Jeglicher Zugriff auf Ihre Mailbox über die Protokolle POP und IMAP ist nur über verschlüsselte (SSL) Verbindungen möglich. Sie finden nachfolgend die nötigen Hinweise für die Konfiguration Ihres Mailprogrammes:
Standardmässig blockiert Mailcleaner alle als SPAM erkannten Mails und legt diese in Ihrer SPAM-Quarantäne ab. Sie erhalten einen wöchentlichen Bericht der blockierten Mails. Über folgende URL haben Sie Zugriff auf Ihre SPAM-Quarantäne: https://mailcleaner.unifr.ch. Die Anmeldung erfolgt mittels Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem Uni-Passwort.
Möchten Sie nun dieses Standardverhalten ändern und z.B. Mailcleaner veranlassen, dass keine Mails mehr blockiert werden, dann gehen Sie wie folgt vor: weiter lesen »
Diese Zustellfehlermeldungen (Non Delivery Reports) sind die Folge von SPAM oder Viren mit gefälschtem Absender. Im folgenden zitieren wir eine Erklärung auf englisch.
These “Non Delivery Reports” are as a result of a spoofing technique used by some viruses and SPAM senders.
What is spoofing?
Spoofing is a technique used by virus writers to hide the true origin of email messages. This is a bit like writing a fake “senders” address on a letter you post via Royal Mail. If I send a letter with your home address on it to another person, and Royal Mail cannot deliver it, they will return it to your house (in theory!) even though you never sent it.
In the same way that the post office cannot check your sender’s address is legitimate, neither can email servers. As such, you may receive “Non delivery reports” (NDR) for messages you never sent and/or reports of viruses in messages you never sent. weiter lesen »
Im Fachjargon spricht man in diesem Fall von einer ‘false positive‘. Solche falschen Filterungen sind leider nie vollständig auszuschliessen.
Sie können die Mail aus der Quarantäne freigeben, indem Sie sich auf Mailceaner anmelden und die entsprechende Mail aus der Liste per Mausklick auf das Symbol freigeben.
Zusätzlich können Sie eine Kopie der Mail zur Fehleranalyse an die Adresse schicken oder direkt über das Mailcleaner-Webinterface auf das Symbol klicken.
(siehe auch Mailcleaner-Dokumentation: https://mailcleaner.unifr.ch/unifr.ch/MailcleanerD.htm)
Die Antispam-Filter von Mailcleaner sind zwar sehr wirkungsvoll, können aber nie einen 100-prozentigen Schutz garantieren.
Wenn Sie trotzdem SPAM erhalten haben können Sie diese SPAM-Mails an die Adresse weiterleiten. Beachten Sie, dass Sie die Mail als Anhang weiterleiten. Nur so werden die wichtigen, vom Mailprogramm nicht angezeigten Kopfzeilen mit übertragen.
(siehe auch Mailcleaner-Dokumentation: https://mailcleaner.unifr.ch/unifr.ch/MailcleanerD.htm )
In der Liste der von Mailcleaner blockierten SPAM-Mails gibt es Mails mit meiner persönlichen Adresse als Absender! Wie ist dies möglich? Hat jemand mein E-Mail-Konto missbraucht?
Antwort
Die Absender-Adresse einer E-Mail kann beliebig angegeben werden, genau gleich wie bei der Briefpost. Niemand braucht dazu den Zugriff auf Ihr E-Mail-Konto. Dieser Missbrauch ist sehr geläufig.
Die ‘Spammer’ fälschen die Absenderadresse praktisch immer um sich gegen Beschwerdemails zu schützen und die Anonymität zu bewahren.
Leider kann dies für Sie als Betroffene(r) unangenehme Konsequenzen haben:
Empfänger halten Sie als wirklicher Absender dieser Mails und beklagen sich bei Ihnen, z.T. nicht immer auf sehr freundliche Weise.
Sie erhalten Non delivery reports (NDR) für solche nicht zustellbaren Mails. Dies kann in gewissen Fällen eine erhebliche Anzahl sein! (In diesem Fall gibt es die Möglichkeit einen spezillen Filter dafür zu aktivieren, so dass diese NDRs von Mailcleaner blockiert werden)
Leider können wir praktisch nichts gegen solchen Missbrauch unternehmen.
Seit November 2006 haben wir auf unserem Mail-Gatway (smtp.unifr.ch) als zusätzliche Massnahme im Kampf gegen SPAM das Greylisting mit Erfolg eingeführt.
Die enorm wachsende Menge von SPAM-Mails führte dazu, dass unsere Server mit der Filterung von SPAM-Mails zu sehr ausgelastet waren. Im Herbst 2006 registrierten wir z.T. mehr als 100′000 Mails pro Tag mit einem Anteil von 80 bis 90% SPAM! Dies bedeutete eine erhebliche Auslastung unserer Server und führte zu zeitweiligen grösseren Verzögerungen in der Mailzustellung.
Zusätzliche Massnahmen waren notwendig, wobei die Erhöhung der Leistung unter den aktuellen Umständen und der sich abzeichnenden Entwicklung nur kurzzeitige Abhilfe wäre. Ein anderer Lösungsansatz, das sogenannte ‘Greylisting’ bot sich an. Wie Sie aus obiger Abbildung sehen können (rote Kurve) erzielten wir mit dieser Methode einen massiven Rückgang des SPAM-Anteils (30-35%) und stellten somit keine Überlastungen der Server mehr fest.
Wie funktioniert Greylisting?
Kurz zusammgefasst besteht die Methode darin, dass eine eingehende Mail vom Server zuerst mit einem temporären Fehler zurückgewiesen wird. Ein ‘Spammer’ oder E-Mail-Würmer unternehmen in den allermeisten Fällen nur einen Versuch die Mail zuzustellen. Ein korrekt konfigurierter Mail-Server hingegen wird ein paar Minuten später ein weiterer Versuch unternehmen die Mails zu senden. Beim Greylisting merkt sich unser Server also die IP-Adresse des Absenders, die Absenderadresse und die Emfängeradresse. Kennt er diese bereits, nimmt er die E-Mail an und leitet sie weiter.
Eine ausführlichere Erklärung zur Funktionsweise finden Sie auf folgenden Seiten: www.greylisting.org de.wikipedia.org/wiki/Greylisting