Archiv der NEWS
2012
17. September 2012: Start des Doktoratsprogramms "DE CIVITATE HOMINIS"

Mit dem Beginn des neuen Akademischen Jahres beginnt das Doktoratsprogramm "DE CIVITATE HOMINIS. Theologie im post-ökumenischen Zeitalter".
In dem Programm arbeiten Doktorierende verschiedener kirchlicher Herkunft zusammen, um im Licht des Glaubens die Herausforderungen der heutigen Zivilisation zu deuten, vor allem im Dialog mit der Philosophie und mit den politischen und sozialen Wissenschaften. Die Rezeption der Werke des Philosophen Giorgio Agamben bildet einen besonderen Akzent des Programms.
Das Programm findet in Zusammenarbeit mit anderen Theologischen Fakultäten der Schweiz und im internationalen Bereich statt.
Weitere Informationen auf dieser Homepage ...
13.-15. September 2012: Tagung in Bukarest zum Thema "Krankensalbung"
Das Institut für Ökumenische Studien der Universität Freiburg gestaltete zusammen mit der Theologischen Fakultät der Universität Bukarest eine Theologische Tagung zum Sakrament der Krankensalbung.
Von Freiburger Seite referierten Prof. Guido Vergauwen, Prof. Thierry Collaud und Dipl.ass. P. Maciej Roszkowski o.p. Die organisatorische Leitung hatte Prof. Dr. Viorel Ionita, Prof. für Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Universität Bukarest und Mitglied im Direktorium des Instituts für Ökumenische Studien.
5. August 2012: Prof. Michael Felder verstorben
Seit seiner Ernennung zum Professor für Pastoraltheologie, Religionspädagogik und Homiletik an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg war Michael Felder ein aktives Mitglied im Direktorium des Instituts für Ökumenische Studien. Auf Schweizer Ebene wirkte er in den Beratungen zur Ausweitung der gegenseitigen Taufanerkennung mit. Er nahm die Tradition der Freiburger "Romseminare" auf und gestaltete sie mit.
Das Institut gedenkt des Verstorbenen in einer feierlichen Vesper in der Universitätskapelle zu Beginn der ersten Sitzung des Herbstsemesters am 27. September 2012, 17h15.
22. Mai 2012: P. Prof. Guy Bedouelle o.p. verstorben

P. Guy Bedouelle o.p. war Professor für Kirchengeschichte (in französischer Sprache) an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg bis 2007. Von 2008 bis 2011 war er Rektor der Université catholique de l'Ouest d'Angers in Frankreich.
Als Kirchenhistoriker arbeitete er mit protestantischen Historikern der Reformation zusammen, gerade weil ihm die Reform der katholischen Kirche ein großes Anliegen war.
9. Mai 2012: Unterzeichnung einer neuen Konvention zwischen der Universität Freiburg und dem Institut für höhere Studien in orthodoxer Theologie in Chambésy
Im Rahmen des feierlichen Mittagessens, an dem Vertreter der Schweizer Bischofskonferenz und der Orthodoxen Bischofsversammlung der Schweiz teilnahmen, wurde am 9. Mai 2012 die neue Konvention zwischen der Universität Freiburg und dem Institut für höhere Studien in orthodoxer Theologie in Chambésy durch den Rektor der Universität Freiburg, Prof. Guido Vergauwen, und den Metropoliten der Schweiz, Mons. Jérémie, unterzeichnet.
Die seit 1996 bestehende Konvention wurde an das Bologna-System angepasst und sieht nun die Zusammenarbeit für ein Masterdiplom mit der Spezialisierung "Orthodoxie und interchristliche Studien" vor. Während der bisherigen Zusammenarbeit schlossen über 100 orthodoxe Stipendiaten mittlerweile ein Studium in Chambésy und an den Theologischen Fakultäten in Genf und Freiburg mit dem "Spezialisierungszeugnis Orthodoxe Theologie" ab. In dem neuen Master-Programm sind inzwischen 14 orthodoxe Stipendiaten eingeschrieben.
Download von Konvention und Studienprogramm
9. Mai 2012: Verleihung der Silbernen Rose des hl. Nikolaus an Erzbischof Antonio Mennini, Apostolischer Nuntius
Im Rahmen einer feierlichen Liturgie in der Nikolaus-Kathedrale von Freiburg wurde die Silberne Rose des hl. Nikolaus an Erzbischof Antonio Mennini, Apostolischer Nuntius in England, früher in Moskau, verliehen. Es sang der Chor CREDO aus Kiew. Die Predigt hielt Dompropst Claude Ducarroz.
Im vorausgehenden Festakt in der Universität hielt Nuntius Mennini einen Vortrag zum Thema "Orthodoxe und katholische Christen in Russland. Entwicklungen und Perspektiven für die Zukunft".
Eine ausführliche Dokumentation der Feierlichkeiten findet sich auf dieser Homepage. Weiterlesen ...
8./9. Mai 2012: Erste Begegnung der Schweizerischen Bischofskonferenz mit der Orthodoxen Bischofsversammlung der Schweiz in Fribourg
Das Institut für Ökumenische Studien vermittelte dieses wichtige Ereignis im Leben der Kirche der Schweiz durch die Anregung sowie durch seine Mitwirkung an der Vorbereitung und Durchführung der Begegnung.

Eine ausführliche Dokumentation umfasst diese Homepage. Weiterlesen ...
13. März 2012: Gastvortrag von Mons. Dimitrios Salachas, Bischof und Apostolischer Exarch der Katholiken des byzantinischen Ritus in Griechenland

Mgr. Salachas referierte im Rahmen des Seminars "Das Gesetzbuch der katholischen Ostkirchen / Le Code des Canons des Églises Orientales catholiques" zum Thema "L'ecclésiologie des deux Codes dans l'Église catholique (Codex Iuris Canonici - Codex canonum Ecclesiarum Orientalium)".
Anwesend waren auch Metropolit Jérémie vom Orthodoxen Zentrum in Chambésy und Prof. Vlassios Phidas, Direktor des Instituts für höhere Studien in orthodoxer Theologie in Chambésy.
Download des Vortrags (mit deutscher Übersetzung)
1. März 2012: Gedenkverstaltung für Metropolit Damaskinos (Papandreou)
In Zusammenarbeit mit dem Institut für höhere Studien in orthodoxer Theologie in Chambésy bei Genf lud das Institut für Ökumenische Studien zu einer Gedenkverstaltung für Metropolit Damaskinos Papandreou ein, der am 5. November 2011 in Genf verstarb.
Den Gedenkvortrag mit einer einfühlsamen Würdigung des Metropoliten hielt Metropolit Basilios Karayiannis, ein langjähriger Mitarbeiter und Freund von Metropolit Damaskinos.
Aus Anlass der Gedenkveranstaltung wurde ein von Frau Dr. Maria Brun herausgegebenes Buch über den Metropoliten vorgestellt:
Damaskinos Papandreou. Erster Metropolit der Schweiz 1969-2003 (deutsch - griechisch). 766 S. Mit zahlreichen Abbildungen. Das Buch kann für CHF 20.- beim Institut für Ökumenische Studien bestellt werden: iso@unifr.ch
Buchpräsentation durch Frau Dr. Maria Brun
Download des Vortrags von Metropolit Basilios (Karayiannis)
Griechische Fassung des Vortrags von Metropolit Basilios
29. Februar 2012: Erster öffentlicher Vortrag
von Bischof Charles Morerod
an der Universität Freiburg
Auf Einladung des Instituts für Ökumenische Studien hielt Bischof Charles Morerod seinen ersten öffentlichen Vortrag an der Universität Freiburg. Er verglich darin Methodik und Zielsetzung des interchristlichen und des interreligiösen Dialogs. Das Interesse war so groß, dass die Zuhörer und Zuhörerinnen in einen größeren Hörsaal wechseln mussten.
17. Januar 2012: Direktor des ISO in Bukarest
Prof. Dr. Guido Vergauwen o.p. traf Patriarch Daniel von Rumänien und hielt an der die Theologische Fakultät der Universität Bukarest, die ihm 2005 den Dr.h.c. verliehen hatte, einen öffentlichen Vortrag.
Prof. Guido Vergauwen, Direktor des Instituts für Ökumenische Studien und Rektor der Universität Freiburg Schweiz, hielt am 16. Januar 2012 in der Aula "Dumitru Staniloae" der Orthodoxen Theologischen Fakultät der Universität Bukarest einen Vortrag zum Thema "Die Sendung der Kirche in der Wohlstandsgesellschaft".
Prof. Guido Vergauwen sagte gegenüber Trinitas TV: "Ich habe versucht, den Studierenden der Theologischen Fakultät der Universität Bukarest die Botschaft zu vermitteln: Verliert nicht die Hoffnung angesichts der ökonomischen und politischen Probleme der gegenwärtigen Gesellschaft. Die Kirche hat die Aufgabe, ein Wort der Hoffnung weiterzugeben, und die hiesigen Studierenden der Theologie haben die Sendung, diese Botschaft der Hoffnung in der Welt von heute zu lernen und zu verbreiten."
Der bekannte Professor besucht Rumänien nicht zum ersten Mal. "Prof. Vergauwen besucht unsere Fakultät nicht nur, um einen Vortrag zu halten, sondern auch um die Diskussionen fortzuführen, die zur Unterzeichnung einer Konvention der Zusammenarbeit zwischen unserer Theologischen Fakultät in Bukarest und der Katholisch-Theologischen Fakultät in Freiburg Schweiz führen sollen. Im Blick auf dieses Ziel haben wir die Absicht, die Fragen und Probleme der Mission zu benennen, die für die zeitgenössische Gesellschaft von Bedeutung sind. Diese Fragen haben den Westen bereit seit langem beschäftigt, und unsere Dialogpartner besitzen bereits eine Erfahrung, die uns bereichern kann. Sicherlich ist unser Beitrag insbesondere die Spiritualität, die wir besitzen und die von der westlichen Welt immer gut aufgenommen wurde und ihr eine besonderen Reichtum brachte", erklärte P. Daniel Benga, Vize-Dekan der Orthodoxen Theologischen Fakultät in Bukarest.
An dem Vortrag von Prof. Vergauwen nahmen die Studierenden der Orthodoxen Theologischen Fakultät von Bukarest teil sowie auch deren Dozenten.
