éléments qui permettent de tracer les grandes lignes d’une théologie de la liturgie des heures et de la mettre à l’épreuve de questions d’actualité.
Acquis pédagogiques
Il sera demandé aux étudiants d’être familiarisés avec la prière des heures, de connaître les principes qui en régissent la structure et la répartition des psaumes, les grandes étapes de son histoire, et d’avoir lu la "Présentation générale de la liturgie des heures".
Modalités d’évaluation
L’évaluation se fera par un examen oral de 15 minutes sur les cours de M. de Roten et de M. Klöckener ("La liturgie des ordinations et institutions") après le semestre.
Bibliographie
Centre National de Pastorale Liturgique, Prière du temps présent: comment s’y retrouver? , (Cerf / Desclée / Desclée de Brouwer / Mame), Paris 1999 [avec la "Présentation générale de la liturgie des heures"]. ELBERTI A., La Liturgia delle Ore in Occidente. Storia e Teologia, (Edizioni Dehoniane), Rome 1998. KLÖCKENER M. / RENNINGS H. ed., Lebendiges Stundengebet. Vertiefung und Hilfe, (Herder), Freiburg / Basel / Wien 1989. TAFT R., La liturgie des heures en Orient et en Occident, (Brepols, Mysteria 2), 1991. A quoi on ajoutera les principaux manuels de Liturgie (EEP, DVA, Anamnesis, Scientia Liturgica). Dans les revues, on retiendra en particulier les numéros 105, 135 et 143 de la La Maison-Dieu.