ÜBER UNS
Das Institut besteht seit 1993 als interdisziplinäre Einrichtung der fünf Fakultäten an der Universität Freiburg. Die Hauptaufgaben des Instituts bestehen in der Förderung der interdisziplinären Forschung im Bereich der Ethik und Menschenrechte und in der Koordination der Lehrveranstal-tungen, Vorträge und Tagungen in diesem Bereich.
Zur Erfüllung dieser Aufgaben wird das Institut von einem Institutsrat unterstützt, in dem die fünf Fakultäten der Universität gleichberechtigt vertreten sind. Der Institutsrat ernennt das Direktorium (bestehend aus Vertreterinnen oder Vertretern verschiedender Fakultäten), das dem Rektorat ein/e Koordinator/in vorschlägt.
Die wichtigsten Forschungsbereiche des Instituts sind derzeit die kulturellen Rechte und die Wirtschaftsethik. Ein neuer Bereich Recht und Ethik des Alterns ist in Entwicklung.
Bereits in Gestalt des 1989 gegründeten Interdisziplinären Zentrums für Ethik und Menschenrechte und anschliessend in seiner gegenwärtigen Form, entwickelte das Institut unter der Leitung von Patrice Meyer-Bisch eine Spezialisierung im Bereich der kulturellen Rechte, welche eine wichtige, aber lange vernachlässigte Dimension der Menschenrechte darstellen. Um den Zugang zu diesem Forschungsbereich zu verbessern, wurde 2004 ein „Observatoire de la diversité et des droits culturels" eingerichtet.
Die Forschung im Bereich Wirtschaftsethik, die unter der gemeinsamen Leitung von Jean-Jacques Friboulet und Patrice Meyer-Bisch steht, widmet sich hauptsächlich dem Verhältnis wirtschaftlicher Akteure zu den Menschenrechten. Sie steht in enger Verbindung mit dem Master-Spezialisierungsprogramm „Ethik und Volkwirtschaftslehre", welches gemeinsam vom IIEDH und dem Departement für Volkswirtschaftslehre angeboten wird.