CAS Migrationsrecht / CAS Droit des migrations
Rechtwissenschaftliche Fakultät
content_image

Irreguläre Migration im Kontext des europäischen Grenzschutzes

Leitung: Prof. Christin Achermann, 1./ 2. März 2018, Universität Bern

Die Kehrseite der staatlich reglementierten und zugelassenen Migration bilden die irreguläre Einwanderung und der illegale Aufenthalt hauptsächlich von Drittstaatenangehörigen. Alle Staaten versuchen, diese Form der Zuwanderung zu verhindern, dennoch findet sie statt. Dieses Modul widmet sich dem Phänomen irreguläre Migration in der Schweiz sowie dem dafür zentralen Schengen-System. Aus rechtlicher Sicht werden die Bestimmungen zur Verhinderung, zum Umgang mit sowie zur Rechtsstellung von irregulären MigrantInnen vermittelt, wobei sowohl das nationale als auch das Schengen-Recht berücksichtigt werden. Weiter interessiert, wie sich die anhaltende irreguläre Migration aus ökonomischer und sozialwissenschaftlicher Sicht erklären lässt. Nicht zuletzt werden die bestehenden Kenntnisse über die Lebens- und Arbeitsrealitäten von irregulären MigrantInnen berücksichtigt.

Das Modul endet mit den Abschlusspräsentationen der Kursteilnehmenden.

Kursinhalt auf einen Blick

  • Politische, juristische, soziale Aspekte irregulärer Migration
  • Rechtsgrundlagen
  • Erklärungen für das Phänomen aus Sozialwissenschaft und Ökonomie; Auswirkungen auf MigrantInnen und Staaten
  • Schengen Grenzschutz (Aussengrenzen, Frontex)
  • Schwarz- und Grauarbeit
  • Rechtsstellung der Sans-Papiers
  • Regularisierung in der Schweiz und im europäischen Vergleich
  • Diskussion zu Lösungsansätzen (z.B. temporäre Migrationsprogramme)
  • Menschenhandel und Opferschutz
  • Schlussveranstaltung mit Abschlusspräsentation und Evaluation

Modulverantwortliche