Lehrstuhl Prof. M. A. Niggli

Rechtwissenschaftliche Fakultät
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Die Stadt Fribourg

Die Stadt Fribourg wurde im Jahre 1157 von Herzog Berchtold IV. von Zähringen in den Mäander der Saane gegründet. Sie liegt an der Kulturgrenze zwischen deutschsprachiger und französischsprachiger Schweiz – dem sogenannten Röstigraben – und ist deshalb zweisprachig. Die Stadt befindet sich ungefähr 30 km südwestlich von Bern und 55 km nordöstlich von Lausanne. Von Fribourg aus ist also Bern mit dem Zug  in lediglich 20 Minuten erreichbar und in einer weiteren Stunde ist man bereits in Zürich. In Richtung Westschweiz man nach einer dreiviertelstündigen Zugfahrt in Lausanne und nach weiteren 40 Minuten in Genf.

Aufgrund dieser zentralen Lage ist Fribourg als Ausgangspunkt für Tagesausflüge in die restliche Schweiz sehr geeignet, aber auch die Stadt selbst hat viel zu bieten.

Fribourg besitzt eine imposante Altstadt, die – auf einem schmalen Felssporn gelegen – zu den besten erhaltenen und grössten zusammenhängenden historischen Altstädten der Schweiz zählt. Das Bild der Altstadt wird von der Kathedrale St. Nikolaus geprägt, einer dreischiffigen gotischen Kirche, deren 76 m hoher Turm nach einem 368 Stufen langen Aufstieg zu einer wunderbaren Aussicht über die Stadt einlädt.

Auch in der modernen Architektur hat Fribourg etwas zu bieten. So wurde beispielsweise die „Miséricorde“ der Universität Fribourg von dem Le-Corbusier-Schüler Denis Honegger entworfen und steht heute unter Denkmalschutz. Ebenfalls erwähnenswert ist das neue Gastspielhaus „Equilibre“, das ein beeindruckendes Beispiel zeitgenössischer Architektur mitten in der Stadt liefert.

Für Kulturliebhaber ist Fribourg ebenfalls sehr interessant. Die Geburtsstadt des international bekannten Künstlers Jean Tinguely, besitzt nicht nur einen seiner bekannten Brunnen sondern mit dem „Espace Jean Tinguely - Niki de Saint Phalles“ im ehemaligen Tramdepot auch ein eigenes kleines Museum, dass sich dem Künstlerehepaar widmet. Im Museum für Kunst und Geschichte (“Musée d'art et d'histoire”), das seit 1920 im Ratzéhof untergebracht ist, kann man bedeutende Sammlungen aus der Ur- und Frühgeschichte, Archäologie, Plastik und Malerei, traditionelle Zinnfiguren, Kunstgewerbe sowie Münz- und Graphische Sammlungen besichtigen.